Beiträge von Susannea

    In der Regel gibt es eine allgemeine Dienstbesprechung nach Zeugnisausgabe, daher sehe ich das Problem nicht, dass man in der Schule da ist, um seine Notengebung zu erläutern.

    DAs ist ja eine komische Regel, die gibt es hier ganz sicher nicht, bei uns ist für alle nach der 3. Stunde Schluss, auch die Lehrer, die Klassenlehrer sind und an dem Tag anwesend sind. VHG entfällt.
    Da gibt's keine Besprechungen usw.
    Da sind für alle Ferien, sowohl zum Halbjahr als auch zum Schuljahresende.

    Ich bin z.B. eigentlich nie da, denn es ist immer Mittwoch oder Freitag, da habe ich frei und bin schon auf dem Weg in den Urlaub. Ich habe keine Klasse, also werde ich nicht gebraucht.

    Wenn einem Lehrer am Ende des 1. HJ erst auffällt, dass er Minderstunden hat, finde ich es gerecht, dass diese ausgeglichen werden.

    Es ist doch keinen Lehrer aufgefallen, denn er hat ja defacto keine gehabt. Die Schulleitung hat ihn nicht eingesetzt und er die Zeit abgesessen. In der freien Wirtschaft müsste diese Zeit auch bezahlt werden. Somit ist da auch nichts auszugleichen, denn das der AG ihm keine Arbeit anbietet ist nicht das Problem des AN.

    Susannea: Liest Du eigentlich, worauf Du antwortest?

    Ja, aber scheinbar verstehst du nicht, was ich schreibe!
    Denn Schmidts Antwort klingt für mich immer noch so, als ob man ein "soll" einfach umgehen kann, weil man ja nicht gleich "ist mir alles kack egal" gesagt hat, sondern versucht hat, es zu machen, aber das dann eben trotzdem nicht so war.
    Und das reicht letztendlich nicht, wenn was passiert!

    "Anfangsschwimmunterricht soll nach Möglichkeit in Lehrschwimmbecken oder in dem Beckenteil, in dem die SuS ungefährdet stehen können, erteilt werden." //In der Haut der Lehrkraft, die das umgeht und gleich in das tiefe Becken geht, weil sie denkt "Och, das wollen die zwar so, aber egal, ist ja nur ein Wunsch" möchte ich nicht stecken, wenn etwas passiert.

    Was bin ich froh, dass so ein Unsinn bei uns nicht steht, dann würden die Kinder ja viel länger brauchen zum Schwimmen lernen, weil sie immer die Beine abstellen, wir schwimmen also mit den Nichtschwimmern längst im tiefen Becken und das mit sehr großem Erfolg von 17 Nichtschwimmern zum Schuljahresbeginn haben wir z.B. in der einen Klasse noch genau einen übrig, alle anderen haben ihr Seepferdchen bereits gemacht. Alle anderen Schulen handhaben das übrigens bis auf eine Ausnahme genauso.

    Ist das dein Ernst ...

    Klar, warum sollte es der nicht sein.

    Vielen Lieben Dank euch allen.
    Ich werde das Gespräch erst einmal ohne PR suchen und auf die gegebenen rechtlichen Grundlagen verweisen.

    Meine Bedenken gehen vor allem in die Richtung, ob sie einem dann eventuell einen reindrücken wollen an anderer Stelle.

    Können sie sich gar nicht leisten in Berlin, dann gehst du einfach zu einer anderen Schule.

    Also sie haben mir jetzt wohl aufs Halbjahr 48 Minusstunden angerechnet, gehe daher davon aus, dass sie alle 3 z.b.V. zusammengerechnet haben, in denen ich nicht eingesetzt wurde, obwohl sie in meinem Deputat waren. Aber ich war anwesend, wurde aber eben nicht eingesetzt.

    Wie gesagt, das geht nicht, Halbjahr interessiert nicht. Wir haben Januar, also zählt nur maximal, wieviele Minusstunden du im Januar gemacht hast, die du dann noch bis zu den Winterferien abbauen müsstest. Danach hast du 0 Minusstunden und es geht wieder von vorne los.

    Wie gesagt, gleich an den Personalrat damit, das geht gar nicht!

    und ich jede Woche die 2 Mehrarbeitsstunden bekommen werde.

    Wieviele angebliche Minusstunden hattest du denn bereits im Januar?

    Und klar, die Stunden dürfen natürlich mit Vertretung belegt sein, sind ja deine Stunden. Aber Mehrarbeit mehr als 3 Stunden im Monat muss bezahlt werden! Also nichts mit 2 Mehrarbeitsstunden je Woche, das wären dann nämlich schon 8, die alle zu bezahlen wären!

    Also schon das ansprechen, das geht auch nicht!

    NRW: wir wurden jetzt per Email von fast ganz oben gebeten, interessierten Lehrern und Lehrerinnen den besuch der didacta zu ermöglichen und für Verständnis bei den Eltern zu werben. Unterrichtsausfall soll vermieden werden.

    kl. gr. frosch

    Es gibt zahlreiche Schulen, die entweder verkürzt unterrichten, damit die Kollegen ab 10 Uhr mit Fahrgemeinschaften nach Stuttgart fahren können oder den ganzen Tag schließen und für das Kollegium einen Bus chartern.

    DAs wäre aber in NRW ja scheinbar nicht erlaubt! Damit hätte man ja Unterrichtsausfall!

    Ne, ist nicht widersprüchlich. Das eine hat ja mit dem anderen nicht zwingend was zu tun.
    Man hat im Vertretungskonzept schließlich noch mehr Möglichkeiten als nur den Unterrichtsausfall.

    ich finde das jetzt nicht irritierend, sondern nachvollziehbar.

    kl. gr. frosch

    Habt ihr? Also wir haben nicht mal 100% der Stunden abgedeckt, also muss was ausfallen und sei es nur Teilung, SoPäd usw. oder Mehrarbeit geleistet werden, die dann eigentlich wann anders wieder abzubummeln ist, was auch Ausfall heißt, wenn auch erst später.

    Was für ein Aufwand betrieben werden muss, dass mal Unterricht ausfallen "darf". Ich bin ja einer der Jüngeren hier und in meiner Schulzeit war man noch froh, wenn (endlich) mal Unterricht ausfiel...

    Das war aber noch vor dem Anspruch auf verlässliche Betreuung von x-y in vielen Bundesländern zumindest in der Grundschule.

    Der Ag hat Pech, zumal das ganze auch nur im aktuellen Monat nach Aussage des Personalrates wenn verrechnet werden darf und zwar nur mit Mehrarbeit, was am Ende des Monats bleibt ist dann auf Null zu setzen. Wende dich an deinen zuständigen Personalrat, das ist in Berlin klar geregelt, dass du keine Minusstunden aufbauen kannst!
    Warst du in den Stunden anwesend oder dein AG hat dich nach Hause geschickt dürfen sie nach Arbeitsrecht auch gar nicht als Minus zählen.

    chemikus: Ich lese da heraus, dass die Kollegin selbst gekündigt hat. Eine AG-seitige Kündigung ist im ÖD nur äußerst schwer durchsetzbar und wird aufgrund des Prozessrisikos praktisch nicht ausgesprochen, es sei denn, es läge gravierendes Fehlverhalten vor. Ein verschmissenes Klassenbuch oder fehlende Sportnoten reichen da bei weitem nicht.

    Genau, sie hat gekündigt, weil die Abmahnung so gemein war und dann auch noch der Versetzungsantrag abgelehnt worden ist.

    Susannea und die betreffende Kollegin dürfte nach meiner Erfahrung auch nicht weg sein, sondern nur an einer anderen Schule

    Nein, das geht in Berlin nicht mehr, da bekommst du eine Sperrfrist bei Kündigung. Also sie ist erstmal komplett raus aus dem Berliner Schuldienst, Versetzung war ja vorher abgelehnt worden.

    Da fehlt noch, "Mist, muss ich es eben ersetzen." Jetzt erzähl mir nicht, dass Deine verpeilten Kollegen mit ihrem "tja" durchkommen. DAS wäre dann tatsächlich ein Fall von "der Fisch stinkt vom Kopf".

    Nein, wenn du dann zur Schulleitung gehst, kommen die auf Dauer damit natürlich nicht durch, aber auch bis die Schulleitung das dann durchgesetzt hat. Klar Geld lässt sich schnell ersetzen, Klassenbuch war nun 4 Monate weg und ist trotz intensiver Nachfrage dann erst wieder aufgetaucht. Was soll die Schulleitung denn da machen? Selber bei den Kollegen zuhause suchen? Mehr als Frist setzen und die kommen, "habe ich nicht gefunden" und sie sagt, "ist nicht ausreichend, weiter suchen" und mit entsprechenden Konsequenzen drohen, geht doch nicht.

    Bei der einen Kollegin waren es eben alle Unterlagen der Bundesjugendspiele, die sie weggeworfen hat, also gab es keine Sportnoten daraus für die Klasse, keine Sportabzeichen usw- für die Kollegin gab es eine Abmahnung. Naja, weil wir alle so ungerecht zu ihr waren, hat sie nun zum 31.12. gekündigt gehabt.
    Aber die Unterlagen sind davon auch nicht wieder da und die Sportnoten und Sportabzeichen fehlen eben somit!

    Außerdem kostet es eben dann mich Zeit, weil ich den Unterlagen hinterherlaufe und immer wieder auffordere, die Schulleitung, die die Kollegin auch noch mal aufgefordert hat, die ein Gespräch geführt hat, die danach dann eine Abmahnung geschrieben hat und die nun einen Nachfolger suchen musste. Denn die Kollegin interessierte einfach keine andere Lösung als "Tja ist halt weg!"

    das ist mir im letzten Schuljahr tatsächlich passiert. Ich hab über 300 € Kopiergeld eingesammelt. Schön auf der Liste abgehakt. Nur ein Schüler fehlte. Damit ich nicht so viel Geld rumschleppe hab ich das Geld an einem "sicheren Ort" abgelegt. Als der letzte Schüler bezahlte wollte ich es abgeben und nicht mehr gefunden :autsch:
    Ich habs dann von meinem Konto angehoben und bezahlt, weil ich es ja verbummelt habe.

    Bei meinem Umzug neulich hab ich das Geld dann gefunden :D

    Aber das ist eben der Unterschied, bei uns würden dann Kollegen sagen: Tja, finde ich nicht mehr. Ist auch mit Klassenbüchern (what, die dürfen das Schulhaus ja gar nicht verlassen, wie kann das sein?!? und Zensurenlisten usw. passiert)

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