Beiträge von Susannea

    Haftpflicht für 10€ und Hausrat 13€ im Monat? Das ist zuviel.

    Das halte ich so allgemein für eine gewagte Aussage, denn es hängt ja immer vom Umfang der Versicherung ab und wenn du eben 200qm mit Möbeln und Wertgegenständen in der Hausrat absicherst ist das sicher was anderes als ein Studentenzimmer mit unter 1000 Euro Inhalt.

    Ich bzw. wir zahlen z.B. für eine Hausrat noch mal 8 Euro je Monat mehr (und das nur durch Jahresrabatt, sonst noch mehr) und das ist passend und auch mit das günstigste, was uns verschiedene Anbieter angeboten haben bei dem Umfang. Haftpflicht zahlen wir trotz Risikosportarten, Schlüsselversicherung und deliktunfähiger Kinder 3 Euro weniger, also da würde ich evtl. mal gucken.

    Ansonsten finde ich Rechtschutz zu teuer, da zahlen wir deutlich weniger und wie gesagt, berufliche Dinge habe ich alle (genauso wie Berufshaftpflicht) in der GEW mit drin. Riester ist eine merkwürdige Summe, entweder du bekommst soviele Zulagen, dann passt es oder dein Einkommen ist sehr niedrig. Ich habe trotz dreier Kinderzulagen (davon zwei die höhere Variante) ein vielfaches davon gezahlt, um die sinnvolle Förderung mitzunehmen, sonst kann man es lassen. Achso und Unfall kommt mir sehr hoch vor, das zahlen wir ungefähr zu 5., was du scheinbar alleine zahlst!

    Kopieren tu ich Nie, Nie und wirklich NIE in den Pausen, das wäre mir zu stressig

    Wann, wenn nicht in den Pausen sollte ich es dann machen? Freistunden habe ich nicht, ich komme in der 1. großen Pause und gehe in einer kleinen Pause (nach der 6. Stunde), also bleibt eigentlich nur die oder manchmal mache ich das auch erst nachmittags am Donnerstag, wenn ich um 16 Uhr in die Schule nach dem Schwimmen zurück komme, aber das würde heißen, dass ich immer Donnerstags schon für mindestens eine Woche vorkopieren müsste, viel zu stressig (und deutlich stressiger als in der Pause).

    Hm, ich weiß auch nicht, ich komme so selten mit Zeit in der ich nicht kopieren, noch was raussuchen oder jemanden etwas fragen muss im Lehrerzimmer an, dass ich gar nicht die Zeit habe darüber nachzudenken.

    Aber ja, ich essen teilweise in der Pause (nach der 4. Stunde 30 Minuten) Mittag (also geht maximal an zwei Tagen in der Woche) und das meist in der Mensa und beaufsichtige dabei gleich noch die Kinder. Oder ich hole mir das Essen auch teilweise mal mit hoch (dann aber nach der 6. Stunde, wenn danach noch Konferenzen liegen, da möchte ich dann wirklich meine Ruhe). Langweilen tue ich mich selten in der Schule, so dass ich Zeit für Tee-Zeremonien oder ähnliche merkwürdige Dinge habe.

    Das gilt wohl ebenso für Tarifbeschäftigte.
    Und ansonsten müsste dir die Dienststelle (also die BezReg) sagen können, was si von dir möchten.

    Wozu sollte das bei Tarifbeschäftigten Notwendig sein? Es gibt keinen Familienzuschlag, lediglich wenn du Kindergeld haben willst braucht es die Geburtsurkunden der Kinder. Bei mir habe ich nur die vom jüngsten Kind für die Elternzeit benötigt, die anderen beiden nicht (eben nur als ich Beamter war, aber die Akten kann zumindest Berlin nicht ineinander überführen). Heiratsurkunde habe ich defacto nicht abgegeben, die geht auch niemanden etwas an.

    Großstädten wie Wien und Berlin zusätzliche Herausforderungen bei der Ausübung des Lehrerjobs gibt, die zumindest für manche Leute schlichweg ein Ausschlusskriterium bei der Ortswahl darstellen.

    Aber genau das tut der TE ja nicht, sondern er sagt, in Wien sind es ihm zu viele, dann geht er lieber nach Berlin (und genau da kann man eben noch viel mehr davon haben, kommt aber auf die Stadtteile an).

    In Wien verdient man, genau wie im Rest von Österreich, deutlich weniger als in jedem deutschen Bundesland. Zwar ist das kein offizieller Bonus, aber macht doch was her. Und die Betreuung von Kindern mit DAZ ist eine Herausforderung.

    Und genau diese Kinder, die angeblich so viele herausfordernder sind (kann sein, muss aber nicht sein, ich habe mich z.B. bewusst für die schwierigen Kinder statt der schwierigen Eltern, die ich davor hatte, entschieden)hat man in Berlin in vielen Bezirken zu Hauf. Und zu sagen, man verdient in Deutschland mehr ist ganz schön verallgemeinert, wenn man doch überall anders verdient und gerade in Berlin "nur" angestellt ist.

    Verstehe ich nicht, kannst du das erklären? Was für einen Bonus soll es für SuS mit Vornamen, die auf einen Migrationshintergrund hinweisen könnten warum geben? Und weshalb sollte in Ermangelung eines solchen Bonuses in österreichischen städtischen Gebieten Berlin das kleinere Übel darstellen?

    Zumal du den Bonus in Berlin sicher nicht bekommst, denn selbst die Brennpunktzulage gibt es ja kaum noch, weil nach Berlin-Pässen gerechnet wird, die keiner mehr vorzeigt, wenn er soviel eh umsonst bekommt.

    Ich muss daher zugeben, dass ich Samus Reaktion jetzt nicht verstehe.

    Ich schon, wenn man nämlich mal wieder nur den halben Satz liest und nicht das NICHT HILFREICH davor, könnte man denken, dass die Userin (oder noch viel schlimmer, wenn man den Unterschied immer noch nicht verstanden hat, die Moderatorin) das fordert und dann passt die Antwort.
    Aber evtl. sollte man selber auch mal über den eigenen Satz nachdenken an Samus Stelle ;)

    Eben nicht. Sondern in einem angemessenen Rahmen. Wenn es also nur zu viel wird, darf der SL durchaus die Freistellung verweigern. Frage ist halt nur, was ist angemessen und was nicht.

    So jetzt bin ich aber raus hier.

    Es ist laut Rechtsprechung eben genau dann angemessen, wenn Termine dafür anfallen, aber du musst dich da auch nicht bemühen nachzulesen, ist einfacher hier immer weiter zu stänkern ohne Hintergrundwissen!

    Ich weiß ja nicht, was du hier zusammen liest, ich habe weder in Beitrag 11 etwas anderes geschrieben als später, noch mir irgendwo widersprochen!
    Das angemessen in dem Gesetz ist die Häufigkeit (wobei das eben einfach davon abhängt, wieviele Termine anfallen und da gibt es kein Urteil zu, das es auf eine Zahl begrenzt), aber mein "angemessen" bezog sich auf die Zeit vor dem Vertragsende! So steht es auch in jedem Beitrag immer wieder!

    Ich widerspreche dir aber, dass du in den letzten 4 Wochen nach belieben freigestellt wirst.

    WAs heißt denn nach Belieben, immer dann, wenn einer der dafür notwendigen Termine anfällt!

    "Nach der Kündigung eines dauernden Dienstverhältnisses hat der Dienstberechtigte dem Verpflichteten auf Verlangen angemessene Zeit zum Aufsuchen eines anderen Dienstverhältnisses zu gewähren." § 629 BGB

    Also ich lese es so, dass der AN eine angemessene Zeit zur Jobsuche zur Verfügung hat. Da steht nichts von angemessener Zeit vorher. Frage ist nur, was ist angemessen.
    Ich glaube es bringt wenig hier weiter zu diskutieren. Überlassen wir das ggf. den Richtern.

    Sage mal, willst du hier eigentlich nur stänkern?!?
    Deine Frage war, wie das in befristeten Arbeitsverhältnissen ist, da ist eine angemessene Zeit vorher (laut der Urteile, egal was du im Gesetz findest gibt es dazu ja schon genügend Urteile!) eine Freistellung zu gewähren. Das habe ich dir geantwortet und nichts anderes!
    Das dann die Frage ist wieviele Freistellungen usw. ist noch eine ganz andere Sache, aber das ist nicht beschränkt.

    Die Richter haben also schon geurteilt, daher müssen wir da gar nicht diskutieren!

    Von der Uhrzeit, dass man z.-B. Nachmittags gehen kann oder muss sagt übrigens das Gesetz was du gerade so schön zitierst gar nichts, auch wenn du das anders siehst!

    Ich wäre ja schon mit ein paar Tagen zur 2. Stunde zufrieden , da es mir schon klar ist das es schwierig ist alle Belange beim Stundenplan zu berücksichtigen :)
    Ich frage mich eben ob man so " verrückt " sein kann und eine Planstelle absagt um dann auf eine Stelle in der näheren Umgebung im Sommer zu warten ( wobei die Wunschschule schon Bedarf signalisiert hat ).
    Ich bin heute die Strecke zur Landschule gefahren , brauche etwa 25 Minuten für die 25km....

    Hier könntest du das problemlos, weil du bis dahin mindestens 10 kurze Stellen machen könntest, aber ich denke, wenn es bei euch nicht so gut mit Stellen aussieht, dann würde ich das nicht machen.

    Sehe ich auch so. Aber die Kritik kommt im Normalfall von jungen Leuten (ohne Verpflichtungen) mit VZ.Jemand hat sich mal wegen einer Stunde beschwert, die wir aber einfach nicht da weg bekamen. Da haben wir dann noch eine 2. auf den Tag gelegt.

    Genau, dann ist das auch kein Problem. Hier steht übrigens auch drin in dem Berliner Frauenförderplan, Tage mit 2 oder weniger Stunden sind zu vermeiden. Scheint also eher die Regel zu sein, dass es nicht gewünscht ist.

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