Beiträge von Susannea

    Seh ich auch so.
    Ist blöd gelaufen mit den Anträgen und Fristen, aber wieso sollte man dir das Geld nicht gönnen? (Abgesehen von juristisch korrekt oder nicht..)

    Bei Angestellten gilt anscheinend auch:
    Mutterschaftsgeld - Sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen nach der Geburt bekommen Arbeitnehmerinnen Mutterschaftsgeld von der gesetzlichen Krankenkasse (§ 19 MuSchG) und einen Zuschuss vom Arbeitgeber (§ 20 MuSchG). Die Zahlungen entsprechen insgesamt dem durchschnittlichen Nettogehalt der letzten drei Monate.

    Es wäre aber sinnvoll dann §21 auch zu benennen, wo genau die Situation drin steht:

    Zitat

    (4) Bei einer dauerhaften Änderung der Arbeitsentgelthöhe ist die geänderte Arbeitsentgelthöhe bei der Ermittlung des durchschnittlichen Arbeitsentgelts für die Leistungen nach den §§ 18 bis 20 zugrunde zu legen, und zwar

    1. für den gesamten Berechnungszeitraum, wenn die Änderung während des Berechnungszeitraums wirksam wird,
    2. ab Wirksamkeit der Änderung der Arbeitsentgelthöhe, wenn die Änderung der Arbeitsentgelthöhe nach dem Berechnungszeitraum wirksam wird.

    Funktioniert das auch umgekehrt, so dass man für die beantragte Vollzeit bezahlt wird ohne vollzeit gearbeitet zu haben?

    Ja natürlich, bei uns gehen Teilzeitanträge immer bis zum Schuljahresende (31.7.) mein Sohn ist am 22.7. geboren, ich habe natürlich keinen weiteren Teilzeitantrag gestellt und ab 1.8. dann Vollzeitgehalt erhalten bis zum Mutterschutzende (wobei ich natürlich noch einmal darauf hinweisen musste), obwohl ich in der Tarifgruppe nie Vollzeit gearbeitet habe. Und genauso war dann auch mein Teilzeitantrag in Elternzeit bis zum Elternzeitende (21.7.) gestellt und den neuen habe ich natürlich korrekterweise erst wieder zum neuen Schuljahr gestellt, somit gab es auch da 10 Tage Vollzeitgehalt.

    Es gibt einen Passus im MuSchG der besagt, dass bei nicht nur vorübergehenden Änderung (wobei damit also eigentlich alle Regelungen gemeint sind, die schriftlich fixiert sind), wird der AG-Zuschuss (oder bei Beamten eben die Bezüge) dann nach der vertraglichen Arbeitszeit bezahlt, nicht nach der vorher geleisteten.

    Wie bereits erwähnt, bin ich davon ausgegangen, dass meine Bezüge (also die, die ich vorher hatte) fortgezahlt werden. So absurd ist der Gedanke ja wohl nicht.

    Doch, ist er, weil es eben ganz klar anders um Gesetz nachzulesen ist.

    Wenn der Herr vom Regierungspräsidium recht hat, dann ist's halt so und ich habe mich geirrt.

    Ja, der hat Recht, denn ja, du willst den Antrag ja nur zurücknehmen, um mehr Geld zu erhalten.

    Bei euch geht sowieso alles immer super.

    Nein, geht es gar nicht. Und ja, es mag durch keine Abschlussarbeit und nur einen Prüfungstag und keine vorherige Benotung bei den Unterrichtsbesuchen bei uns einfacher sein, aber das kann man sich in den jeweiligen Bundesländern vorher ansehen und ja, auch die Kinderbetreuungsplätze gibt es hier mit etwas Druck recht problemlos ab 8 Wochen, aber auch das ist bekannt, je nach Bundesland, wo es Probleme gibt (in Berlin z.B. ist das ja auch schon deutlich problematischer).

    Aber wichtig ist eben zu wissen, dass man im Ref Anspruch auf ALGII hat, wenn man mit Familie eben nicht auskommt.

    Und das das alles nur geht, wenn ein Partner mitzieht. Das klappt bei uns glücklicher Weise sehr gut, so wie jetzt. Ich gehe und alle drei Kinder liegen noch in den Federn, da ist er für zuständig.

    Der Dienstherr wird dir fürs Ref wohl kein Auto oder Taxi zur Verfügung stellen. Merkwürdiger Einwand. Soll ich es tatsächlich erklären?Normale Wege gibt es ja (meistens). Einige Wege, die mit dem Auto 20 Minuten dauern, dauern öffentlich über eine Stunde. Was dann mit der Bringzeit der Kitas nicht vereinbar ist.

    Ging bei uns einfach in dem mein Mann aufs Auto verzichten musste oder das Kind bringen (oder sogar beides) ;)
    Übrigens, die MIt-Refs bei denen das Geld nicht gereicht hat, haben einfach ALGII beantragt und erhalten.

    Variante 1: Eine große Pause, ansonsten nur 5-Minuten-Pausen. (Hier gehe ich davon aus, dass man in den 5-Minuten-Pausen das Klassenzimmer verlassen kann und zumindest theoretisch zur Toilette gehen oder etwas kopieren kann.)

    Ich weiß ja nicht, wo du eine Schule kennst, wo das klappt. Ich muss warten bis der nächste kommt bei den Kleinen, ansonsten will noch ein Schüler was, die andere Klasse ist am anderen Ende des Schulgebäudes 2 Stockwerke höher, der Kopierer wäre in der Mitte, aber auch ein Stockwerk höher, die Toilette darunter. Also in der Regel schaffe ich außer in den anderen Klassenraum rüber nichts.

    Also ich habe grundsätzlich nur große Pausen, wo ich was kopieren oder zur Toilette könnte, denn die 5Minuten reichen für keines der Dinge aus. Daher meine Frage, wo der Unterschied ist, denn mit weniger großen Pausen habe ich zwar weniger Aufsichten, aber auch weniger Zeit, dabei bleibe ich, egal ob da auf dem Papier 5 Minuten dazwischen sind oder nicht.

    Ich halte das jedenfalls mit dem Kopieren in der Pause von 5 Minuten regelmäßig für einen solchen Mythos, wie das Lehrer ein gut bezahlter Halbtagsjob ist.

    Was ist denn, wenn der Papa arbeiten muss? Von nur einem Ref-Gehalt kann man ja schließlich zu dritt nicht leben.

    Es soll Jobs geben, wo man früher als 8 anfangen muss.

    Dann hat das Kind evtl. Großeltern, es gibt Tagesmütter oder Kitas, die wie hier um 6 Uhr öffnen ;) Da findet sich meist eine Lösung, auch wenn man die sicher vor dem Beginn des Refs abklopfen sollte.

    Ich sehe das nämlich wie Morse, bei uns hatten die Leute mit Kinder im Ref (das waren gut 30%) deutlich weniger Probleme und Stress als die ohne.

    Hallo allerseits,

    mich würde interessieren, wie ihr zur Frage, ob es in der Grundschule eine oder zwei große Pausen geben soll, steht. Im Falle von zwei großen Pausen wäre eine davon nach der 2. Stunde und eine nach der 4. Stunde. 5-Minuten-Pausen gibt es dann nicht.

    Vielleicht mag auch jemand von einer "Zwei-große-Pausen-Schule" ;) berichten, wie sich dies auf den Stundenplan auswirkt. Werden die einzelnen Fächer dann hauptsächlich in Doppelstunden unterrichtet? Wenn ja, könnte ich mir vorstellen, dass die Erstellung des Stundenpläne noch komplizierter wird als sie es eh schon ist, und insbesondere Teilzeitkräfte benachteiligt sind.

    MfG :)

    Wir hatten bis diese Jahr sogar 3 große Pausen, die sind gerade abgeschafft worden und das macht mir mit Schwimmen in der 7. Stunde ziemliche Probleme, wir bleiben also bei den alten Zeiten ;)

    8-8:45 1. Std.
    8.50-9:35 2. Std.
    20 MInuten Hofpause
    9:55-10:40 3. Std.
    10.45 -11:30 4. Std.
    30 MInuten Mittagspause, diverse Kinder gehen essen, die 7. Stunde noch Unterricht haben oder nur Essenskinder sind und bereits Schluss haben
    12:00-12:45 5. Std.
    12:50-13:35 Uhr 6. Std.
    13:40-14:25 7. Std.
    14:30-15:15 Uhr 8. Std.
    (früher war dann 14 Uhr erst Beginn 7. Std und keine Pause zur 8. Std, das behalte ich so bei bei der Schwimm-AG, dann haben sie 25 Minuten Zeit um ins Schwimmbad zu kommen nach dem Unterricht, das ist realistisch bei einer Strecke von 15 Minuten).

    Blockunterricht nein, nur in wenigen Ausnahmefällen, wie teilweise Nawi, teilweise Sport usw. aber die Kinder fordern ihre Pause dazwischen dann auch ein.

    Bei uns klingelt es auch 5 Minuten vor Hofpausenende, damit die Kinder dann pünktlich im Unterricht sind und wir auch Chancen anzukommen (klappt für die Hofaufsicht selten).

    Das ist aber bei anderen Jobs nicht anders. 50% Stelle bedeutet häufig, dass man dann von 8-12 Uhr arbeitet.

    Und deshalb ist 50% gleich zwei frei Tage (ich habe die übrigens mit 57% auch noch ;) ) doch sehr gut, denn das würde ja bedeuten 2,5 Tage arbeiten und das kann es ja bei zwei freien Tagen sehr wohl bedeuten. Und ist bei mir z.B. auch grob gesehen so. Einmal 4 Stunden und dann frei, einmal 4 Stunden und dann evtl. Konferenzen und einmal 6 Stunden, die erst um 10 beginnen und dann frei. Das finde ich eine faire Lösung.

    Wahrscheinlich ist das bei uns wieder alles anders, aber ich weiß nicht immer so genau, um was es bei jedem Punkt in der Tagesordnung geht - schon gar nicht bei Gesamtkonferenzen; unsere Grundstufe ist für mich eine fremde Welt, mit der ich fast nur da mal in Berührung komme. Da wird dann auch oft diskutiert und nach einer besten Lösung gesucht. Gut, ein paar Kolleginnen sehe ich kaum. Erst bei einer Konferenz sehe ich sie dann wirklich und man kann die Standpunkte austauschen. Das läuft bei euch wahrscheinlich viel mehr im Lehrerzimmer ab als bei uns.Gut, jeder ist irgendwann mal krank und man verpasst eine Konferenz, aber so als Dauerzustand kann ich mir das nicht vorstellen.

    Naja, es muss ja eine generelle Lösung gefunden werden, weil immer mindestens zwei Erzieher fehlen, da sie Spätdienst haben, wir können aber nicht erst um 18 Uhr mit der GEsamtkonferenz anfangen, also kann ja die Lösung dann auch für alle anderen genutzt werden und ja, viel wird vorher schon Diskutiert und doch, jeder Punkt und Antrag der Tagesordnung muss vorher bekannt sein.

    Keine Ahnung ob das festgelegt ist, aber bei uns gilt für Konferenzen in Teilzeit, dass ich fehlen darf. Allerdings muss ich dafür vorher Bescheid sagen und einen Tandempartner benennen, bei dem ich mich informiere.

    Genau daran erinnere ich mich, dass eben einige erzählt haben, dass sie Tandempartner haben.

    Bei Susannea scheint es sich um eine besonders wohlwollende Schulleitung handeln.Die offizielle Regelung für Berlin findet sich hier. Konferenzen sind unteilbare Aufgaben, allerdings kann es Absprachen zwischen Teilzeitbeschäftigten und Schulleitung geben.

    Genau, es gibt eine Hinweis der Senatsverwaltung, die aber bei uns nicht umgesetzt wird, wir haben eine eigene Vereinbarung und mit der fahren wir deutlich besser.

    Wenn die persönlichen Vorteile diese Nachteile aufwiegen, lohnt sich Teilzeit sehr wohl.

    Genau, dass ist hier der Fall.

    Auf den Konferenzen werden ja auch Beschlüsse gefasst. Wie soll man das denn machen, wenn einige nicht da sind? Hat man dann ein Vetorecht, wenn's einem nicht passt?

    Es muss ja vorher klar sein, welche Beschlüsse gefasst werden und wenn sie mir wichtig sind, kann ich ja trotzdem kommen und nein, auf Stufenkonferenz oder Fachkonferenz wird bei uns nichts wirklich beschlossen (außer einmal im Jahr Bücher, aber das machen wir eher im Vorbeigehen im Lehrerzimmer). Wichtige Beschlüsse oder Abstimmungen sind so, dass ich vorher schriftlich meine Stimme abgeben darf.
    Also alles kein Problem.

    Find ich gut! Das geht aber vermutlich nur, weil Du an einer großen Schule bist. Ein Recht darauf hat man nicht, oder? In einer kleinen Grundschule mit fünf Lehrern, wovon drei Teilzeit arbeiten, müssen bestimmt alle zur Gesamtlehrerkonferenz etc. erscheinen.

    Naja die Lösung ist dann ja ganz einfach, die findet dann eben so wenig wie möglich statt, damit ist allen geholfen ;)

    Was heißt denn groß, wir sind 3 zügig (Klassen 1-6), das ist nicht sehr groß. Und doch, nach dem BGH Urteil habe ich ein Recht auf anteilige Arbeitszeit.

    Konferenzen müssen bekanntlich auch mit Teilzeit alle besucht werden und nicht anteilig.

    Wie kommst du darauf, da gibt es eben deutlich andere Vorgaben in einigen Bundesländern bzw. einigen Schulen. Wir haben z.B. nur eine Fachkonferenz statt zwei, also nur halb soviele Termine, Stufenkonferenzen gehe ich maximal zur Hälfte hin und Gesamtkonferenzen nach Absprache. Also nein, die müssen eben nicht alle besucht werden!
    Bei uns (und auch in anderen Schulen und Bundesländern sind das teilbare Aufgaben!).

    Wie ist das bei Euch z.B. mit Klassenlehrertätigkeit? Wird Teilzeit anteilig berücksichtigt oder nicht?

    Ja wird bei uns, denn der Klassenlehrer hat dann entweder weniger Stunden oder eben trotzdem freie Tage usw. Braucht nur etwas Disziplin nicht doch alles wie bei Vollzeit machen zu müssen!

    Wie ist das mit anderen Aufgaben? Was wird anteilig des Deputats eingeteilt und was nicht?

    Bei uns wird eigentlich alles anteilig oder zumindest dann reduziert eingetragen. Aufsichten, Teilnahme an Veranstaltungen, Anwesenheit am Elternsprechtag, Präsenztage usw. Daher lohnt es sich hier ganz sicher!

    Und Sachen wie Klassenfahrt, die eben nicht anteilig gehen, da wird dann in der Zeit Vollzeit bezahlt.

    Darf ich fragen, wie das ablief? Welche Arbeit hast Du reingesteckt, wie lange dauerte das, was kostete es?
    Und: hast Du auch irgendjemanden erreicht?


    Du hast also bei Grin veröffentlichen lassen? Sonst noch woanders?

    Ja, ich habe bei grin veröffentlichen lassen bzw. der Verlag für gedruckte Werke dort heißt diplomica-Verlag. Kosten hatte ich keine (wie gesagt, die veröffentlichen Kostenlos und bis sie das wieder rein haben bekommst du eben nichts), Arbeit reinstecken muss man nicht mehr viel, wenn man die Datei hat.

    Und nein, woanders veröffentlichen geht dann nicht.

    Erreichen muss ich damit scheinbar Leute, denn es wird immerhin ab und an verkauft.

    Das kann jede Frau (und natürlich auch jeder Mann) als Lebensentscheidung so gestalten. Dagegen ist absolut nichts einzuwenden. Aber wenn im Katastrophenfall die Beziehung ruinös endet (ca. ein Drittel der Ehen werden geschieden) darf sie (oder er) sich dann gegebenenfalls nicht über Altersarmut beklagen, weil die ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge fehlen.
    P.S. Ich weiß nicht wie alt du bist, aber vielleicht habe ich mit 50 Jahren und vielen Ehescheidungen in der weiteren Bekanntschaft eine andere Perspektive auf die Sache, als man die mit Anfang 20 hat, wenn die großen Lebensplanungen beginnen.

    Naja, das eine hat doch aber gar nichts zu tun, denn man kann doch auch als Familie anders für den Ruhestand vorsorgen und muss nicht vom Partner abhängig sein.

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