Gegen Vorlage der entsprechenden Rechnungen könnte ich natürlich beliebig viel mehr als 4000 CHF absetzen. Die 4000 CHF sind eine Pauschale, die ich jedes Jahr geltend mache ohne dass ich bisher jemals wirklich so hohe Ausgaben gehabt hätte
Für die 200 CHF BYOD-Zuschuss musste ich lediglich unterschreiben, dass ich keine sensiblen Daten auf meinem Rechner speichere und zusehe, dass die Kiste frei von Viren und sonstiger Schadsoftware bleibt. Ich musste nicht mal eine Rechnung für das Gerät vorlegen, meine Schulleitung weiss ja, dass ich es täglich im Unterricht benutze.
Naja, ob du Belege brauchst liegt an deinem Sachbearbeiter, meist brauche ich keine, aber für fast alle hätte ich welche.
Man erwischt diejenigen ja leider nie. Aber du hast recht, es ist bösartig.
Es ging um die, die nur ein Buch haben. Dass man sehr gut ohne Buch arbeiten kann, beweise ich in fast allen meiner Fächer. 
Und warum sollen dann die Schüler dafür bestraft werden? Die können genauso wenig wie der Schulträger für. Beispiel bei uns, wir haben 15 (!) Nawi-Bücher (für 6 Klassen a ca. 25 Kinder), weil sich netterweise noch 14 weitere Kollegen das kostenlose Probeexemplar haben schicken lassen. Nun sind leider davon schon zwei verschollen (obwohl gestempelt und durchnummeriert und nur von Lehrern im Nawi-Raum zugänglich, sprich es muss ein Kollege sein und es sind nicht die Nawi-Kollegen, die haben wir alle durch, sondern vermutlich irgendjemand für Sachunterricht oder SoPäd oder Daz oder oder oder).
Das kann doch einfach nicht sein.
Willi, ja ich denke, dass reiner Buch-Aufgaben-Unterricht schlechter Unterricht ist. Zumindest in der Unterstufe. Und ja, da ich in einem Bundesland arbeite in dem Lehrmittelfreiheit herrscht, finde ich Bundesländer die alles auf die Eltern abwälzen ebenfalls nicht gut.
Da bin ich ganz bei dir. Aber ja, die Eltern müssen auch einen Teil tragen, ohne Frage.
Das stimmt. Mach ich ja auch gar nicht. Ich bezahle das, was ich für sinnvoll halte. Das ist ja dann auch meins. Ich bin Jäger und Sammler, was Materialien angeht (Bsp. Englisch-Obst) und ich bastel vieles einmal und verwende es oft wieder.
Ich kaufe ja nicht die AH der Schüler, weil sie keins haben. Ich laminiere mir Material (Klammerkarten, Bingo--Spielpläne etc).
Ich kaufe natürlich auch Arbeitshefte, aber eben für mich, um zu wissen, was die Schüler darin machen müssen und in kleineren Klassen habe ich eben dann evtl. noch ein zweites Exemplar, damit damit Schüler ohne eigene Materialien arbeiten können (und das die keine haben liegt bei uns nicht immer an den Eltern, sondern auch daran, dass das Amt braucht bis das Geld da ist oder eben umstritten ist, ob Arbeitshefte von den Eltern oder dem Schulträger gezahlt werden müssen).
Na gewaschen werden sie leider doch regelmäßig. 
Und wer wäscht sie? Bei uns machen nämlich auch so etwas die Lehrer auf eigene Kosten, weil es sonst zu eklig ist.