Beiträge von Susannea

    ABER: Durch den Aufstieg von E11 nach E13 würden Tarifbeschäftigte Erfahrungsstufen verlieren (eine geht verlustig bei dem Aufstieg über jede Stufe) - in Extremfällen könnten Tarifbeschäftigte durch die Höhergruppierung von E11 nach E 13 auch Einkommenverluste bekommen (Stufenlaufzeit fängt wieder bei 0 an)

    Nein, das kann nicht sein, heißt glaube ich Besitzstand und sorgt dafür, dass man dann eben mit Zulage mindestens das haben muss, was man vorher auch schon hatte.
    Steht so irgendwo im Tarifvertrag, genau in §17, Absatz 4 TVL

    Zitat von TVL

    1Bei Eingruppierung in eine höhere Entgeltgruppe werden die Beschäftigten derjenigen Stufe zugeordnet, in der sie mindestens ihr bisheriges Tabellenent-elt erhalten, mindestens jedoch der Stufe 2; bei Eingruppierung über mehr als eine Entgeltgruppe wird die Zuordnung zu den Stufen so vorgenommen, als ob faktisch eine Eingruppierung in jede der einzelnen Entgeltgruppen stattgefunden hätte.

    Bei uns gab es immer zwei Einsatzpläne, einen "offiziellen" fürs Seminar und einen tatsächlichen.

    So etwas gab es bei uns nicht (und verstehe ich auch nicht, wie man sich das gefallen lassen kann), aber dafür eben Refs, die ALGII beantragt haben, denn auch das kann einem im Ref zustehen, auch wenn das der Pflicht des Landes widerspricht.

    PEf nur ein Fach:
    vgl. §4.5 des RdErl. d. MSW v.19.12.2011


    E10 :
    https://www.schulministerium.nrw.de/BP/LEOTexte/Se…iversitaet.html

    Lehrer, die 2 Fächer studiert haben und diese zwei Fächer z.B. am Gymnasium unterrichten könnten, fallen nicht unter Teil 2, Abs. 1 der Eingruppierungsrichtlinien für Lehrer. Ein Lehramtsstudium umfasst den Bachelor und den Master. Daher gilt E10.

    Du hast aber schon gesehen, dass der vom TE eingestellte Erlass von 2016 ist und damit deinen überstimmt?!? Der ist zwar "nur" befristet bis 2021, aber eben dem hohen Bedarf geschuldet.

    Manchmal würde es wirklich helfen, wenn die Quellen, die hier welche nennen auch gelesen werden und nicht behauptet wird, dass das alles anders ist, obwohl man die Quellen gar nicht gelesen hat.

    Also der TE hat Recht, nach dem von ihm benannten Erlass steht ihm E11 zu und das würde ich Montag auch möglichst vor Ort klären, ob da jemand evtl. genauso zurück ist, wie du.

    Es ist und bleibt auch bei der E10.

    Bei der PEf wird man nur für ein Fach eingestellt, also gilt Teil 2, Abs. 2: "die aufgrund ihres Studiums die fachlichen Voraussetzungen zum Unterrichtenin mindestens einem Schulfach hat".

    Egal, was man studiert hat, egal ob man zwei Fächer unterrichten kann/könnte. Bei der PEf gibt es nur die E10!

    So läuft das hier in NRW.

    Und wo liegt die Quelle dafür?!?

    Die Quelle des TE sagt eben, wie von mir auch angemerkt etwas anderes aus, danach kann man E11 bekommen!

    Dieser Abschluß ist zwar lehramtsbezogen, allerdings ermöglicht er keinen Zugang zum Referendariat, da hierfür ein Master erforderlich ist.

    Aber genau das ist die Voraussetzung nach dem Erlass für E11. Bewerben darfst du dich nur, wenn er keinen Zugang zum Ref ermöglicht und eingestuft wird bei lehramtsbezogenen Abschluss E11. So steht es dort zumindest, ob das wirklich so gemeint ist, ist zweifelhaft.

    Das ist bei dir aber dann nicht der Fall. Du hast bloß Bachelor, das dürfte nicht reichen.
    Im Übrigen kannst du um 7 so oft anrufen, wie du willst, da wird erst um 9 gearbeitet ;)

    Geh doch einfach hin mit dem Formular. Und sonst, wie gesagt: du kannst nur annehmen oder pokern.

    Nach dem Erlass könnte er aber wirklich recht haben, denn er hat danach einen Lehramtsbezogenen Hochschulabschluss, der den Zugang zum Ref nicht möglich macht (weil nur Bachelor) und die werden demnach in E11 eingruppiert. Lese ich da auch so raus, auch wenn ich es nicht verstehe, warum!

    Daher meine Frage: wer nutzt in seiner Schülerbücherei ein einfaches EDV-gestütztes Ausleihsystem? Mir geistert was mit Barcode und Handscanner im Kopf rum...
    Was könnt ihr empfehlen?

    Das hat meine Mutter in der Schule für die Schulbücher genutzt, ist aber nicht ganz ohne, das System war auch schon nicht mehr wirklich das neuste und gewöhnungsbedürftigt.

    Da würde ich gucken, was es neueres gibt.

    Mit Entgeltstufe 11 wärst Du übrigens im NRW genauso an der Grundschule eingruppiert wie ein voll ausgebildeter tarifbeschäftigter Lehrer.

    Wenn man Dir Entgeltgruppe 10 zuweisen sollte mit der Erfahrungsstufe 3 - dann würdest Du erheblich mehr verdienen als ein voll ausgebildeter Grundschullehrer im TB-Verhaltnis nach dem erfolgreichen Referendariat - für den gibt es nämlich grundsätzlich zwar Entgeltgruppe 11, aber nur Erfahrungsstufe 1

    Ich denke auch, dass seine Eingruppierung ein Wunschtraum ist und wüsste nicht nach welchem Erlass es die so geben sollte für Nicht-Erfüller.

    Warst du in Potsdam an der Uni? (ich bild mir ein, das hast du irgendwo erwähnt, aber ich konnts jetzt nicht finden)

    Ja, ich habe bis zum Staatsexamen in Potsdam studiert und dann nachher in Berlin auf Bachelor und Master gewechselt. Habe damals dann aber z.B. in Berlin die Fachpraktika alle noch mal machen müssen, weil die aus Potsdam nicht anerkannt wurden (warum auch immer). In einem Seminar musste ich dann nur Vor- und Nachbereitungsseminar besuchen und den Bericht neu schreiben (frag nicht, was der Unsinn sollte), aber da hatten wir eben schon allein durch die Schulpraktischen Übungen und das alle Planungsergebnisse jedes Seminars auch praktisch getestet wurden (da wurde im Zweifelsfall einfach eine Klasse eingeladen und dann durfte die probieren) doch deutlich mehr Praxis, als Berlin hatte. (Da hatte ich auch mein einziges Seminar, wo wir echt nur für den Schrank geplant haben und es nie genutzt wurde).
    Wobei in der Grundschulpädagogik wir dann solche Sachen eben auch getestet haben in Seminaren mit Begabtenförderung o.ä.

    Und was man z.T. auch nicht vergessen darf, in Mathe in Potsdam waren wir z.B. damals ca. 10 Leute, da gab es keine wirklichen Vorlesungen o.ä., sondern viel wurde zusammen erarbeitet oder auch mit "zeigen sie mal, wie mans macht oder erklären sie mal", wie eben in der Schule gemacht.

    Das ich in die 3. Stufe zugeordnet wurde ist ja richtig. Es geht einfach um die 4 Jahre Berufserfahrung. Da wurde einfach ein Jahr gestrichen und ich muss nicht zwei Jahre, sondern drei Jahre auf die nächste Stufenerhöhung warten. Was ist, wenn ich bspw. jetzt das Bundesland wechsle? Ich habe dann 6 Jahre Berufserfahrung. Würde ich dann in die 4. Stufe eingestuft? Oder würde man mir wieder 3 Jahre Berufserfahrung streichen und ich müsste wieder drei Jahre auf Stufe 4 warten? Wäre beides sehr komisch...

    Aber nicht unüblich.

    Ich habe z.B. vor dem Ref bereits Stufe 2 gehabt, nach dem Ref dann plötzlich wieder Stufe 1 und nur ein halbes Jahr vom Ref anerkannt. Das ist dann ähnlich gelaufen.

    Frage mich bitte nicht, wie oft ich inzwischen von Stufe 2 wieder in 1 gelandet bin.

    Übrigens kann es bei einem Bundeslandwechsel sein, dass du bei 1 wieder anfängst, denn das nächste Bundesland muss dir die Zeit aus Polen nicht anerkennen ;)


    Was etwas mehr zum Thema gehört: Wir müssen nur 20 "Überstunden" pro Schuljahr machen (Vertretungsstunden, etc.). Haben wir die 20 erreicht, bekommen wir alle ab der 21. Stunde bezahlt. Wird wahrscheinlich auch wieder angezweifelt, weil es das in Deutschland nicht gibt 8) .

    Das halte ich für sehr schlechte Bedingungen, ich bekomme die wie viele andere auch ab der 1. Überstunde bezahlt oder kann sie abbummeln.

    Gut, wenn Lehramtsausbildung so betrieben wird. Wie muss man sich das denn konkret vorstellen - wie viele Semesterwochenstunden, wie sah die Verzahnung mit den Lehrveranstaltungen aus, wie viel wurde de facto unterrichtet und ausgewertet etc.? Würde mich sehr interessieren, weil es dann doch aus der üblichen Hochschullehre herausstäche.

    Wie ich oben schon schrieb, das was Conni im Unterrichtspraktikum Musik hatte, hatten wir in beiden Fächern schon im Grundstudium (zwei Stunden gemeinsame Vorbereitung und dann eben einmal die Woche der gehaltene Unterricht im Wechsel, danach eine Stunde Auswertung), Orientierungspraktikum hatten wir auch so, zusätzlich noch eines in der Art in Grundschulpädagogik, wo aber schon Unterricht erwartet wurde.

    Dann gab es zu jedem Fach noch ein Fachpraktikum, das dann eben in den Semesterferien mit eigenem Unterricht war und dazu musste ein Bericht geschrieben werden.

    In Psychologie gab es noch ein Beobachtungspraktikum, in dem ich allerdings z.T. auch unterrichtet habe.

    In Berlin nachher durfte ich dann die zwei Unterrichtspraktika übrigens noch einmal machen, weil die eine Dozentin darauf bestand mich zu besuchen (und da dermaßen mit dem Schulleiter aneinandergeraten war, weil man eben deutlich merkte, dass sie lange nur an der Uni war und auch da schon zu alt und pensioniert ;) ).

    In meiner Uni-Zeit hatte ich nach meiner schwachen Erinnerung genau 1 Stunde in einer Schule gehalten. Danach wollte ich für rund 1 Woche nicht mehr Lehrer werden.

    Wir hatten alleine im 3. oder 4. Semester in jedem FAch "Schulpraktische Übungen", da haben wir zwei Stunden die Woche geplant und dann umschichtig ein Semester lang gehalten. Dann gab es Praktika in jedem Fach, in Grundschulpädagogik, in Psychologie und in diverse Seminaren wurden die theoretisch geplanten Sachen dann z.B. mit eingeladenen Gruppen ausprobiert.
    Also zu wenig Praxis hatten wir da sicherlich nicht.

    Zusätzlich sind unsere LAAs im ersten Jahr von Betreuungslehrern betreut - sie geben Fachunterricht und hospitieren die restliche Zeit, im 2. Jahr übernehmen sie eine Klasse. Ich empfinde das Ganze nach meiner Beobachtung schon als anspruchsvoll und praxisnah.

    DAs ist schön, wenn das bei euch so ist. Ich hatte ein Jahr, Betreuung nur in einem Fach und Hospitationen nur 2-3 Stunden (evtl. waren es auch vier), der Rest zu den 14 Stunden war eigener Unterricht und das nur sehr selten mit jemandem mit drin.
    Und da ich ja bereits 5 Jahre vorher schon angefangen habe als Vertretungslehrer zu arbeiten, war da für mich keine wirkliche Änderung zu vorher außer den stressigen Unterrichtsbesuchen. Seminare haben mir zumindest nicht mehr wirklich viel gebracht, außer z.B. einige Theorie.

    Manchmal frage ich mich echt, was einige für Unis hatten. Wir haben alle Stunden, die wir geplant haben auch ausprobiert mit Schülern. Alles andere ist doch witzlos.

    Aber gut, beim Wechsel von Potsdam nach Berlin ist mir schon aufgefallen, dass wir da viel mehr Praxis hatten.

    Finde ich ziemlich traurig.

    Dafür hat mir das Ref nicht wirklich was gebracht.

Werbung