Beiträge von Susannea

    Susanne,

    nimm es doch so wie es ist. Das Finanzamt hat es bei mir akzeptiert. Du schreibst, dass Du Dich da eigentlich auskennst und stellst es anders dar.
    Für eine tiefergreifende Auseinandersetzung mit Dir über das Steuerrecht fehlt mir im Moment echt die Zeit.

    Nur weil ein Finanzamt etwas akzeptiert hat (oder nicht geprüft hat), heißt es aber noch lange nicht, dass es so korrekt ist und man es so machen darf.

    Da würde ich mich also bei so einem Fall, wo zwei gegenteilige Meinungen zu vorliegen ganz klar noch richtig informieren, ob das so erlaubt ist.

    Also nein, einfach hinnehmen, dass es korrekt sein wird, weil es bei dir so akzeptiert wurde, würde ich genauso wenig, wie irgendwelche Dinge verdrehen.

    Ich hoffe, das wird nicht zu offtopic, aber da hier viele offenbar einen ganz immensen Aufwand sehen, bin ich doch etwas irritiert.

    Ich hab mich an diversen Vorschlägen im Netz orientiert, die dazu raten, einfach die Fläche des Arbeitszimmers prozentual zur gesamten Wohnung (oder dem Haus) zu berechnen, und dann von den monatlichen Gesamtkosten (in meinem Fall Warmmiete + Müll etc. oder bei Eigenheim eben alle laufenden Kosten) eben diesen Prozentsatz als absetzbar anzugeben.

    Das war bei mir ne Sache von vielleicht 20 Minuten... Mach ich da was falsch?

    Gruß,
    DpB

    Nein, du machst nichts falsch und genauso einfach ist es beim Eigenheim auch. Einfach Kreditzinsen, Müll, Wasser, Strom, Versicherungen, Grundsteuer usw. anteilig und schon hast du die Grundkosten fürs Arbeitszimmer, Einrichtungsgegenstände, die nur für das Arbeitszimmer gekauft werden kommen voll drauf und gut ist es.

    Sie scheint an irgendeinem Programm teilzunehmen, also muss man es schon irgendwie erfassen...

    Sehe ich auch so.

    Ist halt die Frage:

    Wenn ich zur didacta gefahren wäre, hätte ich das "privat" gemacht. Nicht aufgrund einer dienstlichen Anweisung. Wenn man dann eh da ist, kann man natürlich auch was mitbringen.

    Noch als Nachtrag zur Erfassung: hast du einen Dienstreiseantrag gestellt und genehmigt bekommen?
    Falls ja, ist es eine Dienstreise und damit natürlich Arbeitszeit.
    Falls nein, ist es keine Dienstreise. Ohne Dienstreisegenehmigung hättest du die dienstliche Reise nicht durchführen dürfen. Also ist es eine private Fahrt gewesen.

    kl. gr. frosch

    Bei uns z.B. sind gestern einige Kollegen gefahren, statt zu unterrichten, also war es eine genehmigte Dienstreise und muss natürlich erfasst werden (und ich denke, wie doof war ich, nicht gefragt zu haben, sonst hätte ich auch fahren können, nur heute war mir das einfach zu viel).

    Mit dem Freund bin ich ja mittlerweile verheiratet, wir haben jetzt ein gemeinsames Haus und Haushaltskasse aber keine gemeinsame Erklärung fürs letztes Jahr gemacht (ich bin zu langsam, er war genervt und es bringt uns eh keine Vorteile)

    Wie kannst du das schon sagen, ohne dein fertig zu haben?!?

    Aus der Erfahrung ändert sich während der Eingabe da noch mehrmals dann die Sache, ob gemeinsame Veranlagung oder nicht günstiger ist. DAs würde ich alles zusammen in ein Steuerprogramm von euch beiden eingeben und dann gucken, ob das wirklich keinen Vorteil bringt.

    Bei uns bringt es den z.B. immer.


    Verdrehen würde ich da auch nichts, sondern die entstanden Kosten als eure Kosten, die damit auf deine Werbungskosten entfallen einsetzen und abwarten, ob das Finanzamt damit ein Problem hat.

    1. Herstellungskosten des Hauses ermitteln (also nicht den Kaufpreis!)
    2. Antei des Arbeitszimmers an der Gesamtfläche ermitteln.
    3. Herstellungskosten mit diesem Anteil multiplizieren.
    4. Davon sind 2% pro Jahr absetzbar.

    Wahlweise die Pauschale mit 1250,- Euro wählen oder eben mit Grundrissplan und Nachweis der Herstellungskosten die tatsächlichen Kosten ermitteln. Letzteres lohnt sich nur, wenn man sicher über dem Pauschbetrag liegt.

    Ach ja:

    5. Gut überlegen, ob die Angaben den Tatsachen entsprechen und sich ggf. nachweisen lassen.

    Ich kenne mich eigentlich ganz gut mit Steuern aus, aber diesen Ansatz habe ich noch nie gehört. In eigenem Haus sind grundsätzlich auch nur die Zinsen der Raten absetzbar, nicht die Tilgung und das würde ja den Herstellungskosten gleich kommen. Also kann ich mir nicht vorstellen, dass es die Variante gibt. Hast du dazu irgendwelche Quellen?

    Ich sitze jetzt gerade an meiner ersten Lohnsteuererklärung, wo ich "wirklich" Geld verdient habe UND auch ein erwachsenes Leben außerhalb eines WG-Zimmers hatte...
    Ich hatte in dem Jahr ein Arbeitszimmer, das Haus gehörte aber meinem damals-Freund/jetzt-Mann. Ich war an der Adresse gemeldet, wohnte auch dort (allerdings mit doppelter Haushaltsführung wegen Entfernung zur Arbeit). Da ich unter der Woche nur ein 14qm-WG-Zimmer bewohnte, ist ja klar, dass mein Schulzeug im Haus war. Nur halt nirgendwo auf meinem Namen und einen Mietvertrag für ein Teil des Hauses oder ein Arbeitszimmer habe ich ja natürlich nie unterschrieben.
    Hat jemand damit Erfahrung gemacht?
    Danke im Voraus,
    Chili

    Ihr seid ja jetzt scheinbar verheiratet, gebt ihr eine gemeinsame Steuererklärung ab für das letzte Jahr? Dann ist das doch kein Problem, denn das Haus gehört ja ihm und da dürft ihr natürlich auch die Kosten für absetzen.

    Da die Erklärung mit doppelter Haushaltsführung, langen Wegen und tralala kompliziert genug ist, will ich es so "sicher" gestalten, wie ich kann. Einen Grundriss kann ich abgeben, aber natürlich keine Besichtigung anbieten, da wohne ich seit anderthalb Jahren nicht mehr

    DAs ist ja dann nicht dein Problem, sondern das des Finanzamtes, niemand kann ja gezwungen werden da so lange zu wohnen, wie die Bearbeitung der Steuererklärung noch braucht.

    naja, das ist jetzt eine Annahme deinerseits, dass ich kostenfrei im Haus von meinem Freund gewohnt habe.
    Ich werde aber nicht den Wochengemüseeinkauf absetzen, weil er in dem Jahr die Ratenzahlungen bezahlt hat.

    Wie gesagt, wenn ihr jetzt eine gemeinsame Kasse habt, gehe ich auch von einer gemeinsamen Erklärung aus und dabei macht es keinerlei Unterschied, wem von euch die Kosten entstanden sind.

    Einstufungen gibt es bei uns alle erst lange nach Vertragsabschluss (hier wurde ja erstmal alles auf 1 eingestuft, wir mussten bis November die Unterlagen nachreichen für nachträgliche Einstufung, bisher keine Antwort bei mir, eine andere Kollegin hingegen hat schon Rückmeldung). Allerdings dauert hier alles, der bis 31.7.17 eingereichte Antrag auf Zulage ab 1.7.2016 ist bisher auch nicht bearbeitet. Also finde ich das nicht ungewöhnlich, dass du bisher nichts weißt.

    Moin,
    schon einmal daran gedacht, daß der 2. Elternteil auch arbeitet? Ich finde das jedenfalls immer so lustig, wenn mir meine Kollegen erzählen, daß ich doch gefälligst zur Schule hin umziehen soll, auf das der Arbeitsweg kürzer wird. Ok, ich bin Single und könnte das, will es aber nicht, weil ich in meiner Freizeit keinen Schüler sehen will. Aber wäre ich in einer Beziehung würde es doch überhaupt nichts bringen, wenn ich der Schule hinterher ziehe, auf das der andere Teil dann umso weiter zur Arbeit fahren muß.

    Leider herrscht in unserem Kollegium bei dem Gedanken an "Familie" noch das klassische Hausfrauenmodell vor. Das Modell hat schon in der Generation meiner Eltern und sogar meiner Großeltern nicht funktioniert, aber im Pütt scheint das heute noch normal zu sein. Bei meinen Großeltern war es ganz extrem. Opa Lokführer (damals noch verbeamtet) mit Residenzpflicht am Einsatzort und Oma Hebamme mit Residenzpflicht am Einsatzort und das waren zwei unterschiedliche Orte. Was meint ihr, wie da der Amtsschimmel am Wiehern war. :ohh:

    Na klar habe ich daran gedacht, dass das 2. Elternteil auch arbeitet, sonst hätte ich ja geschrieben, dass das 2. Elternteil zu Hause ist und doch eh diese Dinge übernehmen kann. Aber bei vielen Familien wo zwei Eltern arbeiten funktioniert das recht gut, dass man sich Bringen/Abholen aufteilt, so dass jeder seine beruflichen Verpflichtungen erfüllen kann.
    Zumal ja auch bei einer Gymnasialstelle, die man gleich bekommt das Problem auftauchen kann und auch an der Grundschule das besteht.

    Es besteht eben immer, wenn die Eltern arbeiten, dass man das alles aufeinander abstimmen muss ;)

    Und vor allem wäre es für diese „Eltern“ eventuell eher unattraktiv, weil die Stelle danach ja theoretisch irgendwo sein könnte. Und da wird man bestimmt eher wohin kommen wo es noch offene Stellen gibt, also niemand hin will. Das könnte mit Wegzeiten zum Kindergarten morgens sehr schwierig gestalten.

    Besser schwierig gestalten, als die Familie gar nicht ernähren zu können. Und dann gibt es ja meist auch noch ein 2. Elternteil, was evtl. auch Abholen und/oder Bringen kann, aber evtl. nicht alle Ernähren.

    @Susannea
    Wie kommst du darauf, dass es keine E12 gibt? Die Entgeltgruppen gehen bis E15 hoch.

    Meine Info war ja auch, dass die Sonderschullehrer A13 bekommen (es sind an der Privatschule auch ein paar verbeamtete Lehrer) und das sei für die Angestellten Lehrer E13. Deswegen verstehe ich jetzt auch nicht wie du darauf kommst, dass die E-Stufen eine Stufe unter den A-Stufen liegen.

    http://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/tr/2017/
    http://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/west/

    Weil das seit Jahren in Berlin in Brandenburg so gehandhabt wird ;)
    Aber ich sehe gerade, dass es nun doch inzwischen eine E12 gibt, aber eben nur für Seiteneinsteiger.

    Und ja, E13 entspricht A13, E11 aber A12 ;)

    Also nicht die Stufen liege eine unter der A-Stufe, sondern nur die E11 liegt unter der A12 und entspricht der.

    Steht auch so in dem TVL von 2008 von der GEW drin, die ich hier habe. Die Stufe E12 war generell leer gelassen bei der Überleitung auch.

    ich würde das aber auch an die Gleichstellungsbeauftragte weiterleiten und gar nicht reagieren. Ein Attest für deinen freien Tag würde ich eher nicht abgeben(oder bist du Beamtin, dann macht das finanziell zwar keinen Unterschied, blöd wird es dann Nur, wenn die der Tag später fehlt).

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