Beiträge von Susannea

    Wie ist das überhaupt mit der Aufsichtspflicht? Gehen die Kinder alleine zum Hort?

    Du meinst sonst? Ja, sie gehen alleine durch die Glastür im selben Gebäude. Verlassen also das Schulgebäude dazu nicht, sind also somit eigentlich immer unter Aufsicht. Kommt aber ein Kind nicht dort an, wird in der Schule nachgefragt, ob das Kind da war usw. Ohne Abmeldung darf man auch nicht direkt nach der Schule gehen, man muss sich wenigstens verabschieden oder vorher Bescheid geben.

    Aber Schulschluss ist an diesem Tag nun einmal am Bahnhof und nicht an der Schule direkt, wenn es vorher so vereinbart wird und der Lehrer nicht spontan freistellt, dass ab hier gehen kann wer will und wer möchte, kommt noch mit zur Schule.

    Und genau deshalb sehe ich eben darin ein Problem, weil vollkommen unklar ist, wie das mit dem Versicherungsschutz ist. Soll er vorher klären, wenn das kein Problem ist, habe ich damit auch kein Problem. Ansonsten schon (wie mit der ganzen Art des Ausflugs, aber das ist ein anderes Thema).

    Sehe ich nicht so. Start und Endpunkt sind vorher fest schriftlich vereinbart. An diesem Tag ersetzt der Bahnhof das Schultor. Wieso sollte das Kind dann auf dem direkten Weg zum Hort nicht versichert sein?!

    Weil es damit ja nach Schulschluss schon das Schulgelände verlassen hat. Hier heißt es immer, wenn sie noch einmal zurückkommen würden, wären sie dann nicht mehr versichert. Sonst muss ja das Schulgelände gar nicht verlassen werden, der Hort ist ja auf diesem.

    Leider finde ich aktuell nichts dazu.

    Mein Problem, normaler Weise gehen die Kinder ja vom Klassenzimmer in den Hort und sind durchgängig versichert. Bisher wurde eine Erlaubnis der Eltern gebraucht, wenn sie direkt vom Bahnhof gehen durften.
    Nun möchte einer der Quereinsteiger einen Exkursion machen, die am Bahnhof beginnt und enden soll. Ist das überhaupt zulässig, ohne Einverständnis der Eltern? Wie sieht das dann aus dem der Versicherung auf dem Weg zum Hort usw.?

    Kann mir da jemand weiterhelfen? Im Netz habe ich leider nichts gefunden, aber evtl. auch nicht nach dem richtigen Stichwort gesucht.


    Bei uns darf jeder gehen, der seine letzte Stunde gegeben hat. Das kann auch eine VB sein. Es sei denn, es jst Konferenz etc.
    Wenn ich nach der 3. Stunde Schluss habe, gehe ich. Ich lege mir au h Friseurtermine auf 11.30 Uhr, wenn es mir passt. Wieso auch nicht???

    So ist es hier auch und wer später anfängt wird auch erst ab da eingeplant. Sollte doch mal was sein, wird nett angefragt, wenn kommen muss niemand denn zwingend. Zumal das ja auch alles dann Plusstunden sind und somit auch teilweise zusätzlich bezahlt werden müssen.

    Nehmt ihr dann nur so lange Elternzeit, wie es das Elterngeld gibt und nutzt die 3 Jahre gar nicht aus?

    Elternzeit hat ja glücklicher Weise nichts mit Elterngeld zu tun und auch nicht unbedingt mit zu Hause bleiben. Aber ja, viele können sich zu Hause bleiben nur leisten solange es Elterngeld gibt (und ob da nun Basiselterngeld oder ElterngeldPlus geht, ist dann eben auch verschieden). Und weißt du was, es soll sogar Eltern geben, die 3 Jahre Elternzeit nehmen und sogar schon während des Elterngeldes wieder arbeiten gehen, so wie ich das gemacht habe. Warum auch nicht? Wenn die Betreuung gesichert ist und es damit allen gut geht, spricht doch nichts dagegen.

    Ja, ich war nur während des Elterngeldbezugs zu Hause. Danach habe ich mit 8 Stunden wieder gearbeitet. Hatte aber trotzdem noch 3 weitere Jahre Elternzeit.

    Genau das, Elternzeit heißt ja nicht unbedingt zu Hause bleiben!

    Und ganz wichtig, was immer übersehen wird, 8 Wochen sind keine zwei Monate, also muss im 2. Monat eh Elterngeld beantragt werden, damit man nicht Tage ohne Einkommen hat. Aber keine Sorge, es wird immer die höhere Zahlung geleistet, sollte also das Elterngeld höher sein (was in einigen Fällen vorkommt!), dann gäbe es auch die Zahlung. So gibt es eben die vollen Bezüge und erst danach, taggenau berechnet dann, Elterngeld bis zum Tag vor dem 1. Geburtstag. Am 1. Geburtstag müsstest du dann wieder arbeiten, wenn du dir nicht den Luxus eines unbezahlten Tages Elternzeit nimmst (oder es ein Wochenende ist).

    Einige Aussagen machen richtig wütend. "Nicht leisten will"... Ich müsstet selbst Kinder haben, die an Diabetes, Zöliakie etc leiden. Und dann auf solche Kollegen treffen, die nicht mal ansatzweise Bereitschaft zeigen, das Kind auf einer Klassenfahrt zu unterstützen, dann wüsstet ihr, wie man sich fühlt. Schade, dass ihr so empathielos seid. Das stimmt mich als neuerdings auch betroffene Mutter sehr traurig.

    Verstehe ich total uns sehe es auch so. Es geht nicht darum zu garantieren, dass die Kinder das nicht essen, aber zu garantieren, dass die Kinder etwas für sie essbares vorfinden.

    Es sind Kinder (oft Grundschüler), da finde ich es etwas viel verlangt, dass sie dafür selber verantwortlich sein sollen. Und ehrlich gesagt wünsche ich Leuten mit solchen Antworten mal, dass sie da stehen und nicht wissen, was sie essen sollen, weil es für sie einfach ungenießbar ist (geht mir oft so und ich überlege mir gut, wann ich mich auf von anderen oder mit anderen geplante Veranstaltungen begebe).

    Und ja, da stehe ich dann auch schon mal als Erwachsener heulend im Laden vor Verzweiflung, wenn die letzte genießbare Margarine z.B. die Rezeptur umgestellt hat und ich einfach nicht mehr weiß, was ich essen soll. Wie muss es da dann wohl den Kindern gehen.

    Catania: Ich finde es sehr traurig, dass solche Sachen ihr regeln müsst. Bei uns hat das die Klassenlehrerin meiner Tochter vorher abgeklärt, was alles an Besonderheiten ist und das mit der Jugendherberge geklärt, aber das betraf bei uns natürlich auch nicht nur die Kinder, sondern die Kollegen und mich auch. Und damit war für mich auch ganz klar, dass ich das vor Ort auch anspreche, wenn etwas ist (wobei die Herbergsmutter oft selber gefragt hat, was geht und was nicht bei Unverträglichkeiten, wir waren aber auch anfangs die einzige große Gruppe). Und ich finde, dass gehört sich auch so. Aber da muss man vermutlich die Situation auch selber erst mal erlebt haben, wie das ist, wenn man bei trocken Brot zugucken kann.


    Natürlich muss man das auch aushandeln, wie so ein arbeitsaufwendiger Job entlastet wird - sich pädagogisch toller anhörende Tätigkeiten müssen dafür dann zurückgefahren werden und das ist in Konferenzen schlecht durchsetzbar. Aber mit dem Motto "das Schulnetz macht der Physiklehrer so nebenbei" ist es eben nicht getan.

    Der Kollege, der das so nebenbei gemacht hat, ist nun im Ruhestand und macht es immer noch so nebenbei, aber da muss dann eben das auch alles warten bis er mal wieder da ist. Der, der es nun bezahlt bekommt von außerhalb ist aber noch seltener da, also besser ist das somit auch nicht. Und für mehr ist einfach kein Geld da.


    Heute war ich mal wieder mit einer Klasse in einem Rechnerraum. Wenn ich daran denke, wie viele Rechner - trotz Neuanschaffung - wieder nicht funktionierten, Logins der Schüler nicht funktionierten (einschl. meinem eigenen) oder Bildschirme eingefroren sind, etc. - möchte ich nicht wissen, wie sich der Unterricht gestalten lässt, wenn man zwangsläufig und ausschließlich auf die moderne Technik angewiesen ist. Vom simplen Stromausfall mal ganz zu schweigen.

    Ein schönes Beispiel war der Computer gestern im Musikraum, er war wohl seit den Ferien nicht an, wollte tausende Updates machen und somit ging nichts. Den CD-Player hat mein Kollege irgendwo hin geräumt und ich habe ihn nicht gefunden, somit war singen im Musikunterricht gestern nicht möglich, denn uns fehlte die Begleitung. Nunja, also haben wir Instrumentenkunde gemacht, aber einige Kinder haben schon etwas blöd geguckt.

    @Susannea Danke für deine Antwort! Das beruhigt mich erstmal. D.h. ich muss jetzt nicht über Nacht eine Krankenkasse finden? Dann bleibe ich vorerst in der GKV? Wegen der Bezahlung werden die sich schon melden, oder?

    ... und ja, ich schöpfe gerade alle Möglichkeiten aus ;)

    Wie gesagt, erkundige dich wie lange die Öffnungsklausel gilt und suche ordentlich, da sind ja deutliche Unterschiede. Denke auch, die werden sich schon melden.

    Dann braucht man wohl eine Tafel. Daran denkt dann hoffentlich derjenige, der für die Ausstattung zuständig ist. Und er kauft hoffentlich auch genug Kreide.Ja, das geht wohl nur mit Kopien oder Büchern. Da wissen dann hoffentlich diejenigen, die für die Beschaffung verantwortlich sind.

    Genau das ist ja der Punkt, Kreide gibt es noch massig, Schwämme reichen die nächsten hundert Jahre, nur Tafeln sind alle abgebaut worden. Also nur noch digital und das läuft dann eben doch auf unsere eigene Technik zum Vorebreiten usw. hinaus. Was bei Internet-,Netzwerk- oder gar Stromausfall passiert, kann sich jeder bildlich vorstellen.

    Moin,die Situation kenne ich. Meine Antwort darauf: "Ihr wollt doch alle die Fachhochschulreife? Dann üben wir jetzt mal den Vorlesungsbetrieb. Ich sage euch wie der Laden läuft, ihr müßt selber entscheiden was wichtig ist und das mitschreiben."

    Das mag ja in der Oberschule gehen, wenn ich dann aber in der Grundschule auch noch jedes drittes Wort buchstabieren muss, dann wird das wohl eher nichts.

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