Wenn ich einen 5.-klässler in eine Mathematik-Vorlesung an der Uni setzen würde, wäre der am Ende völlig erschlagen von dem Wissen und könnte damit gar nichts anfangen.
Entschuldige, aber da scheint bei dir in manchen Vorlesungen auch entweder nicht viel hängen geblieben zu sein oder die Uni hat bei euch ein Defizit, sonst wüsstest du, dass solche Verallgemeinerungen in unserem Beruf total fehl am Platze sind, denn ja auch 5. Klässler sind nicht alle von dem Stoff überfordert (ich sage nur Hochbegabung!). Jedes Kind ist anders und das gilt es zu berücksichtigen.
Die Mitschüler denken sich meist nichts dabei, aber was antwortet man, wenn einer sagt "Hey, warum bekommt der immer die leichten Aufgaben?".
Weil es seinem Leistungsniveau entspricht. Die Frage kommt aber in der Regel nicht, wenn du generell differenziert arbeitest, weil da nicht ein Kind andere Aufgaben als alle anderen bekommt, sondern es einige verschiedene gibt. Übrigens kommt diese Frage bei uns bisher nicht uns bei uns sitzen ja die Klassen 1/2 bzw. 1-3 zusammen und bekommen unterschiedliche Aufgaben usw. das kennen die Schüler gar nicht anders, daher fragt auch niemand da nach.