Der/ die BeamtIn soll angemessenen Unterhalt gewährt bekommen. A13 ist mehr als angemessen. Und wenn ich Stellenanzeigen lese, sehe ich, dass ich überall sonst in pädagogischen Berufsfeldern, in denen Hochschulabschluss gefordert ist, deutlich weniger verdienen würde (Museumspädagoge: E9 oder E 10. Sozialpädagoge ebenfalls, teilweise gar kein Tarifvertrag, befristet, Schichtdienst etc.). Und ich bekomme, wie gesagt, bereits 600 Netto weniger pro Monat, als der verbeamtete Kollege mit derselben Ausbildung, denselben Aufgaben und denselben Lebenshaltungskosten.
Als Beamte/r hat man eine sichere Stelle, die ordentlich bezahlt wird, mir ist nicht klar, warum dabei noch mehr an Gehalt rausspringen sollte. Die Verantwortlichkeiten sind nicht höher, als die eines Physiotherapeuten oder Erziehers. Der Beruf kann sehr anstrengend sein, aber er ist inhaltlich auch absehbar.