Beiträge von Susannea


    Ich kaufe mir die Dinge, von denen ich der Meinung bin, dass sie der Effizienz meiner Vorbereitung und Unterrichtsdurchführung dienen, selbst. Da geht es mir dann nicht ums Prinzip oder irgendwelche Gerichtsurteile sondern um schlichten Pragmatismus.

    Sehe ich genauso und ich spare einfach Zeit ein und die ist dann eben Freizeit!

    Für die Pflege von Familienangehörigen gilt das Pflegegesetz. Und da steht jedem die Freistellung zu. Und Gesetze stehen über Verordnungen und Erlässen.

    Soviel ich weiß, muss dafür aber ein wirklicher Pflegegrund bzw. eine Pflegestufe vorliegen, das ist hier bei Beamten nicht so. Sie könnte auch zur Pflege bzw. Betreuung ihrer Enkel freigestellt werden (und bekäme das auch genehmigt), allerdings ist sie dann nicht mehr beihilfeberechtigt.

    Bei uns gibt es wenn man krank ist keine Vertretungshinweise, warum auch, da bin ich krank.

    Und ja, es werden auch mal Filme geguckt, gerade in den unteren Klassen findet man doch immer einen passenden Löwenzahn-Film zum aktuellen Sachunterrichtsthema z.B. dazu haben wir in fast allen Räumen Smartboards mit Internet.

    Ihr vielleicht, aber nicht jede Schule bekommt das hin. Oft machen immer wieder die gleichen Kollegen mehr und empfinden, dass andere Kollegen zu wenig machen. Und neben den Festen, gibt es auch:
    - Tag der Offenen Tür: Müssen alle Kollegen kommen? Oder ist Freiwilligkeit? Wie werden Teilzeit-Kollegen eingesetzt? Warum ist die Teilzeitangestellte von 08-16.00 da, aber der Vollzeitbeamte nur von 09-12.00 eingesetzt? Und warum passiert das schon das 2 Jahr so?
    - Tage der Verkehrserziehung: Welcher Kollege macht was? (Vor zwei Jahren hatte ich die Station "Erste Hilfe" und jetzt soll ich "Fahrradwerkstatt" machen? Warum? Hat der Kollege, der für Verkehrserziehung das Weisungsrecht, mir etwas zuzuweisen, wovon ich keine Ahnung habe??)
    - Schuljubiläum: Jedes Jahr wird auf Freiwilligkeit der Beteiligung gesetzt und man stellt fest, dass immer weniger Kollegen kommen, um Projekte/ Ideen vorzustellen. Jetzt wird die Teilnahme zur Pflichtveranstaltung. Darf die Schulleitung das? Und wenn ja, muss nicht darauf geachtet werden, dass die Arbeitsbelastung gleichmäßig ist??
    - Inklusionskinder: In einer Klasse sind 5 Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf und in der Parallelklasse sind keine. Abgesehen von der (möglichen) Unterstützung durch Förderschullehrer oder Sonderpädagogin, warum hat die Kollegin XY nie die Klasse mit Inklusionskindern?
    - und und und............

    Es gibt so viele Fragen, die die Arbeitszeit der Lehrer betreffen und die zu Konfliktsituationen mit der Schulleitung führen könnten, dass ein Personalrat pro Schule einfach notwendig ist.

    Wie soll ein Personalrat das schaffen? Wie soll er denn Einblick über solche interne Angelegenheiten der jeweiligen Schule haben??

    Ein Personalrat besteht hier aus ca. 10 Leuten und heißt Bezirkspersonalrat ;)

    Und nein, das sind alles Situationen, wo man sicherlich keinen Personalrat zu braucht, denn das wird ja nicht von der Schulleitung entschieden, sondern von der erweiterten Schulleitung, der Schulkonferenz und der Gesamtkonferenz gemeinsam. Einteilungen z.B. machen die Stufenkonferenzen usw.

    Wie gesagt, ein Personalrat pro Schule gibt es hier nicht und ich habe ihn auch noch nie vermisst und das obwohl ich oft mit dem Personalrat im Kontakt stand.

    Ich hab eine ähnliche Frage, ich bin Ausbildungslehrerin und unser Konferenztag ist der Dienstag. Das ist aber auch der Tag, an dem meine LAK ins Studienseminar muss. Dadurch nimmt sie nie an Beratungen oder Gesprächen teil. Was hat Priorität? Muss das in der Beurteilung Berücksichtigung finden, auch wenn sie ja keinen Einfluss darauf hat?

    Es hat grundsätzlich immer das Seminar Vorrang. Und nein, das könnt ihr natürlich niemandem Anlasten.

    (1) Der Vorbereitungsdienst erfolgt in Schulpraktischen Seminaren und an öffentlichen Schulen und umfasst Veranstaltungen der Allgemeinen Seminare, Veranstaltungen der Fachseminare sowie Ausbildungsunterricht und Mitwirkung an schulischen Veranstaltungen

    Da hier nicht unterschieden wird welche, gehe ich davon aus, dass alle gleich bedeutend und verpflichtend sind, wenn sie es für die andren Lehrer auch sind.

    Wie gesagt, das macht alles der Bezirkspersonalrat bzw. Sachen wie Aufgabenverteilungen die erweiterte Schulleitung und das ist auch hier überhaupt nichts ungewöhnliches. Und was heißt hier irgendetwas nicht zulassen, es gibt einfach keine Notwendigkeit, dass jede Schule einen eigenen Personalrat hat. Die Entfernungen zwischen den Schulen und die Größe des Bezirks macht es doch sogar möglich, dass man von vielen Schulen hin- und her laufen kann, warum sollte da nicht auch ein Personalrat für die alle zuständig sein können.

    Übrigens, Sachen wie Weihnachtsfeiern, Sommerfest, Schuljahresabschluss usw. kriegen wir auch ganz gut als Kollegium so geregelt ;)

    Gibt es denn in Berlin keine örtlichen PRs/Lehrerräte etc. an den Schulen? Wer vertritt denn dann das Kollegium in schulinternen Fragestellungen gegenüber dem Schulleiter? Das kann ich mir ja gar nicht vorstellen!Und dann heißt es immer, die Bayern seien so autoriätshörig!

    Bei uns vertritt der Bezirkspersonalrat alle, die dies wünschen, bei Personalfragen muss der auch mit befragt werden usw. Wozu sollten wir je Schule einen Personalrat brauchen? Ist mir nicht ganz klar. Schulinterne Fragen von Bedeutung werden doch durch die Schulkonferenz entschieden (Lehrer, Eltern und Schüler, (wobei die nur beratende Stimme haben) im gleichen Verhältnis + Schulleitung+ außenstehende Person).

    Also mir ist daher der Sinn eines schulinternen Personalrats nicht ganz klar.

    Gibt es denn bei euch an jeder Schule Personalräte simone?

    Hier wird ja bezirksweise gewählt und daher gibt es einen deutlich größeren Personalrat und eigentlich nie Probleme mit der Organisation.

    Was genau ist daran denn so kompliziert? Ich habe schon eine Personalratswahl in Berlin miterlebt und da war nichts kompliziert, das Wahlbüro saß sogar bei uns in der Schule, ich bin hingegangen, habe einen Wahlzettel bekommen, den ausgefüllt und abgegeben. Im Vorfeld gab es Infos zu den Kandidaten im Internet meine ich.

    Also nichts wirklich kompliziertes dabei.

    Sehe ich etwas anders, ich kann meine Arbeitskraft auch telefonisch anbieten, wenn sie dann abgelehnt wird, habe ich sie als AN trotzdem angeboten und es entstehen keine Minusstunden.

    Mikael:
    Natürlich kann man gegen einen Erlass klagen, aber wenn wir uns bei den Beiträgen hier nicht auf die geltenden rechtlichen Bestimmungen berufen, dann können wir den Versuch, die Frage von Sawe zu beantworten, gleich sein lassen.

    Brick in the wall gibt eine Quelle für NRW an. Dort (statt in Niedersachsen, wie bei Sawe) ist Sache eindeutig geregelt. Präzise Aussage. Deutlicher Hinweis auf das Bundesland. Gut formuliert. Hilfreich für Mitlesende.

    Naja, auch der Erlass ist inzwischen mehr als 5 Jahre alt, woher soll man nun wissen, dass er noch gültig ist und nicht doch längst für rechtswidrig erklärt wurde? Oder sich die Gesetzesgrundlagen geändert haben. Also mit diesem Erlass würde ich wohl auch vorsichtig umgehen.

    Wenn dein Stundenplan besagt, dass du Montags um die Zeit Unterricht hast, dann bietest du deine Arbeitskraft an, wenn du hinkommst. Er kann nicht in eigener Entscheidung das kurzfristig ändern oder vorübergehende, das geht nur mit deinem Einverständnis.

    Somit bietest du deine Arbeitskraft an, genauso mit Stunden eben mitten drin, eine Klasse ist weg, es gibt Vertretung, das ist ok, es gibt keine Vertretung, auch ok, dann gibt es aber auch keine Minusstunde.

    Wobei das natürlich nur für Angestellte gilt, weil Beamte ja eigene Regelungen haben.

    upps, das kenne ich anders. :ohh:
    bei uns werden solche Stunden als M inusstunden gerechnet, bzw. du wirst dannals Vetretung eingesetzt in den Klassen des Kollegen, der mit der Klasse unterwegs ist.

    Das ist ja auch rechtens, hat der Schulleiter also Arbeit in der Zeit für dich, dann musst du die natürlich auch ausführen.

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