Beiträge von Susannea

    eine versetzung wird nur dann wirksam, wenn du den dienst auch antrittst.
    während einer beurlaubung (elternzeit etc.) findet keine versetzung statt.
    entweder nimmst du den dienst nach dem mutterschutz wieder auf (und sei es auch nur für eine kurze zeit) oder die versetzung ist hinfällig.

    allerdings hat man in nrw nach einem jahr beurlaubung eh das anrecht auf einen wohnortnahen einsatz (max 35km).wie das bei euch ist weiß der personalrat.


    DAs ist wohl auch Bundeslandabhängig, denn z.B. in Berlin wird klar auch während der Elternzeit versetzt. Aber die Versetzung findet dann von einem Bezirk in den anderen statt, einen Anspruch auf deine Schule hast du weder dort noch in Brandenburg,

    Zumal sie ja 2 Monate noch in der Schule wäre, wenn ich das richtig verstehe.

    Dass man aber nun als studierte Variante 2, die Variante 1 im Ref wählen kann...


    Kann man nicht, aber Hessen studiert offiziell ja nicht Lernbereiche, sondern Fächer. Deshalb haben sich in Berlin hier viele geärgert, weil sie die Variante eben nicht haben. Und der Unterschied zwischen einem und zwei Fächern ist doch nicht ganz ohne bei der Bezahlung. Und auch bei den Einstellungsgarantien haben alle Leute mit 2 Fächern unabhängig von den Fächern eine bekommen, L1 ging nur nach dem Hauptfach und da interessiert es keinen, dass ich eigentlich auch Mathe studiert habe und das nicht nur als Lernbereich hatte, es ist nicht mein Hauptfach, also gab es keine Einstellungsgarantie.

    Ein Theaterbesuch? Ein Spaziergang durch Köpenick mit Themenschwerpunkt zum Hauptmann von Köpenick (ich glaube das wird immer wieder angeboten). Ansonsten gibt es in Berlin generell literarische Spaziergänge, die sich dann auf unterschiedliche Autoren, Werke usw. beziehen.

    http://www.text-der-stadt.de/touren-literarisch.html

    http://www.stattreisenberlin.de/berlin/themen/…-spaziergaenge/

    http://www.berlin.de/2013/veranstal…rtel_100000302/

    und zum selber machen:
    http://www.amazon.de/Berlin-Buche-steht-Literarische-Spazierg%C3%A4nge/dp/3360008448?tag=lf-21 [Anzeige]

    Vielleicht waren es damals andere Fächer, ein andere Bearbeiter o.ä.

    Und was heißt, du hast 1998 in Brb angefangen.


    Ich habe 1998 in Brandenburg angefangen zu studieren und da hatten wir genau diese Wahl, 2 Fächer 1-10 oder ein Fach und zwei Lernbereiche aus der Grundschule (das war dann Schwerpunkt Grundschule) aber auch 1-10.

    Du bist doch erst jetzt ins Ref gestartet - in Berlin?


    Das hatte ja nichts mit dem Ref zu tun, sondern mit dem Studium ;)

    Diese Unterschiede bzw. was du nachmachen musst, würde ich schon vorher versuchen rauszubekommen, denke aber eher, dass wenn sie dir zwei Fächer anbieten, du die Variante nehmen solltest im Hinblick auf spätere Stellen und vor allem Bezahlung!

    ich habe in einer der beiden Parallelklasse mal zusehen dürfen und hatte das Gefühl, dass es dort viiiel leiser / disziplinierter ist


    Die haben sicherlich auch genau die selben Schüler wie du, alle die selben Vorkenntnisse von allen Regeln usw. Ehrlich gesagt finde ich solche Vergleiche nach gerade mal 4 Wochen nicht sehr zielführend.

    Was meint ihr? Und vor allem welche Konsequenzen kann man in Klasse 1 einsetzen? Nachsitzen wäre wohl zu hart ...


    Das ist nicht dein Ernst, oder? Die Kinder sind 4 Wochen in der Schule.

    Vielleicht aber doch 10 min nach der letzten Stunde das Klassenzimmer fegen oder so??


    Guck mal, wie das bei euch rein rechtlich aussieht, bei uns ist so etwas keinesfalls erlaubt, selbst mit Zustimmung der Eltern nicht. Und wo steht denn die Verbindung zwischen Klasse fegen und laut sein?

    Darf ich mal fragen, wie viele Wochen Unterricht die Kinder schon hatten und wie viele Stunden du bei ihnen pro Woche hast?


    Ansonsten sagt z.B. das Buch "99 Tipps zum Classroom-Managment) niemals alle Regel auf einmal in den Fokus stellen. Lege auf eine Regel den Schwerpunkt, übt diese Regel und dann erst den Schwerpunkt auf die nächste Regel setzen. Heißt natürlich nicht, dass sie gar nicht beachtet werden sollen. Aber Belohnungen z.B. gibt es dann in der Zeit vor allem, wenn man sich an die Regel im Focus hält.

    Wäre nun auch nicht der erste Hausbesuch, aber normalerweise betrifft das eher die Eltern.


    Uns hat eine Erzieherin aus einem Heim explizit eingeladen, uns das alles anzugucken um einschätzen zu können, ob manche Dinge nur Ausreden sind von dem Schüler oder ob einiges evtl. stimmt, wenn er z.B. sagt, er konnte aus dem und dem Grund keine Unterschrift mitbringen usw.
    Deshalb fände ich das gar nicht so ungewöhnlich.

    Wenn deine Fachleiterin und Du das spannend finden, kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen.
    Bei den Schülern bin ich mir zwar nicht sicher - aber die kennst du besser.
    Toi-toi-toi.


    Doch kann es leider. Sie fand die Geschichte gut, kannte es zwar aus Mathe so nicht mit der Art der Einführung, aber sie hätte gerne als Ergebnis der Schüler haben wollen, dass es keine Darstellung der Millionen mit gewöhnlichen Mitteln gibt! (Was erklärt, warum es uns allen so schwer fiel eine zu finden). Denn Millimeterpapier gehört für sie schon zu mathematischen Hilfsmitteln.

    Es ist übrigens einer der Schüler auf Millimeterpapier gekommen, aber einige sind auch auf der Stufe "Warum sind diese Mittel nicht als Anschauungsmittel geeignet stehen geblieben".

    Also Stundenziel (weder ihres: es gibt kein Anschauungsmitteln, noch meines: sie haben ein geeignetes Anschauungsmittelgefunden und können das begründen) nicht erreicht!

    Wobei eben die Frage ist, ob es etwas genützt hätte, wenn sie meines erreicht hätten, wenn wir uns über das Ziel nicht einig waren.

    Was soll es, irgend wann und wo muss man solche Sachen ja ausprobieren und Rückmeldungen bekommen. Und woanders gibt's da ja keine Möglichkeit (habe ja keinen anleitenden Lehrer!). Also bin ich trotz der Misslungenen Stunde mit dem Ergebnis der Stunde bzw. der Rückmeldung für mich zufrieden! Nun weiß ich, was bei ihr in der Prüfung nicht geht ;)

    Regelschuleltern begrüßen nämlich Kleingruppenflrderung.


    Da muss ich dich enttäuschen, auch die begrüßen diese nicht alle, so wie nicht alle Eltern von I-Kinder das ablehnen. NIcht wenige Antworten zur Nachricht, dass das Kidn am Förderunterricht teilnehmen soll, waren von den Eltern, dass sie dies nicht möchte und ihr Kind dort nicht hinschicken!

    Sunny08: Ich finde, dass hast du schön und treffend formuliert!

    Eine Seitentafel mit 1m Kantenlänge mit Millimeterpapier zu bekleben finde ich nun nicht wirklich spannend.


    Siehst du und das unterschiedet dich z.B. von unserer Fachseminarleiterin. Die findet das spannend und ihre Schüler auch, so dass sie es mit jeder 4. Klasse wieder so macht.

    Also ist das Millimeterpapier perfekt, wie mir inzwischen klar geworden ist! Ziel ist es ja ein Produkt zu erstellen, was die Schüler im Klassenraum sehen können (eine andere Klasse hat eine Plakat mit einer Million Sterne drauf dort hängen) und genau das entsteht dort und spricht also klar gegen etwas mit 10 km Länge!

    Danke für eure Ideen, meine Stunde steht mit Millimeterpapier und der Geschichte!

    FLIXE: es waren ja Beispiele, wo man sich das jeweils passende raussuchrn kann. Manchmal gibts eben auch nichts dazu, aber hier könnte man als Thema Regeln nehmen und deine Schüler arbeiten an den Regel der Addition und Subtraktion, die sie schon begreifen können.
    Was natürlich immer besser ist, ist ganz klar einen Plan für jeden individuell. Und ich sehe das eben nicht so, dass einige Regelschüler ein Recht darauf haben, den Stoff durchzukriegen, andere Regelschüler steigen aus und deine Schüler haben auch keine Chance. Immerhin hat jeder das Recht auf Förderung nach seinem Können!


    @neleabels: Wir haben diese Stunde eignetlich alle schon mal gemacht (eben auf Rat der FL) und da kam keiner der Schüler auf so abwegige Fragen: Denn eigentlich ist das Problem, vor dem Herr Chonk nun steht ja klar: Wie bekomme ich mein Salz zurück um die Pacht damit zu bezahlen (denn deine Fragen helfen ihm ja keinesfalls!).


    Friesin: Aber du siehst, meine Einführung und der Aufbau der Stunde ist genau nach diesem Prinzip gemacht und wird so denke ich auch wunderbar laufen. Da wird mir keiner die Problemstellung um die Ohren hauen!

    Sorry, wie gesagt: es ist konstruiert. Bei uns im Seminar hätte man uns so eine Problemsituation um die Ohren geschlagen. Problemsituationen sollten vom Kinde ausgehen, nicht von ... außen kommen.
    Sicherlich kann man grundsätzlich noch diskutieren, ob dieses "von einer Problemsituation ausgehen" überhaupt sein muss oder ob man nicht einfach sagen kann: lasst uns mal überlegen, wie wir die Million darstellen können.

    Kl. Gr. Frosch


    Ja siehst du und da scheint der Unterschied zu liegen. Problemsituationen sollen bei uns z.B. durch ein Märchen eingeführt werden oder durch sonstige Geschichten und die Kinder sollen die Probleme dann lösen. Genau das tue ich hier:

    Kennst du z.B. Herrn Chonk und sein gepachtetes Land, was er mit Salz bezahlen sollte? Leider hat es in der Nacht vor der Bezahlung in seiner Hütte durchgeregnet und das genau in seine Salz-Schüssel rein. Nun ist also sein Salz weg. Er muss aber trotzdem seine Pacht am nächsten Tag bezahlen. Das ist die Lieblingsgeschichte meiner Fachseminarleiterin NaWi, damit die Schüler dann die Stundenfrage auch noch selber finden können.

    Genau solche Voraussetzungen (wenn hier auch nicht ausgedacht, wie ich gerne noch einmal erklären möchte) habe ich hier erfüllt!

    Und an die Inkulions-Verfechter: Bitte beschreibt mir mal ganz konkret ein Beispiel, wie inklusiver Unterricht ALLEN gerecht werden kann (auch den Lehrern!) und wie so eine Mathestunde auf unterschiedlichen Niveaus konkret aussehen soll!!!


    Nur kurz Beispiele für unterschiedliches Niveau. Du kannst ja die Zahlenräume variieren, die Rechenarten, so kann z.B. der eine, der nur Addieren und Subtrahieren kann die Textaufgaben so erhalten, dass sie damit lösbar sind, während der andere sie Multiplizierend löst (geht evtl. sogar mit einer Aufgabe). Dann kann ja auch die Einführung z.B. eine andere sein (anschaulich und nur mit eigener Vorstellungskraft z.B. bei Brüchen) usw.
    Das geht schon. Setzt aber voraus, dass dir die Themen vorher auch bekannt sind. Wenn natürlich die Zusammenarbeit gleich blockiert wird, dann kann Inklusion natürlich nicht funktionieren.

    Schade übrigens mit den Sportstunden, bei uns nehmen alle I-Kinder mit Integrationskraft daran teil!

Werbung