Beiträge von Susannea

    Naja mehr als 40 Stunden muss man auch als Referendar nicht arbeiten. Ausserdem, was habt ihr denn in den Ferien gemacht?

    Lass mich überlegen, da Ferien ja nur unterrichtsfreie Zeit sind z.B. Prüfungen vorbereitet, Stunden vorbereitet, Arbeiten korrigiert usw.
    Und da man eben doch mal den ein oder anderen Tag dann nicht seine 8 Stunden arbeitet, muss man in den Schulwochen mehr als 40 Stunden arbeiten, denn so wird kalkuliert, dass du einen Teil deiner Zeit für die unterrichtsfreie Zeit rausarbeitest.

    Bist du schon im Ref? Wenn nicht bin ich gespannt, ob du in den ersten bzw. zweiten Ferien diese Frage immer noch stellst!

    aber soweit ich weiß ist doch die private kv dann pflicht, oder nicht? und man hat einiges mehr an papierwust, da man ja die rechnungen im normalfall erstmal vorstreckt und dann von beihilfe und pkv zurück bekommt (nicht immer 100%, aber doch fast alles). nachteil ist halt, dass du im alter dann deine pkv alleine eiter bezahlen darfst, das ist dann schon eine hausnummer. aber dafür gibts ja die pension (wie hoch auch immer die dann sein wird).

    Nein, du kannst dich auch freiwillig gesetzlich versichern lassen und das lohnt sich manchmal entgegen der Meinung vieler schon, denn wenn du ein entsprechendes Alter oder entsprechende Vorerkrankungen hast, dann ist die PKV teurer als die GKV.

    Zumal eben viele Bundesländer ja auch noch die Kostendämpfungspauschale bei der Beihilfe haben und du somit nicht alles an Kosten erstattet bekommst. Außerdem musst du im Gegensatz zur GKV dann eben die Sachen erst einmal auslegen.

    Aber die Wahl bleibt einem ja auch als Beamter.
    Allerdings darf man nicht vergessen, dass egal für welche KK man sich entscheidet als Mutter nachher die gekniffene ist, denn im Gegensatz zu den Angestellten Lehrern, die in der Elternzeit beitragsfrei krankenversichert sind, ist man das als Beamter nicht! Das kann also schon einiges an Mehrkosten verursachen.

    Und ja, hier ist es auch so, dass man als Beamter in Brandenburg viel weiter versetzt werden kann (selbst in den wenigen Schulamtskreisen ist der Weg ja riesig), als als Angestellter.

    Das musst du dir aber ganz direkt auch noch einmal für die in der Besoldungstabelle und in der Gehaltstabelle anschauen, ob das vom Geld her einen Unterschied macht.
    Dann ist da auch noch das Weihnachtsgeld, in vielen Bundesländern für Beamte abgeschafft, für Angestellte nicht!

    15km fährt der vorbildliche Lehrer doch auch mit dem Fahrrad zur Arbeit. ;)


    Eine Mit-Referendarin fährt alles in Berlin mit dem Fahrrad, das hieß dann heute auch ca. 30km durch die Stadt ans andere Ende. Einfach weil ihre Referendarsbezüge so gering sind, dass sie eh schon für ihren Sohn und sich ergänzend ALGII erhält und sich eine Fahrkarte gar nicht leisten kann!
    Also die Entfernungen dürfen meist eben nicht zu weit sein.

    Soviel ich weiß gibt es in Berlin eine Höchstzahl an Wartejahren bis zu denen abgesagt werden darf.

    Wende dich an die GEW, die sagen dir, ob du nicht doch noch eine Chance für den nächsten Durchgang hast, denn die helfen auch beim Einklagen und das bisher mit viel Erfolg!


    Wieso werden in eurem Bundesland Eltern und Schüler zur Konferenz eingeladen? In der Gesamtkonferenz haben wir auch die Elternvertreter der Schule, da wird allerdings auch nie ein einzelner Schüler auf der Tagesordnung stehen. Wie ist das datenschutzrechtlich abgesichert, dass die die Konferenzinhalte nicht an jeder Ecke rausposaunen?


    Dies ist bei uns auch so, die betreffenden Eltern und der Schüler sind einzuladen bei gewissen Dingen (nicht aber z.B. Versetzung) und die Eltern können die Elternvertreter mit hinzubitten, sie können diese aber auch ablehnen!

    Wer wirklich eine Stelle sucht, dem kann ich das Schulamt Perleberg empfehlen. Das ist mit dem Zug ca. eine Stunde von Berlin entfernt (Hamburg etwa 1,5h) und in dem Bereich werden Schulen geschlossen, weil es keine Grundschullehrer gibt, so dass die Lütten schon ziemlich weite Schulwege jeden Morgen haben.
    Die Immobilienpreise sind auch sehr attraktiv und zb in Wittenberge/Perleberg hat man auch alles, was man als Stadtmensch dringend braucht.
    Und verbeamtet wird in Brandenburg bis 45...


    Das ist ein Schulamt, was ich selbst meinem ärgsten Feind nicht empfehlen würde, weil das fehlen der Lehrer nicht daran liegt, dass keine da sind, sondern die WÜnsche so utopisch sind bzw. das besagte Schulamt einfach nicht aus dem Knick kommt!

    Btw: Was versteht man denn in deinem Studienseminar unter "Lernumgebung" genau? Ich kenne es als Begriff für die Gesamtheit aller Faktoren, die auf da Lernen Einfluss haben. Also nichts, wonach man quasi als "Fertigprodukt" suchen könnte wie z.B. nach einer Lernwerkstatt.

    LG
    Sunny


    Man versteht nicht im meinem Studienseminar, sondern in der Mathematikdidaktik allgemein unter Lernumgebung eine Aufgabenstellung, die sowohl die Heterogenität der Schüler als auch das aktiv-entdeckende Lernen fördert. Hirt/Wälti oder auch Wittman o.a. sind dafür typische Vertreter.

    Das Problem ist, dass ich diese oft von ihnen genutzten Lernumgebungen (11-Lernumgebungen http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/…rialien/ish.pdf) schon viel in der 3. Klasse und vor allem in Vorführstunden ausgeschlachtet habe. Deshalb bleibt davon zumindest für die Prüfung nichts übrig.

    Evtl. hilft es dir aber weiter.


    Sehr schade, keiner, der noch Lernumgebungen o.ä. zu dem Thema ausprobiert hat und da etwas gefunden hat? Mir würde ja auch eine Literaturangabe reichen, wo ich dann weiß, dass sich das Buch lohnt danach noch mal durchzuschauen, denn da gibt's leider ja auch viel Murks.

    Kinder fragen mich, ob es stimmt, dass der Junge noch eine Stunde im Unterricht war, obwohl sein Schädel gebrochen ist etc.


    Der Junge hat doch gar nicht am Unterricht teilgenommen, sondern nur da gesessen, oder? Wenn du also die Mutter nicht gleich erreicht hättest, sie nicht sofort zu Stelle gewesen wäre (ich brauche z.B. ca. 45 Minuten mindestens bis ich bei meinen Kinder wäre, mein Mann zwischen 1-2 Stunden) usw. hätte das Kind ja auch irgend wo bleiben müssen. Da würde ich mir kein schlechtes Gewissen einreden.

    Ich verstehe es auch nicht, wie du das meinst.


    Das verstehe ich schon, was sie meint. Síe will schon mal die Stunden reduzieren, falls sie das Kind verlieren sollte. Dann müsste sie ja sonst im nächsten Schuljahr Vollzeit arbeiten und möchte diese aber auf keinen Fall.

    Ganz ehrlich, so würde ich einfach nicht denken. Und selbst wenn dem so wäre (was ich auch nicht denken möchte), findet sich evtl. noch ein Weg trotz Fristüberschreitung die Stundenreduzierung nachzureichen!

    Aber es sind keine 70 %, vor ein paar Jahren waren es 67 und das ist noch reduziert worden. So auf 63?


    Je nach Einkommenshöhe 65-100%, höchstens 1800 Euro.

    Ab wann gilt denn die Stundenreduzierung für euch dann? Denn wenn du im Juli entbindest hast du ja noch 8 Wochen danach Mutterschutz, da würdest du aber auch nur die reduzierten Bezüge dann bekommen, wenn die Reduzierung dann schon in Kraft treten würde!
    Ehrlich gesagt würde ich es nicht machen!

    So etwas gibt's bei uns nicht!

    Wie ist denn bei euch die Vertretungsverpflichtung überhaupt? Wir haben ja maximal 3 Stunden im Monat bei Vollzeit, also bei 70% dann etwa 2 Stunden. So kann es denn, selbst wenn es zumutbar und zulässig ist, ja nicht so häufig zu einem Einsatz am "freien Tag" (sowas gibt es ja eigentlich auch nicht) kommen.


    Bei uns muss ab der 1. Stunde bei Teilzeit bezahlt werden und zwar nicht mit der Mehrarbeitssumme, sondern der normalen Summe, die jemand mit mehr Stunden im Monat kriegen würde und das ist noch höher. Aber nur bis zum vollen Deputat, danach gibt's "nur" noch die Mehrarbeitszahlung.

Werbung