Beiträge von Susannea

    Susannea, steht der Zeichenauftrag eher am Ende deiner Stunde?


    Nein, eher am Anfang.
    Die Schüler sollen die Tulpe in Einzelarbeit zeichnen und versuchen zu beschriften (sie haben einen anderen Frühblüher bereits besprochen). Danach sollen sie in Partnerarbeit eine Zwiebel halbieren und auch zeichnen und beschriften. Dann sollen sie als Gruppe die fertigen Arbeiten und Beschriftungen diskutieren und ggf. korrigieren.

    Am Ende dann eben ein Art der Präsentation damit die anderen Gruppen auch die Zeichnungen und Beschriftungen der anderen Schüler sehen und evtl. Fehler, die eine komplette Gruppe gemacht hat (ich hoffe, das gibt es nicht) dann noch korrigieren können.

    Es würde also eigentlich ja dann eine Zeichnung je Gruppe reichen, damit evtl. Fehler den anderen Gruppen auffallen. DAs wäre natürlich auch eine Idee, jede Gruppe wählt eine Arbeit aus und diese 6 Arbeiten stellen wir dann vorne an die Tafel. Nur weiß ich nicht ganz, wie das dann mit drum rumstellen funktionieren soll, denn da ist eben diese blöde nicht verschiebbare Lehrertisch und dahinter kann man auch nicht mehr sitzen.

    Man könnte eine besonders gelungene und eine besonders lückenhafte Zeichnung kontrastieren, aber irgendwie tue ich mich damit schwer. Hat immer was von Vorführen desjenigen, der schlampig gearbeitet hat.


    Das denke ich auch und deshalb gefällt es mir auch nicht.

    Es wird doch, so wie ich es jetzt verstehe, um möglichst genaues, "naturwissenschaftliches" Dokumentieren gehen, oder?


    Genau darum geht es.

    Und worin läge der Zweck, wenn alle Zeichnungen schon fertig sind?


    Es haben 6 Tische mindestens unterschiedliche Töpfe (Pflanzen sollten hoffentlich alles Tulpen sein, wenn sie bis dahin noch leben), so dass ich schon dachte, dass sich die Zeichnungen ja doch etwas unterscheiden werden und genau das wollte ich eben neben der "Wertschätzung" noch sehen lassen.

    Und ich tue mich etwas schwer damit einfach nur zu sagen: "Jetzt habt ihr das jeder gezeichnet, in Gruppen beschriftet und nun heftet das mal ab."

    Wie viele Schüler hast du? Meine Methode "old-fashioned-mit-zeigestock" kommt ohne digitalen Schnickschnack aus, ist schnell und effektiv:
    24 Schülerarbeiten vorne vor der Tafel auf dem Boden - 3* 8 Arbeiten. Schüler im Halbkreis, Zeigestock zum Deuten auf bestimmte Arbeiten. Der Zeigestock wirtd bei Bedarf weitergereicht.


    Mit der Schüleranzahl (26) würde es wohl gehen, leider steht direkt vor der Tafel der Steintisch für den Lehrer, so dass man davor nicht sitzen kann. Für einen andere Raum ist das eine tolle Idee und werde ich mir auf jeden Fall merken, dass man ja gar nicht so kompliziert denken muss.

    Danke!

    Bezüglich der technischen Ausstattung hatte ich dich so verstanden, dass wohl eine (digitales) Whiteboard vorhanden sei, es aber an der Dokumentenkamera fehle


    Nein, leider ist gar nichts davon da.

    ich bevorzuge tatsächlich Folie mit Polylux


    Selbst da bin ich nicht sicher, ob ein funktionsfähiger da ist.

    Warum sollte eine Folie nicht haltbar sein? Verwendest du etwas wasserlösliche Stifte?


    Nein, aber auch die wasserfesten kratzen sich doch im Hefter ab und 26 Folien, also jeder Schüler eine ist mir dann auch etwas kostspielig ;)

    Wie gesagt, zusätzlich sehe ich das Problem, dass man mit diesen Stiften einfach nicht so gut wie mit einem ordentlichen Bleistift zeichnen kann.

    Darf ich fragen, woraus die Notwendigkeit entspringe, _alle_ Zeichnungen präsentieren zu alles? Wird wirklich bei jeder Zeichnung etwas Wesentliches zu entdecken sein, oder wiederholen sich die Inhalte irgendwann?


    Nein, vorne präsentieren geht dann natürlich nicht mit allen und wird dann langweilig. Da würde man dann nur einzelne nehmen (wobei dann die Frage ist, wonach entscheidet man welche).

    Aber klar ähneln sich solche Arbeiten dann alle, sie zeichnen ja das selbe Objekt, aber irgend wie muss man doch die Leistung des einzelnen entsprechende Beachtung schenken.
    Deswegen dachte ich eben an einen Museumsrundgang, damit man alle zu sehen bekommt, sich die Zeiten entsprechend nach Interesse einteilen kann pro Arbeit usw.

    Ach so, Beamer gibt's auch nicht ;)

    Auf Folie arbeiten fällt auch aus, weil die dann ja nicht haltbar genug in ihrem Hefter sind und weil man damit nicht gut genug zeichnen kann (also meine Erfahrung).

    Wenn es nur ums reine Ergebnisvergleichen der Zeichnung bzw. der Beschriftung geht, habe ich eine fertige Folie, aber dabei finde ich gehen eben die Schülerarbeiten zu sehr unter.

    Danke dir für die Ideen. Liefert mir schon mal schöne Ideen, warum ich welche Variante nicht nehme ;)

    Jeder Schüler soll eine Zeichnung anfertigen und ich hätte schon gerne, dass die Arbeit entsprechend gewürdigt wird und die Ergebnisse für alle präsentiert werden.

    Aber wie macht man das? Toll wäre eine Dokumenten-Kamera am Whiteboard, steht uns leider beides nicht zur Verfügung.

    Ansonsten dachte ich an einen Museums-Rundgang, damit jede Arbeit wirklich gesehen wird (wenn die Schüler das wollen oder soll ich alle auffordern sie hinzulegen?).

    Habt ihr noch Ideen?

    3. Meine Werbungskosten im Jahr 2012 kommen gerade mal auf 500€. Das liegt daran, dass ich sehr viel Material ( Bücher usw) bereits während meiner Zeit als Vertretungslehrerin abgesetzt habe. Während des Refs mus sich auch nicht fahren, da die Schule 200 Meter von meiner Wohnung entfernt ist...


    DAs könnte dann ein weitere Punkt sein, wenn wirklich dann mit den 500 Euro statt den 1000 gerechnet wird, denn 1000 Euro gibt's ja steuerfrei, weil die als Werbungskosten vorausgesetzt werden. Wenn du diese Ausgaben nun nicht hast, musst du eben den Rest versteuern.

    Darf ich fragen, ob du die Versicherung für die private Krankenversicherung eingegeben hast? Von Angestellten wird die KK ja direkt abgezogen und taucht somit auch auf der Lohnsteuerübersicht auf (kann also nicht wirklich vergessen werden ;) )
    Diese wird auch noch verrechnet.


    Das ist meine ich der Unterschied auch, den das Programm macht, die Erinnerung an der richtigen Stelle mit der Versicherung.

    Ich übernehme übrigens immer alles aus dem alten Jahr und zwar schon im alten Jahr in die Belegerfassung und trage so nach und nach schon Sachen ein um im Jahr schon einen Überblick zu haben (auch wieviel Kosten ich noch verursachen kann/darf beim Gewerbe z.B.)

    Re: Laptop (und andere "teurere" Geräte)
    Sowas wird meist verteilt über drei Jahre abgesetzt - es müssten also eigentlich noch zwei Drittel absetzbar sein...


    Das hatte ich auch überlegt, aber ich menie eben, dass es ab dem ersten Jahr abgesetzt werden muss und nicht erst später geht.

    Edit: Habe nachgeguckt, es geht auch später, aber dann eben nur noch mit dem entsprechenden Anteil. Sprich du musst gucken über wieviel Jahre der Laptop abgesetztwerden kann oder muss und dann einen Teil davon bereits abziehen und kannst nur noch den Rest absetzen (so lese ich das jedenfalls raus).

    Wobei dabei zu beachten ist, dass generell der Preis vom Laptop entscheidend ist, ob er nicht im ersten Jahr ganz abzusetzen gewesen wäre ( weniger als 489 Euro) aber das alles sollte dir z.B. WISO sagen. Wir nutzen es auch seit Jahren.

    Kann ich einen im Dez gekauften Laptop absetzen, wenn ich erst im Februar im Folgejahr mit dem Ref begonnen habe?


    Fürs Ref eher nicht, denn das wäre ja dann etwas mit vorweggenommenen Werbungskosten und ginge nur in der Steuererklärung im Jahr davor. Du kannst nur in wenigen Ausnahmen etwas in einem anderen Jahr, als entstanden, absetzen.
    Warst du davor Student? Aber da hattest du dann wahrscheinlich eher keine Steuern zu zahlen, oder?

    Wenn ich ein Lehrbuch bestelle, gebe ich das dann inklusive Versandkosten an?


    Natürlich, dir entstehen die Kosten ja für die Arbeit und das sind alle.

    Ich werde nachher mal bei meiner Mutter nachfragen, wie sie an die PAtenschaft gekommen sind, aber die Patenschaft mit Siemens besteht schon so lange ich denken kann. Ob man da also jetzt auch noch so dann rankommt, ist dann die nächste Frage.

    ich würde nur gerne wissen, welche Stufe das denn genau ist? Stufe 3, 4 oder sogar 5???


    Stufe 5 ist es, aber nur für die Leute mit fester Stelle, die anderen werden selbst bei einer Unterbrechung durch die großen Ferien immer wieder mit Stufe 1 eingestellt.

    ps: vielleicht ziehe ich ja nach berlin...


    Dann hätten sie genau das erreicht, was sie mit der Augenwischerei versuchen.

    Du darfst nicht vergessen, dass E11 in Berlin generell schon bei Stufe 1 80 Euro unter den anderne Bundesländern liegt. Eine angleichung soll nun aber schrittweise erfolgen. In Stufe 5 liegt die Differnz dann schon bei ca. 130 Euro zu den anderen Bundesländern.
    Und was ganz wesentlich ist, in den anderen Bundesländern gibts eben nach und nach immer mehr Geld, in Berlin bleibst du in der Stufe, wenn du Glück hast und das Land diese dir nicht zum Ende des Schuljahres (was jedes Jahr möglich ist) kündigt.
    Es heißt also, du ahst keine Garantie dafür, ob du bei mehr Geld bleibst, nur bis zum ersten Schuljahresende wird das so sein.

    So, Geld vom April ist auf dem Konto. Nix mit Übertragung auf die Beamten hier Hamburg. Entweder man lässt sich noch Zeit bis zum nächsten Monat, oder das Wort des 1. Bürgermeisters, ein Ergebnis übertragen zu wollen ist hinfällig. Irgendein Schlupfloch wird sich wohl finden lassen...


    Aber so etwas dauert doch, die Berechnugn deiner Bezüge ist doch schon midnestens 2 Wochen her, ob das schon mit zu berechnen ging, ist fraglich.
    Mir hat man ja auch im Dezember mitgeteilt, dass man zu gegebener Zeit prüft, ob das Urteil vom Bundesarbeitsgericht auch für Berlin gilt und somit mein Weihanchtsgeld deutlich höher ist. Scheinbar war diese gegebene Zeit seit Dezember noch nicht, war ja auch erst Mitter Dezember 2012, da hat man doch noch Zeit ;)

    Also so schnell, wie du das erwartest hast, kann ich mir im öffentlichen Dienst nicht vorstellen!

    Wenn der Originalwortlaut des Buches in der Klausur stand, war dieser Teil weder sprachlich noch inhaltlich eine Eigenleistung. Was soll daran "Vorverurteilung" sein? Es ist ein Fakt.


    Noch mal, das ist nicht das, was ich mit Vorverurteilung meine und auch nicht, das was ich so erschreckend finde. Sondern viel mehr die Kollegen hier, die direkt von einem Abschreiben aus dem Buch ausgehen.

    Nein, genau darum geht es (zumindest mir) nicht.


    DAnn gehörst du ja gar nicht zu den Kollegen, die mich erschrecken ;)

    Mal ganz davon abgesehen, dass du sicher die LuLs meinst...


    Was auch imemr die Abkürzung bedeuten soll, nein, ich meine die Schüler!

    Und was hier aufeinanderprallt, sind nicht so sehr Vorurteile, sondern unterschiedliche Sichtweisen in der Primarstufe und der Sekundarstufe II.


    Sicherlich nicht, es geht hier einzig und alleine bei dem, was ich meine, um die Vorverurteilungen von diversen Kolleginnen und Kollegen. Ob die Leistung nun wie zu bewerten ist, ist für mich hier dabei gar nicht mehr das Thema gewesen. Denn das kann ohen Aufgabenstellgun einfach niemand beurteilen.
    Sondern alleine der Punkt, dass es bei vielen nur noch darum ging, ob und wie man die Begründung "abgeschrieben aus dem Buch" unterbringt. UNd ehrlich gesagt finde ich das sehr traurig und schockierend, dass hier scheinbar immer nur vom Schlechten ausgegangen wird!

    Hier gibt es einen Verweis auf sowas: Täuschungsversuche Mit Verweis auf Urteil. Ein ähnliches Uerteil ist das vom OVG Rheinland-Pfalz (10 A 11083/11.OVG), Datum: 03.02.2012, Fundstelle: DÖV 2012, 443 - und hier nch ein ähnlich gelagertes. http://openjur.de/u/357408.html


    Diese Beispiele passen hier aber genau eben nicht, denn im Gegensatz zu dem Beispiel kann ja hier genau das MItführen des Buches nicht nachgewiesen werden. UNd auch beim ersten Link ist das Vergehen ja nciht die wortwörtliche Übereinstimmung, sondern dass dieser Text nur auf unerlaubtem Wege erhalten werden konnte. EIn Schülerbuch ist aber ein ganz klar erlaubter Weg, also passt es auch nicht.

    Ehrlich gesagt bin ich schockiert davon, wie viele Lehrer die Schüler gleich vorverurteilen.

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