Tiana: Magst du uns evtl. mal deine fertige Arbeit zeigen? Ich kann mir das mit der Dose z.B. gar nicht vorstellen, wie du das dann verteilt hast.
Beiträge von Susannea
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Vielleicht besteht besteht beim Arbeitsaufwand zwischen Grundschule und sagen wir einer Lehrerin am Gymnasium mit Oberstufenkursen und Abiturkorrekturen in einem korrekturaufwändigen Fach wie Deutsch ein enormer Unterschied? Anders kann ich mir nicht erklären, dass Du so viel Zeit hast.
Ich will das gar nicht anprangern, denn es gibt ja auch einen Gehaltsunterschied zwischen Primarstufe und Gymnasialstufe.
Tja, aber wie kommt es dann, dass es auch in der Grundschule Unterschiede zwischen Nachmittagsunterricht, Konferenztagen usw. gibt und alle Lehrer dieser Schulform relativ gleich bezahlt werden
Das habe ich als ich anfing Lehramt zu studieren auch gehofft. Leider haben ein paar völlig verquere I***** dann die hirnrissige Idee herausgekramt, dass man vermehrt Nachmittagsunterricht einführen sollte. Wenn ich die Vorreiter dieser Idee erwischen würde, ich..... [besser ausgespart]
Der ist ja nicht nur in weiterführenden Schulen eingeführt worden, es gibt hier inzwischen auch viele Grundschulen mit verlässlicher Halbtags- oder Ganzstagsschule.
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Wobei Allgemeine Sonderpädagogik/Sonderpädagogische Grundlagen/... bei uns und auch so, wie ich es von Studenten anderer Bundesländer mitbekomme, eher einen Sammelbegriff für historische, soziologische und wissenschaftstheoretische Perspektiven darstellt, die fachrichtungsübergreifend vermittelt werden. Zweifelsohne gibt es dort sehr interessante Angebote, aber die konkreten diagnostisch-didaktischen Kompetenzen bleiben weitgehend den Fachrichtungen (und natürlich den Fachdidaktiken, aber da studieren wir ja in der Regel dasselbe wie die Regelschullehrer) vorbehalten. Das ist meines Erachtens auch sinnvoll, weil methodische Grundlagen in - je nach Zählung - 7 bis 10 Förderschwerpunkten nicht wirklich zu einer Expertise in diesen Gebieten beitragen können, sondern vielmehr zu einem unvernetzten Wissen zu vereinzelten Aspekten ohne Grundlagenwissen.
Gleichzeitig besteht (nicht nur, aber auch wegen der Inklusion) bundesweit der Trend, den Lehr- und Prüfungsumfang der Fachrichtungen zurückzuschrauben zugunsten einer solchen (diffusen?) "Allgemeinen Sonderpädagogik". Ich sehe das nicht unkritisch, weil es meines Erachtens etwas zu unserer Deprofessionalisierung beiträgt. Andererseits muss man sich natürlich auch fragen, wie man als Spezialisist in ein bis drei Fachrichtungen damit umgehen soll, wenn man Kinder ganz anderer Förderschwerpunkte in inklusiven Kontexten unterstützen soll.
Dazu kann ich natürlich überhaupt nichts sagen, finde es aber spannend, dass damit ja dann auch wieder "fachfremder" Unterricht z.T. sntsteht udn das einem ein Sonderpäadagoge evtl. auch nciht weiter helfen kann, weil er von dem Problem selber nicht viel mehr Ahnung hat, als andere Pädagogen. DArauf wird nämlich nirgends explizit hingewiesen, dass auch das "fachfremd" sein könnte. -
Hallo!
Kannst du mir einen Link schicken? Laut der Studienordnung die ich sehe, und nach der ich auch studiert habe, ist es nicht der Fall. Keine Ahnung, was sich verändert hat.
Chili
Das ist die aktuelle für den Bachelor Rehawissenschaften und dann kommen ja Erziehungswissenschaften noch zusätzlich dazu: http://www.amb.hu-berlin.de/2011/37/372011 und im Master ist es sogar explizit aufgeführt, dass sie zu all dem etwas lernen: http://www.amb.hu-berlin.de/2009/44/442009 -
Wir können uns gerne gegenseitig zugestehen, dass es DIE Ausnahme ist (was ich auch nie abgestritten habe), aber NEIN, die "Gebärdensprach- und AudiopädagogInnen" machen definitiv nicht "alles".
Also laut 2011 Studienordnugn sind es 26 SWS allgemein, das wäre doch etwas mehr, als wir in Grundschulpädagogik mit den 2 SWS (zusätzlich zu den allgemeinen Erziheungswissenschaftlichesn Seminaren, die das beinhalten)
Aber die sollen ja auch ausgebildet sein als Sonderschul- oder Integrationslehrer sagt die Übersicht.Also liegen wohl meine ehemaligen Mitstudenten da doch nicht so falsch, wobei sie klar sagen, für eine Fachkraft ist das immer noch zu wenig

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Oh, ich sprach auch von Berlin und soweit ich weiß ist es sogar der einzige Studienort, wo man Gehörlosenpädagogik NICHT mit einer anderen Studienrichtung verbindet.
Ok, habs gefunden, was du meintest, dass scheint ja die Ausnahme zu sein (womit du dann aber natürlich Recht hast), aber das ist ja wie schon gesagt, nur die Vertiefung. Sie behandeln wohl in der allgemeinen Sonderpädagogik alles. -
Susannea, du findest es hier
Kannst du das genau definieren, ich finds nciht, da die Unterseiten alle den gleichen Link haben.Ich bin genau wie hier oben angemerkt über Seite mit Über die Schule und Mitarbeiter gegagne, da sind 9 Klassen aufgeführt und wie gesagt, er schriebt, dass Integrationskraft usw. gleichberechtigt sind bei ihnen, damit stehe jeder KLasse also einer zur Verfügung.
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Wobei das auch nicht komplett stimmt, da die LehrerInnen für Gehörlosenschulen zum Beispiel nur eine Förderrichtung studieren (Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik)
Was stimmt daran nciht? Oder meinst du die Erklärung von kleiner roter Stern?
Wie gesagt, ich spreche nur von Berlin und da wird diese Verknüpfung wohl nicht zwangsläufig so hergestellt
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Nein, im Studium haben wir nicht alle Behinderungsrichtungen.
Da ich nicht weiß, wo du her kommst, kann ich dazu nichts sagen, ich sprach ja von hier (also Berlin
) So haben uns das die Leute dort nämlich erklärt.Auch Grundschulpäadagogik macht das ja so wie ich erklärt habe in Berlin, in Brandenburg z.B. hast du nicht alle Fächer.
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Ne, ist nicht so. Laut Berg Fidel-Homepage sind die 5 Sonderpädagogen (wie ich oben geschrieben habe) für 10 Klassen zuständig. UND zusätzlich machen sie noch Kleingruppenbetreuung.
Hast du eine andere Seite als ich? Dort sind 9 Klassen aufgelistet, 9 Sonder- oder Sozialpädagogische Mitarbeiter o.ä.
Edit: Allerdigns Stand Oktober 2010 aufgelistet sind dort aber auch nur die Klassen 1-4, da muss sich ja scheinbar sowieso einiges getan haben.Ich kann mich ja aber auch nur auf Aussagen des Schulleiters in seinem Buch von 2011 beziehen, wie oben angegeben, dort schreibt er auch nur von Ganztagsschule, also ist der Rest inzwischen evtl. so wieder dazu gekommen! Und dort steht, ein Sonderpädagoge pro Klasse.
Aber es ist auch nur von den Klassen 1-4 die Rede. -
in Berg Fidel kommt kein Lehrer hin, der das nicht wollte. Es kann also nicht mit einem plötzlich auftauchenden GU verglichen werden.
Das ist ja das, was generell viele sagen von den Schulleitern, woe es funktioneirt. Es funktioniert nur durch die Freiwilligkeit bzw. eben das wollen der Kollegen, wenn jemand dazu "gezwungen" wird, dann gehts schief! -
Wobei es in der Praxis eher so sein sollte, dass die Sonderpädagogen für die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf zuständig sind.
Genau das funktioniert eben beim Prinzip der Inklusion nicht bzw. hat sich herausgestellt, dass diees Lösung von dem Anspruchsdenken weg hilft. Es werden alle Kidner genauso behandelt udn so funktioenrit es in den Schulen auch, die Kinder wissen ja teilweise gar nicht, wer einen Förderbedarf hat.
Dann decken die Erzieher also nicht die ganze Zeit ab.
Ist das denn wenigstens bei den Sonderpädagogen so? Oder sind die auch nur einige Stunden drin? Dann wäre es ja eine Milchmädchenrechnung, wo wieder nur Lehrer und Schülerverbrannt vwerden. (Wobei das nach dem, was ich gelesen habe, an der Schule wohl nicht so ist.)
Da gehe ich davon aus, dass es auch nicht so ist, aber es ist klar, dass sie nur für eine Klasse da sind, also nicht in mehreren Klassen oder gar woanders!Ich denke, dass kommt auf die Art der Ausbildung an, hier wird zwar vertieft in einer Richtung (wenn ich das richtig in Erinnerung habe), aber genauso wie Grundschulpädagogen die kompletten Grundschulfächer als Studium haben, hat der Sonderpädagoge dies auch in allen Richtungen.
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Wenn ein Erzieher nur eine halbe Stelle hat, entstehen aber nicht die Hälfte der Kosten, da ja die andere Hälfte der Stelle auch noch aufgefangen wird. Und meines Wissens sind 2 Halbe Stellen im Endeffekt teurer als 1 Ganze Stelle. Und die heilpädagogische tagesstätte hat die Stadt Münster auch nicht geschlossen, so dass die personalkosten da sinken mögen, aber trotzdem doppelte Kosten für die Schule UND die Tagesstätte entstehen.
Ich wage zu bezweifeln, dass die Kosten wirklich sinken. (Wenn dem so wäre, hätte NRW das ja auch schon flächendeckend umgesetzt.)
Wieso 2 halbe Stellen? Jede Klasse hat nur eine Halbtagskraft als Erzieher! Und die Kosten der Tageststätte wachsen ja mit jedem Kind, daher sind die Kosten dann natürlich geringer! Sie hätte sonst evtl. mehr heilpädagogische Tagesstätten ahben müssen, als aktuell!Problem bei den Sonderpädagogenkräften bleibt aber weiterhin, dass dann eine Sonderpädagogin mit FS Lernen für die Inklusions-Kinder einer Klasse zuständig ist.
Genau da ist aber das Prinzip der Inklusion ein anderes! Der Sonderpädagoge ist nicht für die "etikettierten" Schüler zuständig (Inklusionskinder gibts ja nciht
) sondern für die komplette Klasse! -
--> Rund um die Schule --> Mitarbeiter
Wer bezahlt das ganze Personal? Ist das eine normale staatliche Schule? Mit rund 200 Schülern und insgesamt 44 Mitarbeitern?
In dem Buch des Schulleiter Reinhard Stähling: "Du gehörst zu uns" hat er es ganz gut beschrieben. Zum einen ist viel Personal eben kein "volles" Personal, die Erzieher haben alle nur halbe Stellen, die Honorarkräfte sind zumeist Studenten, die ein Teil als Praktikumszeit dort ableisten müssen usw.
außerdem erhält die Schule neben den Geldern des Landes NRW noch Gelder der Stadt Münster, die als Kommune die heilpädagogischen Tagesstätten, die viele Kinder sonst besuchen würden, finanzieren müsste. Durch den Ganztagsbetrib (8-15.30 Pflichtschulzeit in der Regel) entfällt dies aber.
Es ist also nur eine Umschichtung von finanziellen Mitteln, es entstehen keine höheren Kosten, eher wohl geringere. -
Schön wär's! Unsere kommende 1 startet mit 2x30...
Sind das jahrgangsübergreifende Klassen? Die sind bei uns etwas kleiner, ansonsten kenne ich auch so Zahlen wie 28/29 -
Für dich ändert sich außer den EInschränkungen nichts, die Bezüge gibt es voll weiter! Elterngeld wird auch nicht beeinflusst usw.
Bei Fragen sollten Personlastelle oder Gleichstellungsbeauftragte (wenn ihr so etwas habt) dir weiterhelfen können.
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Danke, IxcaCienfuegos, für diesen Beitrag , denn genau aus diesem Grund lehne ich viele Ideen aus diesem Thread hier ab! Ich habe ein Leben neben der Schule, das neben Schlaf übrigens noch einiges mehr beinhaltet, und darum unterstütze ich nicht jede wilde Idee, die von oben kommt und nicht jedes Ideal, das in der päd. Literatur formuliert wird.
Warum wollen das eigentlich nur die SekI -Lehrer? Ich würde behaupten wollen, die Grundschullehrer auch und nein, die haben hier nicht unbedingt weniger Klassen, denn die Grundschule geht ja bis zur 6. klasse, es ist Fachunterricht vorhanden, selbst in einer 4. Klasse habe ich 5-7 Lehrer (je nachdem, ob man Förderlehrer und Religionslehrer dazuzählt) Unterricht haben, dementsprechend viele Klassen hat jeder auch.und daran sieht man, dass ist doch sehr Shculleitungsabhängig und nicht davon abhängig, ob SekI oder Grundschule, in der SekII sieht das wieder anders aus.
Hier muss aber in der SekI z.B. auch jedes Fach unterrichtet werden, genau wie in der Grundschule, egal, was man studiert hat!
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Da kann ein Gymnasialkind natürlich nicht in dem Maße gefördert werden, wie an einem Gymnasium und seien die Grundschullehrerinnen auch noch so gut.
(Wer anderes behauptet sagt dann ja quasi, man bräuchte die Schüler gar nicht mehr auf die Schularten aufzuteilen und könnte munter bis zum Abitur alle bunt gemischt unterrichten ein einer allumfassenden Gesamtschule)
Ja, die Idee ist gar nicht so schlecht und ist ja schon öfter im Gespräch gewesen, weil es eben sehr erfolgreich in anderen Ländern praktiziert wird. Nur die Umsetzung an den Gesamtschulen, zumindest was ich erlebt habe, ist bisher dazu mehr als mangelhaft gewesen, denn auch da war eben wieder ein selektives System drin.
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