Und so ist da also dieses nette Kind... das eigentlich als GU Kind an seiner alten Schule bleiben wollte, weil es da doch die KInder und die Lehrer kennt... das aber extra an unsere Schule wechseln musste, weil wir ja die Kollegin mit der zukünftigen Sockelqualifikation haben und deshalb der geeignete Förderort für den GU sind.... mit Eltern die ob des erzwungenen Schulwechsels noch sauer sind, und nun aber trotzdem vertrauensvoll und sehr erwartungsvoll auf uns gucken...
Naja, das hier noch viel mehr im Argen liegt, ist doch logisch, aber es ist doch sehr selten, dass die Kinder dann eine Schule wechseln müssen und auch traurig, weil damit die Inklusion ja total verfehlt wird!
Gibt es in deiner Welt auch Menschen die wirklich lebenslang auf Unterstützung angewiesen sind? Oder habe ich bisher immer den Fehler begangen, den Menschen nichts zuzutrauen?
Bei mir sind es die meisten, von denen, die ich kenne. Was du den Leuten zutraust, weiß ich nicht, scheint aber nicht viel zu sein. Also ist es durchaus möglich, dass es daran liegt, kann ich aber nicht beurteilen, weil ich nicht weiß, was du wem zutraust! Und natürlich gibts Leute, die ihr Leben lang auf Unterstützung angewiesen sind, aber ob das wirklich hauptsächlich "geistig Behidnerte" sind, (zumal da für mich Kinder mit Trisomie 21 nicht dazu zählen!) ist fraglich.
Ich habe bisher keine Unterrichtsmaterialien für dieses Kind... weil ich schlicht keine Ahnung habe, welche denn geeignet wären. Ich weiß nur, dass es weder in Mathe noch in Deutsch dem Stoff der dritten Klasse folgen kann.
Guck doch einfach mal, was du hast, aus frühren Klassen usw. und betrachte die Fähigkeiten genau so, als ob du keine KLassifizierung für diese Kidn hättest, also genau so, wie bei einem "normalen" Kind, evtl. findest du da ganz schnell Sachen. Denn nein, oft brauchen sie gar nicht so andere Dinge als andere Kinder und vor allem brauchen sie die anderen Kinder, so wie du auch merken wirst, dass die anderne Kinder an dieser Aufgabe wachsen werden, denn "wer lehrt, lernt besser!".