Beiträge von Susannea

    Ich weiß nicht, in welchem Landkreis du arbeitest. Aber du musst immer bedenken: Es geht bei den Lehrerzahlen nicht um eine einzelne Schule sondern darum, wie viele Lehrer das Bundesland benötigt (bzw. der Landkreis). Die Schülerzahlen werden die nächsten Jahre laut Berechnungen deutlich sinken und die Lehrer die bisher in diesen Regionen gearbeitet haben müssen ja weiterhin beschätigt werden. Da wird einiges an Kapazität frei werden. Beamte muss das Land dauerhaft beschäftigen. Angestellte bekommen z. T. befristete Verträge.


    Das ist alles klar, da wir Berliner Speckgürtel sind, steigt hier aber die Schülerzahl, sieht man ja auch aktuell in den Kitas, die Plätze werden immer schwieriger zu bekommen, es müssen immer mehr werden usw.
    UNd das waren ja auch nur Beispiele, dass das Schvulamt hier immer sucht, weiß ich ja aus eigener Erfahrung ;)

    Aber Anlaufpunkt wäre zunächst für mich MV, wo ich nachfrage, ob und wo Stellen zum nächsten Sommer frei werden, stimmts? Kann ich mich denn da überhaupt schon bewerben, wenn ich noch im Ref bin? Und wenn das mit meinem Mann und seiner Arbeit doch nicht klappt, kann ich dann noch ablehen und doch in BRB bleiben?


    Ja, das wäre der Anlaufpunkt und ob du dich bewerben kannst hängt von den Fristen und den bis dahin geforderten Unterlagen ab.

    DracheKokosnuss: DAs ist ja noch mal was anderes mit den Lehrkräften übers Gastschülerabkommen, wobei man von einer Verlängerung ausgehen muss, aber mit Familienzusammenführung klappts eigentlich immer.
    UNd mit der Verbeamtung liegt es momentan in Brandenburg daran, dass sie imemr suchen, ist jetzt natürlich nicht zu sehen am 2. SAchultag, aber imemrhin war z.B: hier an der Grundschule zum Schuljahresende noch die Stelle der KLassenlehrerin einer neuen Klasse frei, letztes Jahr wurde sie im Nachbarort zum 1. Schultag noch gar nicht besetzt, weil keiner da war usw.

    Hier werden es immer mehr Schüler, dass kann in anderne Gebieten natürlich anders sein.

    Wenn du dich in Brandenburg verbeamten lässt, kann es sein, dass du keine Freistellung für ein anderes Bundesland bekommst.


    Aber du wärst schön blöd, wenn du die Verbeamtung in Brandenburg nicht mitnehmen würdest.
    Freigabe war hier bisher noch nie ein richgies Problem, nicht umsonst gehen viele Lehrer nach Brandenburg, werden dort sofort verbeamtet und wechseln dann mit dem Beamten-Status nach Berlin zurück. Klappt bisher hervorragend ;)
    Und doch, ich kann mir gut vorstellen, dass man in Branenburg automatisch übernommen wird nach dem Ref. Beim Landesprüfungsamt werden die Daten nämlich auch einfach automtaisch an die Schulämter weiter gegeben.

    Vielleicht besteht besteht beim Arbeitsaufwand zwischen Grundschule und sagen wir einer Lehrerin am Gymnasium mit Oberstufenkursen und Abiturkorrekturen in einem korrekturaufwändigen Fach wie Deutsch ein enormer Unterschied? Anders kann ich mir nicht erklären, dass Du so viel Zeit hast.
    Ich will das gar nicht anprangern, denn es gibt ja auch einen Gehaltsunterschied zwischen Primarstufe und Gymnasialstufe.


    Tja, aber wie kommt es dann, dass es auch in der Grundschule Unterschiede zwischen Nachmittagsunterricht, Konferenztagen usw. gibt und alle Lehrer dieser Schulform relativ gleich bezahlt werden ;)

    Das habe ich als ich anfing Lehramt zu studieren auch gehofft. Leider haben ein paar völlig verquere I***** dann die hirnrissige Idee herausgekramt, dass man vermehrt Nachmittagsunterricht einführen sollte. Wenn ich die Vorreiter dieser Idee erwischen würde, ich..... [besser ausgespart]


    Der ist ja nicht nur in weiterführenden Schulen eingeführt worden, es gibt hier inzwischen auch viele Grundschulen mit verlässlicher Halbtags- oder Ganzstagsschule. ;)

    Wobei Allgemeine Sonderpädagogik/Sonderpädagogische Grundlagen/... bei uns und auch so, wie ich es von Studenten anderer Bundesländer mitbekomme, eher einen Sammelbegriff für historische, soziologische und wissenschaftstheoretische Perspektiven darstellt, die fachrichtungsübergreifend vermittelt werden. Zweifelsohne gibt es dort sehr interessante Angebote, aber die konkreten diagnostisch-didaktischen Kompetenzen bleiben weitgehend den Fachrichtungen (und natürlich den Fachdidaktiken, aber da studieren wir ja in der Regel dasselbe wie die Regelschullehrer) vorbehalten. Das ist meines Erachtens auch sinnvoll, weil methodische Grundlagen in - je nach Zählung - 7 bis 10 Förderschwerpunkten nicht wirklich zu einer Expertise in diesen Gebieten beitragen können, sondern vielmehr zu einem unvernetzten Wissen zu vereinzelten Aspekten ohne Grundlagenwissen.

    Gleichzeitig besteht (nicht nur, aber auch wegen der Inklusion) bundesweit der Trend, den Lehr- und Prüfungsumfang der Fachrichtungen zurückzuschrauben zugunsten einer solchen (diffusen?) "Allgemeinen Sonderpädagogik". Ich sehe das nicht unkritisch, weil es meines Erachtens etwas zu unserer Deprofessionalisierung beiträgt. Andererseits muss man sich natürlich auch fragen, wie man als Spezialisist in ein bis drei Fachrichtungen damit umgehen soll, wenn man Kinder ganz anderer Förderschwerpunkte in inklusiven Kontexten unterstützen soll.


    Dazu kann ich natürlich überhaupt nichts sagen, finde es aber spannend, dass damit ja dann auch wieder "fachfremder" Unterricht z.T. sntsteht udn das einem ein Sonderpäadagoge evtl. auch nciht weiter helfen kann, weil er von dem Problem selber nicht viel mehr Ahnung hat, als andere Pädagogen. DArauf wird nämlich nirgends explizit hingewiesen, dass auch das "fachfremd" sein könnte.

    Hallo!

    Kannst du mir einen Link schicken? Laut der Studienordnung die ich sehe, und nach der ich auch studiert habe, ist es nicht der Fall. Keine Ahnung, was sich verändert hat.

    Chili


    Das ist die aktuelle für den Bachelor Rehawissenschaften und dann kommen ja Erziehungswissenschaften noch zusätzlich dazu: http://www.amb.hu-berlin.de/2011/37/372011 und im Master ist es sogar explizit aufgeführt, dass sie zu all dem etwas lernen: http://www.amb.hu-berlin.de/2009/44/442009

    Wir können uns gerne gegenseitig zugestehen, dass es DIE Ausnahme ist (was ich auch nie abgestritten habe), aber NEIN, die "Gebärdensprach- und AudiopädagogInnen" machen definitiv nicht "alles".


    Also laut 2011 Studienordnugn sind es 26 SWS allgemein, das wäre doch etwas mehr, als wir in Grundschulpädagogik mit den 2 SWS (zusätzlich zu den allgemeinen Erziheungswissenschaftlichesn Seminaren, die das beinhalten) ;)
    Aber die sollen ja auch ausgebildet sein als Sonderschul- oder Integrationslehrer sagt die Übersicht.

    Also liegen wohl meine ehemaligen Mitstudenten da doch nicht so falsch, wobei sie klar sagen, für eine Fachkraft ist das immer noch zu wenig ;)

    Oh, ich sprach auch von Berlin und soweit ich weiß ist es sogar der einzige Studienort, wo man Gehörlosenpädagogik NICHT mit einer anderen Studienrichtung verbindet.


    Ok, habs gefunden, was du meintest, dass scheint ja die Ausnahme zu sein (womit du dann aber natürlich Recht hast), aber das ist ja wie schon gesagt, nur die Vertiefung. Sie behandeln wohl in der allgemeinen Sonderpädagogik alles.

    Susannea, du findest es hier


    Kannst du das genau definieren, ich finds nciht, da die Unterseiten alle den gleichen Link haben.

    Ich bin genau wie hier oben angemerkt über Seite mit Über die Schule und Mitarbeiter gegagne, da sind 9 Klassen aufgeführt und wie gesagt, er schriebt, dass Integrationskraft usw. gleichberechtigt sind bei ihnen, damit stehe jeder KLasse also einer zur Verfügung.

    Wobei das auch nicht komplett stimmt, da die LehrerInnen für Gehörlosenschulen zum Beispiel nur eine Förderrichtung studieren (Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik)


    Was stimmt daran nciht? Oder meinst du die Erklärung von kleiner roter Stern?
    Wie gesagt, ich spreche nur von Berlin und da wird diese Verknüpfung wohl nicht zwangsläufig so hergestellt ;)

    Ne, ist nicht so. Laut Berg Fidel-Homepage sind die 5 Sonderpädagogen (wie ich oben geschrieben habe) für 10 Klassen zuständig. UND zusätzlich machen sie noch Kleingruppenbetreuung.


    Hast du eine andere Seite als ich? Dort sind 9 Klassen aufgelistet, 9 Sonder- oder Sozialpädagogische Mitarbeiter o.ä. ;)
    Edit: Allerdigns Stand Oktober 2010 aufgelistet sind dort aber auch nur die Klassen 1-4, da muss sich ja scheinbar sowieso einiges getan haben.

    Ich kann mich ja aber auch nur auf Aussagen des Schulleiters in seinem Buch von 2011 beziehen, wie oben angegeben, dort schreibt er auch nur von Ganztagsschule, also ist der Rest inzwischen evtl. so wieder dazu gekommen! Und dort steht, ein Sonderpädagoge pro Klasse.
    Aber es ist auch nur von den Klassen 1-4 die Rede.

    in Berg Fidel kommt kein Lehrer hin, der das nicht wollte. Es kann also nicht mit einem plötzlich auftauchenden GU verglichen werden.


    Das ist ja das, was generell viele sagen von den Schulleitern, woe es funktioneirt. Es funktioniert nur durch die Freiwilligkeit bzw. eben das wollen der Kollegen, wenn jemand dazu "gezwungen" wird, dann gehts schief!

    Wobei es in der Praxis eher so sein sollte, dass die Sonderpädagogen für die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf zuständig sind.

    Genau das funktioniert eben beim Prinzip der Inklusion nicht bzw. hat sich herausgestellt, dass diees Lösung von dem Anspruchsdenken weg hilft. Es werden alle Kidner genauso behandelt udn so funktioenrit es in den Schulen auch, die Kinder wissen ja teilweise gar nicht, wer einen Förderbedarf hat.

    Dann decken die Erzieher also nicht die ganze Zeit ab.
    Ist das denn wenigstens bei den Sonderpädagogen so? Oder sind die auch nur einige Stunden drin? Dann wäre es ja eine Milchmädchenrechnung, wo wieder nur Lehrer und Schülerverbrannt vwerden. (Wobei das nach dem, was ich gelesen habe, an der Schule wohl nicht so ist.)


    Da gehe ich davon aus, dass es auch nicht so ist, aber es ist klar, dass sie nur für eine Klasse da sind, also nicht in mehreren Klassen oder gar woanders!

    Ich denke, dass kommt auf die Art der Ausbildung an, hier wird zwar vertieft in einer Richtung (wenn ich das richtig in Erinnerung habe), aber genauso wie Grundschulpädagogen die kompletten Grundschulfächer als Studium haben, hat der Sonderpädagoge dies auch in allen Richtungen.

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