Beiträge von Susannea

    Für unsere Bachelor-Arbeit benötigen eine Freundin und ich zwei Artikel aus einer Zeitschrift, die leider bei uns in der Uni nicht aufzutreiben sind.

    Es wäre klasse, wenn jemand die Artikel uns evtl.gescannt schicken könnte.

    Zum einen Handelt es sich um den Artikel von Floer aus der Zeitschrift „Der Mathematikunterricht“ (Heft 31 3/1985 )“Spielen und Lernen im Mathematikunterricht“)
    und zum anderen von der Zeitschrift „Mathematik lehren“ aus dem Sammelband Spiele von 2001, Vernay:“Spielen wir heute?-oder „ludendo discimus“

    Kann da evtl. jemand weiter helfen?
    Wäre total toll.

    Das scheint total normal zu sein, wenn man nur das Ref und das Studium vorher kennt.

    Ich habs ja anders gemacht, das Ref kommt noch und ich denke, das wird dann total easy, denn ich habe schon trotz Kleinkind und hochschwanger mit einer vollen Stelle gearbeitet (und das eben ohne die Erfahrung aus dem Ref). Damit fand ichs dann auch keine Problem, neben einer halben Stelle und zwei Kleinkindern noch "Vollzeit" zu studieren und auch die Praktika, wo alle drüber stöhnen fand ich wie Urlaub. Hatte die 6 Wochen in 3 Wochen fertig z.B.

    Das ist einfach eine enormal Umstellung, aber man arbeitet sich da recht schenll rein finde ich und sobald du schon mal so Grobplannungen (und was ich ganz wichtig fand) Materialien hast, geht das immer alles deutlich schneller.

    Evtl. fragst du mal Kollegen, ob sie einen Materialfundus o.ä. haben, den du mitnutzen kannst, ich fands eine enorme Erleichterung, dass ich Materialien, Bücher usw. von zwei Pensionierten KOllegen hatte, damit hat man gute Grundlagen.
    NIcht das aber jemand dann denkt, die nutze ich dann so, wie die KOlleginnen oder ganze Stundenplanungen usw. sondern einfach nur als Material um daraus etwas zusammen zubauen.

    Es ist etwas weg vom Thema, aber ich frage mich auch, wieso bei Lehrerpaaren es nicht üblich ist, dass beide Teilzeit arbeiten. Ich kenne so viele, bei denen "Muddi" Teilzeit macht und "Vaddi" Vollzeit als Lehrer arbeitet. "Muddi" hetzt dann nach ihrer letzten Stunde aus der Schule um die Kleinen aus dem Kiga/Schule abzuholen, während "Vaddi" weiterhin das Lehrerzimmer unterhält oder an seiner dann oft doch vergeblichen "Karriere" im Schuldienst (haha) arbeitet.


    Ich kenne auch andere Fälle, wo beide 75% arbeiten, der eine fängt morgens früh um 8 an, die Mutter dann erst um 10 UHr und hat das Kind dann weggbracht werde Vater arbeitet eben nur bis 12:30, die Mutter länger. Der Vater holt also ab.

    Wieso ist denn bitte der Mann in seinem Beruf unabkömmlich ? Und ihr als Lehrer seid es nicht ???
    Wieso kümmert sich der Chef des Mannes einen feuchten Kehricht um private Probleme (wenn es denn so ist, ich kenne auch der freien Wirtschaft andere Beispiele), das berufliche Umfeld der Frau aber muss sich kümmern? Und wie sieht das bei den männlichen Kollegen aus, haben die ihre Kinder wegen Betreuungsproblemen im Unterricht dabei?


    DAs sind Sätze die ich leider auch imemr wieder zu hören bekomme im Bezug zur Elternzeit und Elterngeld, dass es oft heißt, meine Mann kann keine Elternzeit nehmen, dass geht in seinem Beruf nicht usw.
    Das ist scheinbar wirklich ein Gesellschaftsproblem, denn mal ganz ehrlich, jeder ist ersetzbar und die Chefs müssen sich dran gewöhnen, dass sie eben Mütter und Väter gleichermaßen zwischendurch ersetzen müssen!
    Aber wenn wir uns das so immer gefallen lassen, wirds eben auch nicht geändert!

    Dann liest du z.B. in meinen von dir hier zitierten Aussagen eindeutig Sachen, die dort nicht stehen.
    Der Normalfall ist es sicherlich nicht, alleine schon, weil das fürs Kidn viel zu anstrengend wäre. Aber eine Problem daran es mal mitzunehmen, wenns nicht anders geht, ist es sicherlich nicht.
    Und eine Situation, wo man so einen Aufstand drum machen muss, wie hier z.T. sicherlich noch weniger.

    Wird den Kindern in der Hinsicht heute weniger zugetraut? Oder waren meine Eltern da weniger ängstlich als andere?


    Ich denke, deine Eltern waren da weniger ängstlich als andere und man musste früher dann auch keien Angst haben, dass man gleich eine Anzeige wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht am Hals hatte, heutzutage wirst du schief angeguckt, wenn dien Kind alleine im Garten spielt, als Baby alleine im Garten im Kinderwagen schläft oder im Auto usw.
    Da hat man bitte daneben zu sitzen :rolleyes:

    Als meine 5. Klasse mir einst erzählte, dass die Religionslehrerin in den letzten drei Wochen regelmäßig ihr Kind mit im Unterricht hatte und oft raus gehen musste, weil die Kleine schrie oder die Flasche brauchte, fand ich das jedenfalls damals sehr befremdlich.


    Das finde ich auch sehr befremdlich, denn das geht gar nciht. Wenn muss ich das so geregelt bekommen, dass es alles im Klassenraum ablaufen kann oder ich muss jemanden anders schicken z.B. ;)

    Ich wehre mich nur dagegen, dass man das ganze nicht mehr als Ausnahmesituation, sondern als Normalfall deklarieren will.


    Hier sagt doch keiner, dass es der Normalfall ist. Hat heir irgendjemand behauptet, das er immer sein Kind mit ind en UNterricht nimmt, jeden Tag usw.?

    Auch ich kann mich erinnern, dass an der Uni z.B. manche Studenten ihre Kinder mitnahmen. Diese waren aber alt genug, um am Tisch zu sitzen, etwas zu malen usw.


    Hm, das ist dann aber sehr ungewöhnlich, bei uns sind die Kdiner von wenigen Tagen bis zu 10/12 Jahren schon gewesen, die dabei sind.

    Jede Frau ist so organisiert, dass bei außerunterrichtlichen Verantstaltungen (im Unterricht sowieso!) die Betreuung gewährleistet ist: Sei es durch Verwandtschaft, Nachbarn oder Tagesmütter.


    Wieso muss eigenltich nur jede Frau so organisiert sein? Ich bin der Meinung, das muss jeder Mann wenn auch, aber das so zu sehen ist wohl etwas weltfre,d.
    Bei uns ist es z.B. so, Verwandtschaft arbeiten alle selber, Nachbarn auch, Tagesmütter gibt es keine und Kita schließt um 17:30 Uhr, hierher brauche ich aber midnestens eine Stunde.
    Also lautet die Alternative um 16.30 UHr zu gehen (und zu hoffen, das kein Stau ist) oder Kinder vorher mitzunehmen.

    Momo74: Hast du schön geschrieben!

    im Klassenraum gehört die Konzentration den Schülern, das ist unser Job.


    UNd wer sagt, dass nicht beides geht? Im Klassenraum muss ich mich doch im richtigen offenen differenzierten Unterricht eh auf mindestens 10 Kinder gleichzeitig mit unterschiedlichen Aufgaben konzentrieren, da macht ein Kind mehr dazwischen auch nichts aus, zumal ich denke, dass Mama da eh abgeschrieben ist bei sovielen Kidner usw.
    So wars jedenfalls bei uns.

    Ja, hast du, denn auch bei offenen Unterrichtsformen finde ich, dass ein Lehrer, der seine eigenen KInder mit im Unterricht hat, seiner Betreuungsfunktion nicht mehr voll und ganz nachkommt. Du hingegen sagtest nur, dich würde es nicht stören, wenn Kollegen KInder mitnehmen, das ist ein Unterschied. Mir geht es nicht nur darum, was einer ertragen kann, sondern auch darum, was man mit eigenem Kind im Raum noch leisten kann. ;)


    Nein, da hast du dann nicht richtig gelsesen.
    Ich sage, ich kann es leisten, habe es schon geleistet und denke, dass andere das auch können!
    Außerdem denke ich einfach, dass dies jemand aus der Sekundarstufe II für die Grundschule nicht beurteilen kann!

    Susannea: Das sind wir wieder bei den schultypischen Unterschieden. Wenn ich mit meinem 13er Deutsch LK eine literarische Diskussion führe, dann ist ein schreiendes Kleinkind dabei undenkbar. Das hat dann auch nichts mehr mit Lehrertyp, sondern mit Professionalität zu tun. Selbst an einer Grundschule frage ich mich aber, ob man im Unterricht noch richtig seiner Betreuungs- und Aufsichtspflicht nachkommt, wenn das eigene Kin einem um die Füße läuft, am Ende noch hinfällt, weint usw.


    HAbe ich was anderes geschrieben, als das, was du sagst?
    Schultyp heißt für mcih Grundschule, Gymnasium usw. und selbst dann, kann nicht jeder Grundschullehrer das ertragen ;)

    Bsp.: Wenn Zweijährige mit in den UNterricht genommen werden, dann kann ich meinen Unterricht einfach nicht ordentlich machen und das finde ich problematisch. Und ja, sowas habe ich an meiner alten Schule öfters erlebt


    Hm, ich habe damit weniger Probleme, aber gut, das ist wahrscheinlich wirklich Schultyp und Lehrertyp abhängig. DA die meisten Grundschullehrer ja eh einen höheren Lärmpegel und keinen Frontalunterricht gewöhnt sind ist da wohl mit einem Kind dabei auch nicht so eingroßes Problem!

    Ebenfalls erschließt es sich einem Menschen mit gesundem Menschenverstand, dass man seine Kinder nicht an seinen Arbeitsplatz mitzunehmen hat. Das gilt für Lehrer genauso, wie für den Rest der arbeitenden Welt.


    Hm, in vielen Berufen geht es, oft werden sogar Spielecken in Großraumbüros o.ä. eingerichtet, warum also on der Shcule nicht und warum sollen alle dumm sein, die das in Ordnung finden?!?

    Ich finde es nämlich tatsächlich nicht in Ordnung, dass ich (bei uns an der Schule) mit meinen läppischen 30% genauso viel und oft an außerunterrichtlichen Veranstaltung und Konferenzen teilnehmen muss, wie eine Vollzeitkraft.


    Das ist auch nciht in Ordnung und zumidnest in Berlin nicht zulässig, ich dneke in den anderne Bundesländern auch nicht!

    leider kann ich nicht so viel dazu sagen, aber meines Wissens nach ist es so, dass das Berliner Referendariat durch die Umstellung auf 12 Monate so gut wie in gar keinem anderen Bundesland anerkannt wird. Für mich wäre das nichts, weil ich nicht an Berlin gebunden sein möchte.


    12 Monate gibts aber nur mit Masterabschluss und nur bis maximal SekI.
    Alle anderen haben weiterhin 24 Monate und können Zeiten anrechnen lassen (was ja beim MAster dann schon automatisch erfolgt ist). Also weniger wirst du damit nicht haben als woanders und bisher kenne ich auch kein Bundesland, was damit später Probelem gemacht hat!
    Denn das Staatsexamen ist ja einheitlich für alle, maximal die Anzahl der anerkannten Fächer kann dadurch unterschiedlich sein!

    ich bin da ein wenig zwiegespalten;
    wer betreut denn dann das 20 Monate alte Kind während der Bundesjugendspiele ????


    Da wirst du nicht lange fragen müssen, da sind in vielen Klassen mindestens 50-60% sofort dabei. Ich hatte meine Tochter auf Wandertagen immer mit und nur wenn sie weinte bekam ich sie überhaupt zu Gesicht oder musste mal den Wagen schieben o.ä. ;)

    Ich denke, dass die alternative einfach die wäre, dass sie an ihren unterrichtsfreien Tagen nicht in der Schule auftauchen würde, oder? Ich würde es eher andersrum fragen: Ist es rechtens, dass man als "einfacher" Klassenlehrer an einem solchen Tag anwesend sein muss?

    Das sehe ich auch so!

    Freie Tage bedeuten nicht, dass man an diesen Tagen überhaupt nicht zum Dienst erscheinen muss. Bei Zeugniskonferenzen oder Abiturprüfungen wird auf so etwas keine Rücksicht genommen


    das hängt sehr von der Shculletiung ab, bei uns wurde darauf immer Rücksicht genommen bzw. diese Leute waren dann einfach nciht da oder eben mit Kind!

    also ich kann nur für mich sprechen.. ich hab mal 6 wochen und ein paar tage am stück gefehlt (davon waren 2 wochen in den herbstferien... das mal so am rande), da ich eine op hatte... nach ablauf der 6 wochen bekam ich nicht mehr mein gehalt sondern krankengeld mit abzügen..also so stimmt das definitiv nicht.
    ärger mich immer noch darüber, denn da hab ich die op extra in die ferien gelegt und trotzdem wurde es mir als krankenzeit abgezogen....fand ich schon ziemlich ätzend... keine ahnung ab wann man 72 wochen geld bekommt.. bei mir nach 5 jahren im beruf war schluß nach 6 wochen und hab auch noch nie was anderes gehört.
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    Hm, keine Ahnung, wo ich die 72 Wochen her hatte. Habe jetzt unter §22, Absatz 2 TV-L nur bis 39 Wochen! gefunden. Die bekommst du bei mehr als 3 Jahren und bei mehr als einem Jahr Beschäftigung gibts 13 Wochen volles Geld. UNd zwar gibts dann immer einen Krankengeld und einen Krankengeldzuschuß, der dem UNterschied zwischen Krankengeld und vollem Gehalt entspricht.
    Also wenn du nicht gerade in Hessen arbeitest, hättest du den bekommen müssen!

    Mal davon abgesehen, dass du dir doch dann sicherlich deinen nicht genommenen Resturlaub hast auszahlen lassen, wenn diese Ferientage wegfielen.

    Ich bin in der GEW und diese gewährt mir Rechtschutz für den Widerspruch und das Klageverfahren. Bin gerade dabei, die Klage einfach nur aus Gnatz zu führen, da ich morgen bei einem christlichen Bildungsträger anfange, dem mein Gewicht egal ist.


    Nein, du führst diese Klage nicht einfach nur aus Gnatz, sondern da gehts ums Prinzip.

    Ich werde wohl über die GEW auch wegen 2 Urlaubstagen klagen, sind wahrscheinlich nur 60 Euro insgesamt, aber da gehts ums Prinzip und das hier die Schulämter nicht denken sie können alles machen.

    Auch der öffentliche Dienst ist kein rechtsfreier Raum, auch wenn man das manchmal annehmen muss!

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