Naja, wenn die zubeißen, dann gibt das nunmal ganz eindeutig mehr Schaden als wenn das ein Paris-Hilton-Taschen-Hund tut.
Von der Unart, ganze Rassen zu Kampfhunden zu definieren, halte ich nichts. Es kommt auf die einzelnen Tiere an und noch viel wichtiger, denjenigen, der am anderen Ende der Leine ist. Mein Onkel hatte mehrere Staffordshire Bullterrier /die sind größer und haben ein viel schöneres Gesicht - finde ich) aus dem Tierheim. Eine war wirklich eine schwierige Hündin, hat vorher einen Streifen mitgemacht. Als sie endlich Vertrauen gefasst hat, war sie der treuste Hund überhaupt. Die jetzige Hündin glaubt, sie wäre ein Glücksbärchi. Traumhafte Tiere. Heißen in England übrigens Nanny Dog - was muss man also mit einem solchen Tier anstellen, damit es ein "Kampf"hund wird?
Schäferhunde sind übrigens auch des öfteren mal in diesen Beißtabellen dabei. So ganz ohne also auch nicht.
Ich selbst habe aber nur ´nen Cockerspaniel (sowas wie Susi aus Susi und Strolch), weil von Kind an mit solchen aufgewachsen, hätte aber wenig Bedenken, auch eine Bullterrierrasse zu halten, allerdings bei Kindern mit der Einschränkung, dass das Tier als Welpe in die Familie muss (so leid es mir für die Tierheimhunde tut, da weiß man einfach nicht, was sie erlebt haben und ob sie nicht doch irgendwann mal austicken).
Übrigens kann auch ein Cocker oder Dackel oder whatever für ein Kind gefährlich werden, also lass ich meine Kinder auch nicht mit dem Hund allein, obwohl er der liebste der Welt ist.
edit: Da fällt mir gerade noch ein: In NRW muss man für diese Rassen vorher einen Wesenstest ablegen (also der Mensch, nicht der Hund), ist das in Bayern auch so? Sachkundenachweis oder so.