Beiträge von Piksieben

    In den Schulen wird nun mal meist das Office-Paket unterrichtet, ist nun mal die am weitesten verbreitete Bürosoftware. Da wäre es einfach ungeschickt, zu Hause eine freie Software zu benutzen, die sich nun mal nur bedingt mit den Microsoft-Produkten verträgt. Auch die Schule benutzt nun mal meistens Excel und Co. Es ist total nervig, wenn Kollegen einem die Dateien zerschießen, weil sie meinen, sie müssten unbedingt was anderes benutzen, was sich nur in der Theorie verträgt (oder die Arbeit wird einfach abgewälzt - "konnte das nicht machen, hab Linux").

    Ja, es ist irgendwie doof, Multiplikator für Microsoft zu sein.

    Ich mache meine Mathesachen auch mit Latex, nehme für meine Fotos Photoscape und PaintNet, benutze aber ansonsten das Officepaket, das ich als Lehrerin günstiger bekomme. Wie erwähnt, googeln reicht da völlig ...

    Alias, meinst du wirklich, dass das Mädchen zu mehr Selbstbewusstsein verhilft? Was ist die Botschaft? Dass jedes Mädchen "schön" sein kann?

    Ich finde diese angemalten Gesichter grässlich. Maskenhaft und unecht. Aber manche Mädchen strengen sich mächtig an, so auszusehen. Die finden das wohl erstrebenswert.

    Mir tut es immer in der Seele weh um all die Zeit, die auf diese Weise vertan wird. Um all diesen überflüssigen Kummer um die eigene Erscheinung. Um all die versäumten Gelegenheiten.

    Frage mich, ob beautyxs noch mitliest ... Ihr habt ja alle recht. Gibt ja genug Leute, die sich mit einem Hauskauf übernehmen. Die Bank zu "besänftigen" senkt ja keinesfalls das Risiko.

    Verstehen kann ich es trotzdem, es ist schön, was Eigenes zu haben, und in manchen Gegenden ist es auch schwierig, überhaupt ein Haus zum Mieten zu finden.

    Trotzdem würde ich immer damit warten, bis ich es mir wirklich leisten kann. Im "eigenen" (d. h., der Bank gehörenden) Haus zu wohnen und keine Margarine fürs Brötchen mehr zu haben ist nämlich auch doof.

    Ich kann mich Anni und Fossi nur anschließen. Wenn es etwas wirklich verlässlich Planvernichtendes gibt, dann sind das Kinder. Das fängt an beim Kinderwunsch und endet dann eigentlich gar nicht mehr. Schwangerschaft, Geburtstermin, Gesundheit, Charakter und auch die Entwicklung der eigenen Beziehung in den neuen Rollen, all dies ist hochgradig unvorhersehbar. Du kannst dir das zurechtlegen und planen, aber sei sicher, es kommt dann anders.

    Du musst dich für deine Planerei nicht entschuldigen - ich glaube, du hast dir deine Planungssucht in deinem Post ganz gut selbst gespiegelt.

    Nicht schlimm - ist ja gut, wenn man sich rechtzeitig ein paar Gedanken macht. Aber das ist alles derart langfristig, da wäre jeder Ratschlag spekulativ.

    Meld dich doch nach dem Ref noch mal :wink2:

    Natürlich gibt es Bücher, Kollegen, hier das Forum etc., wo man sich ein hilfreiche Tipps holen kann.

    Aber du solltest dich auch nicht selbst überfordern. Das Schöne an Schule ist ja, dass du immer neue Schüler bekommst und jedes Schuljahr ein "Neustart" ist. Fehler sind irgendwann verjährt. Übrigens ist es völlig normal, dass gegen Ende des Schuljahres das Unterrichten schwieriger wird. Es sind halt alle leicht genervt so vor den Ferien. Ganz und gar störungsfreien Unterricht wirst du nie machen können. Die neuen Klassen müssen ja auch erst wieder alles neu lernen. Respekt kannst du dir natürlich noch verschaffen, wenn du mal eine Zeit lang "zu nett" warst. Irgendwie ist es doch zeitlebens ein Abwägen zwischen dem "zu nett" und dem "zu streng".

    Was ich sagen will: Hab Geduld mit dir, das wird irgendwann besser. Ich fand es vor ein paar Jahren auch noch viel schwieriger und anstrengender als jetzt.

    Wie genau ist denn die Einschränkung deiner Bewährung begründet? Dass du unruhige Schüler hast, kann dir ja erst mal nicht zur Last gelegt werden. Du solltest an dem arbeiten, was dir da "vorgeworfen" wird, ohne zu versuchen, die Schüler grundsätzlich zu ändern, denn einige werden immer schwierig bleiben. Ansonsten findet wohl jeder mit der Zeit seine Methoden. Nicht jeder Hinweis passt für jeden.

    Intensive Absprache im Kollegium ist natürlich wirklich wichtig. Trotz der Gespräche, von denen zu schreibst, klingst du ein bisschen alleingelassen.

    Ansonsten einfach Unterhaltungen mit dem vorigen Lehrer?

    Dafür muss man erst mal wissen, wer das ist und wie man den/die im Wirrwarr der neuen Gesichter findet.

    Vielleicht ist der ja auch gerade in den Ruhestand gegangen. Es soll sogar Kollegen geben, die nicht sonderlich kooperativ oder einfach schlampig sind.

    Natürlich findet man das alles raus. Aber nicht am ersten Tag.

    Da sollte man die Kinder nicht unterschätzen. Im Zweifel sind sie nicht deprimiert - weil, sie haben das ja noch niiieee gemacht! Einer neuen Lehrerin kann man doch alles erzählen.

    "Was habt ihr denn beim Herrn Y" gemacht?" - "Ach, eigentlich nichts."

    Stationenarbeit würde bestimmt Trubel auslösen. Damit würde ich noch warten.

    Ich würde in der allerersten Stunde aber auch nicht so viele organisatorische Sachen machen. Nicht weil es die erste Stunde der Schüler ist, sondern weil *du* am Anfang bist und vieles noch erfragen musst, und das dauert seine Zeit. Speziell solltest du mit der Klassenlehrerin sprechen, denn vieles wird vielleicht einheitlich geregelt (etwa in Sachen vergessene Hausaufgaben). Und es ist ungeschickt, wenn du dann dauernd zurückrudern musst, weil du dir schon etwas Eigenes überlegt und angekündigt hattest. Sicher gibt es auch Klassenregeln und dergleichen.

    Ich glaube, an deiner Stelle würde ich auch mit einer Wiederholung zur Bruchrechnung anfangen, am besten wirklich anhand des Buchs, in der Hoffnung, dass die Kinder damit auch gearbeitet haben. Du kannst die Kinder auch einfach fragen, was sie gemacht haben und daraus eine Übersicht an der Tafel machen, und wenn das nicht funktioniert, fängst du mit der Aufgabe an.

    Das mit den Winkeln kannst du in Reserve halten, aber das würde ich nicht mit den Tortendiagrammen machen.

    Ich lasse die Schüler manchmal einen Brief schreiben, in dem sie sich mir kurz vorstellen mit dem, was sie mir gern mitteilen wollen, auch Wünsche an den Unterricht. Das hat eigentlich immer ganz gut funktioniert, und in der Zeit, in der sie schreiben, kannst du einen Sitzplan anlegen.

    Ich nutze auch die erhöhte Aufmerksamkeit, die ich am Anfang des Schuljahres habe, um noch einmal klarzumachen, was zum Gelingen des Matheunterrichts beiträgt und was nicht, und ich verspreche auch, meinen Teil beizusteuern.

    Und nicht zu viel erwarten - vor allem nicht von dir selbst. Das ist am Anfang viel auf einmal, und du kennst die Kinder noch nicht. Da braucht's ein bisschen Geduld.

    Viel Erfolg!

    Ich wäre sehr dankbar, wenn meine Schüler ihre Sachen mal ordentlich zusammenhalten würden. Als ich die Überschrift las, dachte ich: Natürlich ist das sinnvoll!

    Aber so inflationär wie du das schilderst scheint mir das auch nicht sinnvoll. Die Leistungsnachweise sollten sich auch ein bisschen nach der anstehenden Abschlussprüfung richten. Was wird da denn gefordert? Wieder eine Mappe?

    Einerseits sind die Matheaufgaben zu schwierig - angeblich. Andererseits gibt es Vorkurse in Mathematik an den Universitäten. Vielleicht sollte man an dieser Übergangsstelle mehr mit einander sprechen.

    Was sollten die miteinander besprechen? Das ist nun mal ein harter Bruch zwischen Schule und Uni.

    Aber eigentlich sieht man schon in der Oberstufe recht gut, wer in der Lage ist, sich selbstständig um das Verständnis zu bemühen, und wer immerzu an Lehrers Rockzipfel hängt und klagt, dass die Aufgaben ach so schwer sind (also die Ursache für Probleme grundsätzlich außerhalb von sich selbst sucht). Es ist immer ein zähes Ringen um Selbstverständlichkeiten: Nacharbeiten, wenn man krank war. Sein Arbeitsmaterial beisammen halten. Für die Klausur rechtzeitig zu lernen beginnen. Und erst mal nachdenken, bevor man loszetert.

    Bei dieser ach so schwierigen Matheklausur im Studium waren die Klagen eher peinlich. Für die Studierenden.

    Unwahrscheinlich, dass die Prüfungsaufgaben unter Verschluss bleiben. Sachsen-Anhalt hat die Aufgaben immer in den letzten Jahren auf seiner Homepage veröffentlicht. Ausserdem gibt es bald die Aufgaben und die Lösungen beim STARK Verlag.

    http://www.bildung-lsa.de/unterricht/zen…urpruefung.html


    Ich bezog mich auf den Artikel, und da steht:

    Eine Auswertung der Noten will das Kultusministerium erst im September vorlegen. Die Prüfungsaufgaben sollen gar völlig unter Verschluss bleiben, anders als in den Vorjahren.

    Kurzum: Du hast während deiner Arbeitszeit Anwesenheitspflicht und kannst nicht einfach Termine da rein legen, weil deine Klasse jetzt fertig ist.

    Echt? Woher nimmst du das jetzt? Ich gucke in meinen persönlichen Online-Stundenplan und sehe dort, wie ich verplant bin. Wenn ich nicht verplant bin, muss ich auch nicht kommen, und schon gar nicht "auf Verdacht" - da werde ich vorher angerufen. Nun gut, vielleicht ist es bei euch anders. Aber ihr wisst doch auch nicht, wie das bei Porthos ist, ob er/sie z. B. Vollzeit beschäftigt ist, ob es einen Termin in der fraglichen Zeit gab etc. Ihn/sie dann einfach zu Anwesenheit zu verpflichten, das könnte vielleicht die Schulleiterin, aber dass du das einfach so behauptest, scheint mir doch sehr fragwürdig.

    Tresselt schreibt so:http://www.tresselt.de/sonderurlaub.htm</a>

    Was hättest du denn tun sollen in der Zeit, die du nun beim Arzt verbringst? Vertretung? Konferenz? Unterricht hast du doch keinen. Hättest also eigentlich auch gar nichts sagen müssen.

    Warum hast du nicht einfach gesagt: Es gab keine Termine mehr vor dem Urlaub.

    Bei uns an der Schule gäbe es solche blöden Fragen nicht. Solche Dinge werden bei uns, wie es bei Tresselt so schön heißt, unbürokratisch geregelt.

    Vermutlich ist deine SL auch langsam urlaubsreif...

    Die Prüfungsaufgaben sollen unter Verschluss bleiben, steht da.

    Aber es ist ja doch immer dasselbe. Einerseits wird darüber geklagt, wie viele Einserabiturienten es inzwischen gibt, das könne doch gar nicht sein. Andererseits sind die Mathearbeiten immer zu schwer. Oder wurde jemals beklagt, dass sie zu leicht gewesen seien?

    Was besagt das schon, dass Schüler weinend aus der Prüfung laufen? Dass sie schlecht vorbereitet sind, schwache Nerven haben oder sich überschätzt haben ... zum Beispiel. Jedenfalls ist das keine Lösung, denn in der Zeit, in der man weint, kann man nicht nachdenken.

    Ich bin inzwischen ziemlich taub für diese Art von Beschwerden. Wohl deshalb, weil ich sie zu oft höre.

    Es ging eigentlich um dies hier:

    Bei uns finden Veranstaltungen zum kompetenten Umgang mit den Medien statt, u.a. unterrichten 7-Klässler jüngere SuS im Umgang z.B. mit Whatsapp. Nun überlege ich so, dass solche Veranstaltungen ja eigentlich gar nicht gehen...?

    Die Schule hängt sich rein, wenn sie Medienkompetenz mit der Fähigkeit, Whatsapp zu benutzen, verwechselt, und Schüler darin unterstützt, Apps zu benutzen, für die sie nach Nutzerbedingungen zu jung sind. Und ich gebe dir recht, Stern*, das geht eigentlich nicht und ich würde das auf jeden Fall ansprechen. Immerhin gibt es Alternativen zu Whatsapp.

    Natürlich ist es blöd, wenn Bewerber kurzfristig abspringen. Aber denk mal an all die Vermieter, die Wohnungen zeigen, an Handwerker, die Angebote schreiben ... wie viel Zeit wirft man da zum Fenster raus, aber das gehört nun mal dazu ... und soll es ja auch Bewerber geben, die sich Hoffnungen machen und dann doch leer ausgehen. So ist das Leben. Ein Schulleiter wird dafür bezahlt, mit so etwas fertig zu werden. Also keine falschen Skrupel.

    Einzig verwerflich wäre es, jemandem die Ehe zu versprechen und dann nicht zum Standesamt zu kommen. Aber auch das könnte sich im Nachhinein als die richtige Entscheidung herausstellen.

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