Nach dem Ref. hat er eine Vollzeittätigkeit am "Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung" aufgenommen. Dort unterrichtet er Verwaltungsfachangestellte, nimmt Prüfungen ab usw
Das ist ja nun nichts, was man landläufig als "Bildungsträger" klassifizieren würde.
Edit: Mit "Bildungsträger" assoziiere ich einen privaten und/oder gemeinnützigen Träger (z. B. Kolpingwerk, Don Bosco etc.). Staatliche Einrichtungen würde ich immer als "Bildungseinrichtung" bezeichnen. Das mag aber Wortklauberei sein. Der von dir erwähnte Kollege ist ja mit einiger Sicherheit verbeamtet oder zumindest nach TV-L angestellt. Das gibt es bei den gemeinnützigen Trägern meines Wissens äußerst selten. Und auf diese Tatsache gründet IMHO auch die Aussage, dass man dort nicht in Vollzeit arbeiten könne. Also, man kann schon, wenn man mit sehr wenig Geld und keiner Sozialversicherung zufrieden ist.