Beiträge von fossi74

    Das in Deutschland geltende Verbot ist konfessions- und bekenntnisungabhängig.

    Nur zur Klarstellung (und zur Info, vielleicht nützt es ja dem einen oder anderen): Die Herstellung und der Verkauf von Hundefleisch ist in D erst seit 1986 verboten, der Verzehr ist es nach wie vor selbstverständlich nicht.

    Ein Tipp für die experimentierfreudigen Gourmets unter Euch: Von zu viel Hundefleisch bekommt man Nasenbluten. Bei Katze passiert das nicht, aber Katze schmeckt gern mal unangenehm sauer.

    (Ehe jetzt die Empörungsfreudigen Morgenluft wittern: Den Tipp habe ich original so von einer chinesischen Austauschstudentin bekommen)

    Damit keine Missverständnisse aufkommen: Dem von Bolzbold Gesagten stimme ich uneingeschränkt zu. Was mich als Juristen immer auf die Palme bringt, sind Konstrukte wie "wir haben einen Vertrag mit dem Mensabetreiber". Und auch hier gilt natürlich: Die Schule muss eine Mensa vorhalten, weil es Nachmittagsunterricht gibt, aber keiner will dort essen? Dann stimmt etwas mit dem Angebot nicht. Oder mit der Vorschrift, die dem Ganzen zugrunde liegt.

    Komisch, ich bin eigentlich gar nicht so ein neoliberaler Marktjünger. Aber solche Zwangsbeglückung treibt mich auf die Palme. Ich habe es mal erlebt, dass eine Schule mit der Nachbarschule (10 Minuten Fußweg) eine Kooperation in Sachen Mensa eingegangen ist. Die SL hat damals massivst dafür geworben (und die Kollegen fast genötigt), dort in der Mittagspause (30 Minuten) Essen zu gehen. Die Kooperation wurde nach einem Halbjahr beendet - warum wohl?

    Ergänzung: Die Mittagspause zu verlängern ging natürlich aus n+1 Gründen nicht.

    aber scheint ja schwierig zu sein, oder will da einfach jemand rumtrollen?

    Kartoffeln mit Tofu? Das ist nicht schwierig, das ist eklig. Und nicht jeder hat oder mag die Reste vom Vortag, die übrigens nicht per se weniger widerlich sind als die Reste vom Gelieferten. Kaltes aus der Tupperschüssel ist nicht jedermanns Sache.

    Ich fände das von Dir beschriebene Szenario auch nicht gut, aber es wird in dieser Intensität ja auch nicht eintreten. Und selbst wenn - dann soll der Arbeitgeber halt für Sozialräume sorgen, die diesen Namen auch verdienen und wo man sowohl Essen erwärmen als auch essen als auch die Abfälle ordentlich entsorgen kann.

    Es gibt Verträge, dass kein weiterer Anbieter auf dem Schulgelände verkaufen darf.

    Ein Lieferdienst ist kein Anbieter im hier gemeinten Sinne. Die kommen ja nicht mit fuffzig Pizzen und bieten dem anwesenden Publikum ihre Ware an.

    Ich habe ja schon mehrfach das Online-Gymnasium Bayern erwähnt, wo Online-Klausuren Alltag sind. Dort verfahren wir so, dass wir das Spicken einfach verbieten. Klappt super! :D

    Und im Ernst: Wir überwachen die sus auch per Kamera. Bislang von vorne, was so mittelgut klappt. Man sieht hauptsächlich Scheitel... die Ergebnisse lassen aber nicht auf erhöhte Spick-Aktivitäten schließen.

    Ab Januar bekommen die sus eine Webcam mit Stativ gestellt, mit der sie sich dann so aufnehmen müssen, dass die gesamte Situation am Schreibtisch erfasst wird. Dann sollte das mit dem Spicken weitgehend verunmöglicht sein.

    Aber: Die sus stimmen diesem Verfahren schon bei der Anmeldung zu oder sie können halt nicht teilnehmen. Das ist an öffentlichen Schulen natürlich anders.

    War das finster da drin :-/

    Ja, eine Zeitlang war "finster" die vorherrschende Stimmung in deutschen Wohnungen. Wir haben vor ca. 15 Jahren mal eine Wohnung besichtigt, da war alles braun in braun. Die Vermieter hatten vorher selbst drin gewohnt und waren dann in einen neu errichteten Anbau gezogen. Jeder zweite Satz bei der Besichtigung war: "Schön, gell?" oder "Das muss alles so bleiben, das haben wir alles teuer herrichten lassen, das ist beste Qualität."

    Gottseidank haben wir dann etwas anderes gefunden.

    nicht für 10.000 zu bekommen. Diese Summe ist für ein Standardbad (in dem es vielleicht nicht nur weiße 0815-Fliesen gibt) durchaus angemessen.

    10.000? Dafür kannst Du ein Gästebad sanieren lassen, wenn Du nicht die billigsten Materialien nehmen willst. Für zwei Bäder (eins groß, eins klein) waren wir hier zusammen 40.000 los. Und nein - beides war keine Luxussanierung.

    Grundlegendes Problem ist ja schon mal, dass der Handwerker nur äußerst ungern Baumarktware verbaut und Dich lieber zu Richter+Frenzel schickt, wo Du gern mal das vier- bis fünffache bezahlst.

    Interview: Warum geht Mebis immer noch nicht, Herr Piazolo?

    Bin ich eigentlich der einzige, der findet, dass Piazolo aussieht wie aus der Augsburger Puppenkiste entsprungen?

    Ist aber egal - der Mann ist "walking dead". Länger als ein paar Monate müssen wir (als Vater bin ich auch betroffen) den nicht mehr ertragen. Dagegen ist ja unsere Dr. Eisenbart eine Labsal!

    Es soll übrigens Vermieter geben, die nicht nur auf Geld schauen. Unser letzter Vermieter hat auch von sich aus angeboten, vor unserem Einzug das Bad komplett neu machen zu lassen. Die Wohnung war hinterher immer noch recht preiswert.

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