Beiträge von fossi74

    Aber wahrscheinlich würde ich schon bei der Einstellung die Bedingung stellen, dass mir der Arbeitgeber jedes Jahr eine Freistellungsbescheininung ausstellt, damit ich mich weiter frei bewerben kann

    Wenn Du angestellt bist, brauchst Du die nicht, sondern kannst jederzeit kündigen.

    Oder, wie ich einmal gelesen habe: Frauen und Männer sind unterschiedlich verdrahtet.

    Jetzt hab ich zuerst gelesen "unterschiedlich verheiratet". Obwohl das auch stimmen könnte.

    unterrichten doch immer, was der Autor gemeint haben könnte - inklusive mehrerer Deutungsmöglichkeiten.

    Du bist kein Germanist, oder?

    Ein normales Gymnasium ab Klasse 5 wirst du wohl nicht von innen sehen.

    Was aber kein mir bekannter Gymnasiallehrer, der an eine andere Schulart gewechselt ist (und das sind schon ein paar), je bedauert hätte.

    Übrigens: Dienstzeiten (Bundeswehr oder Zivildienst) und Kindererziehungszeiten (pro Kind pauschal - ohne Nachweis - zwei Jahre, mit Nachweis auch mehr) können die Altersgrenze erhöhen.

    edit: Mit "Nachweis" meine ich hier natürlich den Nachweis, dass man die Kinder länger als zwei Jahre selbst betreuen musste und sich daher der Zeitpunkt der Verbeamtung verzögert hat. Dass man Kinder hat, muss man selbstverständlich immer nachweisen, wenn man diese Regelung in Anspruch nehmen will.

    Es gibt in Bayern keinen Seiten- oder Quereinstieg am Gymnasium. Du müsstest also das Bundesland wechseln und Dich dort mit der Frage beschäftigen, welche Fächer aus Deinem Studium ableitbar sind. Die Fremdsprachenkenntnisse nützen Dir ohne Abschluss nichts, ebensowenig wie die Auslandserfahrung und die Tätigkeit in der freien Wirtschaft.

    Mehr wird Dir an dieser Stelle niemand seriös sagen können. Ein Tipp noch: versteife Dich nicht auf die überlaufene Schulform Gymnasium. Die beruflichen Schulen bieten viel mehr Möglichkeiten gerade für Quereinsteiger und bewegen sich auf den selben Gehaltsstufen wie das Gymnasium.

    Vielleicht sollte man sich als Akademiker auch die konkrete Rechtslage ansehen, bevor man unreflektiert weitergibt, was man von irgendwem "gehört" hat

    OT: Irgendwann schreibe ich mal ein Buch: "Die schönsten juristischen Märchen aus deutschen Lehrerzimmern". Könnte eine Trilogie werden (Wenn's reicht!).

    Die lehrertypische (Anwesende natürlich ausgenommen) Lebensangst, kombiniert mit dem Gefühl des Ausgeliefertseins an ein System, das man nicht wirklich durchschaut und garniert mit völliger Ahnungslosigkeit im Bereich des Rechts treibt hier zuweilen die schönsten Blüten!

    Theologie ist die Wissenschaft. Keine Ahnung, wie du auf den Holzweg kommst, dass eine Religion eine Wissenschaft ist. Laut Angabe unterrichtest du Philosophie, wird da der Unterschied nicht definiert?

    Ah, wir sind schon auf der Stufe "ad hominem". Bravo - aber von der Logik der Argumente her ist wohl von Theologen naturgemäß nicht viel mehr zu erwarten.

    Da wäre ein Bild mit der richtigen Abfolge von Ein- und Ausatmen aber im Zweifel nützlicher gewesen! Das zu vergessen wäre ungleich schlimmer gewesen.

    Im übrigen ist das fast die einzige Erinnerung an Frau H., die praktisch immer krank war.

    Geht Euch der Schulanfangsrummel, wie er mittlerweile üblich ist, auch auf den Kranz?

    (Sabine und ???),

    Petra.

    Prägende Erinnerung an Klasse 1: Frau H kommt am zweiten Tag rein, hat ein Plakat dabei und hängt es auf. Inhalt: ein Mädchen mit Pinsel und Palette, das gerade ein Bild malt. Kommentar von Frau H.: Das habe ich Euch mitgebracht, damit Ihr nie vergesst, was "malen" ist.

    Da wusste ich, dass ich da falsch bin...

    Deine Erinnerung?

    Auch im Kollegium habe ich das manchmal erlebt. Der Vorteil mit meiner Fächerkombination (und hier auch mal ausnahmsweise des Dr.) ist, dass man dem meisten pseudowissenschaftlichen Gerede schnell den Wind aus den Segeln nimmt. Und in meinem speziellen Fall auch, dass die meisten anti-religiösen Brüller zwar gerade noch so die zwei großen christlichen und muslimischen Konfessionen hinkriegen, aber beim Christentum oströmischer Prägung schnell die intelektuellen Waffen strecken müssen. :D

    Ach so, Christentum ist eine Wissenschaft. Und ich dachte immer, es sei eine spirituelle Bewegung mit dem Ziel, das Leben der Menschen zu verbessern..

    Generell dachte ich als Kind, dass es "nur" evangelisch und katholisch gäbe.

    Ich erinnere mich noch daran, als meine Grundschullehrerin uns Kindern erzählte, sie sei evangelisch. Von Stund an war sie mir (obschon reiner Taufscheinchrist und keineswegs religiös erzogen!) seltsam fremd. Das war einer der vielen Mosaiksteine, die mich dann irgendwann dazu getrieben haben, dem Laden den Rücken zu kehren.

    OT: Wusstet Ihr übrigens, wie die meisten Träger der katholischen Kindergärten in Bayern auf die Bezuschussung des letzten Kindergartenjahres durch die Staatsregierung reagiert haben? Ist nicht schwer zu erraten und gleichzeitig an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Aber sicher gibt es auch dafür eine ganz furchtbar christliche Rechtfertigung.

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