Ich würde aber mal behaupten
Genau da liegt bei vielen Deiner Postings der Hase im Pfeffer, wenn ich das mal so sagen darf.
- Um mal konkret zu werden: Ich hatte ja schon gesagt, dass ich das mit dem bayerischen Gymnasium nur noch aus Elternsicht kenne. Und da gruselt es mich gelegentlich, wenn ich mitkriege, dass sich seit meiner Gymnasialzeit (Abi 93) - bei uns fiel gelegentlich noch der Watschenbaum um, und zwar ganz unmetaphorisch - nicht wirklich was geändert hat. Da werden immer noch fröhlich im Sport"unterricht" bei ungeraden Schülerzahlen Zweiergruppen gebildet (keine Ahnung, warum da immer einer, und zwar immer der gleiche, übrig bleibt?!), da ist Mobbing immer noch ein neumodischer Quatsch, den es anderswo geben mag, aber doch nicht bei uns, usw. usw. ad nauseam. Und das - ich bleibe dabei - ist eine Unart, die am bayerischen Gymnasium nicht nur geduldet, sondern mehr oder weniger offen gepflegt wird. Hängt natürlich ganz stark vom SL ab, aber hier gilt: Je höher die Schulform, desto mehr wird der SL zum reinen Grüßonkel, Grußwortredner und Frühstücksdirektor. Da ist das tolle Projekt, mit dem wir in die Zeitung kommen, zehnmal wichtiger als alles andere. Nun gut, letzteres ist wohl tatsächlich nicht mehr bayernspezifisch.