Können Wollsocken, EffieBriest und Firelilly sich eigentlich vorstellen, wie man Erstklässlern diese Grundlagen beibringt? Gehört dazu kein studierbares Fachwissen - anderer Art? Ach ja! entschuldigt - [lexicon='Pädagogik',''][/lexicon], Psychologie, Soziologie ist ja nur "Erziehungsarbeit" ... Schon mal im 1./2. Schuljahr hospitiert?
Ich (studierter Gym-Lehrer) war jetzt mal wieder in der Verlegenheit, fünf Wochen lang unsere Grundschüler betreuen zu dürfen (sind in einer gemeinsamen Gruppe, also 1. bis 4. Klasse), nachdem die Lieblingskollegin in den Pfingstferien keinen Urlaub bekommen hat und dann prompt krank war. Ganz ehrlich? Ich komme schon zurecht mit den Kurzen. Ich kann die auch halbwegs sinnvoll beschäftigen; sind ja eh nur 12 WS bei uns. Ich weiß aber sehr oft nicht, ob das, was ich da tue, wirklich dem Lernfortschritt dient. Deshalb ganz klar: Ja, GS-Arbeit ist anspruchsvoll und rechtfertigt durchaus ein Studium. Und das nicht nur wegen der [lexicon='Pädagogik',''][/lexicon], sondern auch wegen der Didaktik. Es ist halt ein Unterschied, ob ich den Kids irgendwie lesen beibringe und die Schlauen können es dann, oder ob ich eine bestimmte Methode kenne, anwende, reflektiere und adaptiere, und hinterher können es auch die Schwächeren.
... und Firelillys frustriert-aggressives Geblubber nimmt hier eh keiner ernst, oder?
edit: Ganz vergessen - schon um die kryptischen Arbeitsanweisungen ("Fülle aus!") in den GS-Büchern zu verstehen, muss man glaube ich studiert haben...