Aber im Unterricht wäre man nie darauf gekommen, dass er ein Landtagsabgeordneter war, denn er ließ es nie durchscheinen und bei parteipolitischen Themen redete er allgemein.
Nu ja, was soll er als FDP-ler auch großartig konkret sagen?
Gruß
Fossi
Aber im Unterricht wäre man nie darauf gekommen, dass er ein Landtagsabgeordneter war, denn er ließ es nie durchscheinen und bei parteipolitischen Themen redete er allgemein.
Nu ja, was soll er als FDP-ler auch großartig konkret sagen?
Gruß
Fossi
Es hängt auch sicher vom Umfeld ab. Mitglied der LINKEN im Osten ist sicher weniger ein Problem als im Westen, Mitglied der GEW an einer Gesamtschule im Ruhrgebiet auch nicht im Vergleich zu einem Traditionsgymnasium einer konservativen Unistadt (oder Süddeutschland).
Ich kenne einen Schulleiter eines bayerischen Gymnasiums, der sowohl bekennendes GEW-Mitglied als auch kommunalpolitisch für die SPD tätig ist. Und nein, der Mann schulleitet nicht in einer SPD-Hochburg, weder in München noch in Nürnberg.
Gruß
Fossi
In den entsprechenden Bestimmungen/Gesetzen/Vorschriften habe ich dazu nichts gefunden...
Hm, dann sind das wohl auch nicht die entsprechenden Vorschriften, würde ich mal vermuten... ![]()
Was Deine Frage angeht: Für Angestellte gilt das, was im Arbeitsvertrag vereinbart ist. Das ist unter Umständen ein ganz erheblicher Vorteil, den der angestellte gegenüber dem verbeamteten Lehrer hat. Ergo: Wenn in Deinem Arbeitsvertrag nichts von Prüfungsaufsichten an der Uni steht (sei es explizit oder per allgemeiner Bestimmung, dass Du auch für andere, Deiner Qualifikation entsprechende Arbeiten eingesetzt werden kannst), dann musst Du keine machen. Ich würde es übrigens nicht machen - Prüfungsaufsicht kann jeder dressierte Affe erledigen, als Lehrer bin ich dafür deutlich überqualifiziert.
Gruß
Fossi
Ich kenne aus meiner ewig lang zurückliegenden Zeit mehrere genau umgekehrte Fälle:
dass die Lehrer bei den Eltern schwere Überzeugungsarbeit leisten mussten, um den Sohn oder die Tochter doch bitte bitte an die Realschule oder aufs Gymnasium statt auf die Hauptschule zu geben.
Ein guter Bekannter studierte dann und wurde von seinem Vater nicht ernst genommen :"Der Junge schafft ja nichts Richtiges". Bis heute nicht.
Die anderen haben dann ihren schulischen Weg gegen den ursprünglichen Wunsch der Eltern fortgesetzt.
Ja, das gibts natürlich auch. Vielleicht genauso häufig wie den umgekehrten Fall. Ich kenne Leute, die - nachdem sie erstmal eine Ausbildung machen mussten, damit sie "etwas gescheites gelernt" haben - auf ein Studium verzichtet haben, weil sie sich zu alt dafür fühlten.
Gruß
Fossi
Hallo zusammen!
Als bayerisches Akademikerkind und mittlerweile Repräsentant des von Herrn Maurer - in Teilen wohl leider durchaus treffend dargestellten - bayerischen Schulsystems muss ich auch ein paar Anmerkungen zu dem Artikel loswerden.
Zum einen sind die Beobachtungen wohl durchaus treffend. Mein Übertritt ans Gymnasium wurde von meiner damaligen GS-Lehrerin als selbstverständlich betrachtet - wohl weniger wegen meiner Leistungen (die waren mittelprächtig) als wegen der Tatsache, dass für mich als Lehrerkind aus ihrer Sicht wohl nichts anderes in Frage gekommen wäre. Aus meiner 20-köpfigen GS-Klasse sind dann fünf oder sechs aufs Gymnasium gegangen (damals eine völlig normale Quote). Unter den Eltern der übrigen Klasse waren, soweit ich das aus der Erinnerung zusammenkriege, keine Akademiker.
Am Gymnasium (ein damals als extrem konservatives, geradezu reaktionär geltendes Kleinstadtgymnasium) war das Bild dann aber ein anderes - denn auch in meiner 5. Klasse mit Latein als 1. Fremdsprache gab es (IIRC) kaum Akademikerkinder. Ich erinnere mich an etliche Handwerker- und Facharbeitereltern, könnte jetzt aber niemanden aus den typischen Akademikerkreisen ausmachen. Natürlich waren die Kinder der Ärzte, Anwälte, Lehrer und Unternehmer des Städtchens auch alle auf dem Gymnasium, das ist eh klar.
Die meisten dieser Mitschüler haben das Gymnasium allerdings später verlassen, viele nach der 10. Klasse, als die Mittlere Reife in der Tasche war. Viele von denen sind dann aber ins nahe Baden-Württemberg oder Hessen gegangen, um dort auf FOS oder Wirtschaftsgymnasium weiterzumachen.
Insofern kann ich die Erlebnisse, die Marco Maurer in dem Artikel schildert, durchaus nachvollziehen. Man sollte aber nicht vergessen, dass wir von den achtziger Jahren reden, als der Standesdünkel nochmal ein gutes Stück ausgeprägter war als heute. Deshalb ist es mir auch völlig unverständlich, dass eine Realschulrektorin im Jahr 2012 die "Arbeiterkinder"-Initiative auslädt, weil sie befürchtet, man könnte ihren Schülerinnen "Flausen" (oh, dieses Lieblingswort aller Beschränkten!) in den Kopf setzen. Unverständlich deshalb, weil es seit mehr als zehn Jahren erklärte Politik Bayerns ist, unter Beibehaltung des gegliederten Schulsystems auch Nicht-Gymnasiasten das Abitur zu ermöglichen; deshalb der massive Ausbau der FOS mit flächendeckendem Angebot von FOS13 und allgemeiner Hochschulreife. Der Vorwurf, man könne im bayerischen Schulsystem nach der Selektion in der 4. Klasse nicht mehr aufsteigen, ist also so nicht richtig, zumal auch Hauptschüler aus dem M-Zug die Berechtigung erlangen können, an der FOS das Abitur zu machen (und das in mittlerweile nennenswerter Zahl auch tun).
Auch der zweite Bildungsweg eröffnet zahlreiche Wege, wenn auch vielleicht ein paar Jahre später, doch noch eine Universität zu besuchen, angefangen von der BOS über das Meister-Abitur hin zu den diversen Möglichkeiten, bestimmte Fächer auch ohne formale Hochschulzugangsberechtigung zu studieren, wenn man genügend Berufserfahrung mitbringt.
Knackpunkt des Artikels ist meiner Meinung nach also vielmehr folgendes:
ZitatLehrerempfehlungen werden von Angehörigen einer bildungsfernen Schicht –dazu zählt meine Mama – meist hingenommen. Akademiker dagegen kämpfen
um die Zukunft ihrer Kinder, sie schieben sie mit aller Macht in
Richtung Abitur.
Noch entscheidender könnte das hier sein:
ZitatAls ich mich nach der Lehre entschloss, das Abitur nachzuholen,
stieß ich auf Unverständnis. Im Sportverein, unter Elektrikern,
Friseuren und Gärtnern, war ich ab sofort »der Student.« Das hieß so
viel wie: der Exot, der Spinner, der nichts arbeitet, vielleicht
nie arbeiten wird.
Und genau das, diese Bildungsaversion ist es, gegen die kein noch so durchlässiges Schulsystem ankommt und je ankommen wird, so lange die Schullaufbahn der Kinder den Eltern überlassen bleibt. Wobei hier IMHO die Hoffnung besteht, dass es doch langsam einen Bewusstseinswandel gibt, seit unser Land immer weniger Molkerei- und sonstige Facharbeiter braucht.
Ich könnte hier noch das Beispiel einer gleichaltrigen Cousine anführen, die eine ähnliche Karriere wie Marco Maurer hinter sich hat (Hauptschule, Lehre als Reno-Fachangestellte, Abitur nachgeholt, Jurastudium, heute Oberregierungsrätin in einem Bundesministerium) - auch mein Vater war der erste (und in seiner Generation einzige) Akademiker in einer Bauernfamilie, und Sprüche wie die im zweiten Zitat kenne ich ebenso gut wie meine Cousine.
Viele Grüße
Fossi
Ich habe das mulmige Gefühl, dass ich von der rasenden Entwicklung der letzten
Jahre -- sprich: seit ich die Uni 2002 verlies, ich darf erinnern, es gab noch Zettelkataloge, kein
verbreitetes Internet, niemand kannte WLAN und die ersten Handys waren im
Kommen
Sag mal, wo hast Du denn studiert? In Timbuktu?
Hier (Uni Würzburg):
- Zettelkataloge bis 2002 vorhanden, aber seit Mitte der 90er nahezu komplett digitalisiert
- Internet: Homeaccounts für Studierende seit 1996 verfügbar
... und Handys waren im Jahr 2002 nicht nur in Würzburg (sogar da!) definitiv nicht mehr "im Kommen", sondern längst Allgemeingut.
Na gut, von WLan hat damals noch keiner gesprochen. Das ist fürs Studium aber auch eher nebensächlich.
Erstaunte Grüße
Fossi
Besonders die Verkürzung ist mir wichtig, denn meine Schulleitung geht in 3 Schulhalbjahren in Rente und durch die prekäre Lage wird sich vermutlich erst mal kein Dummer finden, der den Job machen will (weder die 1. noch die 2. Vertretung wollen ran). Sprich wenn die Schule führerlos dümpelt oder wir wirklich zeitnah eine neue SL bekommen, werde ich erstmal schlechte Karten haben, denn kein SL verbeamtet jemanden lebenslang, denn er noch gar nicht kennt. Es eilt also, daher bin ich besonders dankbar für das Timing!
Den Zeitpunkt der Lebenszeitverbeamtung entscheidet aber wohl hoffentlich nicht die Schulleitung, oder? Womöglich noch mit dem Argument, "Ach, ICH [Schulleitung] bin noch nicht so lange hier und muss die Kollegin erstmal kennenlernen, da verlängern wir die Probezeit einfach nochmal zwei Jahre." Wenn also Deine Beurteilungen aus der "Restlaufzeit" Deiner jetzigen SL stimmen, dürfte der Leitungswechsel wohl unerheblich sein.
Gruß
Fossi
PS. Glückwunsch natürlich auch von mir!
Mal ein Rechenbeispiel für Gymnasiallehrer mit A13/ TvöD E 13 Str
Stufe E 5 bei tvöD: ca. 4600eur brutto
davon gesetzl. Rente: 2070 eur
VBL Aufstockung: dürfte sich bei 400eur bewegen
netto: 2470eur Rente - ABzüge KrankenkasseBeamter: A 13 Stufe 12 NETTO: 3300
bei 40 Dienstjahren: 2343eur Pension ca. abzgl. PKV--> ergo dürften Angestellte und Beamte zumindest bei der Rente/ Pension doch kaum Unterschiede haben?
Mir hat die VBL in der letzten Übersicht sogar eine Rente von um die 800 Euro in Aussicht gestellt (weiterhin gleichbleibende Einzahlungen vorausgesetzt). Ich finde noch zwei Punkte bedenkenswert:
1. Ist die Pension von IIRC von 1,78% pro Dienstjahr eigentlich garantiert, zumindest für die derzeit aktiven Beamten? Ich kenne mich mit beamtischen Bestimmungen nicht aus, könnte mir aber vorstellen, dass ein cleverer Finanzminister da durchaus mal auf unschöne Ideen kommen könnte.
2. Wer 40 Dienstjahre vollbekommen will, muss ganz schön früh einsteigen. Zumindest im höheren Schuldienst ist ein Einstiegsalter von 27 zumindest für Männer eigentlich recht früh. Also wird die Pension tatsächlich nochmal schmaler ausfallen.
Gruß
Fossi
Ich empfehle da immer die Mitgliedschaft in einer Lehrergewerkschaft!
Als "Stimmvieh" (gar nicht negativ gemeint), um den Anliegen der Gesamt-Lehrerschaft mehr Nachdruck zu verleihen: OK.
Für persönliche Anliegen / Probleme gilt aber IMHO: Ein guter Anwalt ist etwas teurer, aber meist um den Faktor 3 kompetenter und engagierter als alles, was an Gewerkschaftsjuristen so aufzutreiben ist. Immer auch zu bedenken: Der Anwalt, der von meinen Mitgliedsbeiträgen finanziert wird, ist nicht unbedingt der, der einen - von denselben Beiträgen zu finanzierenden - Prozess befürworten wird.
Gruß
Fossi
Mich persönlich würde noch interessieren, weshalb eine Verkehrsrechtschutzversicherung Deiner Meinung nach unabdingbar sein sollte, während eine Privat- und Berufsrechtschutzversicherung eher unnötig ist?
Ich darf Dich korrigieren: Verkehrsrechtsschutz ist IMHO "nötig", nicht "unabdingbar". Ganz einfach: Weil Du heutzutage praktisch keinen Unfall mehr erleben wirst, bei dem Dein Gegner nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen wird, um möglichst wenig zu zahlen /viel zu bekommen. Da lohnt sich der Verkehrsrechtsschutz für um die 40 Euro im Jahr (bei meiner präferierten Versicherung, andere mögen da mehr verlangen).
Die nicht "unnötigen", sondern - wenn sie im Budget drin sind - von mir als "nice to have" bezeichneten Privat- und Berufsrechtsschutzversicherungen sind demgegenüber nachrangig, weil sie im Allgemeinen so viele Ausschlussklauseln drin haben, dass sie im Endeffekt meist teurer sind als das, was sie leisten. Und wenn Du zu viele Versicherungsfälle hast (das ist bei so mancher RSV dann schon beim zweiten so), dann fliegst Du ruck-zuck raus. Diese Weisheit stammt im Übrigen nicht von mir, sondern von einem befreundeten Anwalt (der eigentlich gegen Rechtsschutzversicherungen nichts haben sollte). Wie oft wolltest Du persönlich denn schon jemanden verklagen oder wurdest verklagt?
edit: Was vielleicht noch zum Thema "Privathaftpflicht" interessant ist: Man sollte unbedingt einen Tarif wählen (kaum teurer), der eine Forderungsausfallversicherung enthält. Dann springt die eigene Haftpflichtversciherung ein, wenn ein Anspruchsgegner nicht zahlen kann, weil er selbst nicht versichert ist. Erstaunlicherweise gibt es wohl tatsächlich erwachsene (?) Menschen, die keine PHV haben.
Gruß
Fossi
Alles anzeigenZitat aus der BLLV Zeitschrift "Bayerische Schule", Ausgabe 6/2011:
"Eine Lehrerin lässt den Schulschlüssel auf einer Bank in der Turn-
halle liegen. Er verschwindet und es muss eine neue Schließanla-
ge eingebaut werden. Kostenpunkt: 4.500 Euro – zu tragen von
der Lehrkraft. Die weigert sich, doch das Verwaltungsgericht
Hannover stuft ihr Verhalten als „grob fahrlässig“ ein und verurteilt
sie dazu, die Kosten vollständig selbst zu tragen (Urteil vom
25.01.2008, Az. 2 A 8123/06). In einem anderen Fall
... usw., usw. - Gegenbeispiele lassen sich immer finden. Zumal hier erstinstanzliche Urteile zitiert werden. Die andere Frage ist dann übrigens noch, ob die Schlüsselversicherung bei "grob fahrlässigem" Verhalten haftet.
Gruß
Fossi - der übrigens auch eine Amtshaftpflicht mit Schlüsselversicherung hat, sich aber gelegentlich darüber amüsiert, dass die Schlüsselversicherung von manchen Kollegen als DIE elementare Versicherung angesehen wird. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Die 4.500 Euro, die im ersten Urteil aufgerufen werden, sind massiv ärgerlich, bringen einen Lehrer aber nicht an den Rand der Existenz.
Vielen Dank, dass ich so vorschnell verurteilt werde. Gerade von einem Lehrer würde ich so etwas nicht erwarten... oder etwa doch?
Und ich würde es nicht als ausgebufft bezeichnen auf einem Lehrerforum nach Spickmöglichkeiten zu fragen... da gibt es für Schüler sicher bessere Quellen.
1. Gerade von Lehrern. Natürlich nicht von allen, aber als besonders vorurteilsarm ist mir unsere Berufsgruppe bisher noch nicht aufgefallen.
2. Sorry für den Schnellschuss - aber hier gab es in letzter Zeit wirklich genug "Lehrer". Und was die "besseren Quellen" angeht: Ich würde schon sagen, dass ein Lehrerforum nicht die schlechteste Adresse für die Frage nach funktionierenden bzw. funktioniert habenden Spickmanövern ist.
Nix für ungut!
Gruß
Fossi
Ich mache hier mal schamlos Werbung: Für Lehrer gibt es - nicht nur meiner Meinung nach - eigentlich nur zwei Versicherungsgesellschaften, die interessant sind, nämlich die Debeka als PKV und die "Haftpflichtunterstützungskasse kraftfahrender Beamter Deutschlands auf Gegenseitigkeit", vulgo HUK-Coburg, für alles andere.
Ich fahre seit Jahren sehr gut mit der HUK und war immer zufrieden (bei der alljährlich im November einsetzenden Werbeflut - "Jetzt die KFZ-Versicherung wechseln und sparen!" - lache ich nur; aus Spaß werfe ich dann mal Vergleichsrechner an und komme immer auf das gleiche Ergebnis, nämlich dass ich bestimmt nicht wechseln will); mein Vater ist sein Beamtenleben lang bei der Debeka und hatte auch nie Probleme. - Das ist jetzt natürlich ein klassisches Argument von der Art, wie ich sie als Deutschlehrer in der Erörterung NICHT haben will ("Kinder, ein persönliches Erlebnis ist keine Begründung für ein Argument!"). Also schön trotzdem Tarife vergleichen!
Was an Versicherungen nötig ist?
- absolut nötig: Privathaftpflicht
- nötig: Berufshaftpflicht, Hausratversicherung, Lebensversicherung (falls Familie vorhanden), Berufsunfähigkeit (auf Bedingungen achten!), Verkehrsrechtsschutz
- nice to have: Privat- und Berufsrechtsschutz
- für Beamte völlig unnötig: Private Rentenversicherung
Viele Lehrer (vor allem die mit einer eher ängstlichen Grundhaltung, also... ja genau, "viele" trifft es wohl ganz gut
) denken, ihre Schlüsselversicherung sei ein absolutes Muss, übersehen dabei aber, dass sie ohnehin nur im Falle grober Fahrlässigkeit bei Schlüsselverlust haften würden. Auch Rechtsschutzversicherungen sind nicht unumstritten.
Gruß
Fossi
Nun würde mich mal interessieren, welche Spickmethoden erlebt ihr denn heutzutage?
Oh, da sind die Leute ganz raffiniert. Die übelsten Burschen melden sich sogar unberechtigt in Lehrerforen an, um Tipps zu bekommen. Die ganz ausgebufften schaffen es dort sogar, ihr Profil halbwegs schlüssig auszufüllen, aber meistens kommt man ihnen doch auf die Schliche, weil sie Fragen stellen, die keinem Lehrer einfallen würden.
edit: Nach Überfliegen Deiner anderen Posts nehme ich meine vorschnelle Einschätzung zurück und beantworte die Frage ernsthaft: Nach meiner Beobachtung greifen die Schüler immer noch zu den Methoden, die sich schon zu meiner Zeit nicht bewährt haben - mit den immer noch gleichen Ergebnissen. Allerdings sind die Spickmöglichkeiten in meinen Fächern auch äußerst begrenzt.
Gruß
Fossi
Was sagt ihr dazu?
Dass Du keine Lehrerin bist. Aber die endgültige Bewertung überlasse ich unseren bewährten Moderatoren.
Gruß
Fossi
...kannst Du die Bewerbung sowieso vergessen. Wenn man dem Leitfaden Glauben schenkt, gibt es in B-W nur SchulleiterINNEN.
Liebe Grüßinnen
Fossi
Geh einfach davon aus, dass die für Dich ungünstigere Auslegung der Regelung die zutreffende ist. In den allermeisten Fällen liegst Du damit richtig.
Gruß
Fossi
... ist eine gute Adresse für die unbenutzten Schulbücher. Was nach einem halben Jahr nicht verkauft ist, kann weg. Ansonsten setze ich auf die digitale Ablage - Arbeitsblätter etc. werden nicht mehr in Papierform aufbewahrt. Ich kenne aber auch etliche hartnäckige Emailausdrucker, die nicht ohne Papier können; das muss wohl jeder selbst wissen.
Seit ich nochmal ein Studium angefangen habe, ist der Platz noch kostbarer geworden; jetzt wird noch weniger aufgehoben. Außerdem ist Ausmisten sooo befreiend!
LG
Fossi
Ich habe die Fremdevaluation zwar noch nicht miterlebt, dafür aber deren bayerisches Pendant, die externe Evaluation (was IMHO auch gleich viel schöner und professioneller klingt, BTW - externe Experten vs. irgendwelche dahergelaufenen Fremden, welch ein Unterschied!). Der Ablauf dürfte im Wesentlichen gleich gewesen sein. Natürlich war dem wohlwollend-kritischen Kollegium von vornherein klar, dass die Experten unsere durchdachte, engagierte und seit Jahrzehnten bewährte Arbeitsweise nicht würden würdigen können. Du meine Güte, da war ja sogar eine Vertreterin der - horribile dictu! - Wirtschaft dabei. Dass man sich von so einer Tussi aus dem mittleren Management von Siemens nichts brauchbares erwarten konnte, war schon vor Antritt der Evaluierungskommission klar, und so kam es dann natürlich auch.
So weit, so sarkastisch. Die Wahrheit lag, wie meist, in der Mitte. Es wurden viele Fragen gestellt, viele Stunden besucht, aber immerhin keine 17 Leitzordner mit Papier gefüllt. Die eine oder andere gute Anregung war dabei, aber nichts, auf das man nicht hätte selbst kommen können. Ohnehin dient die Evaluation in erster Linie als Karrieresprungbrett für amtsmüde Schulleiter (mit popeligen A14-Stellen gibt man sich in Bayern nicht zufrieden. Da kriegt man das automatisch).
In zwei Worten lässt sich die Sache zusammenfassen:
Zitat
- Was hat es gebracht? Hat sich die Schule dadurch positiv geändert? Wurden Konsequenzen gezogen?- War das nur ein Sturm im Wasserglas - und den ganzen Aufwand nicht wert?
Nein. Ja.
LG
Fossi
Ein guter Rat vorab: Vergiss mal Deine Karriereförderungssperenzchen aus der "freien Wirtschaft". Du willst wissen, wie Du aus der "trüben Masse der Lehramtsstudenten" herausstechen kannst? Ganz einfach - durch bessere Noten. Irgendwelche Zusatzqualifikationen interessieren - wenn überhaupt - erst dann, wenn zwei Leute mit gleich guten Noten für die gleiche Stelle in Frage kommen.
Das Gleiche gilt für das frühzeitige Knüpfen von Kontakten. Auch damit würdest Du woh eher Befremden auslösen...
LG
Fossi
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