Beiträge von fossi74

    Ich würde trotzdem noch einmal alle Unterlagen prüfen und auch mal im Seminar anrufen. Als Gym-Absolvent an eine GMS geschickt zu werden, ist meines Wissens (nochmal: es geht um BW, ja?) äußerst ungewöhnlich. Vielleicht hat auch der zuständige Sachbearbeiter gepennt und dich an die falsche Schule geschickt. Soll alles schon vorgekommen sein! Dann im Vorfeld Bescheid zu wissen, ist sicher angenehmer, als am ersten Tag hektisch die Schule wechseln zu müssen.

    Auch diesen Punkt würde ich bedenken und nicht gänzlich von der Hand weisen.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Fachleiter, alle vom Gymnasium, Leistungen sehen wollten, zu denen ich die Schüler führen sollte, die die Schüler an der Gesamtschule nicht leisten konnten.


    Das wurde dann mir negativ ausgelegt im Sinne von zu wenig "Progression".

    Eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe ist vielleicht in BaWü selten, aber zumindest verleiht sie das Abitur und ist dem Anspruchsniveau gleich (in den Kursen auf erweitertem Niveau bzw. in der Oberstufe).

    Nitpick: Nicht selten, sondern nicht vorhanden - das heißt "hier unten" Gemeinschaftsschule, und ja, es gibt einige (bislang viel weniger als geplant) mit gymnasialer Oberstufe.

    Ansonsten: Meine Rede. Das mit den Fächern könnte tatsächlich eine Erklärung sein, wenn auch keine sehr wahrscheinliche: Dass es an einer der landesweit sage und schreibe 8(!) GMSen mit Oberstufe ein Fach gibt, das am Gymnasium kaum vertreten ist, scheint mir unwahrscheinlich.

    ich habe am Samstag meinen Brief mit meinem Refplatz erhalten. Ich wohne in BW und habe auf Gymnasiallehramt studiert, seit Februar arbeite ich als KV an einem SBBZ Lernen. Ich war bis jetzt davon ausgegangen, dass ich an ein Gymnasium komme. Meine Ausbildungsschule ist jedoch eine integrierte Gesamtschule.

    Ja, hast du dich denn fürs Ref am Gymnasium beworben? Dann kannst du nicht einfach an eine GMS geschickt werden (ich nehme an, das ist mit "integrierte Gesamtschule" gemeint). Falls doch (es gibt hier Berufenere als mich, um das zu beurteilen), endet dein Referendariat trotzdem mit der Lehramtsbefähigung für Gymnasien. Bitte lies dringend die einschlägige Prüfungsordnung. Es geht doch um BW, oder?

    Meine Kollegin hat mich komplett aus dem Konzept gebracht.

    Das zuzulassen, solltest du dir spätestens dann abgewöhnt haben, wenn du zum ersten Mal die Ausbildungsschule betrittst. Lehrer und Rechtsfragen... das ist oft ein (wohlwollend ausgedrückt) schwieriges Verhältnis, siehe meine Signatur.

    Außerdem hätte man mich bewusst an eine Gesamtschule geschickt, damit ich nicht mit dem Schwierigkeitsniveau am Gymnasium Schwierigkeiten bekomme, da ich jetzt an einem SBBZ unterrichte. Man möchte es mir einfacher machen.

    So einen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört. Da fehlen einem glatt die Worte.

    Es gibt halt einen Unterschied zwischen "Arbeit" (bezahlt) und "Ehrenamt" oder "Hobby" (beides nicht bezahlt). Das Arbeitszeitgesetz (für Beamte nicht einschlägig, aber analog anzuwenden) spricht nun mal explizit von "Arbeitszeit".

    Ach so, nur der Vollständigkeit halber: Wir sprechen natürlich von Nebentätigkeiten gegen Entgelt. Ehrenamtlich darf auch ein Beamter sich engagieren, wie er lustig ist, solange die Dienstgeschäfte nicht darunter leiden.

    Wir wollen aber an dieser Stelle dann doch mal festhalten, dass es jede Menge Lehrkräfte gibt, die nebenher als Dozenten tätig sind und dass das im Regelfall unkompliziert genehmigt wird. Dass es beantragt werden muss, ist natürlich ebenfalls klar.

    Es gibt durchaus Themen, die mit dem Amtseid unvereinbar sind und auch solche, die Zweifel an der charakterlichen Eignung des Beamten begründen können.

    An welche Themen denkst du da so? Den Workshop "Wie klaue ich Abituraufgaben?" wird der TE wohl kaum anbieten wollen.

    Ich kann zu den Gründen der Trennungen ehrlicherweise überhaupt nichts sinnvolles sagen..

    Mein Gedanke zu deiner Schilderung war, dass Lebensentwürfe sich oft fortpflanzen. Insofern wundert es mich nicht, dass beide Kinder des von dir genannten Paares ihrerseits auch wieder geschieden sind. Ob das nun tatsächlich ursprünglich aus der beruflichen Situation der Eltern resultiert, ist natürlich reine Spekulation. Man kann auch ungute Beziehungen eingehen, ohne Karriere zu machen.

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