Beiträge von indidi

    Ich denke, ich muss noch einmal einen Schritt zurück gehen und die Buchstabenkenntnisse dieser Kinder sichern - gar nicht so einfach, da sie dazu ja quasi Einzelunterricht bräuchten, aber ja auch noch zahlreiche andere Kinder in der Klasse sitzen.


    Ich würde auch nochmals ganz intensiv an einem Buchstaben arbeiten, bis er sitzt. Kannst du da deine "Problemkinder" zusammenfassen?
    Bewährt haben sich bei mir besonders Zuordnungskärtchen. Zuerst "Wortanfang-Bild" (z.B. Kä=käfer, Schä=Schäfer, Mäd=Mädchen...), dann "Wort-Bild". Bei den Wörtern ist der spezielle Buchstabe immer farbig.
    Bei Arbeitblätter markieren die Kinder den betreffenden Buchstaben auch farbig.
    Dann kurze Sätze mit dem Buchstaben, dann einen kleinen Text mit Fragen zum Buchstaben.

    Und als Beamter hast du eine sichere Stelle.
    Da kannst du für Jahre im voraus die Abzahlung deines Häuschens planen.

    Und wenn du das Ganze dann noch vorausschauend und vorsichtig in Angriff nimmst:
    kleines Häuschen, normale Ausstattung, Abzahlung nur auf ein Gehalt ausgerichtet,
    dann kann dir doch nix großes mehr passieren, oder?

    ich habe eine 40h Präsenz an der Schule, weshalb alle Arbeit auch dort verrichtet wird. Dadurch, dass die Arbeit an der Schule erledigt wird und es in diesem Lernarrangement zu wesentlich geringeren U-Störungen kommt, kann ich recht gut abschalten.

    Generell fand ich es aber unabhängig von der Art des Unterrichtens wichtig, dass man beim Verlassen des Schulgebäudes alle Gedanken zum Thema Schule möglichst auch dort lässt. Ansonsten: Sport, Kultur, nette Gespräche mit Freunden die keinen Berufsbezug haben etc. :)

    Chrisy,
    klär mich doch mal ein bissl auf.
    (In deinem Profil steht ja leider nichts)

    Ich nehme an du unterrichtest an einer Privatschule.
    Welche Klasse?

    Lese ich das richtig:
    Du bist 40 Stunden an deiner Schule und machst dort alles?

    Wie viele Stunden (45 oder 60 min?) unterrichtest du dort?
    Wie viele Stunden (45 oder 60 min?) bleibt dir für die Vorbereitung?

    tina40,
    ich denke, wir können dir besser helfen wenn wir ein paar mehr Infos haben:


    Welche Jahrgangsstufe unterrichtest du?
    Wie groß ist die Klasse?
    Wie viele Stunden bist du in der Klasse?
    Welche Fächer unterrichtest du?

    Hallo ihr Lieben,

    ich werde demnächst den Sport Föderuntericht in einer 1. Klasse übernehmen. Habe in diesem Bereich noch keine Erfahrungen und würde mich sehr freuen, wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet, was ich mit den Kindern machen kann.
    Vielen Dank.


    Kannst du noch ein bisschen mehr darüber schreiben?
    Wie lange? (45min/90min)
    Wie viele Kinder?
    Von wann bis wann?

    Weißt du was von den Kindern? Welche Beeinträchtigungen haben sie? Was machen sie gerne?

    Hast du eine große Turnhalle mit den gängigen Geräten zur Verfügung, oder nur einen kleinen Gymnastikraum?

    Hast du irgendwelche Vorgaben oder kannst du Ganze so gestalten wie du willst?

    Ich fange immer an mit den Bereichen einer Straße (Fahrbahn, und falls vorhanden Fußweg, Radweg).
    evt. auch die wichtigsten Verkehrszeichen
    Dann richtiges und falsches Verhalten (Spielen auf der Straße, Sitzen am Bordstein, Ball nachrennen...)
    Dann Überqueren der Straße:
    - Ampel
    - Zebrastreifen
    - ohne alles
    und natürlich auch Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus.

    Man kann so Verkehrssituationen übrigens zuerst auch mal in der Turnhalle nachspielen.
    (Verkehrszeichen aus Pappe, Kinder als Ampel-zeigen roten /grünen Kreis, Matten als Fußweg, weiße Tonpapierstreifen als Zebrastreifen und Mittellinie..., Kinder, die Autos spielen...)

    Sehr praktisch finde ich auch diese flachen Markierungshütchen.

    Wir haben noch Mini-Tore, Hockey-Sets und viele Holz-/Plastikschläger, dazu kleine Schaumstoffbälle (wahlweise auch Luftballons).
    Tchoukballtore sind auch beliebt.
    Etwas dickere Gymnastikmatten (ca. 190x60x1,5cm) kann man auch universell einsetzen.


    Das wechselt, je nachdem mit welcher Gruppe sie arbeitet. Meine Gruppen selbst wechseln ebenfalls. Normalerweise hat sie zwischen 4 und 8. Manchmal hat sie meine staerkste Gruppe, manchmal meine schwaechste. Allerdings bekommt sie fuer Mathe mehrheitlich meine Schwaecheren, weil sie dann in ner Kleingruppe arbeiten koennen und nicht jeden aufhalten. Bedeutet auch, ich kann die Stunden fuer diese Gruppe separat planen und ggf. anpassen. Sind aber auch nicht immer die gleichen Kinder in dieser Gruppe, denn meine Mathegruppen wechseln woechentlich, je nachdem wie stark/schwach Kinder in einem Thema sind.

    26 ist die kleinste Klasse, die ich je hatte. :D Dafuer sind die mehr Arbeit als meine Klasse mit 33 je war, denn dort hatte ich nur zwei Verhaltensproblemchen drin...statt 7.


    Sehr interessant, wie das bei euch läuft.
    Aber was mich wundert, dass die Gruppenzusammensetzungen anscheinend sehr häufig wechseln.
    Kommen die Kinder damit klar?

    tina40,
    ja diese ominösen Angaben "eigentlich sollten sie mit diesem Alter 12 Stunden schlafen" stimmen leider nicht für alle Kinder.

    So wie die Erwachsenen unterschiedliche Schlafbedürfnisse haben, haben das auch schon die Kleinen.


    Unser Kleiner hat uns damals mit noch nicht mal zwei!!! Jahren oft bis 10/11 Uhr nachts auf Trab gehalten.
    Er hat natürlcih (wie man das in diesem Alter halt so macht) 1 bis 1 1/2 Stunden Mittags geschlafen.


    Erst als wir ihm konsequent den Mittagsschlaf gestrichen haben, fiel er Abends um sieben /halb acht Uhr todmüde ins Bett.

    Ich versteh es bis heute nicht, aber:
    Die eine Stunde Mittagsschlaf hat ihn so fit gemacht, dass er Abends bis zu 4 Stunden länger durchgehalten hat.

    Er war zwar eine Woche Mittags erst mal knatschig und musste beschäftigt werden, und wir durtfen Mittags auch nicht mit ihm Auto fahren, weil er sonst weggepennt wäre,
    aber dann war es geschafft!

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