Und was haben dann die ruhigen Kinder davon, dass sie ruhig sind? Werden zu irgendwelchen Chaoten gesetzt. Warum belohnt man diese Kinder nicht in irgendeiner Form? Wieso bekommen sie eine negative Konsequenz?
Und: Die Unterrichtsstunde dauert 90 Minuten, die Pause 15 bzw 20 Minuten. Ob das genug für den Austausch ist...
Außerdem, rein lernpsychologisch: Menschen arbeiten in einer Umgebung, in der sie sich wohl fühlen, besser. Oder mit Personen, die sie mögen. Klar muss das nicht immer die Freundin sein (bei meinem Kind war es zudem eine neue Mitschülerin, die sie vorher nicht kannte), man kann auch neue Kinder kennenlernen. Aber neben jemanden setzen, zur Strafe für denjenigen? Wie würde ich mich da wohl fühlen? Frau laleona, du sitzt jetzt neben Pupsekollege, damit der mal weniger pupst. Na servus.
Das Umsetzen muss nicht unbedingt eine negative Konsequenz sein. Je nach den Beweggründen der Lehrkraft, kann das durchaus positive sein.
15-20 Minuten sollten für den Austausch zwischen Freundinnen lang genug sein. Ein Austausch in der Unterrichtsstunde ist nciht sinnvoll, nicht erwünscht und wird gerade bei ruhigen Schülerinnen auch nichst stattfinden. Deshalb muss man nicht neben der besten Freundin sitzen.
In der Schule sollen die Kinder lernen, mit vielen anderen Menschen, eben auch mit denen, mit denen sie nicht arbeiten wollen, zu arbeiten, deshalb finde ich eine von oben vorgegebene Sitz- und Arbeitsordnung schon sinnvoll. Wurde denn nur deine Tochter umgesetzt oder sind noch andere Schüler und Schülerinnen betroffen gewesen?