Beiträge von Eugenia

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    Gähn. Wenn Sie nicht wissen, _wie_ man so etwas sagen muss, sollten Sie es vielleicht tatsächlich lieber lassen.

    Können Sie mir bitte einmal mitteilen, was Sie damit meinen? Abgesehen davon, dass ich diese Formulierung an sich schon bei Ihnen recht respektlos finde. Nebenbei halte ich es wirklich für nicht sinnvoll, zu verkünden, man holt einen strengen Kollegen, wenn die Kollegin selbst schon über Disziplinprobleme klagt. Offenbar hat sie ja den Eindruck, nicht als Autorität voll anerkannt zu werden. Auch bei humorvollem Ausdruck (falls Sie darauf verweisen) würde ich in dieser Situation nicht dazu raten, zu sagen: wenn ihr euch nicht benehmt, kommt Kollege XY. Das kann ganz leicht nach hinten losgehen. Allerhöchstens denkbar wäre für mich, nach Absprache mit der Schulleitung die Hauptstörer dorthin zu schicken.

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    Eine angemessene Ansage könnte sein: "Wenn ihr nicht ruhig seid, hole ich einen strengen Kollegen."

    Also das halte ich für total verfehlt. Das erweckt bei den Schülern sofort den Eindruck: aha - die Lehrkraft ist selbst nicht in der Lage, die Sache in den Griff zu bekommen. Allerdings möchte ich anmerken, dass die beschriebenen Schülerverhaltensweisen für mich eher unter die Rubrik "albern, aber noch kein Drama" fallen. Wie wäre es denn mit ein bisschen Humor bei Situationen wie dem Antippen? Das ist für mich keine massive Respektlosigkeit, solange es nicht weiter ausartet und kein Unterricht möglich ist, sondern eher ... kindisch. Man kann auch mal gemeinsam mit den Schülern lachen! Wenn man bei so etwas überreagiert, führt das dazu, dass die Schüler registrieren "Leicht hochzubringen" und das auch ausnutzen. Auch die Laola-Welle mit "Winki" ist für mich eher unter diese Rubrik einzuordnen, es sei denn, das passierte in beleidigendem Ton. Massive Disziplinprobleme liegen meiner Meinung nach dann vor, wenn die Schüler dauerhaft über Tische und Bänke gehen und kein geordneter Unterricht möglich ist oder Beleidigungen, erhebliche Grenzübertretungen auftreten. Hier wird, meinem Eindruck nach, eher versucht die Grenzen auszuloten. Der Satz " es macht ihnen großen Spaß, meine Freundin zu provozieren!" ist für mich ein sehr wichtiger. Die merken, dass deine Freundin unsicher und leicht zu provozieren ist, d.h. hier müsste man ansetzen. Ruhe bewahren, nicht gleich überreagieren, aber bestimmt auftreten und im Zweifelsfall auch deutlich Unmut äußern. Permanent Pubertierende mit erheblichen Maßnahmen (rauswerfen, Strafarbeiten, zweifelhafte Kollektivstrafen) zu bedenken, nutzt meist nur sehr wenig, das stumpft recht schnell ab. Im Notfall, wenn man noch Referendarin ist, sich Hilfe bei einer erfahrenen Kollegin / einem Kollegen holen, der einfach mal mitkommt und nachher Supervision betreibt. Außerdem gibt es pädagogische Konferenzen, wenn viele Kollegen in einer Klasse dasselbe Problem haben. Das sollte man nutzen.

    LG Eugenia

    Hallo,

    zunächst würde ich mich von diesem Versicherungsmakler nicht verrückt machen lassen - ich nehme an, er wollte dir die Versicherung noch mal richtig schmackhaft machen. Allerdings sollte man Migräne nicht auf die leichte Schulter nehmen, ich kenne einige KollegInnen, die chronische Migräne haben (allerdings nicht berufsunfähig sind) und daran heftig leiden. Das heißt: bei Migräne etwas unternehmen - kompetenten Arzt suchen, Entspannungsprogramm erlernen etc. Und nicht denken, man müsste sich auch mit irren Schmerzen in die Schule schleppen, weil es ohne einen nicht geht!

    LG und eine kopfschmerzfreie Zeit. Eugenia

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    Wenn ich privat fahre, wieso habe ich dann eine Aufsichtspflicht?

    Ich fahre nach Londen und zufällig fahren eben auch Schüler nach London, so what?

    Weil du eben nicht zufällig nach London fährst und dort Schüler triffst! Diese Sätze klingen für mich doch etwas naiv! Du planst die Fahrt, bist damit quasi Reiseveranstalter, die Eltern vertrauen die minderjährige (!!) Schüler an, du bestimmst vor Ort, wann die Schüler in der Unterkunft sein müssen, legst die Regeln fest, und ich gehe davon aus, es wird auch eine Unterschrift unter eine Anmeldung im Vorfeld geben (wenn nicht, hast du schließlich nichts in der Hand, falls einer kurzfristig abspringt, sondern bleibst zudem auf den Kosten sitzen!). Passiert etwas, werden die Eltern bei so einer Fahrt immer dich verantwortlich machen, völlig egal, wie das vorher mündlich dargestellt wurde. Bei uns gibt es auch Kollegen, die z.B. in den Ferien freiwillige Fahrtangebote für ihre Schüler machen, aber immer mit offiziellem Anschreiben an die Eltern, unter Beachtung aller Formalien (Hinweis, dass die Kinder bei Fehlverhalten auf Kosten der Eltern heimgeschickt werden etc.) und mit Genehmigung der Schulleitung. Der Wunsch, Schülern über die offiziellen Fahrten hinaus noch weitere Möglichkeiten zu eröffnen, sollte nicht dazu führen, dass man sich selbst auf sehr dünnes Eis begibt!

    Und noch eine Bemerkung zu "privat" am Schluss: sobald ich als Lehrer mit einer Klasse, die ich unterrichte, und sei es auch nur mit einem Teil dieser Klasse, etwas unternehme, hört die Privatheit auf! Stell dir mal vor, du gehst auf eine Party deiner Schüler, als "Privatperson", und es passiert etwas (z.B. Komasaufen, Drogenkonsum ...). Wen, glaubst du, werden die Eltern als Aufsichtsperson im Nachhinein wahrnehmen? Bei einer Fahrt ist es genauso!

    Hallo,

    zunächst einmal: kein Lehrer mag alle Schüler, genau wie man nicht pauschal alle Kollegen mag und genau wie kein Schüler alle Lehrer total sympathisch findet ^^. Den Anspruch, dass alle Schüler einem sympathisch sein müssten, halte ich für sehr problematisch, weil er dir selbst ungeheuren Druck aufbauen kann. Das nur zu der Formulierung "dachte ich doch, dass ich alle Schüler mag." Insgesamt würde ich mal reflektieren, warum diese Klasse dir so unsympathisch ist - gibt es handfeste Gründe / Vorfälle, oder ist es eher ein subjektives Gefühl. Einen Stuhlkreis hielte ich in diesem Fall auch für grundfalsch - was sollte man dort thematisieren? "Hallo, ich wollte mal sagen, dass ich euch nicht mag"? ;)

    Erstes Gebot in dieser Situation wäre also für mich klare Selbstreflexion, im Zweifelsfall mit einem Kollegiumsmitglied zusammen, dem du vertraust. Es kommt immer wieder vor, dass man besondere Antipathie oder Sympathie für Schüler empfindet, das ist ganz normal. Man muss nur immer bemüht sein, trotzdem professionell und objektiv damit umzugehen. Das ist oft nicht leicht, aber häufig hilft schon, sich seine Aufgabe in dieser Klasse zu verdeutlichen: ihr müsst euch nicht alle mögen - du sollst ihnen etwas beibringen und das in einer professionellen Art und Weise. Und dass es immer mal Gruppen gibt, in denen der Funke trotz intensiver Bemühung nicht überspringt, ist auch normal.

    LG Eugenia

    Hallo,

    ich würde erst einmal das "angeblich" genau abklären. Wenn die Hochbegabung professionell festgestellt wurde, d.h. mittels Test, muss es eigentlich einen Beleg für diese Angabe der Eltern geben. Bis dahin ist es erst einmal eine Behauptung. Ist der Schüler tatsächlich hochbegabt, klingt das nach klassischem Underachiever. Allerdings hätte er im Grunde bis zu diesem Alter auch lernen müssen, dass allein ein hoher IQ ohne Arbeit und Leistungsbeweis überhaupt nichts bringt - und dass er sich die Zukunft verbaut, wenn er so weitermacht. Ist die Hochbegabung belegt, würde ich das dem Schüler genauso klarmachen und dann mit ihm zusammen überlegen, was getan werden müsste, damit er bessere Leistungen bringt. Reinen Förderinput finde ich bei einem quasi Volljährigen auch nicht unproblematisch, zumal er sich offenbar in einer Verweigerungshaltung befindet.

    LG Eugenia

    Also ich versuche mich gerade mal in die Lage der Eltern hineinzuversetzen: meine Tochter ist schwanger und hat Blutungen. Die Lehrkraft weiß davon, informiert mich aber nicht, sondern geht selbst mit der Tochter zum Arzt (was nebenbei das Erziehungsrecht der Eltern verletzt). Stell dir mal vor, das Ganze geht nicht gut aus. Dann hast du ein ernstes Problem! Ich halte es in diesem Fall auch nicht für einen Vertrauensbruch, den Schulleiter einzuweihen, sondern für ganz normal. Das ist ein Problem, das du allein nicht lösen / bewältigen kannst.

    Hallo,

    ich habe mit den Jahren immer mehr den Eindruck, dass die Probleme, die hier geschildert werden, auch von einigen Kollegen und Kolleginnen hausgemacht sind. Vielleicht sollte man einmal reflektieren, dass - bei aller Begeisterung und bei allem Engagement - auch Lehrer ein BERUF ist. Aufoperung und Selbstaufgabe steht meines Wissens in keinem Berufsbild - auch nicht "Krank zur Arbeit gehen, bis man zusammenbricht (und in der Zwischenzeit noch zig andere angesteckt hat)". Kein Arbeitgeber kann von einem Krankgeschriebenen fordern, zu Hause Arbeit zu leisten - das kann höchstens eine Bitte sein. Man sollte auch bedenken, dass diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die noch mit der Lungenentzündung und Fieber daheim vorm PC sitzen und meinen, Vorbereitungen für die Vertretungskräfte ausarbeiten zu müssen, auch die sind, die dazu beitragen, dass so etwas mit der Zeit "erwartet" wird - quasi gewohnheitsmäßig. "Kollege XY macht das doch auch - da kann ich nicht nachstehen. Was sagen die Eltern / die Schüler, wenn ich kein Material liefere, aber die Kollegin der Parallelklasse das tut?" Das ist aber kein Systemproblem - das ist unsere Vorstellung, unabkömmlich zu sein und perfekt sein zu müssen. Man sollte sich vll. einfach einmal ausmalen, was passieren würde, wenn wir nicht mehr dienstfähig wären - dann läuft das System genauso weiter. Vielleicht gibt es noch eine letzte Karte von Kollegen, im besten Fall von der Klasse - das war's, es folgt die Gewöhnung an den nächsten Kollegen. Und mit den Folgen der verschleppten Krankheiten müssen wir auch ganz alleine fertigwerden, da gibt es keine Dankbarkeitsbekundungen "Wie schön, dass sie Ihre Gesundheit für uns ruiniert haben" hat, glaube ich, noch keiner gehört, oder? Irgendwann stand mal im Beamtenrecht "Der Beamte hat die Pflicht, seine Arbeitskraft zu erhalten." Auch das ist einmal bedenkenswert! Unsere Schulleitung reagiert z.B. recht ungehalten, wenn Kollegen und Kolleginnen meinen, vor Ende der Krankschreibung in die Schule gehen zu müssen - eine Eigenschaft, die ich ihr hoch anrechne! Abschließend möchte ich sagen, es ist nicht "blöd, wenn man als Lehrer krank ist" - es ist immer blöd, wenn man krank ist, und Lehrer sind davon eben als ganz normale Menschen nicht ausgenommen.

    Grüße Eugenia

    Also ich kenne es nur so, dass Elternbriefe mit Rücklauf / Kenntnisnahme verfasst werden und interessierte Eltern dann über die Kinder einen Termin vereinbaren (per Formular). Warum klappen Elternbriefe nicht? Liegt das am Desinteresse der Eltern oder daran, dass die Schüler die Briefe nicht weitergeben / mitbringen? Ich würde im Zweifelsfall so etwas einmal auf einem Elternabend thematisieren, denn alle Eltern anzurufen halte ich für sehr aufwändig. Ich würde es zumindest nicht tun. Wenn ich ein Elternteil sehen möchte, schreibe ich dem Kind eine Nachricht ins Heft oder gebe einen Brief mit - im Notfall rufe ich an.

    Hallo,

    meines Wissens kann der Amtsarzt durchaus Informationen anderer Ärzte einholen. In diesem Fall wirst du aber vorher informiert und musst dein Einverständnis schriftlich geben. Ohne dein Wissen und ohne dein Einverständnis läuft da gar nichts.

    LG Eugenia

    Hallo,

    ich arbeite zwar in einer anderen Schulform, aber das Grundproblem ist, denke ich, gleich. Am Anfang habe ich auch sehr lang für die Unterrichtsvorbereitungen gebraucht. Die Art, wie man im Referendariat Stunden vor- und nachbereitet, ist für die "Alltagsroutine" meiner Erfahrung nach viel zu aufwändig - zumal bei einer vollen Stelle. Ich habe mir auch in den ersten Jahren viel vorgefertigtes Material gekauft, dann aber festgestellt, dass ich davon auch nur einen Teil wirklich eingesetzt habe, da es nur bedingt auf die jeweilige Klassensituation zugeschnitten war. Im Laufe der Jahre habe ich mir dann einen gewissen Fundus zugelegt, der mir jetzt die Arbeit schon deutlich erleichtert. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mit der Zeit wirklich auch schneller / geübter im Planen von Unterrichtssituationen wurde. Auch der Anspruch, jeder Klasse immer voll gerecht zu werden, den man im Referendariat vermittelt bekommt, ist nicht durchzuhalten. Wenn ich in einer Klasse ein sehr arbeitsintensives größeres Projekt durchführe, versuche ich in dieser Zeit an anderer Stelle mehr auf schon Bewährtes / für mich Entlastendes zurückzugreifen, das ich "aus der Schublade ziehen" kann. Aber die Eingewöhnungsphase, die du beschreibst, ist völlig normal, zumal auch deine Rolle sich etwas geändert hat - für Eltern, Schüler, Kollegen, Schulleitung bist du nicht mehr der Referendar, der manchmal noch einen gewissen "Welpenschutz" hat, sondern wirst voll belastet. Aber daran gewöhnt man sich auch :-).

    Grüße Eugenia

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    Allerdings hatte ich nebenbei und zufällig mal mitbekommen, dass das Bild, das die meisten der Klasse von mir und/oder vom Unterricht hatten, wohl trotz allem eher dem entsprach, wie es im ersten Jahr war.

    Ich habe nicht den Eindruck, dass ich der Grund für dieses Verhalten bin. Eher dass einige Schüler Probleme damit haben, wenn in einer Runde nicht jeder wirklich ihren Vorstellungen zu 100% entspricht, ihre Interessen teilt... Das garantiert dann keinen totalen Freizeitspaß. Dass es darum nicht immer geht, war leider nie wirklich vermittelbar.

    Hallo,

    ich verabschiede demnächst eine Klasse, die ich 3 Jahre lang als Leiterin unterrichtet habe. Anfgangs hatten wir einige Startschwierigkeiten, da viele Individualisten in der Klasse sind, die nur schwer bereit sind, ihre eigenen Bedürfnisse auch einmal zurückzustellen, aber im letzten Jahr lief alles so richtig rund. Abgesehen von Antipathien einzelner Schüler untereinander, die aber keineswegs dramatisch waren oder wirklich schwerwiegende Ursachen hatten, war die Stimmung in der Gruppe sichtlich gut, ich bekam positive Rückmeldungen, habe mich richtig auf jede einzelne Stunde mit ihnen gefreut, wir haben in den 3 Jahren auch einiges gemeinsam unternommen und die Gesamtbilanz war sehr positiv. Doch seit der letzten Klassenlehrerstunde bin ich total irritiert. Der Klassensprecher schlug vor, sich zum Abschluss doch noch einmal außerhalb der Schule zu treffen, z.B. auf eine Pizza, für einen gemeinsamen netten Abend etc. Ich stimmte dem zu und erklärte auch, dass ich mich freuen würde, mit der Gruppe einen netten Abschied zu feiern. Reaktion: Gleichgültigkeit, Schweigen, einzelne hämische Bemerkungen gegen Mitschüler. Es gab definitiv keine gravierenden Vorfälle, keine neuen Konflikte, kein Ereignis, das das Verhältnis zwischen mir und dem Kurs so hätte beeinflussen können, dass ich mir dieses Verhalten erklären könnte. Ich bin im Moment auch ziemlich ratlos, wie ich damit umgehen soll, und v.a. bin ich einfach traurig, wenn die gemeinsame Zeit so endet - mit einem Klingeln zum Stundenende. Was würdet ihr tun? Es einfach hinnehmen und durchatmen? Die Sache thematisieren?

    Grüße Eugenia

    Dopamin82:

    Zitat

    "sie bekommen uns nicht leise". Die Lehrer, die bei mir Hospitierten, sagen aber: das ist vollkommen normal bei einer 5 in den letzten beiden Stunden.

    1. Ja, das ist vollkommen normal bei einer 5 in den Endstunden :).

    2. Wenn mir Schüler mitteilen "Sie bekommen uns nicht leise", würde ich mal mit ihnen reflektieren, in wessen Verantwortung es eigentlich liegt, dass eine angemessene Lautstärke herrscht. Natürlich muss man als Lehrer dafür sorgen, dass eine angemessene Arbeitsatmosphäre herrscht, aber die Schüler müssen auch lernen, dass es nicht nach dem Motto geht: Sehen Sie mal zu, dass wir leise sind!

    Grüße Eugenia

    Hallo,

    ich würde in diesem Fall ein Elternschreiben formulieren:

    Regulärer Beginn und Ende der Fahrt: Bahnhof X

    Wenn Schüler an einem anderen Ort entlassen werden sollen, von den Eltern schriftlich bestätigen lassen.

    Grüße Eugenia

    Ich würde auch nicht zurückrufen. Der Vater hat sich nicht an dich gewandt, es geht zumindest aus deinen Angaben auch nicht hervor, ob er explizit um Rückruf gebeten hat. Könnte durchaus auch sein, dass er bei der Klassenlehrerin einen Satz fallen ließ und dass sie jetzt diese Notwendigkeit sieht - nicht er... Ich würde nichts weiter unternehmen, wenn er ein Gespräch will, kann er dich auch direkt kontaktieren. Und "Klappe halten" ist wirklich kein Drama! Das sollte man auch nicht durch übertriebene Entschuldigungen so erscheinen lassen.

    Peselino:

    Verstehe ich das richtig, du förderst die Schüler in speziellen Stunden, indem du ihnen - auch über die Grenzen deines eigenen Faches hinaus Unterstützung gibst? Wenn das so ist, sehe ich nicht unbedingt die Notwendigkeit, dass du im Unterricht der Kollegin regelmäßig dabei bist. Dann musst du doch eig. nur von ihr Informationen haben, was inhaltlich gemacht wurde und welche Schwächen z.B. bei einem Schüler auftreten. Oder ist diese regelmäßige Hospitation bei euch so üblich? Wir haben auch solche Förderstunden, aber da spricht sich der Kollege / die Kollegin vorher mit mir ab, ich gebe Hinweise oder erstelle je nach Notenlage einen Förderplan, mit dem dann gearbeitet wird.

    Aus deinem Ton in diesem Thread spüre ich übrigens an einigen Stellen nicht gerade Wertschätzung gegenüber der Kollegin. Ich frage mich, ob es da überhaupt sinnvoll ist, eine Hospitation "durchzudrücken" und ob die Kollegin diese mangelnde Wertschätzung nicht auch spürt. Ein gutes oder zumindest sachlich-professionelles Verhältnis zwischen euch aufzubauen wäre da meiner Auffassung nach der erste Schritt. Wenn ich wüsste, dass eine Kollegin über mich in dem Ton sprechen würde, in dem einige Sätze hier formuliert sind, wäre ich ehrlich gesagt ziemlich sauer und überhaupt nicht kooperativ.

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