Beiträge von Kathie

    Ich habe das Ref auch mit kleinen Kindern gemacht und ich kenne also das Problem, dass man nachmittags weniger Stunden zur Verfügung hat als andere. Ich bin an der Grundschule, also ist alles nicht ganz vergleichbar, aber hier sind dennoch ein paar Tipps:

    - Ich hatte meine Kinder immer bis gegen 16 Uhr in der Betreuung. Die Zeit am Mittag habe ich für ein kurzes Ausruhen genutzt, der Nachmittag gehörte dann den Kindern bzw. ihren Aktivitäten, abends habe ich mich nochmal an den Schulkram gesetzt. Ich fand das für mich gut, Wenn dich das Arbeiten am Abend nervt, dann mach mittags was und hb dafür abends frei -> aber mach dann auch wirklich "frei", du hast auch ein recht auf Erholung, und gerade mit kleinen Kindern!

    - Einen Tag am Wochenende hat mein Mann die Kinder "übernommen" und mit ihnen meist Sachen außerhalb der Wohnung unternommen, sodass ich ungestört arbeiten konnte. Wenn du in solchen Phasen dann zur Prokrastination neigst, und auch nicht weißt, wie viel Zeit du für das Planen einer Unterrichtsstunde verwenden kannst, würde ich es ausrechnen. Du unterrichtest 10 Stunden, du hast am Samstag 6 Stunden Ruhe -> Du darfst nicht länger als eine Stunde pro Unterrichtsstunde brauchen, und die Stunden, die übrig sind, müssen noch schneller vorbereitet sein.

    - Einen Tag am Wochenende habe ich absolut NICHTS für die Schule gemacht. Erholungsphase, sieht oben, und auch mein schlechtes Gewissen gegenüber meinen eigenen Kindern war dadurch besänftigt, weil wir eben auch gemeinsame Zeit hatten.

    - Wenn du sagst, du hast ein Problem mit deinem Perfektionismus, dann sind folgende Mantra für dich:

    "Es muss nicht so gut wie möglich sein, es muss nur gut genug sein"

    "Die Schüler brauchen nicht in jeder Stunde ein Feuerwerk, ein bis zwei sehr aufwendige Stunden pro Woche reichen"

    "Es gibt viele Möglichkeiten, ich habe mich jetzt für diese entschieden, und denke nicht weiter darüber nach"

    Sich verzetteln und unfassbar viel Zeit für Kleinigkeiten verschwenden, die am Ende keiner sieht und die sich auch nicht lohnen, kann man immer. Und da muss man (ich) auch jetzt noch aufpassen, es nicht zu tun.

    Man kann trotzdem versuchen, günstig zu reisen. In Bayern sind die Pfingstferien eine gute Reisezeit, oder auch die letzten Wochen der Sommerferien. In Hessen, glaube ich, hat man teilweise drei Wochen Osterferien. Also wenn man schaut, zu welchen Zeiten das Reisen verhältnismäßig günstig ist, und sich danach richtet, dann kann man trotz Ferien ein bisschen sparen. Außerdem hat man viele Ferien, also auch viel Auswahl, wann man verreisen kann.

    Aber klar ist man ein bisschen fremdbestimmt in dieser einen Sache. In anderen Aspekten ist man dafür frei. Wann ich meine Unterrichtsvorbereitung mache, bleibt mir überlassen, wann ich korrigiere, auch. Das kann unter der Woche nachmittags sein, oder wenn ich da andere Sachen machen will, wie zum Beispiel klischeehaft am See liegen oder Tennis spielen, dann kann ich stattdessen am Wochenende oder nachts arbeiten. Diese Freiheit genieße ich sehr.

    Gut so, lass dir bloß nicht alles gefallen, weder von den Schüler:innen noch von den Usern hier, die dich ahnungslos kritisieren bzw. provozieren und von deiner Situation eigentlich gar keine wirkliche Ahnung haben! :autsch:

    Erstmal selbst erleben, ehe teilweise unsachlich und provokant geurteilt wird! :aufgepasst:

    ich werde dich jetzt zum wiederholten Male melden.

    Ich weiß nicht, was du für eine Mission verfolgst, aber du selbst bist hier doch ständig am unterschwellig Provozieren und lässt in jedem 5. Beitrag durchklingen, dass die Schüler unverschämt sind, die Lehrer hier im Forum auch irgendwie, und wie froh du bist, nicht Lehrer zu werden. Eigentlich klingt das bislang in jedem Thread durch, den du kommentierst.

    Was machst du denn dann eigentlich noch hier im Forum? Ernsthaft gefragt. Du willst nicht Lehrer werden. Du hast, außer dem Studium und einigen Praktika (die schlecht gelaufen sind) auch keine Erfahrung. Trotzdem schreibst du munter, gibst Ratschläge und verteilst hin und wieder ein paar Sticheleien. Nutz deine Zeit lieber sinnvoll und überlege dir, was du in Zukunft machen willst, statt hier im Forum abzuhängen, und das ist ein gut gemeinter Tipp.

    Lukas94: ich finde es als Klassleitung schwierig, wenn ich selbst die Konsequenzen von Fachlehrern mit tragen soll, hinter denen ich ggf. nicht stehe. Ich habe zwei Tipps für dich:

    1. Drohe nur Konsequenzen an, die du selbst umsetzen kannst (nacharbeiten lassen, zum Beispiel, wenn du dann auch selbst Aufsicht führst; eine Nachricht an die Eltern, die du selbst verfasst etc)

    2. Reg dich weniger auf über diese Dinge. Es sind jetzt nur noch ein paar Wochen in dieser Klasse. Und sobald du selbst Klassleitung bist, hast du dann eine andere Handhabe und auch ein ganz anderes Standing.

    Die Arzthelferin hat darauf bestanden, dass sie die Krankmeldung am Montag freigibt. Nicht ab gestern. Ich bin aktuell also nicht krankgeschrieben. Wie soll ich das mit der Schule kommunizieren, ohne dass das komisch aussieht?

    "Ich komme am Montag nicht, ich bin zwei Wochen krank geschrieben, die Krankschreibung schicke ich euch zu."

    Mehr musst du doch gar nicht sagen, und das ist auch alles die Wahrheit.

    Alles Gute wünsche ich dir!

    "Der Lehrer ist doof, der Lehrer erklärt es nicht vernünftig, der Lehrer hilft mir nicht...usw." Das waren nur einige Aussagen, die permanent um meine Ohren flogen.

    Sowas sagt kein Erst- und auch kein Zweitklässler, und ich arbeite im Brennpunkt und mit durchaus schwierigem Klientel.

    Diese Aussage von dir ist einer der Gründe, warum ich deine ganzen Ausführungen hier absolut anzweifle.

    Weitere Ungereimtheiten: einerseits schreibst du, das Praktikum dauert vier Wochen, dann sind es wieder vier Monate.

    Du warst "schlecht", hast aber alleine eine Klasse unterrichtet eine Woche lang.

    Du schreibst, du hast Jura und LA GS studiert und dann schreibst du, deine Eltern machen sich Sorgen, weil du dich schon bei so vielen Stellen erfolglos beworben hast (Wann? Worauf? Meinst du damit die diversen Einstellungstests vor deinem Studium?)

    Du schreibst, du willst nicht ins Ref und jetzt plötzlich vielleicht doch.

    Dazwischen immer latentes Lehrer-, Eltern- und Schülerbashing gepaart mit "früher war alles besser", was du aus Erfahrung nicht wissen kannst, denn du warst früher kein Lehrer.

    Also:

    Hast diese Diskussion hier irgendein Ziel?

    Ja, Zeitvertreib. Ich glaube nicht, dass es wirklich ein ernstgemeinter Hilferuf ist, dazu wird vom TE an zu vielen Stellen bewusst zu kontrovers bzw. provozierend geschrieben.

    Klar, als wählender Kardinal hat man eher nochmal die Chance, selbst gewählt zu werden, wenn die nächste Papstwahl eher früher als später stattfindet. Ob das in deren Köpfen drin ist und ihre Wahl beeinflusst, keine Ahnung. Ich kann mir Schöneres vorstellen, als Papst zu sein, aber ich wäre auch ungern Kardinal ;-).

    Weil ich als Student nicht einfach mal ausziehen kann ohne Geld und die nächstgelegene Uni, die mit 70 km hin und 70 km zurück war. Und ich auch gern zu Hause wohne. Da konnte ich von dem ganzen Unialltag wenigstens noch halbwegs abschalten.

    Zudem können meine Eltern überhaupt nicht verstehen, warum alle Studenten, gleich immer ausziehen wollen und gar nicht wissen, was das alles kostet und wie schwer das ist eine geeignete Wohnung, die bezahlbar ist zu finden. Meine Eltern sehen es jedenfalls nicht ein, unnötige Kosten zu bezahlen, wenn man als Student die Möglichkeit hat, sich einfach nur in den Zug zu setzen und jeden Tag pendeln zu können. Und der Meinung bin ich irgendwie auch.

    Meine Schwestern studieren auch und wohnen noch zu Hause, worüber sie ebenfalls sehr froh sind. Wir haben uns sogar 1 Zimmer geteilt.

    Ja klar, und wenn deine Eltern das nicht verstehen können, dann bleibst du auch mit 30 natürlich zuhause. Und natürlich kann man zuhause auch besser vom ach so stressigen Unialltag "abschalten", wenn gekocht und Wäsche gewaschen wird und man für Mietkosten nicht auch noch jobben (Gott bewahre!!!) muss. Und wenn man sich mit seinen zwei ebenfalls studierenden Schwestern ein Zimmer teilt, ist das auch ganz normal hier.

    Ich glaube dir kein Wort mehr.

    Nur weil man einen negativen Punkt (Schülerverhalten) angesprochen hat, beziehst du das prompt auf den ganzen Beruf, weil du es eigentlich nicht hören willst, das jemand auch mal eine negative Meinung zu diesem Berufsbild äußert.

    Du hast aber nicht einen negativen Punkt (Schülerverhalten) angesprochen, sondern du hast direkt geurteilt, die Kinder in Schubladen gepackt, sie für ihr Verhalten verantwortlich gemacht bzw. mehrfach behauptet, sie würden sich "grundlos" so verhalten und darauf ausruhen, dass es in Klasse 1 noch keine Noten gäbe. Wenn du das aus deinen Vorlesungen, Seminaren mitgenommen haben solltest, weiß ich auch nicht... Hast du in Pädagogik und Erziehungswissenschaften überhaupt aufgepasst?

    Merkwürdige Diskussion hier -> Zumal es dir am Anfang ja auch gar nicht um die Schüler ging, sondern um deine eigene berufliche Orientierung, du bist dann aber vom Praktikum zu diesen Aussagen über Erstklässler gekommen, und das kann tatsächlich kein fertiger Lehrer so stehen lassen.

    Kann doch sein, dass man da Sachen ins Rollen bringen muss. Dennoch finde ich eine bewusste Arbeitsverweigerung ohne jegliche Gründe, welche letzten Endes noch andere Kinder angesteckt hat, ebenfalls sehr schade und unangemessen.

    Ja wirklich. Sowas regt mich auch immer auf. Erstklässler, die sich selbst im Weg stehen, einfach grundlos nicht arbeiten, die anderen in der Klasse dann auch noch anstecken, und ich als Lehrerin solls dann richten und habe dadurch zu wenig Zeit, mich für die großartige Hilfe von diversen Praktikantinnen zu bedanken. Das gabs früher nicht! Früher war der Beruf noch so, wie man ihn sich halt vorstellt: nachmittags frei, vormittags lauter brave, süße Kinder, die einem an den Lippen hängen, und die Hälfte des Jahres Ferien. Sonst hätte ich das garantiert nicht studiert.

    Mittlerweile ist es leider anders. Ich überlege tatsächlich auch schon, ob ich nicht lieber Fluglotsin werde, oder Pilotin.

    Ebenso bin ich erschrocken, dass man es mit zwei Staatsexamen noch nicht mal schafft, sich für ein geleistetes Praktikum beim Praktikanten zu bedanken. Das gehört einfach zum Anstand, den man von Akademikern durchaus erwarten kann.

    Du erwartest, dass man sich bei dir bedankt, weil du ein Praktikum gemacht hast?

    Eher andersrum wird da ein Schuh draus! (Ich bedanke mich teilweise bei Praktikanten, auch schon bei Schülerpraktikanten, die nur eine Woche oder so da sind, wenn sie nett waren und den Schülern geholfen haben, aber an sich ist es absolut nicht so, das man den Praktikanten zum Dank verpflichtet wäre).

    Was erwarten denn die Schulen? Keine Praktikanten, keine Menschen außerhalb ihrer Klasse? Sich bloß nicht mit externen Menschen beschäftigen, welche eigentlich gekommen sind um die Lehrkräfte zu unterstützen?

    Als Praktikant kommst du eigentlich nicht, um Lehrkräfte zu unterstützen, sondern um zu lernen.


    Ich habe das Gefühl, dass deine Erwartungen an dein Umfeld unrealistisch sind. Alle sind Schuld daran, dass es bei dir schlecht gelaufen ist: deine Eltern haben dich falsch beraten, die Schüler stehen sich selbst im Weg und vermiesen dir dadurch den Beruf (überspitzt ausgedrückt), die Praktikumslehrer waren nicht dankbar genug, dass du da warst (obwohl du es ja angeblich, deine Worte, nicht wirklich kannst, zu unterrichten, hat man dir ohne mit der Wimper zu zucken eine ganze Woche lang eine Klasse ganz alleine überlassen - wirklich? Passt nicht zusammen, merkst du das?), die Uni war zwar klein, aber dennoch zu sehr Massenabfertigung.

    Das klingt alles so unselbstständig. Von daher finde ich den Tipp mit dem Arbeiten wirklich sinnvoll, aber in Endeffekt kennen wir dich ja nicht. Musst du selbst wissen.

    Und zu guter Letzt: Ich werde das Gefühl nicht los, dass du uns ein wenig an der Nase herumführst.

    Du möchtest keinen aufreibenden Job, Schüler:innen sind dir zu problematisch (3. Semester) und auch nach dem Studium (10. Semester) hast du darauf keine Antwort.

    Du möchtest verbeamtet sein, abends Feierabend haben und abschalten, gleichzeitig suchst du nach etwas, das dich erfüllt UND von allen um dich herum anerkannt wird - was du dazu meinst, erfahren wir nicht.

    Und wenn es mühsam wird (Suche nach der Praktikumsstelle) dann frustriert es dich anscheinend sehr. Dass du als Praktikantin nicht automatisch eine Hilfe bist, sondern eher "Arbeit" für die Lehrer, ist dir bewusst? Du bist als Praktikantin das unterste Glied quasi, und natürlich reißen sich nicht unbedingt alle um dich.

    Im Studium Masse statt Klasse, was meinst du damit? Klar ist man im Studium erstmal eine von vielen und wurschtelt sich so durch...

    Naja, bis jetzt kamen von dir eben vorwiegend Ideen, manche davon unrealistisch, die alle irgendwie schwammig oder unrealistisch waren. Klar, du bist ja auf der Suche, aber es ist schwierig, so ins Blaue hinein zu beraten.

    FSJ fällt übrigens weg, weil man das nur bis 26 machen kann.

    AuPair hat auch Altersgrenzen, in manchen Ländern 26, in anderen 30. Außerdem denke ich, dass es für eine gestandene Frau auch nicht das richtige ist, sich in einer fremden Familie so unterzuordnen und quasi ein Jahr lang Chauffeur und Babysitter zu spielen.

    Andere Tipps wie Fluglotse kann man auch nicht ernst nehmen, sorry...

    Also letztes Wort von mir: Such dir eine Möglichkeit, Geld zu verdienen, und gib dir ein bisschen Zeit.

    Und dann mach eine Ausbildung, wenn du willst, oder bewirb dich mit deinem Abschluss auf irgendwas Passendes. Aber mach nicht den gleichen Fehler wie beim Lehramt, nämlich, es aus den falschen Gründen zu tun (Verbeamtung, viele Ferien, nachmittags frei, zumindest lese ich das heraus).

    Und wenn du dir gar nichts vorstellen kannst, dann fang mit dem an, was du dir von allem noch am ehesten vorstellen kannst.

    Möchtest du das denn überhaupt, also mutig ins Unbekannte starten?

    Und das Unbekannte darf ein stinknormaler Beruf sein. Es muss nicht immer was ganz "Tolles" wie ein Jurastudium oder eine Pilotenausbildung sein. Und wie Hausbi auch schreibt, überall wird es Nachteile und Reibungspunkte geben, perfekt gibt es eigentlich nicht. Die eigene Einstellung macht viel aus, also wie man mit solchen Situationen umgeht.

    Also komm runter, komm zu dir, und dann mach einfach eine Ausbildung oder bewirb dich mit deinem Abschluss auf Jobs und schau, was passiert.

    Ja, zu Beginn (damit meine ich das 3. Semester) war ich im ersten Praktikum sehr schlecht und natürlich fühlte ich mich unwohl, da einen die Kinder überhaupt nicht ernst nahmen und die Lehrer keine Lust auf Praktikanten hatten und dieses eher los werden wollten. Was hat man dann davon?

    Eine meiner Betreuer sagte zu mir: "Sie sind keine Lehrerin, die Stunde kann ich nicht bewerten, ich muss und möchte das Ihnen jetzt ersparen!"

    Da weiß man doch schon viel über sich selbst.

    Das würde ich anders sehen. Die gehaltenen Stunden im Praktikum sagen extrem wenig darüber aus, ob du den Beruf kannst.

    Ich kann unter meinen zitierten Beitrag nichts antworten, deshalb neuer Beitrag. Caro07, hierauf bezog ich mich mit "schlecht". Das stand wörtlich so im ersten Beitrag ganz oben.

    Bezüglich der anderen Berufe, bei denen Einstellungstests gemacht und nicht bestanden wurden, stimme ich dir mit der Vorbereitung auf die Tests zu, finde aber die Berufszusammenstellung abgesehen davon schon komisch:

    Rechtspflege ist Computerarbeit, dachte, das sei nicht gewünscht.

    Verfassungsschutz, Zoll -> ist komplett was anderes als Gärtner im öffentlichen Dienst.

    Was diese Berufe gemeinsam haben, ist, dass sie eine Sicherheit bieten, weil man verbeamtet ist (bei Rechtspflege auch?). Geht es also nur darum? Verbeamtet zu werden?


    Eine 2,3 im Master ist nicht schlecht, also warum du glaubst, dass du mit den Noten am Ende sowieso keine Chance hättest, wundert mich jetzt doch auch. Und noch eine Sache wurde nicht genannt, und zwar, dass das Ref was ganz anderes ist als das Studium. Auch die gehaltenen Unterrichtsstunden im Referendariat fühlen sich anders an als im Studium in Praxisphasen. Vielleicht würde dir das besser liegen.

    Wenn du aber jetzt schon sicher weißt, dass du niemals Lehrerin sein willst, dann kannst du es auch gleich lassen.

    Ich weiß jetzt nicht genau, was an dem o.g. Beitrag groß verwirrend klingt.

    Für mich ist es eher verwirrend, warum es einen gravierenden Lehermangel gibt, aber tausende von Lehramtsstudenten und den Leuten eingetrichtert wird als Lehrer hätte man so gute Bedingungen (gutes Geld, mehr Freizeit, Ferien), gute Pension. Mir haben auch alle gesagt, dass man solche Bedingungen in keinem anderen Beruf mehr finden wird, mag sein, dann müssten sich die Leute aber eigentlich um den Beruf reißen, dabei sind hunderte von Stellen unbesetzt, ein Phänomen, dass es vor 20 Jahren nie derart gegeben hat!

    In der Pflege sind auch viele Stellen unbesetzt, da ist es aber halbwegs verständlich, diese Arbeitsbedingungen kann man nun wirklich nicht mit denen eines Lehrers vergleichen.

    Ich finde es verwirrend, dass du dieses Fass jetzt auch noch aufmachst und ich zweifle ein bisschen daran, ob du das alles ernst meinst, oder uns nur beschäftigen willst.

    - du warst sehr gut in Mathe

    - sehr schlecht im Jurastudium, was zum Abbruch führte

    - Im Grundschullehramtsstudium warst du auch schlecht und hast gerade so bestanden

    (- Wo man Heimatkunde studiert, hast du uns noch nicht verraten)

    - Unterrichten liegt dir nicht

    - Du hast dir für teures Geld deine Augen operieren lassen, weil du Pilotin werden willst

    - du zeichnest gerne, willst aber damit kein Geld verdienen

    Ich würde dir spontan den folgenden Tipp geben:

    Such dir einen Job, irgendeinen, und arbeite mal ein Jahr. Wärst du jünger, hätte ich ein soziales Jahr empfohlen, aber das geht mit 30 nicht mehr, meine ich. Dann hast du nämlich Zeit, deine Gedanken zu sortieren und dir klar zu werden, was du eigentlich willst, und damit meine ich keine utopischen Ideen wie Pilotin oder so! Manchmal muss man einfach auf dem Boden der Tatsachen ankommen.

    Vielleicht ist dein Weg tatsächlich eine Ausbildung, denn obwohl du in der Schule gut in Mathe warst, hattest du bei zwei unterschiedlichen Stundengängen große Schwierigkeiten.

    Arbeitest du gern mit Kindern? Was war das Problem bei den Unterrichtsversuchen? Wenn es das Unterrichten war, du dich aber mit Kindern wohlfühlst, dann wäre vielleicht eine Ausbildung zur Kinderpflegerin (2 Jahre) oder Erzieherin (3 Jahre) etwas für dich? Die Bezahlung ist halt nicht so gut, aber auch hier muss man sich irgendwann klar werden, worauf es einem ankommt.

    Du hast Lehramt studiert, weil es kein Arbeiten am Computer sein wird, steht in deinem ersten Beitrag. Also alles im Büro, alles Organisatorische / Verwaltungstechnische fällt damit ja quasi auch weg.

    Wenn deine Beiträge ernst gemeint sind, dann wünsche ich dir alles Gute auf deinem Weg. Bestimmt findest du etwas. manchmal dauert es halt.

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