Beiträge von Kathie

    Der aktuelle Stand zur Beantragung von Teilzeit laut BLLV:

    "Die Teilzeitanträge sind derzeit nach den geltenden Bestimmungen zu stellen. Einzutragen ist die Stundenzahl, die bezahlt werden soll. Eine etwaige Arbeitszeitkontostunde würde noch dazu kommen und sollte auch miteingerechnet werden. ."

    Soll man nun die Stunden angeben, die bezahlt werden, oder die Stunden, die man höchstens arbeiten möchte?

    Ein nicht zu verachtender Unterschied.

    Momentan laufen die Nachwehen der amtsärztlichen Untersuchung für den bayerischen Vorbereitungsdienst (Körper ok, wegen der Psyche krieg ich wohl erst am Ende vom Vorbereitungsdienst Bescheid, ob ich auf Lebenszeit verbeamtet werden kann) und ich mache mir Gedanken, ob ich diese stressige Karriere weiter verfolgen sollte.

    Milk&Sugar

    Sämtliche Beiträge habe ich zugegebenermaßen nicht gelesen, aber hier klingt das so, als sei der Vorbereitungsdienst möglich und danach würde neu eingeschätzt, von daher mein Hinweis, dass man in der Regel nicht groß "versuchen" muss, ins Reformhaus zu kommen.

    Nein, sorry, ich hab's ja provoziert, was man anklicken müsste. Man ist entweder ein misogynes Arschloch oder ein Nazi oder beides. Ich kann die ant-Öko-Punkte auch doppelt gewichten und lande immer noch bei den Grünen. Weil die Grünen mit Habeck und Baerbock eben im realen Leben angekommen sind.

    Ich habe es so verstanden, dass du in den Punkten Migration, Bürgergeld und Energie so geantwortet hast wie die AfD im Wahl-O-Mat wohl auch, wahrscheinlich bist du in den anderen Punkten aber von ihr abgewichen.

    Was ich meinte, was das Gegenteil.

    Wenn man in den oben genannten Punkten eben NICHT wie die AfD antwortet, aber in den anderen (zufälligerweise) schon, müsste sie auch weit oben erscheinen, obwohl man in den Kernpunkten des Parteiprogramms absolut nicht zustimmt. Das könnte man mal ausprobieren, es ist gerade nur eine Theorie, aber eine logische, wie ich finde.

    Hier wurde und wird ja immer mal wieder behauptet, Wahl-o-mat würde recht schnell die AfD zuoberst ausspucken, wenn man die Fragen nur ein "bisschen" konservativ beantwortet. Das ist Bullshit. Ich bin pro Kernenergie, pro Sonderregelungen für energieintensive Unternehmen, pro Kürzung des Bürgergeldes für Leute, die mehrfach Jobangebote ablehnen, pro Zurückweisung von Asylsuchenden, die aus Drittstaaten einreisen. Wahl-o-mat sagt, ich soll die Grünen wählen. Noch weiter unten als die AfD landet nur das BSW. Wem das Ding also die AfD ausspuckt, der möge doch mal in sich gehen, ob er nicht doch vielleicht ein ganz klein bisschen ein Nazi ist.

    Es kann theoretisch auch sein, dass er die AfD ausspuckt, wenn man die meisten anderen Punkte gleich beantwortet, zum Beispiel die Frage nach Tempolimits, Schulen, ökologischer Landwirtschaft etc pp. aber in den Punkten zur Migration und Energie von ihr abweicht.

    Deswegen finde ich den Wahl-O-Mat auch schwierig. Er würde dann die AfD vorschlagen, obwohl man die Knackpunkte, für die die Partei steht, gar nicht wie die Partei sieht. Unreflektiert stur das ausgespuckte Ergebnis zu wählen macht hoffentlich aber keiner.

    Bei mir hat er die AfD weit unten einsortiert, eine linke und eine konservative Partei in etwa mit gleicher Prozentzahl weit oben, und die weichen in ihren Antworten eigentlich immer voneinander ab. Da habe ich offenbar die eine Hälfte der Antworten im Sinne der einen Partei und die andere Hälfte im Sinne der anderen Partei angeklickt.

    Kinder, die oft über die Stränge schlagen, bekommen von mir erst mal eine volle Portion Dasein, Herzlichkeit, Verständnis und Nachfragen, wie sie sich fühlen, wenn das passiert und ob sie selbst sagen können, was daran stört und ärgerlich ist. Sie bekommen von mir klar gespiegelt, dass ich sie nicht verurteile, sondern mit ihnen gerne an einer Lösung arbeiten will. Das ist GRUNDSCHULE, in höheren Klassen ist sicherlich ein anderes Vorgehen notwendig. Ich stelle auch immer wieder fest, dass Lob, wenn was gut lief, wirklich hilft, die Kinder abzusichern, für einen Moment glücklich zu machen und mir näher zu bringen. Egal, ob das Reinschwätzer, Rumrenner oder sonstige Störer (und innen) sind, sie alle haben eins gemeinsam: sie bedienen ein Muster, das sie kennen. Aufmerksamkeit durch Blödsinn. Es ist ein wenig Arbeit und es braucht etwas Zeit, aber in der Regel sind Kinder, wenn sie nicht wirklich schlimmste Geschichten oder Störungen haben (wo es dann auch Diagnosen gibt) mit der Zeit besser lenkbar, auch wenn sie sicher nicht 100% still auf ihren Stühlen hocken.

    Ergänzung: Und gerade diesen Kindern helfen klare Regeln und ein verlässlicher Rahmen enorm. Sie brauchen oben Genanntes, aber was sie auch brauchen, sind eben klare Regeln und Konsequenzen, die am besten immer gleich sind.

    Ich finde deinen Beitrag total treffend und mache vieles ganz genauso, ich wollte nur dieses Beispiel rauspicken, um nochmal deutlich zu machen, dass "streng sein" - ich setze es mal absichtlich in Anführungszeichen, ich mag das Wort auch nicht besonders - bzw. klare Regeln zu haben, absolut nicht bedeutet, mürrisch zu sein oder Angst zu verbreiten.

    Streng sein und Regeleinhaltung einfordern sind übrigens nicht dasselbe . Ich kann auch regeleinhaltung einfordern ohne streng zu sein. Das Wort streng ist sowieso vollkommen unpassend im Schulkontext und manche Lehrer innen fühlen sich toll wenn sie als streng gelten oder sich den Ruf einer strengen Lehrerin erarbeitet haben. Die harten Hunde sind aber meist arme Schweine . Aber strenge Lehrer haben es einfacher weil mehr Disziplin im Unterricht herrscht und manche beeindruckt sind dass der Lehrer „die Klasse im Griff hat“

    Was ist für dich streng sein? Definiere es mal bitte, damit wir wissen, ob wir über dasselbe reden.

    Eine unsrer Koordinatorinnen ist auch oft mürrisch und hält sich so viel Arbeit vom Hals . Da trauen sich viele nicht zu fragen weil sie auch Schonmal eine junge schüchterne Kollegin im Lehrerzimmer angeschrien hat als die sie auf einen Fehler aufmerksam machte .

    Merkwürdiges Beispiel, vielleicht hast du das mit den Regeln nicht ganz verstanden. Man kann Regeln haben und streng sein und trotzdem keinen anschreien und den Kindern zugewandt sein.

    Das ist doch Unsinn: Kinder wünschen sich keine Grenzen.

    Kinder brauchen jedenfalls Struktur. Struktur gibt Sicherheit. Wenn es klare Regeln gibt, an die sich alle halten, und verlässliche Konsequenzen, wenn Regeln bewusst überschritten werden, hilft das beim Lernen und auch beim sich geschützt und sicher fühlen. WasWolfgang Schäuble sagte, tut im Klassenzimmer absolut nichts zur Sache und nur weil ich als Lehrerin die Regeln vorgebe (in höheren Klassen erarbeitet man die ja oft gemeinsam mit den Schüler*innen), schaue ich noch lange nicht mürrisch und will keine "Anfragen". Das ist Quatsch. Ich bin verantwortlich dafür, dass der Laden läuft und dass es allen gut geht, und dabei helfen Regeln.

    Ich verstehe echt nicht, warum du immer wieder mit diesen pauschalisierenden Sätzen kommst. Ich z. B. schrieb mehrfach sehr deutlich, ich will an der Stelle einfach nichts institutionalisieren weil die Bedürfnisse individuell sehr unterschiedlich sind. Es widerstrebt mir absolut irgendeine Art von Sonderbehandlung pauschal in Anspruch nehmen zu können, nur weil ich eine Frau Ü40 bin.

    Genau das gleiche habe ich auch geschrieben, mehrfach. Zauberwald auch, und einige andere auch.

    Das heißt aber noch lange nicht, dass wir als Frauen uns gegen die Bedürfnisse von Frauen stellen, auch wenn es von dir Quittengelee, noch fünfmal behauptet wird.

    Ach schau an. Auf der 6. Seite des von dir eröffneten Threads kommen dann doch Ideen von dir, du wurdest ja oft genug danach gefragt.

    Schade, dass du sie erst jetzt teilst und vorher erstmal gegen Beiträge, in denen sich jemand kritisch mit dem Thema auseinandersetzt (wenn auch vielleicht nicht nach deinem Geschmack) austeilst, selbst aber nicht wirklich was beisteuerst.

    Wenn du nicht "sich nicht wohl fühlt" meinst, dann schreib es auch nicht.

    Ich hab das schon so gemeint, denn wenn ich diese Symptome habe, fühle ich mich definitiv nicht wohl - aber auch nicht krank.

    Zur Frage, was sich bei der Arbeit ändern sollte, hab ich schon 3x was geschrieben. Ich hatte -unter anderem- nach euren Ideen und Erfahrungen in euren Kollegien gefragt. Und zum Beispiel von dir zu hören bekommen, dass das alles nicht ginge, weil es das halbe Kollegium gleichzeitig beträfe. Sicher richtig, trotzdem mal ein Innehalten und drüber nachdenken wert.

    Naja also - dann brauche ich auch nicht weiter drüber fantasieren, dass man so zum Beispiel gern zwei Menstruationstage im Monat pauschal frei hätte, auch wenn man keine Beschwerden hat, und so weiter.

    Was von mir als Lösungsvorschlag kam, ist meiner Meinung nach umsetzbar, und das ist:

    krankmelden, wenn man nicht arbeiten kann

    sagen, wenn man arbeiten kann, aber zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen Aufsichten tauschen muss

    wenn die Beschwerden zu groß werden, zum Arzt gehen und der sagt, wie es weitergehen soll und kann

    Gedankenexperiment:

    Stellt euch die Menschen rund um den Planeten vor. Angenommen, alle Männer würden mit Ende 40 das Kinderkriegen abschließen. Begleitet würde diese Phase von extremen Hormonschwankungen werden, woraus bei vielen Männern Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Aggressivität, starke Blutungen, Schweißausbrüche und/oder Hitzewallungen resultierten, inklusive dünner werdender Haut an den Geschlechtsteilen.

    Was denkt ihr: würden Männer sich selbst als Minderleister bezeichnen? Oder würden sie, je nach Kultur, sich von ihren Frauen die Wasserpfeife reichen lassen oder mit Kumpels Rituale begehen, zu denen man sich maximal vollaufen lässt? Wäre die Menopause ein Zeichen von Weisheit und Rückzug in Chefbüros oder ein Grund, noch mehr still zu leisten und allen anderen Männern zu suggerieren, dass die sich nur mal gesünder ernähren sollten, dann hätten sie auch keine Probleme?

    Ich frage für eine Freundin.

    Ich finde das jetzt ein bisschen übertrieben.

    Keiner sagt doch, dass man nur ein bisschen gesünder essen muss und schon sei die Menopause kein Problem mehr. Keine Frau hier bezeichnet sich selbst als Minderleisterin. Also deine Umkehrungen funktionieren nicht, da es diese Situationen nicht in dem Ausmaß gibt.

    Ich frage jetzt schon wieder: Was willst du? Also ich meine, was willst du vom Arbeitgeber und den Kollegen?

    Anerkennung, dass es eine schwierige Zeit ist? Okay. Das ist aber, glaube ich, allen halbwegs gebildeten Menschen, die nicht mit Scheuklappen durchs Leben gehen, sowieso bereits klar.

    Ab 40 nur noch mit Samthandschuhen angefasst werden? Ich glaube ja nicht. Da wäre dann doch der Aufschrei wieder groß, dass man uns Frauen nicht alles zutraut, dass Männer verantwortungsvollere Jobs bekommen und so weiter.

    Und ich bin zwar kein Mann, ich stelle mir aber Erektionsprobleme als mental belastend vor, schütteres Haar ist sicher auch nicht prickelnd, und täglich rasieren müssen oder Vollbart wäre auch nicht meins. Jedes Geschlecht hat halt so seine Tücken. Ich möchte jedenfalls nicht tauschen. Aber darum ging es hier ja gar nicht.

    Ich würde vielleicht einfach als erste mal die Lehrkraft fragen und klären, ob die Noten, die mir mein Kind mitgeteilt hat, überhaupt stimmen, oft genug erledigt sich dann das Problem.

    Und dann natürlich fragen, wie die Note zustande gekommen ist.

    Ich wette, die Lehrkraft antwortet nicht: Ja, es ist ein sehr ruhiger und konzentrierter Schüler, der sein Heft unfassbar übersichtlich führt und immer seine Hausaufgaben macht, zudem große Ordnung am Arbeitsplatz hat (siehe erster Beitrag), aber ich mag ihn einfach nicht und gebe ihm deshalb eine 4.

    Deshalb kann ich die Frage leider auch nicht ernst nehmen.

    Genau deswegen bin ich gegen zu viel Einzellösungen und für selbstverständliche Gesamtlösungen. Geredet wird nicht mehr, wenn etwas normal ist.

    Was für Gesamtlösungen denn? Wenn es doch vielen während der Menopause gar nicht mal so schlecht geht, braucht es nur Lösungen für die, die darunter leiden. So wie in jeder anderen Situation - Rheuma, chronische Darmerkrankungen, Migräne, Diabetes. Sachen, mit denen man lebt und arbeitet, die einem aber teilweise zu schaffen machen und wo man dann Lösungen findet.

    Für Schule könnte z.B. eine Lösung sein, das man Teilzeit beantragen kann, auch ohne Kinder unter 18 zu haben oder vielleicht eine veränderte Aufsichtenregelung, dass man nicht 8-13 Uhr pausenlos durch die Gegend rennen muss.

    Für die komplette zeit der Menopause schwierig, weil die anderen dann jahrelang mehr Aufsichten übernehmen müssen und in einem kleinen Grundschulkollegium sicher 1/4 der Frauen in der Prämenopause oder Menopause sind.

    Wenn man sich während seiner Periode nicht wohl fühlt - oh, das wird sicher gleich zitiert, deshalb nochmal genauer: Wenn man sich während seiner Periode aufgrund von starken Blutungen, Bauchkrämpfen und Schwindel nicht in der Lage fühlt, Aufsichten zu machen, kann man ja seinen Mund aufmachen und mit einer Kollegin tauschen, die gerade keine Einschränkungen hat.

    Ich verstehe nicht, was da das Problem ist. Geht es mir schlecht, muss ich das sagen und mir kann geholfen werden. Egal, woran das jetzt liegt. Ich finde nicht, dass die Wechseljahre ein Tabuthema sind, ich finde , sie werden momentan doch in Zeitschriften, Fernsehbeiträgen und so weiter immer öfter erwähnt. Was aber der Arbeitgeber da pauschal und prophylaktisch machen sollte, wüsste ich nicht.

    Ich habe zum Beispiel immer Kreislaufprobleme, wenn ich meine Periode habe. Bis jetzt konnte ich immer trotzdem arbeiten. Sollte es mal nicht gehen, würde ich anrufen und mich für den Tag krank melden. nachdem das ja problemlos möglich ist, passt ja alles. Klar sind die Kreislaufprobleme dennoch nervig, aber wegzaubern kann sie ja leider keiner.

    In Schleswig-Holstein sitzen die Elternsprecher in den Notenkonferenzen, wenn ich mich recht erinnere. Nicht, dass ich sagen will, du bist eine, aber als Lehrkraft könnte man sich einfach trauen, das dann direkt mit den Kollegen zu diskutieren, statt sich dafür in einem Forum anzumelden.

    Hallo in die Runde,

    Habe eine Frage zur Benotung eines Schülers (8. Klasse) im Fach Mathematik. In den Leistungsnachweisen erzielte er die Noten 2+, 3+ und 1. Seine Hausaufgaben hat er immer gemacht, alle Materialien dabei, erledigt seine Aufgaben sofort und konzentriert, ist allerdings ein ruhiger zurückhaltender Charakter und meldet sich daher nur selten. Welche Note findet ihr fürs Zeugnis gerechtfertigt?

    Liebe Grüße STAFF

    Ich würde ihm ne 1 geben, wenn mir seine Haarfarbe gefällt. Sonst ne 5.

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