Dem stimme ich zu.
Es ist auch für die Kinder kein Problem, sich auf unterschiedlichen Anlauttabellen zu orientieren, von daher wäre es komplett egal, welche die Schule nimmt. Bzw. wäre es vielleicht sogar besser, man hat zuhause eine andere, denn die ganzen Spielchen mit der Tabelle, die man in den ersten Schulwochen macht (Finde die Maus, mit was für einem Laut beginnt Maus? Finde die Schere...) sind dann auch für diese Kinder noch interessanter.
Ich konnte mit vier Jahren auch lesen. ich erinnere mich nicht mehr, aber laut meiner Mutter habe ich es mir anhand der Snoopy Bücher beigebracht, dort standen die Wörter alle in Großbuchstaben. Die einzelnen Buchstaben habe ich immer wieder erfragt, und dann konnte ich die Wörter lesen.
Nochmal das Wichtigste, es wurde aber auch schon angesprochen: Nenn dem Kind die Buchstaben in Lautform. Also B statt Be, Ts statt Zett. Selbst wenn es das Kind am lesen lernen nicht hindern sollte, würde es in der Schule angemerkt bzw verbessert werden (Ich sage dann immer: viele Erwachsenen sagen Be, bei uns sagen wir B), und das kann für Kinder auch ein bisschen frustrierend sein.