Beiträge von Kathie

    Wenn die Ukraine den Donbass hergeben soll, um Putin zu befriedigen, muß sie aber auc hetwas dafür bekommen, nämlich die Nato-Mitgliedschaft und die Stationierung von Nato-Truppen inkl. Atomrakete, um Putin davon abzuhalten in wenigen Jahren weiterzumachen.

    Das wird, denke ich, nicht passieren, die NATO nimmt kein Land auf, dass sich aktuell im Krieg befindet oder Grenzkonflikte hat.

    Und noch mehr Atomwaffen, noch dazu in instabilen Gebieten, braucht es bitte auch nicht.

    Ich könnte mir eher vorstellen, die Ostukraine wird nach langem Stellungskrieg dann doch russisch und es wird auch irgendwelche Sicherheitsgarantien geben - allerdings für beide Seiten. Sodass Russland nicht weiter vormarschiert, aber die Ukraine auch die verlorenen Gebiete nicht wieder zurückerobert. Anders kann ich mir einen Waffenstillstand ehrlich gesagt nicht vorstellen.

    Was meiner Ansicht nach sicher nicht passieren wird, ist, dass Putin plötzlich einsieht, einen Fehler gemacht zu haben, und seine Truppen komplett zurückzieht.

    Nachtrag: Wobei ich soeben auf Tagesschau.de las, dass Selenskyi sagte, Russland solle sich zurückziehen auf den Stand von vor dem 24. Februar, dann sei man zu Verhandlungen bereit. Da gehörte die Krim ja bereits zu Russland.

    Vielleicht, und Kathie klammert sich hier wahrscheinlich wieder an einen Wunschtraum, wären Verhandlungen unter dieser Prämisse dann doch eher möglich als dass man Russland auch zwingt, die Krim wieder zurück zu geben?

    Ich mach jetzt was für die Schule. Das sind Dinge, die ich wenigstens beeinflussen kann. Und dann Wochenende ;-).

    Letztendlich stehen noch zwei unüberbrückbare Verhandlungspositionen gegenüber.

    Ich schreibe jetzt auch mal, was ich denke.

    Ich sehe es leider ziemlich ähnlich, es müsste verhandelt werden für irgendeine Form von Frieden oder Waffenstillstand. Die Lieferung von immer mehr Waffen mag ja Gründe haben, aber wie stellt man sich denn eigentlich ganz konkret das Kriegsende vor? Dass Putin dann in zwei, drei Monaten sagt: Okay, ich sehe ein, es war ein Fehler, und wir ziehen uns nun einfach zurück und geben auch die Krim wieder der Ukraine zurück? Das passiert doch sicher nicht.

    Was ist denn aus dem Gedanken geworden, den man zu Kriegsbeginn öfters las - nämlich dass Putin irgendeine Form der Gesichtswahrung brauchen wird?

    Mir ist etwas mulmig beim Gedanken an den 9. Mai und was dann da verkündet werden könnte.

    Und die Kriegsfolgen, ja, die werden wir noch sehr lange spüren. Meine eigenen Kinder tun mir leid, was für Sorgen die heutige Jugend nun hat - erst Corona, jetzt die Kriegsangst, das ist doch alles Kacke. Ich kann es manchmal gar nicht glauben, dass unsere heile, sichere Welt plötzlich so aus den Fugen geraten ist. Natürlich werden jetzt wieder Leute schreiben, du lebtest in einer Blase, das alles war abzusehen, aber ehrlich gesagt lebten ganz viele von uns in dieser schönen Blase, dass man sich keine Sorgen um Krieg machen musste.

    Immer dieses Argument mit dem "schwach erscheinen". Dass Scholz besonnen reagiert finde ich sehr gut und stehe damit nicht alleine da. Und dass man sehr, sehr genau überlegt, welche Waffen man liefert und welche Unterstützung man geben kann, finde ich auch gut.

    Säbelrasseln gibt es genug. Es müssen sich nicht alle hochschaukeln, auch nicht rhetorisch.

    Ich hatte kommentiert, bevor du gelöscht hast. Ich wollte anschließend nach meinem Kommentar noch deinen mit einem Verwirrt-Smiley versehen, es ging für eine Sekunde, dann verschwand alles und ich war verwirrt.

    Meine vorherige Erklärung (mit den erklärenden Links) stand schon knapp 3 Stunden. Ich habe mich schon "übergangen" gefühlt und etwas genervt noch einmal geschrieben.

    Ich wusste doch nicht, dass du löschen willst. Hättest du gleich gelöscht, hätte ich dich gar nicht zitieren können. Von daher verstehe ich deine Bemerkungen nicht.

    Ich zitiere fast immer, weil in der Zwischenzeit oft andere Kommentare erscheinen und dann nicht mehr klar ist, worauf man sich bezieht. Ich rate bei anderen Kommentaren zumindest oft.

    Wieso fragst du nicht freundlich nach statt mir Übertreibung vorzuwerfen. Aktuell besteht das Problem bis Lissabon sicher nicht, aber ich versuche Russland, Putin, Medwedew usw. zu verstehen. (Ich hatte mich anfangs noch über die beiden Städte gewundert, ich hätte vermutlich (typisch Westeuropäerin) Hammerfest und Catania (oder Rhodos) gesagt. Und deshalb blieb es vermutlich so gut in meinem Gedanken.)

    Ich habe es am Ende gelöscht, weil ich hastig und spontan noch schnell geantwortet habe, auch ohne deine Links zu lesen. Wir hatten heute Nachmittag etwas vor und ich war vorher immer nur ganz kurz hier. Hab kurz geantwortet, dann während des Wohnung-Aufräumens überlegt, dann bin ich nochmal kurz ins Forum um zu löschen. Das war alles nicht so geschickt.

    Siehst du aber, du meinst auch, aktuell bestünde das Lissabon-Problem nicht. Sehe ich aktuell genauso. Daher mein "Quatsch".

    Ich bin ehrlich gesagt schon zwiegespalten, was unsere Waffenlieferungen angeht.

    Einerseits muss man etwas tun, andererseits muss man verhindern, dass sich der Krieg ausweitet. Nun sagen einige, Waffenlieferungen täten genau das, nämlich eine Ausweitung verhindern; andere sagen, Putin sieht uns dann evtl. als Kriegspartei. Da ist die Regierung ja ähnlich gespalten, es ist einfach extrem schwierig.

    Und bezüglich der Antwort auf den offenen Brief, ich möchte es jetzt bitte nicht auf einen Atomkrieg ankommen lassen und ich finde, dass alles getan werden muss, dass es dazu nicht kommt. Ähnlich sprechen ja zum Glück auch Biden und Scholz, Stoltenberg und viele andere.

    Ich finde, es sollte auf jeden Fall neben Waffenlieferungen weiterhin viel Wert auf Verhandlungen gelegt werden, immer und immer wieder, denn anders wird es wohl keinen Frieden geben.

    Ich hatte meinen Beitrag eigentlich absichtlich gelöscht, weil ich sehr schnell, aus dem Gefühl heraus und spontan geantwortet hatte.

    Schade, dass man es dann zitiert. Wär nett, man könnte das jetzt lassen.

    Ja, das weiß ich. Ich hatte mich aber einige Wochen zuvor bei meinen eigenen positiven Kindern, komplett ohne Abstand in der Wohnung, nicht infiziert. Deshalb nahm ich an, derzeit geschützt zu sein und mich in der Schule auch nicht zu infizieren, und bin nach Ablauf der Inkubationszeit eine Woche lang von FFP2 auf medizinische Masken umgestiegen, weil es sich dadurch doch leichter spricht - und schwupps - Corona. ;) So kanns gehen...

    Ich war mir des Unterschieds FFP2 / medizinische Maske schon bewusst, ich glaube ihr wisst alle, dass ich bis dahin immer FFP2 getragen hatte und zwar durchgehend, also auch kein Frühstück ohne Maske, kein Trinken im Klassenraum etc. Deshalb habe ich es auch oben extra erwähnt, mit welcher Maskenart ich mich infiziert habe.

    Bei uns war das vor Ostern so. da traf es mich auch, und zwar leider trotz Maske (medizinischer, nicht FFP2, muss ich ehrlicherweise sagen).

    Zur Zeit ist es bei uns echt gut. Ab nächster Woche werden wir es leider dann nicht mehr wissen, weil die Tests wegfallen. Da bin ich seeeehhhhr skeptisch.

    Er hätte schon 2014 oder gar 2008 gestoppt werden müssen, dann wäre es einfacher gewesen. Aber damals hoffte auch ich noch.

    Da gebe ich dir Recht, schon da hätte es ein deutliches Zeichen gebraucht. Man hat damals kaum reagiert, das ist ein Problem.

    Hast du in den letzten Jahren mal irgendwas von den Querdenkern gehört? Ich kenne persönlich eine Lehrkraft, die der Meinung ist, das sie durch die Impfung einen Chip bekommt. Ich kenne mehrere Lehrkräfte, die behaupten, dass Corona eine/die Grippe ist. Das wird auch immer nett auf den Zusammenhang hingewiesen, dass es ja seit Corona keine Grippe mehr gibt.

    Hm, sowas sagt aber hier doch keiner.

    Eine ernstgemeinte Frage an dich:

    Wirst du ab jetzt nur noch mit Maske unterrichten, oder wird für dich auch irgendwann die Zeit kommen, sie abzulegen? Wenn ja, wann? Was müsste passieren, dass du sie ausziehst?

    PCR-Test im testzentrum ist ein Wagnis, denn ich bekomme ja eh nur einen, wenn der Schnelltest positiv ist und wenn dann mein CT-Wert über 30 liegt, so die Aussage vor Ort, dann geht das wieder ans Gesundheitsamt und es gibt wieder 10 Tage Isolation. WTF? Beim Hausarzt angerufen, PCR nur als Selbstzahler. Uff, nö. SL hat dann zugestimmt, dass der Schnelltest reicht.

    CT Wert unter 30 meinst du sicher. Über 30 ist man nicht mehr infektiös und kann die Isolation trotz positivem PCR verlassen. Auch, dass man dann wieder 10 Tage in Isolation muss, stimmt zumindest für Bayern nicht. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass diese Aussage wirklich richtig war.

    Deshalb würde ich an deiner Stelle wahrscheinlich einen PCR Test machen lassen! Denn dass nach Wochen der CT Wert noch unter 30 liegt, ist ziemlich unwahrscheinlich.

    Ich drück die Daumen!!!

    Und wie soll es dann enden? Wann? Wie?

    Meine Befürchtung ist, dass Waffenlieferungen den Krieg nur verlängern und weiter eskalieren lassen. Ich habe aber Zweifel daran, dass man Putin so zum Aufgeben zwingen kann.

    Man hat doch bis jetzt einiges an Waffen geliefert und Russland auch durch die Sanktionen klar gemacht, dass man den Einmarsch nicht akzeptiert. Der Krieg bisher ist für Putin absolut nicht so verlaufen wie geplant.

    Ich hoffe immer noch, und es wäre ein guter Zeitpunkt wie ich finde, dass sich beide Seiten, vielleicht zusammen mit den Staatsoberhäuptern anderer Länder, jetzt zusammensetzen und eine Lösung aushandeln. Eingeständnisse wird es dafür aber auch von ukrainischer Seite geben müssen, denke ich. Vielleicht sowas wie: Ostukraine an Russland, keine NATO-Ambitionen der Ukraine, dafür sofortiger Truppenabzug und Waffenstillstand. Sicherheitsgarantien für die Ukraine. So etwas in der Art? Es würde viele Leben retten. Ist vielleicht aber einfach Wunschdenken.

    Oder sie sagen um Beispiel, derzeit dreimal geimpft und kürzlich genesen, Luftfilter, offene Fenster - ich bin derzeit maskenlos (was ich DARF), steige aber evtl wieder auf Masken um, sollte sich die Lage ändern. Und habe wenig Lust, mir moralische Vorwürfe anhören zu müssen, besonders da ich jahrelang zu den Vorsichtigsten gehörte, aber eigentlich ist es mir auch egal, wie du das siehst, denn wie gesagt, rechtlich bin ich auf der sicheren Seite und moralisch vertreten vor mir selbst und vor den Beteiligten kann ich es auch allemal. ;)

    Das ist so nicht richtig. Gerade in Großstädten gibt es durchaus Situationen, wo das Maske tragen einfach dazu gehört. Oder Sie sind halt alle gerade auf einmal krank...

    Wir haben lange in Asien gelebt. In den Großstädten gehört Maske tragen nicht einfach dazu, denn die Mehrheit der Leute (vor Corona) war ohne Maske unterwegs. Gründe für die Maske, wie schon geschrieben: Man ist selbst erkältet, oder, und das war zumindest damals absolut der Hauptgrund, man will sich im Verkehr vor Abgasen schützen.

    Unterschied zu Deutschland: keiner wird komisch angeschaut, ganz egal ob er Maske trägt oder nicht. Hier war es ja zu Beginn der Pandemie schon so, dass man teilweise komische Blicke zugeworfen bekam, wenn man Maske trug - das weiß ich noch, denn ich war damals eine der ersten, die permanent Maske trug.

    Ja und nun? Also dass jetzt mit moralischen Aspekten argumentiert wird bezüglich des Maskentragens in der Schule, nun ja... Fakt ist: es ist nicht mehr verpflichtend, eine Maske zu tragen und das kann man gut oder schlecht finden, aber im Prinzip macht momentan keiner was falsch, der ohne Maske unterwegs ist. Natürlich schützt man mit der Maske auch die Schüler, warum ich persönlich derzeit trotzdem darauf verzichte, habe ich ein paar Seiten weiter hinten schon dargelegt. Und man darf vielleicht auch nicht vergessen, dass zum Beispiel jüngere Schüler schon davon profitieren, auch mal ein Gesicht ohne Maske zu sehen (Lautieren, Mimik etc).

    Es ist wie immer alles eine Abwägungssache. Jeder wird da für sich Gründe für oder gegen die Maske haben. Momentan tut man jedenfalls nichts Verbotenes, wenn man ohne Maske rumläuft.

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