Ich finde im Klassenraum sehr anstrengend:
- gefühlt nie in Ruhe gelassen zu werden
- ständig jede Befindlichkeit mitgeteilt zu bekommen, und dabei auch beim 20. Kind noch so wertschätzend zu reagieren wie beim 1. Kind
- den Geräuschpegel
- immer, jede Minute, geistig voll präsent sein zu müssen
- nicht die Möglichkeit zu haben, mal einen Tag lang einen Gang runter zu schalten, wenn man zwar nicht ganz fit, aber auch nicht krank ist, ist
- sich wiederholende Streitigkeiten
- sich wiederholende aggressive Angriffe von Kindern gegenüber Mitschülern
- daraus resultierend: sich wiederholende Streitklärungsgespräche und Konsequenzen
Abgesehen davon strengt mich derzeit an:
- Kollegen, die mir nach der Pause / nach dem Fachunterricht erzählen, was meine Kinder angestellt hätten (als könnte ich daran im Nachhinein was ändern)
- E-Mail / Padlet / anderer Kontakt mit Eltern von Coronakranken bzw. Quarantänekindern wird zunehmend zeitaufwändiger, da es mehr Fälle gibt
- Testungen im Unterricht mit uneindeutigem Ergebnis, sehr zeitraubend