Beiträge von Boeing

    Die ersten Beiträge eines neuen Mitgliedes/Users zu einem Buch. Siehe anderer Thread (dort ging es eigentlich um Wortschatz- und Grammatikübungen).


    Die Übereinstimmungen der Hobbys des Users (Sport und Lesen) und den Hobbys des Protagonisten im Buch?


    Ich schließe mich Moebius an!

    Zitat

    Original von rolirola
    Hallo,
    ich habe bei meinen Schülern guten Erfolg mit dem Buch "Leschen" von Andreas Hinrichs. Es gehört zu den wenigen guten Büchern aus dem Schulmileu und ist sowohl spannend als auch amüsant. Ich kopiere hier einfach mal den Kurzinhalt hin, wie er bei Amazon.de steht:
    "Für Studienrat Degenhards ist das private und berufliche Glück vollkommen. Aber er hat ein Geheimnis. Seit Jahren ist er der Leidenschaft für erotische Internet-Chats verfallen. Mit wildfremden Frauen tauscht er sexuelle Fantasien aus, ohne dass seine Frau auch nur das Geringste ahnt. Er wird immer unvorsichtiger und chattet sogar während des Unterrichtes. Bis ihn seine Schüler beim Chatten beobachten, ihm eine Falle stellen …und ihn leschen (LEhrer von SCHülern ENtmachtet). "
    Mehr Informationen gibt es auf der Homepage zum Buch


    Das Buch ist übrigens auch etwas für die Sommerferien ... Ich hoffe, der Tipp erweist sich als fruchtbar.


    Mit welchen Schülern hast du das Buch gelesen? Hat das Buch etwas mit der Frage des Themenerstellers zu tun? "gezielte Wortschatz- und Grammatikübungen"?


    Hört sich eher so an, als wäre das eine Freizeitlektüre für Lehrer!


    Hier noch ein kleiner Auszug (von der Homepage!)


    Entscheiden Sie selber, wann Sie die Sicherheitsleine Ihres Fallschirmes ziehen, weil Sie es vor Anspannung nicht mehr aushalten können. Seien Sie bereit für schonungslosen Sex.


    Unsere 7.-Klässler und deren Eltern würden sich "sehr erfreut" zeigen.
    Und was hat das mit Wortschatzübungen zu tun? Diesen (von mir vermuteten) Wortschatz dürfte den Schülern vielleicht doch schon vertraut sein? Wer achtet beim Sex schon auf die richtige Grammatik?


    Für mich hört sich das sehr massiv nach Eigenwerbung an.

    Eine Sprache sprechen zu können, heißt noch lange nicht sie unterrichten zu können. Von einem Recht würde ich schon gar nicht sprechen.


    Je nach Schule wird man aber auch in Fächern eingesetzt, für die man keine Lehrbefähigung erworben hat. Dies geschieht in Absprache zwischen Schulleitung und Kollegem, die fachlichen Voraussetzungen sollen (so das Schulgesetz in NRW) gegeben sein. Einen Anspruch hat man nicht.

    Solchen Fremdberichten würde ich nicht trauen.
    Wer hat wann mit welchem Fach welchen Fachleiter im Seminar gehabt? Wer hatte welche Mitreffis?
    Da gibt es so viele Unterschiede. Jeder Ref ist ja auch vom Typ her anders als die anderen und kommt deshalb auch mit dem gleichen Fachleiter/Hauptseminarleiter anders klar oder auch nicht.


    Ich habe eine Freundin im gleichen Seminar "beerbt" - gleiche Fachleiter, gleicher Hauptseminarleiter. Wir haben trotzdem zum Teil sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht.


    Etwas von den seminareigenen Konzepten kann man den Homepages entnehmen, der Rest menschelt eben sehr stark. Wer weiß sicher, welche Fachleiter im Dienst sind? Welchen Fachleiter man erwischt - je nach Fach gibt es ja mehr als einen.


    Dir wünsche ich aber, dass du - wie auch immer - an ein Seminar gerätst, an dem du dich wohl fühlst und an dem du gut betreut/ausgebildet wirst.


    (Hast du denn einen Ref-Platz sicher? Die Plätze sind ja noch nicht vergeben!)

    Gerade in Religion bewerte ich die mündliche Beteiligung sehr stark. Wenn du also die Bewertung der mündlichen Beteiligung (bei mir: Bereitschaft sich zu äußern, Stellung zu nehmen, kritische Fragen zu stellen, auf Wissensfragen eingehen, Fachwissen zeigen) als Hauptkriterium siehst (das spiegelt ja die Leistung in jeder Unterrichtsstunde wider), dann erhältst du vielleicht nicht Dezimalnoten (mit mehreren Nachkommastellen).


    Ich lasse aber auch jeweils einen Test pro Halbjahr schreiben, bewerte die Hefter, ermögliche Referate (bzw. setze sie voraus)...


    Das hängt aber auch von den schulinternen Absprachen/Vereinbarungen ab. Wie gewichten deine Kollegen die einzelnen Schülerleistungen?


    Ich berücksichtige auch, wann die Schüler die besseren Leistungen erbracht haben. Saisonarbeiter? Oder Dauerarbeiter? Schüler, die erst drei Wochen vor den Zeugnissen die Arbeit "erfinden"? Schüler, die auch von sich aus, besondere Aufgaben erledigen? (Und nur dafür habe ich die Note "1". - Es sei denn, ein Schüler ist immer leistungsmäßig dauerpräsent mit sehr guten Beiträgen. Eine Zusatzaufgabe ist aber auch dann erforderlich!)

    Zitat

    Original von Tristan


    In wie weit sollte der Würfel für Erfolg stehen, das verstehe ich noch nicht ganz...die anderen Vorschläge gefallen mir allerdings...


    Wenn der Sek I-Kollege viele Einsen würfelt, hat der Schüler "Erfolg" :D

    Öh, mich irritiert seit Tagen der Titel des Threads...
    Müsste das nicht heißen: Kinderwunsch aber wann?
    Das "wie" dürfte doch klar sein, oder? (Das musste ich jetzt mal los werden. ;))


    Zum Thema ist schon viel gesagt worden.
    Verlass dich nicht auf Sicherheiten. Für diese kann keiner garantieren. Ich wünsche dir für die Schwangerschaft und Geburt viel Glück und der Rest ergibt sich.
    (Wir haben es auch ohne Elterngeld und ohne Zuverdienst geschafft. - Ich hatte Angestelltenbezüge - hatte meinen Dienstantritt direkt nach dem Mutterschutz - mein Mann hat die "Hausarbeit" übernommen und ist dann später in den Schuldienst eingestiegen.)


    Tja, ich bin sehr anspruchsvoll. :tongue:
    Manchmal "lese" ich mir beim Schreiben nicht selbst zu. Vielleicht hätte ich gestern doch erst die Deutscharbeiten fertig korrigieren sollen. Oder lag es daran? Haben die Schüler jetzt von rings nach lechz geschrieben? Ich weiß es nicht! Ich brauche Ferien...
    Vielen Dank, ihr durftet gestern schon drüber lachen, ich erst jetzt...


    Alias:
    lechts und rings darf man doch mal verwechserln


    Danke, Alias und Fröschle :wink:

    Bei den Erwartungen muss man wohl zwischen den verschiedenen Schulformen unterscheiden. Aber gut, dass ich den Anfang machen kann, da ich an einer Hauptschule arbeite, sind meine Ansprüche wohl zum Teil niedriger als bei den Kollegen der anderen Schulformen.


    - Rechtschreibung: allgemeine Regeln zur Groß- und Kleinschreibung (nach Wortarten unterscheiden können), Doppelkonsonanten, Schreibung der s-Laute: s, st, sch, ch, Satzzeichen (Punkt, Fragezeichen, Ausrufezeichen) - eventuell Komma bei Aufzählungen, Zeichen der wörtlichen Rede


    - Mathematik: Umgang mit Geodreieck oder Lineal, Grundrechenarten (wird bei uns zwar ausführlich wiederholt, aber mehr Kenntnisse wären sehr schön), einfache Textaufgaben umsetzen können in mathematisches Rechnen


    - Selbstorganisation: man schreibt im Heft von oben nach unten und von ganz rechts nach links (nicht mitten in der Reihe/Linie beginnen), man unterstreicht Überschriften, man kann Tabellen zeichnen (s. o. Umgang mit Lineal), man weiß, dass die Hefte und Bücher zu Beginn des Unterrichts auf dem Tisch liegen, man schreibt sich die Hausaufgaben auf, man kann Hefte richtig beschriften (Name, Fach, Klasse), für jedes Fach ein neues Heft/neuer Schnellhefter (also nicht alles durcheinander)


    traumhaft wäre noch folgendes: man kann den Stundenplan lesen und packt die Schultasche abends bzw. nach den Hausaufgaben vollständig (dieser Wunsch geht wohl eher an die Eltern)


    Ich weiß durch Kontakte zu Grundschule, dass die Kinder das alles eigentlich gelernt haben, aber wir müssen meistens wieder bei Null anfangen. (Das Problem begleitet uns dann sechs Jahre lang, dass man in jedem Schuljahr wieder - bei einigen Schülern - bei fast Null anfangen muss!)


    Ach- und nicht pausenlos in der Klasse rumrennen wollen bzw. auf Toilette flitzen müssen.


    Hermine:
    Das ist bei uns fast immer so, in den Übungs- und Wiederholungsphasen zu Rechtschreibung und Grammatik können die Schüler die Regeln und können sie auch anwenden. Später dann: wie haben wir das schon gemacht? oh, das weiß ich nicht mehr...
    Und das obwohl wir auch durch den integrativen Ansatz das versuchen zu verhindern.

    Zitat

    Original von kakadu1609


    könnt ihr menschen denn mal aufhören so klugscheißerisch daher zu reden. hier stellen menschen fragen und bekommen so bescheuerte antworten!!! und sio jemand wie du ist lehrer geworden!!!


    HÖRT AUF SO EIN DRECK ZU SCHREIBEN BITTE!!!!


    Alias hat dir so viele Fragen beantwortet. Da ist keine bescheuerte Antwort dabei gewesen. Ich halte deinen Vorwurf für absolut unangemessen und unverschämt. Da macht sich jemand für dich die Arbeit, googlet selbst (das, was du selbst hättest machen können!), gibt dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung... und dann so einen haltlosen Anpfiff.


    Ja, meine Schüler sollen erst selbst in einem Buch (z. B. Lexikon - liegt im Klassenschrank) nachgucken, wenn sie keine für sie brauchbare oder verständliche Antwort finden, dann können sie mich fragen.


    Und - wie es in den Wald hineinruft, so schallt er heraus: Ich bin ne 1 in Informatik...


    Schade, wenn man als Forenneuling einen so unangenehmen Start hinlegt...

    Kann es sein, dass das Kind "lediglich" Konzentrationsprobleme hat?
    Es gibt eine Seite im Netz, die sowohl Wahrnehmungs-, Konzentrations- als auch Rechtschreibübungen anbietet. Sie ist zum Teil sehr spielerisch, so dass Kinder (auch deutlich ältere) diese Seite gerne nutzen.
    Die Seite ist kostenlos, man muss sich nicht anmelden.


    http://www.legasthenie-software.de


    Man kann die Klassenstufe einstellen. Wie gesagt - auch "meine" Förderkinder (Sprachförderung Klasse 5/6) und auch die Schüler in Vertretungsstunden (Klasse 7) haben Spaß daran.

    Zitat

    Original von Nuffi
    Ich würde dir empfehlen, auf Berufschullehramt zu studieren, da kannst du später auch ins Fachgymnasium gehen! ;)


    Ich habe es so verstanden, dass Kazi das Studium bereits beendet hat.
    Ich habe auch Sek I/II studiert, damals war das Ref noch geteilt, d. h. ich war ein halbes Jahr an der Berufsschule, dann 1,5 Jahre am Gymnasium.


    Wie die Einstellungschancen nach dem Ref sind, kann ich natürlich (ohne Kristallkugel) nicht sagen. Aber ich denke, dass das Ref am Gymnasium besser geeignet ist, wenn man eventuell noch einmal wechseln will. Die Vorstellung, im Ref nur die "älter als 16"-Schüler zu unterrichten und danach am Gymnasium dann die ganze Bandbreite (10-18/19), stelle ich mir schwieriger vor als umgekehrt. Da du ja sagst, dass du am liebsten alle Altersgruppen unterrichten würdest, wäre dies ein weiterer Grund für das Gym als Ref-Ort.


    Eine Kollegin von mir (Sek I/II), die mit mir an der Hauptschule gearbeitet hat (damals gab es nicht für alle eine Stelle im Gym) ist nach ein paar Jahren problemlos zum Berufskolleg gekommen. (In dem Fall dann über einen Laufbahnwechsel.)

    Bei meinen Laborrechnungen steht z. B. nur


    cytologische Untersuchung...


    weder die Einzelheiten, geschweige denn der Befund. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da ein Befund genannt wird, das steht doch selbst bei Arztrechnungen nicht mit drauf (sondern nur der Untersuchungsanlass, z. B. Zustand nach Polytrauma...).

    Wir haben ca. 10 Lehrerkonferenzen im Schuljahr (d. h. jetzt kommen noch zwei: 10er-Entlassung und Allgemeine Zeugniskonferenz). Dauer meist knapp unter zwei Stunden.


    Dienstbesprechungen: 3? im Jahr - das merke ich mir nicht so genau.

    Ich nehme an, dass du das nicht ernsthaft wissen willst, oder?


    Du hast Deutsch als Fach angegeben! Ich lese mich auch nicht oft einen Buch...


    Sorry, jetzt die ernsthafte Antwort:
    Dein Freund hat Recht! Es ist falsch. Bemühe dich - wenigstens in der Schule (deinen Schülern zuliebe) - um die Anwendung richtiger grammatikalischer Strukturen.


    Richtig wäre aber: Ich gebe Claudia ihr Buch zurück. Oder: Hat Stefan sein Buch gelesen?
    So wie du es aber angedeutet hast, ist es sicher nicht richtig. Im Ruhrgebiet und am Niederrhein hört man solche Konstruktionen leider auch manchmal. ;(

    Mir fällt da ganz spontan ein Lied ein:


    Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel...


    Der Text ist von Rudolf Otto Wiemer, die Melodie von Peter Janssens oder Ludger Edelkötter, sehr kindgemäß (aber schon älter).


    (beim googlen schnell zu finden)


    Bei uns - Hauptschule - kommt das Thema nicht vor.


    Viel Erfolg bei der weiteren Planung.

    In NRW reicht zum Besuch der Höheren Berufsfachschule (mit integriertem Praktikum - insgesamt drei Jahre) den mittleren Bildungsabschluss (zu erreichen auf "allen" Schulen - bei uns nach dem 10. Schuljahr), d. h. auch unsere Hauptschüler (10 B) können auch ohne Qualifikation diese Schule besuchen.
    Das gleiche gilt für den Besuch der Fachoberschule.


    Die "Bildungsserver" der Bundesländer geben dazu aber auch Auskünfte, ich weiß das also nur für NRW. Die Berufsschulkollegen informieren regelmäßig unsere Schüler, ich bin froh, wenn ich dann immer gleichzeitig meine Infos aktualisieren kann. Da gibt es die Infos dann allgemein und auf das spezielle (uns nahe gelegene) Berufskolleg bezogen.

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