Genauso sollte die Schublade "Geschlecht" endlich niemanden mehr etwas angehen und man sollte es nicht unnötig thematisieren. Das wäre erst dann wichtig, wenn ich "untenrum" zum Arzt muss oder eventuell noch, wenn ich eine sexuelle Beziehung mit einer Person will und nicht pansexuell bin. Oder wenn man über Diskriminierung sprechen möchte. Fast keiner würde noch Kinder z.b. in "Ausländer" und "Deutsche" einteilen und sie ständig so bezeichnen, aber mit "Jungen" und "Mädchen" ist es komischerweise immer noch salonfähig.
Beiträge von nihilist
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Ich würde mich weigern oder kündigen! Ich kann nie frei, witzig und charismatisch mit Kindern sprechen, wenn Erwachsene zuhören. Das geht mir sogar mit Referendaren, Prakrikanten und Schulhelfern so und ich gewöhne mich nie daran, sondern strenge mich in diesen Stunden dermaßen an, auch für Erwachsenenohren astrein zu sprechen, habe ein extrem hohes Self-Monitoring in dieser Zeit, so dass ich nach solchen Stunden total groggy bin. Beim Gefilmtwerden weiß man ja noch nicht einmal, zu wem man alles spricht, und bekommt keine Rückmeldung durch missbilligende bzw. zustimmende Mimik etc. - für mich wäre das das Aus für meinen Beruf!
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das neue nutella ist echt kacke. was aber noch besser ist als das alte: cay gourmet haselnuss-nougat-creme, sowohl die sorte mit als auch ohne kakao. türkischer herseller, gips bei kaufland.
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es waren artikel auf der "meinungen"-seite, also keine berichte, und kolumnen. natürlich wurden nur artikel herausgesucht, in denen das geschlecht nicht thematisiert oder genannt wurde.
am selben abend, der lustig war, konnte im blindtest außerdem eine billig- von einer markenbiersorte nicht unterschieden werden.

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Würzburg, Stadtteil Frauenland
(ich habe da auch Männer gesehen)
Berlinchen
Irxleben
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Frauen und Männer schreiben unterschiedlich. Das ist erst mal eine vollkommen wertfreie Beobachtung.
ich finde die aussage trotzdem sexistisch und denke, dass sie nicht stimmt. ich habe mit freunden den test gemacht, dass wir uns viele zeitungsartikel ohne namen der autoren/autorinnen vorgelegt haben. wir haben das geschlecht nicht besser als mit münzwurf vorhersagen können. im forum hier erkenne ich auch keine geschlechtsspezifischen schreibmarotten.
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allein geht (leider) viel, viel schneller.
rotstift oder anderer korrekturstift?
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Ahh... Also bei einigen weiß ich es mittlerweile, aber nicht bei allen.
Wenn ihr in "Mein Profil" ein Geschlecht auswählen würdet, dann könnte, zumindest ich, hier einige der Argumentationen machmal besser verstehen. Könntet ihr euch mal bitte Gerndern? Ist das bei "Volker" schon eindeutig? (Das mit "Palim" tut mir echt leid. Hörte sich einfach für mich männlich an und in dem Fall von Palim muss ich zugeben, hatte ich sogar ein ganz spezielles männliches Gesicht und sogar eine Stimme dazu im Kopf.)
ich gebe in allen foren, falls nötig, als geschlecht "männlich" an, weil mir das (traurig, aber wahr) viel rechtfertigungsarbeit erspart und recht zuverlässig vor unnötigen shitstorms, belehrungen und ironischen tränenlachsmileys schützt. bei männern wird der inhalt des gesagten außerdem weniger mit ihrer geschlechterrolle assoziiert. in studien wurden geschichten mit "markierten" protagonisten wie "schwule" oder "schwangere" besser memoriert, da klischees und sinnbeilegungen als erinnerungshilfe wirken. das passiert bestimmt auch als frau, da die frau, nicht zuletzt durch die endungen und eben auch durch den rock beim strichmännchen, das markierte geschlecht ist. was ich in der unterplinte habe, verrate ich nicht. eigentlich voll komisch: sehen soll man nicht, was da ist, aber wissen wollen es alle, welcher art es ist.
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hä, warum ordnest du die buchstaben so einfach an?
schriftsteller.
UBITNELLEIR
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nie. ich gehe total gern in den supermarkt.
du auch?
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ich mochte nur buntes kunstspeiseeis ohne nahrhafte zutaten wie milch, genauso wie ich gummibärchen, bonbons und brause viel, viel geiler fand als schokolade und gebäck. war noch jemand als kind so halbwegs vegan bzw. fast schon anorganisch unterwegs?
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damals war der flutschfinger noch echt lecker mit mehr emulgatoren und weniger fruchtsaft!!
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sektkorken
UGGGGONAZJIN
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nach gefühl. ich mag keinen anweisungen folgen, daher backe ich auch nie, weil das nach gefühl natürlich schiefgeht.
gibst du auch in fast jedes essen für den bessere geschmack etwas süßes, z.b. zucker?
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tolle lasagnette-nudeln mit lachs-tomaten-sahne-weinsauce.
über welches essen freust du dich am meisten, wenn du gast bist?
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Bei Disc Center Sammelbestellungen gemacht und zur Belohnung einen 2,99 DM oder 7,99 DM-Artikel mit zwei Sternchen gratis bekommen.
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Es gibt Begriffe, bei denen völlig unabhängig vom Geschlecht eine gewisse Abwertung mitschwingt. Das Wort "Stewardess" habe ich ewig nicht mehr gehört, es heisst "flight attendant" bzw "Flugbegleiter/in". Das ist so wie die Krankenschwester, die heutzutage auch ziemlich irritiert.
was da mitschwingt oder früher mitschwang, hat natürlich mit sexismus zu tun. wenn eine frau einen beruf ausübt, wurde/wird er oft etwas weniger ernstgenommen. so pejorativ klingen männliche berufe sehr selten.
"frauenfußball" klingt auch wie eine minderwertigere version von "normalem" fußball (wird ja auch schlechter bezahlt). genau wie "frauenband". viele frauen mögen solche markierungen zu recht nicht. so, wie viele hier geborene menschen mit nichtweißer hautfarbe nicht nach ihrer "eigentlichen" herkunft gefragt werden möchten, möchten viele frauen in professionellem kontext nicht über ihr geschlecht, sondern eben über die profession definiert werden. das ist einer der gründe, warum das gendern mehrheitlich abgelehnt wird, gerade von frauen aus den östlichen bundesländern, die ganz selbstbewusst früher fachleiter und rektor waren und sich mit männern messen konnten und wollten. schade, dass diese selbstverständlichkeit verschwunden ist. luise f. pusch erwähnt in ihrem buch "das deutsche als männersprache", dass die endung -in früher sogar bedeutete, dass die frau das anhängsel eines mannes mit einem beruf war. die müllerin z.b. arbeitete selten in der mühle, sondern war eben die frau des müllers.
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es ist einfach total kontraproduktiv für eine egalitäre gesellschaft, bei frauen das geschlecht zu betonen. so kommen wir nie aus der sonderrolle raus. wir sind erst bei gleichberechtigung, wenn geschlecht egal ist und keiner mehr dran denkt. es geht wirklich niemanden etwas an, wir laufen ja auch nicht unten ohne rum! in england fühlten sich stewardess und actress zu recht diskriminiert von der extrawurstendung und machten sich dafür stark, auch steward und actor zu sein, da sie ja auch mithalten können. man mag die beste von allen lehrern sein, nicht nur von den lehrerinnen. generisches maskulinum ist schon nicht optimal, weil frauen NOCH seltener mitgedacht werden (oder dachte jemals jemand bei falcos "junge römer" auch an frauen?). aber bald werden sich die bedingungen fur frauen und andere nichtcismännliche geschlechter hoffentlich noch weiter verbessert haben, so dass dann das generische maskulinum, wenn man es weiterhin benutzt, wie im englischen funktioniert und die etymologie ein mahnmal an die sexistischen zeiten sein kann, was durchaus thematisiert werden sollte, wie auch bei straßenschildern, die auf eine unrühmliche vergangenheit verweisen, zusatztafeln wichtig sind. geschlechtslos kann die sprache werden, wenn die dumme rollenverteilung endlich abgeschafft ist.
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ich bin für:
das lehrer: neutral
die lehrerin: weiblich
der lehrerich: männlich
wir haben so ein schönes neutrales pronomen "es", aber alle leute sind sich dafür zu fein. "das kind" z.b. ist sehr praktisch. aber wenn man von einer person redet, die nebenan wohnt (nachbar/nachbarin) muss man das geschlecht sagen und kann es nicht ohne zu lügen vertuschen. das ist blöd. in england kann man einfach sagen "i met my neighbour", ohne dass jemand eifersüchtig wird. dasselbe bei freund/freundin vs. friend.
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omd - radio prague
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