Ich habe mich für Grundschule entschieden, weil meine Begabung bei Deutsch und Englisch liegt und ich Germanistik studieren wollte. In der Sekundarstufe wären das aber zwei Korrektufächer und auf dicke Heftstapel am Wochenende hatte ich keine Lust. Jetzt mache ich die Korrekturen meistens zackzack direkt im Austausch mit dem Kind in der Stunde, die Tests oder Aufsätze in großen Pausen und Freistunden. In Klasse 1-3 muss ich nur selten Stapel mit mach Hause nehmen.
Außerdem finde ich es linguistisch sehr interessant zu erfahren, was für Auffassungen und Ahnungen von Sprache die kleinen "Urmenschen" haben und wie sie diese lernen. Da geht es wirklich meist an die Substanz des Deutschen und nicht um Sekundärliteratur zu ollen Ganzschriften und Interpretationsgesülze.