Äh, ich schrieb, dass mir der Konsumentscheid der anderen schnurz ist.
der konsumentscheid EINER anderen person ist natürlich schnurz und geht einen nichts an. ich meinte die ranzen aber als beispiel dafür, wo geld (auch steuergelder, wenn solche "markenartikelposten" z.b. in kinderzuschläge einberechnet werden), hingeht: zu konzernen, die sich ihre werbung und ihre markenrechte von unkritischen konsumenten bezahlen lassen.
heutzutage bedeutet markenprodukt oft nicht mehr qualität. das war vielleicht in der wirtschaftswunderzeit so (miele-waschmaschine als anschaffung fürs leben). aber ich musste schon oft erleben, dass markenprodukte ebenso schnell kaputtgingen wie billigere (gerade rucksäcke und schuhe, und die "eastpak lifetime warranty" wollte gerade diese schäden (z.b. schnell kaputtes nassfach) nicht gelten lassen.
und falls diese ranzen wirklich so gut verarbeitet und unverwüstbar sind, haben sie doch ein längeres leben verdient als die zwei jahre, die sie einem kind gefallen. dass es anscheinend als schäbig gilt, einen gut erhaltenen, gewaschenen schulranzen zu übernehmen, finde ich in puncto nachhaltigkeit und erziehung zu dieser auch bedenklich.