Beiträge von raindrop

    um Beispiel in der 3. Klasse mehrere schriftliche Verfahren kennengelernt, erläutert, verstanden und miteinander verglichen werden sollen.

    warum zwei Rechenwege funktionieren und aus welchem Grund man sich für Variante a oder b entscheidet,

    *seufz* nicht schon wieder solch einen Exkurs am Rande. Du hast das falsch verstanden. Man lernt ein schriftliches Verfahren der Subtraktion und nein, das hat nichts mit verschiedenen Rechenwegen zu tun. Es macht einfach logisch durchdacht überhaupt keinen Sinn bei einer Subtraktionsaufgabe zu entscheiden welches schriftliche Verfahren man jetzt anwendet, da sie einmal verstanden und eingeübt keinen Vorteil bei irgendeiner Aufgabe machen und man plötzlich das Verfahren ändern sollte... Sie sollten das eine Verfahren verstehen und natürlich auch verstanden haben, warum man stellengerecht aufschreibt, warum man im Vorfeld diese Aufgaben halbschriftlich mit den Kindern erarbeitet. Die meisten verstehen das dann tatsächlich auch, was sie da machen.

    Wenn man Additions- oder Subtraktionsaufgaben ohne Verfahren rechnet sieht es wieder anders aus. Da gibt es verschiedene Rechenwege, die je nach Aufgabe schneller zur Lösung kommen...

    Ohne Begrenzung der Migration ist das ganze in meinen Augen jedoch ein Fass ohne Boden

    Mit Begrenzung der Migration können wir den Laden Deutschland im nächsten Jahrzehnt auch gleich dicht machen oder weiter zugucken, wie der Arbeitskräftemangel sich um ein Vielfaches verschlimmert. Dagegen wäre heute noch Paradies...

    Es braucht eher eine größere Veränderung in den Schulstrukturen (Stichwort Ganztagsschulen) und Umschichtung der Geldströme um dies zu finanzieren.

    LEGO für harte Kerle..

    Lol, ich dachte erst, was stellen die sich so an, sind doch nur bunte Herbstblätter, bis ich es verstanden habe...

    Warum zum Henker macht man sowas? Abhärtung für das Kinderzimmer?

    Diese Einstellung setzt aber auch voraus, dass die Eltern der bildungsnäheren Schichten bei den Hausaufgaben helfen (sollen)

    Nein, ich setze das nicht voraus. Diese Hausaufgabenbetreuung könnte man für alle öffnen. Bei bildungsnahen Schichten ist die Hilfe zu Hause oder in Form von Nachhilfe-Unterricht tatsächlich oft vorhanden. Das Problem ist vielleicht auch an Nicht-Gymnasien höher?

    Ich finde den Einklang von Schule und Eltern bei der Erziehung von Heranwachsenden gut

    Das wäre schön, wenn das gegeben wäre, aber es ist utopisch den vorauszusetzen. Er funktioniert in großen Teilen der Gesellschaft aus den verschiedensten Gründen nicht. Das sich benachteiligte Kinder dann durchkämpfen sollen ist ein bisschen zynisch. Unser Schulsystem ist in dieser Hinsicht sozial sehr ungerecht. Dies wird durch Hausaufgaben und fehlenden Ganztagsschulen noch verstärkt. Es bräuchte viel mehr Ganztagsschulen und das nicht auf freiwilliger Basis. Hausaugaben nur mit adäquater Hausaufgabenbetreuung.

    Russische und Nordkoreanische Schulbücher enthalten bestimmt auch ganz tolle, schwierige Matheaufgaben

    In diesem Thread geht es um die Mathematik, das Thema, welches du ansprichst ist wichtig und kann man diskutieren, aber bitte in einem anderen Thread.

    Russische Mathebücher sind tatsächlich gut und auf einem höheren Niveau als unsere, aber auch in Russland wird beklagt, dass das Niveau im Vergleich zu Sowjetzeiten deutlich gesunken ist. International spielen russische Mathematiker nicht mehr die Rolle, wie noch zu Zeiten von Kolmogorow, Nowikow, Perelman, Smirnow, usw.

    Aber die Aufgabe in der Schule ist es ja auch nicht alle zu einem Mathestudium zu befähigen.

    Der heilige Mann aus Rom. Für so ein Statement werden andere in die Friedensschwurblerecke gestellt

    Da gehört für mich auch der Papst hin. Heiliger Mann? Das ich nicht lache. Ein alter Mann, der auch mal senilen Blödsinn von sich gibt, gerade wenn es um Politik geht.

    Er erhält für seine Aussagen eine Menge Kritik aus verschiedenen Richtungen, auch von seinen katholischen Untergebenen aus Deutschland.

    Wie erklärt ihr euch denn die neuen Aussagen der USA bezüglich der Kampfpanzer?

    Das hat meiner Meinung nach logistische Gründe. Der Abrams hat eine Gasturbine und braucht einen speziellen Treibstoff, im Gegensatz zum Leopard der einen Dieselmotor hat. Es müsste eine neue Logistik aufgebaut werden. Im Notfall kann er auch mit Diesel laufen, verbraucht dann aber doppelt so viel Treibstoff wie der Leopard.

    Das sind die üblichen Floskeln, ja

    Das sind bedauerlicherweise keine Floskeln, das ist die Realität in unseren Schulen in Deutschland. Manchmal trifft man Lehrkräfte in den weiterführenden Schulen, mit denen man sich konstruktiv darüber austauschen kann, wie die Kinder in der 5 angekommen sind. Meistens interessiert es aber keinen. Daher gehe ich davon aus, dass es da keine Probleme gibt. Alles andere kann ich nicht ändern.

    Ich stelle mal die ketzerische Frage, wonach sich die Grundschuldidaktik eigentlich richten sollte

    Man könnte auch die ketzerische Frage stellen, wonach sich eigentlich die Didaktik in der Sekundarstufe richten sollte.

    Ich unterrichte meine Kinder so, dass sie die Kompetenzen erwerben, die im Lehrplan definiert sind. Bis jetzt passt es für die weiterführende Schule, sofern sie denn mit uns reden.

    Alles andere ist eigentlich Aufgabe der KMs, wenn sie denn mal ihren Job machen.

    ch bin mir nicht so sicher, dass man für einen "verzweifelten Verteidigungskampf" wirklich Phosphorgranaten benötigt. Die Forderungen der ukrainischen Verantwortlichen werden diesbezüglich schon auch immer befremdlicher.

    Vielleicht nicht, aber ein verzweifelter Verteidigungskampf ist es trotzdem. Russland setzt Phosphorbomben und Streumunition schon seit einiger Zeit ein, das finde ich befremdlich.

    Die Fachleiter:innen, bei uns Seminarleiter:innen, haben manchmal wenige Stunden in der Schule, manchmal sogar keine.

    Mit diesen Stunden sind sie selten im Hauptfach eingesetzt, weil dies ja eine Anwesenheit von wenigstens 4 Tagen erfordern würde. Die anderen Tage sehen sie viel Unterricht und ich denke, die Ansprüche schrauben sich nach oben und werden durch derartige Veröffentlichungen zusätzlich ins Absurde geführt.

    Ja, das wird es vielleicht sein. Allerdings waren die mir bekannten Fachleiter (wir hatten Hauptseminarleiter, die für das allgemeine Pädagogische zuständig waren und Fachleiter dann für die Fächer) auch nicht auf dem neuesten Stand der Didaktik und auch nicht so von Veröffentlichungen getriggert. Vielleicht eher geblendet durch die vielen "Zauberstunden", wie Rala geschrieben hat.

    Dass man sich fachfremd einarbeiten muss, ist klar, das muss man in jedem fachfremden Fach, nicht allein in Mathe.

    Ich finde das in so einem elementaren Fach wie Mathe schon sehr gefährlich, da sie ja im Referendariat noch nicht mal begleitende Lehrkräfte hatten, die ihnen zumindest etwas Grundlagen vermitteln konnten. Mittlerweile müssen die StudentInnen ja zumindest Grundlagenkurse in dem Fach Deutsch oder Mathe belegen, welches sie in der 2-Fach Ausbildung nicht gewählt haben. Das war aber viele Jahre nicht so.

    NDS schafft es, Curricula im laufenden Schuljahr rückwirkend einzusetzen,

    Na dann freuen wir uns schon auf den neuen Lehrplan, der 2024/ 2025 kommen soll.

    nd meiner Beobachtung nach noch am ehesten bei den studierten Mathematikern verfangen, gerade weil sie von den weiterführenden Möglichkeiten und dem schwierigeren Ansatz fasziniert sind

    Ja, das ist tatsächlich eine Schwachstelle bei ausgebildeten Mathematikern. Wir wurden zusätzlich während des Referendariats von den Fachleitern auf das Zahlenbuch eingeschworen, da durfte man nichts gegen sagen und in Deutsch auf Sommer-Stumpenhorst, aber das ist eine andere traurige Geschichte...

    Aber auch wenn ich die Ansätze des Zahlenbuches gut finde ;) Würde ich das meinen KollegInnen in der Schule nie zumuten. Wir nutzen daher ein anderes Lehrwerk.

    und Referendaren mit den Veröffentlichungen etwas vorgegaukelt oder abverlangt wird, das völlig unrealistisch ist.

    Zum Teil ist das ein Problem der Ausbildung in der Uni, aber dort sind eigentlich auch abgeordnetete Lehrkräfte tätig, die den Lernstoff eigentlich gut einordnen können müssten.

    Den Bruch damals habe ich im Referendariat erlebt. Die Fachleiter waren das Problem mit ihren völlig überzogenen Ansprüchen und die waren neben ihrer Tätigkeit im Seminar alle noch mit ein paar Stunden im Schuldienst tätig. Sie sollten es eigentlich wissen, was aus der Theorie taugt und was nicht. Irgendwie lebten die aber in irgendeiner anderen Welt.

    Zusätzlich haben wir noch viele Lehrkräfte die Mathe nicht studiert haben und trotzdem in der Grundschule unterrichten sollen. Wie soll das funktionieren? Das die sich durchkämpfen, wie du beschrieben hast, ist klar, sie haben nicht die Wahl.

    weil du mir das Wort umdrehst

    ja sorry, der erste Teil deiner Aussage hat bei mir getriggert. Ich bin halt immer wieder ehrlich verwundert, wo dieses Vorgehen herkommt. Es wird nicht in der Uni gelehrt, es gibt keinen einzigen Eintrag in der Fachwissenschaft, das so zu handhaben, es stand auch nie in keinem einzigen Lehrplan, die Schulbücher machen darauf aufmerksam nur ein Verfahren zu nehmen und dennoch kommt es immer wieder vor.

    Das Argument mit den Rechenwegen ist nicht so ganz plausibel. Kommt das noch vom Übergang der Öffnung zum Abziehverfahren? Vor dieser Öffnung haben ja quasi alle im Westen nach dem Ergänzungsverfahren gelernt.

    Aber ja ich habe auch verstanden und gelesen, das du das nicht mehr machst ;) und selbst wenn, wenn es denn funktioniert. Meine wären wie gesagt heillos überfordert, sind sie schon mit einem Verfahren.

    Du machst es nur, weil es der Wittmann von dem blöden Zahlenbuch schreibt.

    Ich mag das Zahlenbuch, Wittmann mag ich nicht ;) Es sind allerdings fast alle Didaktiker, die das schreiben und lehren nicht nur Wittmann.

    ..ist doch mal eine schöne Antwort auf das Kriegsgeheul von allen Seiten.

    sag das Putin. Er kann sofort Befehlen, dass seine Soldaten aufhören zu schießen, sich zurückziehen und dann könnte man vielleicht über Frieden verhandeln. Scheint er nicht zu wollen.

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