wenn wir unser Hauptaugenmerk darauf legen, irgendwelche fiktiven, selbst-gesetzten Grenzen einzuhalten, statt an globalen Lösungen zu arbeiten.
zu einer globalen Lösung gehört auch, den eigenen Verbrauch so weit wie möglich zu verringern. Wenn jeder so denken würde wie du, würde sich wohl kaum etwas ändern, da alle auf den anderen warten...
In vielen Regionen hat die Kolonialherrschaft auch Strukturen geschaffen bzw. den Weg geebnet dafür, dass die Länder heute so gut dastehen oder zumindest mal die Chance dazu hatten
Das ist schon eine sehr naive Sichtweise. Viele der heutigen Probleme in Afrika und Asien lassen sich auf den Kolonialismus und der ewigen Einmischung der westlichen Interessen zurückführen, der auch heute noch besteht.
Aber letztendlich liegt es in den Händen der Bevölkerung selbst, sich gegen schlechte Regierungsarbeit und Korruption zu wehren.
Lustig das du das erwähnst. Im Iran ist genau das geschehen. Die vom Westen unterstützte korrupte Regierung des Schahs war für die dortige Bevölkerung so unerträglich, das sogar eine islamische Regierung eine Verbesserung war.
Klar gibt es viele schlechte Deals - z.B. für afrikanische Länder beim Handel mit Agrarprodukten.
Du hast die ganzen Rohstoffe vergessen, weswegen Afrika immer noch ausgebeutet wird und die multinationalen Konzerne will ja keiner im Western erzürnen, oder? Denn wenn die dortige Bevölkerung sich dagegen wehren würde und eine Wirtschaft aufbaut, um diese Rohstoffe selbst zu veredeln und die Gewinne für den Aufbau des Landes nutzen würde, müsste man diese Konzerne entmachten und die Knebelverträge verbrennen. Was würde dann wohl passieren? Die Regierungen dieser Konzerne würden intervenieren, drohen, evtl. sogar irgendwelche Regierungen stürzen? Und es wäre alles wieder beim alten...