Beiträge von raindrop
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Weil es alleine schon platzmäßig unmöglich ist? Der Wohnungsmarkt ist schon jetzt überfordert. Wo sollen all die Leute leben? Deutschland ist ein verhältnismäßig kleines Land und Europa (besonders ohne den russischen Teil) ein kleiner Kontinent.
Ach das passt schon. Bis 2050 wird die Bevölkerung in Deutschland auf ca. 69 Millionen schrumpfen. Da können wir ohne Probleme 14-15 Millionen Menschen bei uns aufnehmen.
Und letztendlich wurde ihm mehr eine schwierige Weltwirtschaftslage zum Verhängnis als irgendwelche Korruptionsvorwürfe, wie du sie einfach mal in den Raum gestellt hast.
Das stelle ich nicht in den Raum, das ist faktisch und geschichtlich gesichert festgestellt. Nicht das das Regime danach besser war, aber die Iraner fanden es bedauerlicherweise besser als den Schah zu ertragen.
Ich verweise hier mal auf Volker Pisper, der fasst das auf amüsante und traurige Art gut zusammen: Volker Pispers: Der Kampf gegen den Terrorismus IRAK | IRAN | Taliban | ISIS | IS - Bananenrepublik
Ein säkularer Staat ist immer besser als ein islamsicher Gottesstaat
Da gebe ich dir recht, würde es aber erweitern: ein säkularer Staat ist immer besser als ein fundamentalistischer Gottesstaat. Ich möchte auch nicht von fundamentalistischen Christen regiert werden, die sind genauso schlimm.
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Die Sprachüberprüfung war ein Screening mit vorgegebenem Material, keine ärztliche Untersuchung, die ja erst viel später erfolgte.
Es gab auch keine medizinische Diagnose, sondern eine Einschätzung des Sprachverständnisses, die zur Einteilung für den Förderunterricht führen konnte.
Genauso war es damals in NRW Anfang der 2000er Jahre mit dem Delfin Projekt, bis es 2014 wieder abgeschafft wurde. Nicht perfekt, aber es war eine Chance Kindern frühzeitig eine Sprachförderung oder weitergehende Förderungen zukommen zu lassen und nicht erst in der Schuleingangsphase.
Verlagert wurde diese Sprachförderung in die Kindergärten, ähnlich wie es jetzt in Niedersachsen gehandhabt wird. Die Erzieherinnen die ich kenne, bemühen sich wirklich. Sind aber ähnlich wie in den Schulen chronisch unterbesetzt und nur unzureichend fortgebildet worden, um dort eine langfristige und effektive Sprachförderung durchzuführen. Und zudem gehen auch nicht alle Kinder, die eine Sprachförderung benötigen in den Kindergarten.
Wenn hier mehr Ressourcen und Geld investiert würde, wäre das schon ein wichtiger Schritt für eine bessere Sprachförderung, der sich langfristig auswirken würde.
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Beschäftige dich mal mit der politischen Geschichte des Irans im 20. Jhd. und du wirst sehen, dass das Ganze deutlich komplexer ist, als dass du das hier in nem Zweizeiler auch nur halbwegs erschöpfend analysieren könntest.
Das gleiche könnte ich dir auch anraten. Der Zweizeiler ist selbstredend keine erschöpfende Analyse, fasst es aber gut zusammen. Ansonsten gehe bitte auf die Inhalte ein und spare dir die unnützen Ablenkungen.
Und was ist dein Lösungsvorschlag? Alle Armen kommen hier her und die Konzerne beuten weiter aus?
Erster Teil deines Vorschlages, ja, warum nicht. Zweiter Teil natürlich nicht, das hättest du gerne? Ein Vorschlag wäre z.B. Konzerne viel deutlicher in die Verantwortung zu nehmen, unter welchen Bedingungen in ihrer Lieferkette produziert wird und sie empfindlich bestrafen, wenn sie definierte Standards was Menschenrechte, Bezahlung, Ausbeutung usw. angeht ignorieren oder zu ihrem Vorteil nutzen.
Man könnte manche Gewinne, z.B. von Rohstoffausbeutenden Konzernen auch deutlicher abschöpfen, um sie vielleicht dazu zu nutzen die Bildung in den entsprechenden Ländern zu finanzieren.
Was ist denn dein Vorschlag? Bildung alleine macht nicht satt...
Vielleicht würde es schon helfen, wenn man nicht einfach pauschal von Kolonialismus (ich weiß, das ist ein toller pauschalisierender Feindbegriff in der linken Szene, so wie Kapitalismus auch) im negativen Sinne sprechen würde, sondern zwischen der Kolonialherrschaft unterschiedlicher Länder unterscheiden würde.
Der Begriff Kolonialismus ist kein Kampfbegriff der linken Szene, sondern ein Begriff aus der Geschichtswissenschaft. Den Begriff derart ins lächerliche zu ziehen, wie du es tust, ist typisch für die Rechte Szene, dann wundere dich nicht, das dich hier die meisten nicht mehr ernst nehmen. Es gibt keinen positiven Kolonialismus, noch positive Auswirkungen.
Die These, das der Kolonialismus auch gute Entwicklungen in einigen Ländern hervorgerufen hat, wird immer mal wieder behauptet, ist aber nicht zu belegen. Es mag sein, dass es Phasen gab, in dem im Sinne der Eroberer diese Kolonien gute Erträge abgeworfen haben, dafür wurden aber auch massenhaft Menschen umgebracht und die Rohstoffe ohne Hemmungen aus dem Land geschafft.
Der Aufbau vieler Infrastrukturprojekte und Bildungsprojekte wurde überwiegend in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg begonnen, in der Zeit der beginnenden Dekolonierungsphase.
Ich glaube kaum, dass Indien sich wegen der Engländer zu einer Demokratie entwickelt hat, wohl eher trotz des unglaublich brutalen Vorgehens der Engländer.
Marokko wäre wohl deutlich reicher, wenn die Franzosen das Land nicht so ausgebeutet hätten.
Oder vielleicht wäre die Entwicklung auch ganz anders verlaufen ohne Einmischung der Europäer. Es gibt für deine Thesen keinerlei Belege.
Wenn du dir mal Statistiken anschaust, wirst du feststellen, dass weltweit die deutliche Mehrheit der ärmsten Länder eine islamische Mehrheitsbevölkerung haben.
Wenn du sie dir einmal ansiehst, wirst du feststellen, dass die ärmsten Länder in Afrika liegen, die unter dem Kolonialismus am meisten leiden mussten. Die Konsequenz der Radikalisierung ist halt ein von uns verursachtes Problem, wie du ja auch festgestellt hast.
Zumal nicht alle der ärmsten Länder jetzt zwingend einem radikalen Islam unterliegen. Es gibt auch viele arme christliche Länder, wie erklärst du dir das?
Andere wohlhabende islamische Länder sind nur wohlhabend aufgrund der Bodenschätze, aber nicht aufgrund Bildung und Forschung, da beides in einem massiven Spannungsverhältnis zu einer fundamentalen Auslegung des Islam steht.
Ach hier sind es dann nur die Bodenschätze, die die Länder reich gemacht haben. Vielleicht haben sie die Bodenschätze auch klug verwertet.
Diese Länder investieren auch massiv in ihre Bildung und Forschung.
Kann es sein, das du massiv Vorurteile und Fehleinschätzungen bezüglich des Islams hast?
der Iran sind unter den islamischen Ländern sehr positive Ausnahmen,....und in dem anderen auf die liberale, dem Westen angenäherte Zeit in den 60ern und 70ern
das ist 60 Jahre her, das hätte denn dein böser Islam schon längst zunichte gemacht. Zudem war das Regime damals so korrupt, das von dem Reichtum des Landes nichts bei der normalen Bevölkerung gelandet ist.
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Durch die Selbstständigkeit habe ich eine Verantwortung aber auch einen Kostenapparat, den ich nicht einfach abdrehen kann. Und dank Corona und Inflation ist der finanzielle Puffer sehr gering. Daher mag die Entscheidung zwar richtig und wichtig, gewiss aber nicht einfach sein.
Das kannst du nur selber abschätzen, was eine nebenberufliche Weiterbildung dich kosten würde. Mittel- und Langfristig wärst du nur sicherer aufgestellt als momentan. Wenn jemand mit einer entsprechenden Ausbildung kommen sollte, verlierst du dein Einkommen und musst sowieso nochmal neu denken. Mir wäre das zu unsicher. Aber es ist dein Leben, vielleicht hast du ja Nerven wie Stahlseile

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wenn wir unser Hauptaugenmerk darauf legen, irgendwelche fiktiven, selbst-gesetzten Grenzen einzuhalten, statt an globalen Lösungen zu arbeiten.
zu einer globalen Lösung gehört auch, den eigenen Verbrauch so weit wie möglich zu verringern. Wenn jeder so denken würde wie du, würde sich wohl kaum etwas ändern, da alle auf den anderen warten...
In vielen Regionen hat die Kolonialherrschaft auch Strukturen geschaffen bzw. den Weg geebnet dafür, dass die Länder heute so gut dastehen oder zumindest mal die Chance dazu hatten
Das ist schon eine sehr naive Sichtweise. Viele der heutigen Probleme in Afrika und Asien lassen sich auf den Kolonialismus und der ewigen Einmischung der westlichen Interessen zurückführen, der auch heute noch besteht.
Aber letztendlich liegt es in den Händen der Bevölkerung selbst, sich gegen schlechte Regierungsarbeit und Korruption zu wehren.
Lustig das du das erwähnst. Im Iran ist genau das geschehen. Die vom Westen unterstützte korrupte Regierung des Schahs war für die dortige Bevölkerung so unerträglich, das sogar eine islamische Regierung eine Verbesserung war.
Klar gibt es viele schlechte Deals - z.B. für afrikanische Länder beim Handel mit Agrarprodukten.
Du hast die ganzen Rohstoffe vergessen, weswegen Afrika immer noch ausgebeutet wird und die multinationalen Konzerne will ja keiner im Western erzürnen, oder? Denn wenn die dortige Bevölkerung sich dagegen wehren würde und eine Wirtschaft aufbaut, um diese Rohstoffe selbst zu veredeln und die Gewinne für den Aufbau des Landes nutzen würde, müsste man diese Konzerne entmachten und die Knebelverträge verbrennen. Was würde dann wohl passieren? Die Regierungen dieser Konzerne würden intervenieren, drohen, evtl. sogar irgendwelche Regierungen stürzen? Und es wäre alles wieder beim alten...
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Du kannst so weitermachen, dann bist du vom Glück abhängig, ob studierte Lehrkräfte gefunden werden. Sind sie da, bist du sofort weg.
Alternativ, mach einen Abschluss fertig, wenn du als Lehrkraft arbeiten willst. Ob das bei dir noch geht, kann dir nur die Uni sagen, geh zur Studienberatung.
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"Damals, in meiner Schulzeit, war noch alles anders und viel besser. Aber heute..."
Das hat sie doch überhaupt nicht geschrieben. Sie hat nur beschrieben, wie es momentan an vielen Schulen faktisch ist und das deckt sich auch mit der Statistik. Ob das gut oder schlecht ist, wäre zu diskutieren. Aber der Preis für mehr Abiturienten ist logischerweise nun mal eine geringere Qualität...
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Dann dürfte auch kein MINT-Student einen Nebenjob während der Vorlesungszeit haben können.
Das trifft allerdings auch auf die StudentInnen der Medizin zu, die müssen ja auch was essen...
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Wobei ich hier nicht viel Gutes über die Gesamtschulen gelesen habe. Aber von der Idee her top.
Wobei das wirklich von Bundesland zu Bundesland und auch teilweise von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich ist. In der niedersächsischen Stadt in der ich lebe, funktioniert die Durchmischung sehr gut. Die integrierten Gesamtschulen haben fast alle einen guten Ruf und auch die Akademikerfamilien schicken ihre Kinder auf diese Schulen.
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Ich baue - endlich mal - gerade an der Grundburg. Allein diese ist aber schon beeindruckend. Die Erweiterungen liegen aber ebenfalls bereits hier, nur die Zeit ist knapp
geht mir auch so, bis auf die letzte Erweiterung liegen sie bei mir rum und warten auf den Aufbau. Nur der Platz fehlt noch... Wir müssen anbauen...
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warum geht das eigentlich mit den qualifizierten nicht so einfach im Kollegium
Na dann passt mal auf, dass ihr nicht aus versehen einen Bären mit aufgenommen habt

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Was willst du denn da begrenzen? Es gibt doch zu wenige Akademiker, drum bin ich ja hier
Ist der Unterschied nicht auch, dass in der Schweiz der Anteil der SchülerInnen pro Jahrgang die Abitur machen deutlich geringer ist als in Deutschland?
Es wird also vorher schon ausgesiebt. Dementsprechend sind diese SchülerInnen dann vielleicht auch besser auf die Uni vorbereitet.
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Ich bin gerade bei Tüte 5
Grundburg oder die 25. Erweiterung?
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Ging mir genauso, aber ich habe nachgeschaut und es stimmt.
und das ist so absurd. Der sächsische Lehrplan für die Grundschule sieht ein Verfahren für die schriftliche Subtraktion vor, nämlich das Abziehverfahren mit Entbündeln. Alternativ wird das Ergänzungsverfahren vorgeschlagen.
Und das ist ein Problem in der Grundschule, was das erreichen der Kernkompetenzen angeht: schlechte oder ungenaue Lehrpläne, verwirrte Lehrkräfte, die das knappe Stundenkontingent damit verschwenden, unnötige Sachen mit den Kindern zu erlernen, statt die Zeit sinnvoll zu nutzen.
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Man hat einen Lehrplan, z.B. Sachsen, Lernförderschule Klasse 3/4 in dem steht, dass Ergänzungs- und Abziehverfahren beide gelehrt werden müssen
In den meisten Grundschullehrplänen wird das Verfahren offen gelassen, aber kein einziger Lehrplan der Grundschulen gibt vor, dass man zwei Verfahren lernen soll. Die Förderlehrpläne der Förderschulen kenne ich nicht. Es wundert mich massiv, dass das dort gefordert sein sollte.
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um Beispiel in der 3. Klasse mehrere schriftliche Verfahren kennengelernt, erläutert, verstanden und miteinander verglichen werden sollen.
warum zwei Rechenwege funktionieren und aus welchem Grund man sich für Variante a oder b entscheidet,
*seufz* nicht schon wieder solch einen Exkurs am Rande. Du hast das falsch verstanden. Man lernt ein schriftliches Verfahren der Subtraktion und nein, das hat nichts mit verschiedenen Rechenwegen zu tun. Es macht einfach logisch durchdacht überhaupt keinen Sinn bei einer Subtraktionsaufgabe zu entscheiden welches schriftliche Verfahren man jetzt anwendet, da sie einmal verstanden und eingeübt keinen Vorteil bei irgendeiner Aufgabe machen und man plötzlich das Verfahren ändern sollte... Sie sollten das eine Verfahren verstehen und natürlich auch verstanden haben, warum man stellengerecht aufschreibt, warum man im Vorfeld diese Aufgaben halbschriftlich mit den Kindern erarbeitet. Die meisten verstehen das dann tatsächlich auch, was sie da machen.
Wenn man Additions- oder Subtraktionsaufgaben ohne Verfahren rechnet sieht es wieder anders aus. Da gibt es verschiedene Rechenwege, die je nach Aufgabe schneller zur Lösung kommen...
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Ohne Begrenzung der Migration ist das ganze in meinen Augen jedoch ein Fass ohne Boden
Mit Begrenzung der Migration können wir den Laden Deutschland im nächsten Jahrzehnt auch gleich dicht machen oder weiter zugucken, wie der Arbeitskräftemangel sich um ein Vielfaches verschlimmert. Dagegen wäre heute noch Paradies...
Es braucht eher eine größere Veränderung in den Schulstrukturen (Stichwort Ganztagsschulen) und Umschichtung der Geldströme um dies zu finanzieren.
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LEGO für harte Kerle..
Lol, ich dachte erst, was stellen die sich so an, sind doch nur bunte Herbstblätter, bis ich es verstanden habe...
Warum zum Henker macht man sowas? Abhärtung für das Kinderzimmer?
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Diese Einstellung setzt aber auch voraus, dass die Eltern der bildungsnäheren Schichten bei den Hausaufgaben helfen (sollen)
Nein, ich setze das nicht voraus. Diese Hausaufgabenbetreuung könnte man für alle öffnen. Bei bildungsnahen Schichten ist die Hilfe zu Hause oder in Form von Nachhilfe-Unterricht tatsächlich oft vorhanden. Das Problem ist vielleicht auch an Nicht-Gymnasien höher?
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