Beiträge von raindrop

    Durch die Selbstständigkeit habe ich eine Verantwortung aber auch einen Kostenapparat, den ich nicht einfach abdrehen kann. Und dank Corona und Inflation ist der finanzielle Puffer sehr gering. Daher mag die Entscheidung zwar richtig und wichtig, gewiss aber nicht einfach sein.

    Das kannst du nur selber abschätzen, was eine nebenberufliche Weiterbildung dich kosten würde. Mittel- und Langfristig wärst du nur sicherer aufgestellt als momentan. Wenn jemand mit einer entsprechenden Ausbildung kommen sollte, verlierst du dein Einkommen und musst sowieso nochmal neu denken. Mir wäre das zu unsicher. Aber es ist dein Leben, vielleicht hast du ja Nerven wie Stahlseile ;)

    wenn wir unser Hauptaugenmerk darauf legen, irgendwelche fiktiven, selbst-gesetzten Grenzen einzuhalten, statt an globalen Lösungen zu arbeiten.

    zu einer globalen Lösung gehört auch, den eigenen Verbrauch so weit wie möglich zu verringern. Wenn jeder so denken würde wie du, würde sich wohl kaum etwas ändern, da alle auf den anderen warten...

    In vielen Regionen hat die Kolonialherrschaft auch Strukturen geschaffen bzw. den Weg geebnet dafür, dass die Länder heute so gut dastehen oder zumindest mal die Chance dazu hatten

    Das ist schon eine sehr naive Sichtweise. Viele der heutigen Probleme in Afrika und Asien lassen sich auf den Kolonialismus und der ewigen Einmischung der westlichen Interessen zurückführen, der auch heute noch besteht.

    Aber letztendlich liegt es in den Händen der Bevölkerung selbst, sich gegen schlechte Regierungsarbeit und Korruption zu wehren.

    Lustig das du das erwähnst. Im Iran ist genau das geschehen. Die vom Westen unterstützte korrupte Regierung des Schahs war für die dortige Bevölkerung so unerträglich, das sogar eine islamische Regierung eine Verbesserung war.

    Klar gibt es viele schlechte Deals - z.B. für afrikanische Länder beim Handel mit Agrarprodukten.

    Du hast die ganzen Rohstoffe vergessen, weswegen Afrika immer noch ausgebeutet wird und die multinationalen Konzerne will ja keiner im Western erzürnen, oder? Denn wenn die dortige Bevölkerung sich dagegen wehren würde und eine Wirtschaft aufbaut, um diese Rohstoffe selbst zu veredeln und die Gewinne für den Aufbau des Landes nutzen würde, müsste man diese Konzerne entmachten und die Knebelverträge verbrennen. Was würde dann wohl passieren? Die Regierungen dieser Konzerne würden intervenieren, drohen, evtl. sogar irgendwelche Regierungen stürzen? Und es wäre alles wieder beim alten...

    Du kannst so weitermachen, dann bist du vom Glück abhängig, ob studierte Lehrkräfte gefunden werden. Sind sie da, bist du sofort weg.

    Alternativ, mach einen Abschluss fertig, wenn du als Lehrkraft arbeiten willst. Ob das bei dir noch geht, kann dir nur die Uni sagen, geh zur Studienberatung.

    "Damals, in meiner Schulzeit, war noch alles anders und viel besser. Aber heute..."

    Das hat sie doch überhaupt nicht geschrieben. Sie hat nur beschrieben, wie es momentan an vielen Schulen faktisch ist und das deckt sich auch mit der Statistik. Ob das gut oder schlecht ist, wäre zu diskutieren. Aber der Preis für mehr Abiturienten ist logischerweise nun mal eine geringere Qualität...

    Wobei ich hier nicht viel Gutes über die Gesamtschulen gelesen habe. Aber von der Idee her top.

    Wobei das wirklich von Bundesland zu Bundesland und auch teilweise von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich ist. In der niedersächsischen Stadt in der ich lebe, funktioniert die Durchmischung sehr gut. Die integrierten Gesamtschulen haben fast alle einen guten Ruf und auch die Akademikerfamilien schicken ihre Kinder auf diese Schulen.

    Ich baue - endlich mal - gerade an der Grundburg. Allein diese ist aber schon beeindruckend. Die Erweiterungen liegen aber ebenfalls bereits hier, nur die Zeit ist knapp

    geht mir auch so, bis auf die letzte Erweiterung liegen sie bei mir rum und warten auf den Aufbau. Nur der Platz fehlt noch... Wir müssen anbauen...

    Was willst du denn da begrenzen? Es gibt doch zu wenige Akademiker, drum bin ich ja hier

    Ist der Unterschied nicht auch, dass in der Schweiz der Anteil der SchülerInnen pro Jahrgang die Abitur machen deutlich geringer ist als in Deutschland?

    Es wird also vorher schon ausgesiebt. Dementsprechend sind diese SchülerInnen dann vielleicht auch besser auf die Uni vorbereitet.

    Ging mir genauso, aber ich habe nachgeschaut und es stimmt.

    und das ist so absurd. Der sächsische Lehrplan für die Grundschule sieht ein Verfahren für die schriftliche Subtraktion vor, nämlich das Abziehverfahren mit Entbündeln. Alternativ wird das Ergänzungsverfahren vorgeschlagen.

    Und das ist ein Problem in der Grundschule, was das erreichen der Kernkompetenzen angeht: schlechte oder ungenaue Lehrpläne, verwirrte Lehrkräfte, die das knappe Stundenkontingent damit verschwenden, unnötige Sachen mit den Kindern zu erlernen, statt die Zeit sinnvoll zu nutzen.

    Man hat einen Lehrplan, z.B. Sachsen, Lernförderschule Klasse 3/4 in dem steht, dass Ergänzungs- und Abziehverfahren beide gelehrt werden müssen

    In den meisten Grundschullehrplänen wird das Verfahren offen gelassen, aber kein einziger Lehrplan der Grundschulen gibt vor, dass man zwei Verfahren lernen soll. Die Förderlehrpläne der Förderschulen kenne ich nicht. Es wundert mich massiv, dass das dort gefordert sein sollte.

    um Beispiel in der 3. Klasse mehrere schriftliche Verfahren kennengelernt, erläutert, verstanden und miteinander verglichen werden sollen.

    warum zwei Rechenwege funktionieren und aus welchem Grund man sich für Variante a oder b entscheidet,

    *seufz* nicht schon wieder solch einen Exkurs am Rande. Du hast das falsch verstanden. Man lernt ein schriftliches Verfahren der Subtraktion und nein, das hat nichts mit verschiedenen Rechenwegen zu tun. Es macht einfach logisch durchdacht überhaupt keinen Sinn bei einer Subtraktionsaufgabe zu entscheiden welches schriftliche Verfahren man jetzt anwendet, da sie einmal verstanden und eingeübt keinen Vorteil bei irgendeiner Aufgabe machen und man plötzlich das Verfahren ändern sollte... Sie sollten das eine Verfahren verstehen und natürlich auch verstanden haben, warum man stellengerecht aufschreibt, warum man im Vorfeld diese Aufgaben halbschriftlich mit den Kindern erarbeitet. Die meisten verstehen das dann tatsächlich auch, was sie da machen.

    Wenn man Additions- oder Subtraktionsaufgaben ohne Verfahren rechnet sieht es wieder anders aus. Da gibt es verschiedene Rechenwege, die je nach Aufgabe schneller zur Lösung kommen...

    Ohne Begrenzung der Migration ist das ganze in meinen Augen jedoch ein Fass ohne Boden

    Mit Begrenzung der Migration können wir den Laden Deutschland im nächsten Jahrzehnt auch gleich dicht machen oder weiter zugucken, wie der Arbeitskräftemangel sich um ein Vielfaches verschlimmert. Dagegen wäre heute noch Paradies...

    Es braucht eher eine größere Veränderung in den Schulstrukturen (Stichwort Ganztagsschulen) und Umschichtung der Geldströme um dies zu finanzieren.

    LEGO für harte Kerle..

    Lol, ich dachte erst, was stellen die sich so an, sind doch nur bunte Herbstblätter, bis ich es verstanden habe...

    Warum zum Henker macht man sowas? Abhärtung für das Kinderzimmer?

    Diese Einstellung setzt aber auch voraus, dass die Eltern der bildungsnäheren Schichten bei den Hausaufgaben helfen (sollen)

    Nein, ich setze das nicht voraus. Diese Hausaufgabenbetreuung könnte man für alle öffnen. Bei bildungsnahen Schichten ist die Hilfe zu Hause oder in Form von Nachhilfe-Unterricht tatsächlich oft vorhanden. Das Problem ist vielleicht auch an Nicht-Gymnasien höher?

    Ich finde den Einklang von Schule und Eltern bei der Erziehung von Heranwachsenden gut

    Das wäre schön, wenn das gegeben wäre, aber es ist utopisch den vorauszusetzen. Er funktioniert in großen Teilen der Gesellschaft aus den verschiedensten Gründen nicht. Das sich benachteiligte Kinder dann durchkämpfen sollen ist ein bisschen zynisch. Unser Schulsystem ist in dieser Hinsicht sozial sehr ungerecht. Dies wird durch Hausaufgaben und fehlenden Ganztagsschulen noch verstärkt. Es bräuchte viel mehr Ganztagsschulen und das nicht auf freiwilliger Basis. Hausaugaben nur mit adäquater Hausaufgabenbetreuung.

    Russische und Nordkoreanische Schulbücher enthalten bestimmt auch ganz tolle, schwierige Matheaufgaben

    In diesem Thread geht es um die Mathematik, das Thema, welches du ansprichst ist wichtig und kann man diskutieren, aber bitte in einem anderen Thread.

    Russische Mathebücher sind tatsächlich gut und auf einem höheren Niveau als unsere, aber auch in Russland wird beklagt, dass das Niveau im Vergleich zu Sowjetzeiten deutlich gesunken ist. International spielen russische Mathematiker nicht mehr die Rolle, wie noch zu Zeiten von Kolmogorow, Nowikow, Perelman, Smirnow, usw.

    Aber die Aufgabe in der Schule ist es ja auch nicht alle zu einem Mathestudium zu befähigen.

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