Am Ende des Schuljahres lade ich sie zu einem fröhlichen Renovierungswochenende des Klassenraumes unter uns ein.
Nicht notwendig, Mathematikunterricht findet dann im Schwimmbad statt.Ist dann auch schön interdisziplinär mit dem Sportunterricht.
Am Ende des Schuljahres lade ich sie zu einem fröhlichen Renovierungswochenende des Klassenraumes unter uns ein.
Nicht notwendig, Mathematikunterricht findet dann im Schwimmbad statt.Ist dann auch schön interdisziplinär mit dem Sportunterricht.
Die Methode ist tatsächlich immer noch auf dem Markt und es gibt wirklich ausgebildete Lehrkräfte die die einsetzen? Meiner Meinung nach reine Scharlatanerie.
Wenn ein rechenschwaches Kind trotz dieser Methode rechnen lernt, Hut ab, dann liegt es irgendwie an der Lehrkraft, aber hundertprozentig nicht an der Methode.
Hier ein interessanter Link vom ZTR , der es wisschenschaftlich auf den Punkt bringt,
warum diese Wassermethode totaler Quatsch ist.
Ich befürchte, sie meint tatsächlich die Einführung einer einzelnen Zahl. Das Verfahren ist aufgrund der Vorerfahrungen nicht besonders effektiv, aber immer noch sehr weit verbreitet.
Ob das bei den Fachleitern so gewünscht ist oder gut ankommt, ist schwer als unbeteiligter zu beantworten.
Literatur zur Sachanalyse gibt es einige Klassiker:
Handbücher Mathematik: Handbuch für den Mathematikunterricht an Grundschulen von Wilhelm Schipper
Didaktik der Arithmetik von Friedhelm Padberg
Handbücher Mathematik: Handbuch für den Mathematikunterricht an Grundschulen: Band 1 von Schipper, Radatz, Dröge, Ebeling
vielleicht helfen die ja weiter, das Thema richtig anzugehen.
viel Erfolg
Habe das Buch gelesen und es war verschwendete Zeit und Geld. Es ist einfach nur demagogischer Unsinn, wissenschaftlich gut verpackt, so dass es bei Vielen sehr seriös ankommt.
Aber so viele logische Blödheiten und Verdrehungen der Argumente, bis sie zur Meinung des Herrn Spitzer passen, dass ich zum Schluss nur noch kopfschüttelnd das Buch weg legen musste.
Ich finde den Artikel nur peinlich. Da wird in pseudowissenschaftlicher Manier aufgrund der eigenen subjektiven Erfahrungen mal wieder alles schwarz gemalt.
Mit unserem Schulumfeld und dem vieler Kollegen, die ich aus meiner Gegend und aus ganz Deutschland kenne, hat das Beschriebene so rein gar nichts zu tun.
Auch von m ir noch einen Herzlichen Glückwunsch und danke für die Arbeit, die ihr in dieses Forum gesteckt hat.
Vergiss es,das mit der schulwahl und vorher vorstellen funktioniert in NRW genauso wie in berlin
Huch, dass ich Fire Chief Beatty mal in echt zu lesen bekomme, hätte ich nie gedacht!
überflüssiger Kommentar. Ich glaube nicht, dass sie dass generell für alle Bücher meinte...
Ich dachte immer, die Motorik ist beim Schreibenlernen so wichtig, deswegen Füller?
Ja, aber erst ab der 2. wenn nicht sogar erst 3. Klasse. In der 1. und Anfang der 2. Klasse schreibt man aus motorischen Gründen eigentlich nicht mit dem Füller.
Bei uns wird am Anfang auch nur mit dem Bleistift geschrieben.
Der ist nämlich aus echtem Fleisch und Blut
Stimmt, echtes Schauspielerblut. Da trau ich doch lieber einer Statistik. Die Ausrede mit dem selber machen, können sich auch nur Nicht-Mathematiker ausdenken.
Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Aber bei einer Bemerkung, die ich jetzt schon mehrfach bei dir gelesen habe, werde ich immer nachdenklich:
Auf meine Nachfrage, wie die Kollegin mich heute einsetzen möchte, eine Kaskade von zum Teil verletzende Bemerkungen:
Ich denke, dass du am Anfang sehr vorsichtig mit den neuen Kollegen umgegangen bist, da du quasi die "Neue" an der Schule bist. Ist das ganze bei euch so organisiert, dass die Lehrkräfte vor Ort dir weisungsbefugt sind?
Wenn sie das nicht sind, warum trittst du dann nicht deinerseits etwas energischer auf und sagst den Lehrkräften, was du zu tun gedenkst und holst dir bei Bedarf "deine" Kinder aus dem Unterricht oder setzt dich mit denen zusammen? Sie müssen sich den neuen Gegebenheiten ebenfalls anpassen und das solltest du auch knallhart klar machen, wenn sie dir auf so unprofessionelle Art begegnen.
Nach zweitem Nachdenken sollten wir vielleicht doch nicht so mutlos sein und von anderen Wissensbereichen lernen - die neuesten chirurgischen Eingriffstechniken werden schließlich auch von Ärzten publiziert, die seit dem praktischen Jahr kein Skalpell mehr in der Hand gehabt haben; oder sogar von Medizinprofessoren, die überhaupt keine Ärzte sind sondern z.B. Biochemiker.
Ich dachte immer, nach der Erfindung solch neuer Eingrifftechniken würden diese an Hamstern oder Ähnlichem erprobt, bevor diese an Menschen weitergegeben werden. Das sollte man vielleicht auch in unserem Bereich einführen. Neue Belehrungstechniken werden erst an Hamstern erprobt...
Wer es will, findet Wege,
Klar kann man immer einen Weg finden, der kann aber auch in den Abgrund führen oder wer meint einen Weg gefunden zu haben, kann auch an maßloser Selbstüberschätzung leiden und in den Sumpf führen und sich wundern, dass man plötzlich so tief einsinkt...
Du neigst zumindest hier im Forum dazu, die Zweifler abzukanzeln. Wieso eigentlich? Ist der "demokratische" Mensch einer, der dass, was du ihm vorsetzt, einfach nur abnicken soll?
Die beiden Hauptzweifler sind stadtbekannte Stammtischparolenschwinger und schwarz/ weiß- Schubladendenker. Und meiner Meinung nach kamen aus der Richtung auch nicht gerade erhellende Momente, was das Thema Disziplin angeht oder wie man mit den Kindern in dem Beispiel von Youtube umgeht. Hätte man sich die Seite und Beispiele von Robischon mal etwas genauer angesehen, wie Katta das jetzt gemacht hat, wären viele Einwände aus der Richtung schon obsolet gewesen, aber dazu hätte man sich ja mal mit einer anderen Meinung und Weltsicht und vor allem Menschenbild andere Lehrer auseinandersetzen müssen.
Sind die Schüler in den Videos denn neugierig und wollen die etwas wissen? Was könnten die Deiner Meinung nach wissen wollen?
Die im Video beschriebenen Schüler haben kaum Hoffnung in ihre Zukunft. Wir würdest du denn mit Ihnen umgehen? Ich glaube kaum, dass du mit reiner Disziplin bei denen etwas erreichen würdest. Für diese Schüler ist ein Ansazt wie robischon ihn beschrieben hat, vielleicht noch die einzige Chance.
Bislang wurde von Dyskalkulie oder Legasthenie gesprochen, wenn eine Teilleistungsstörung vorlag - sprich
Das ist nicht ganz korrekt. Es gibt viele Fachdidaktiker die diesen Begriffe nicht nutzen sondern eher von Rechenstörung oder Rechenschwäche sprechen, da es kein geeignetes Diagnoseinstrument gibt, um wirklich eindeutig einem Kind eine Dyskalkulie anzudichten. Was man durch geeignete qualitative Diagnoseinstrumente sieht, sind nur Symptome, die zeigen, dass ein Kind schwächen im mathematischen Bereich hat.
interessant - Kannst du dafür wissenschaftliche Quellen angeben
Es gibt viele Mathematikdidaktiker an Universitäten und Lehrkräfte, die sich in diesem Bereich auskennen, die dies sehr kritisch sehen, z.B. Wilhelm Schipper, Jens Holger Lorenz, Michael Gaidoschik, Bernd Ganser, usw. Es gibt diverse Literatur auch von diesen Personen zu dem Thema.
ohne Gewähr sagt Wikipedia: "Die GKV nimmt nach dem gegenwärtig geltenden Recht ehemals PKV-Versicherte nur dann wieder auf, wenn diese versicherungspflichtig werden (z.B. Unterschreiten der Versicherungspflichtgrenze) und unter 55 Jahre alt sind (§ 6 Abs. 3a SGB V) bzw. eine Familienversicherung möglich ist.
Und mal ganz ehrlich, was interessiert mich denn obs eine gute Note oder eine ausreichende ist? Stellen gibts hier momentan doch wie Sand am Meer, warum habe ich schon vorher eine und die Note ist kein wirkliches Auswahlkriterium
Das scheint momentan ein interessantes Phänomen im Osten zu sein. Im Westen ist das Angebot an Referendaren noch größer als der Bedarf in den Schulen. Was bedeutet, ohne gute Note, keinen Job oder jahrelang Vertretungesstellen.
Gibt es dafür einen mathematischen Begriff unter dem ich recherchieren kann?
Erstmal ist es nur "zählendes rechnen". Unter dem Begriff findest du auch im Forum schon einige Einträge. Wenn es sich verfestigt und auch noch im 2. Schuljahr vom Kind gemacht wird und auch weitere "Sympome" hinzkommen,
kann es eine Rechenschwäche oder Dyskalkulie sein. Beobachten würde ich das Kind aber jetzt schon. Man kann jetzt schon eine Menge verhindern und dem Kind helfen eine gute Basis zu legen.
Einiges wurde schon genannt, was man machen oder beoabachten sollte.
Wichtig ist die Erarbeitung eines Mengenbegriffes. Dazu sollte man ein strukturiertes Material zum Rechnen nutzen, z.B. Zehnerkette oder Rechenrahmen oder wenn nichts anderes vorhanden ist auch einen Zehner- oder Zwanzigerstreifen, auf dem man z.B. Steckwürfel zusammengesteckt drauflegen kann. Einzelobjekte sollte man vermeiden, sie sollten irgendwie zu Gruppen zusammengefasst werden können.
Erarbeitung der Zahlzerlegung im 10er Raum ist immens wichtig für das Rechnen über den Zehner. Das Kind scheint ja teilweise schon die Verdopplungsaufgaben auswendig zu können, das ist schon mal super und ein guter Anknüpfungspunkt.
Man könnte noch Seiten weiterschreiben. Es gibt gute Literatur zu dem Thema, einfach mal bei amazon gucken (Michael Gaidoschik, Wilhem Schipper,Jens Holger Lorenz, Bernd Ganser, Hendrik Radatz sind einige bekannte Leute, die gute Sachen zu dem Thema geschrieben haben)
Viel Glück
Sind es wirklich ausgebildete Lehrer, die da einspringen, oder ist es eher eine Betreuung durch hilfskräfte?
Es gibt in Sachsen noch freie ausgebildete Lehrkräfte? Kollegen die in Leipzig und Umgebung arbeiten, auch in der Lehrerausbildung tätig sind, erzählen immer wieder, dass in den Grundschulen Lehrermangel herrscht und sogar schon
Seiteneinsteiger beworben werden. Wenn das stimmt, wird die Betreuung wohl eher durch Hilfskräfte abgedeckt.
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