Beiträge von raindrop

    lso ob christliche Schulen bzw. auch andere freie Schulen in Deutschland so frei in ihren Lehrplänen sind.


    Auch die Schulen in freier Trägerschaft müssen sich an die vorgegebenen Lehrpläne ihres Bundeslandes halten.
    Aber die Schulen in christlicher Trägerschaft haben andere pädagogische Konzepte, was das Menschenbild angeht und können ihr christliches Weltbild in ihrem gegebenen Religionsunterricht unterbringen.
    Es wird natürlich auch das beliebte Thema Evolution gelehrt, aber mit der entsprechenden religiösen Kritik versehen und der in ihren Augen alternative Kreationismus oder anderes weitergegeben.

    Was das Rollenbild der Frau angeht, kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand seine Rolle als Lehrkraft und sein persönliches Bild immer so scharf trennen kann. Es wird bestimmt unterbewusst an die Kinder weitergegeben.
    Tragisch finde ich aus eigener Erfahrung immer wieder diese enge, bornierte "wörtlich zu verstehende Auslegung der Bibel". Plattenspieler hat es gut auf den Punkt gebracht, was eigentlich beachtet werden muss bei Auslegungen. Schlimm finde ich in dem Zusammenhang, dass die Betroffenen, die in diesem Sysstem aufwachsen oder indoktriniert werden, kaum eine Wahl haben, sich frei z.B gegen diese Rolle als Frau zu wehren.
    Es klingt immer so tolerant von solchen Menschen. Die Menschen, die mit ihm aufwachsen oder in seiner Gemeinde sind, haben keine Chance anders zu denken. Das höchste Gebot: "du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" wird hier aufs schönste pervertiert. Ausser es ist eine Ansammlung von Masochisten...

    Die Vereidigung ist verpflichtend für alle, und as aus gutem Grund:


    abgesehen von den schlimmen Befürchtungen, die du gegen den TE hast, ist es durchaus mit dem Grundgesetz vereinbar, dass jemand nicht den "normalen" Eid ablegt, sondern aus religiösen Gründen
    eine "Versicherung an Eides statt". Dieser ist dem Eid gleichgestellt und ist inhaltlicht fast identisch, bis auf die Passagen mit dem schwören und dem Berufen auf "Gottes Hilfe".
    Einige aus unserem Seminar haben dies damals wahrgenommen.

    Die Methode ist tatsächlich immer noch auf dem Markt und es gibt wirklich ausgebildete Lehrkräfte die die einsetzen? Meiner Meinung nach reine Scharlatanerie.
    Wenn ein rechenschwaches Kind trotz dieser Methode rechnen lernt, Hut ab, dann liegt es irgendwie an der Lehrkraft, aber hundertprozentig nicht an der Methode.
    Hier ein interessanter Link vom ZTR , der es wisschenschaftlich auf den Punkt bringt,
    warum diese Wassermethode totaler Quatsch ist.

    Ich befürchte, sie meint tatsächlich die Einführung einer einzelnen Zahl. Das Verfahren ist aufgrund der Vorerfahrungen nicht besonders effektiv, aber immer noch sehr weit verbreitet.
    Ob das bei den Fachleitern so gewünscht ist oder gut ankommt, ist schwer als unbeteiligter zu beantworten.
    Literatur zur Sachanalyse gibt es einige Klassiker:

    Handbücher Mathematik: Handbuch für den Mathematikunterricht an Grundschulen von Wilhelm Schipper
    Didaktik der Arithmetik von Friedhelm Padberg
    Handbücher Mathematik: Handbuch für den Mathematikunterricht an Grundschulen: Band 1 von Schipper, Radatz, Dröge, Ebeling

    vielleicht helfen die ja weiter, das Thema richtig anzugehen.

    viel Erfolg

    Habe das Buch gelesen und es war verschwendete Zeit und Geld. Es ist einfach nur demagogischer Unsinn, wissenschaftlich gut verpackt, so dass es bei Vielen sehr seriös ankommt.
    Aber so viele logische Blödheiten und Verdrehungen der Argumente, bis sie zur Meinung des Herrn Spitzer passen, dass ich zum Schluss nur noch kopfschüttelnd das Buch weg legen musste.

    Ich finde den Artikel nur peinlich. Da wird in pseudowissenschaftlicher Manier aufgrund der eigenen subjektiven Erfahrungen mal wieder alles schwarz gemalt.
    Mit unserem Schulumfeld und dem vieler Kollegen, die ich aus meiner Gegend und aus ganz Deutschland kenne, hat das Beschriebene so rein gar nichts zu tun.

    Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Aber bei einer Bemerkung, die ich jetzt schon mehrfach bei dir gelesen habe, werde ich immer nachdenklich:

    Auf meine Nachfrage, wie die Kollegin mich heute einsetzen möchte, eine Kaskade von zum Teil verletzende Bemerkungen:

    Ich denke, dass du am Anfang sehr vorsichtig mit den neuen Kollegen umgegangen bist, da du quasi die "Neue" an der Schule bist. Ist das ganze bei euch so organisiert, dass die Lehrkräfte vor Ort dir weisungsbefugt sind?
    Wenn sie das nicht sind, warum trittst du dann nicht deinerseits etwas energischer auf und sagst den Lehrkräften, was du zu tun gedenkst und holst dir bei Bedarf "deine" Kinder aus dem Unterricht oder setzt dich mit denen zusammen? Sie müssen sich den neuen Gegebenheiten ebenfalls anpassen und das solltest du auch knallhart klar machen, wenn sie dir auf so unprofessionelle Art begegnen.

    Nach zweitem Nachdenken sollten wir vielleicht doch nicht so mutlos sein und von anderen Wissensbereichen lernen - die neuesten chirurgischen Eingriffstechniken werden schließlich auch von Ärzten publiziert, die seit dem praktischen Jahr kein Skalpell mehr in der Hand gehabt haben; oder sogar von Medizinprofessoren, die überhaupt keine Ärzte sind sondern z.B. Biochemiker.


    Ich dachte immer, nach der Erfindung solch neuer Eingrifftechniken würden diese an Hamstern oder Ähnlichem erprobt, bevor diese an Menschen weitergegeben werden. Das sollte man vielleicht auch in unserem Bereich einführen. Neue Belehrungstechniken werden erst an Hamstern erprobt...

    Du neigst zumindest hier im Forum dazu, die Zweifler abzukanzeln. Wieso eigentlich? Ist der "demokratische" Mensch einer, der dass, was du ihm vorsetzt, einfach nur abnicken soll?


    Die beiden Hauptzweifler sind stadtbekannte Stammtischparolenschwinger und schwarz/ weiß- Schubladendenker. Und meiner Meinung nach kamen aus der Richtung auch nicht gerade erhellende Momente, was das Thema Disziplin angeht oder wie man mit den Kindern in dem Beispiel von Youtube umgeht. Hätte man sich die Seite und Beispiele von Robischon mal etwas genauer angesehen, wie Katta das jetzt gemacht hat, wären viele Einwände aus der Richtung schon obsolet gewesen, aber dazu hätte man sich ja mal mit einer anderen Meinung und Weltsicht und vor allem Menschenbild andere Lehrer auseinandersetzen müssen.

    Sind die Schüler in den Videos denn neugierig und wollen die etwas wissen? Was könnten die Deiner Meinung nach wissen wollen?


    Die im Video beschriebenen Schüler haben kaum Hoffnung in ihre Zukunft. Wir würdest du denn mit Ihnen umgehen? Ich glaube kaum, dass du mit reiner Disziplin bei denen etwas erreichen würdest. Für diese Schüler ist ein Ansazt wie robischon ihn beschrieben hat, vielleicht noch die einzige Chance.

    Bislang wurde von Dyskalkulie oder Legasthenie gesprochen, wenn eine Teilleistungsstörung vorlag - sprich


    Das ist nicht ganz korrekt. Es gibt viele Fachdidaktiker die diesen Begriffe nicht nutzen sondern eher von Rechenstörung oder Rechenschwäche sprechen, da es kein geeignetes Diagnoseinstrument gibt, um wirklich eindeutig einem Kind eine Dyskalkulie anzudichten. Was man durch geeignete qualitative Diagnoseinstrumente sieht, sind nur Symptome, die zeigen, dass ein Kind schwächen im mathematischen Bereich hat.

    interessant - Kannst du dafür wissenschaftliche Quellen angeben


    Es gibt viele Mathematikdidaktiker an Universitäten und Lehrkräfte, die sich in diesem Bereich auskennen, die dies sehr kritisch sehen, z.B. Wilhelm Schipper, Jens Holger Lorenz, Michael Gaidoschik, Bernd Ganser, usw. Es gibt diverse Literatur auch von diesen Personen zu dem Thema.

    ohne Gewähr sagt Wikipedia: "Die GKV nimmt nach dem gegenwärtig geltenden Recht ehemals PKV-Versicherte nur dann wieder auf, wenn diese versicherungspflichtig werden (z.B. Unterschreiten der Versicherungspflichtgrenze) und unter 55 Jahre alt sind (§ 6 Abs. 3a SGB V) bzw. eine Familienversicherung möglich ist.

    Und mal ganz ehrlich, was interessiert mich denn obs eine gute Note oder eine ausreichende ist? Stellen gibts hier momentan doch wie Sand am Meer, warum habe ich schon vorher eine und die Note ist kein wirkliches Auswahlkriterium


    Das scheint momentan ein interessantes Phänomen im Osten zu sein. Im Westen ist das Angebot an Referendaren noch größer als der Bedarf in den Schulen. Was bedeutet, ohne gute Note, keinen Job oder jahrelang Vertretungesstellen.

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