Die Auswahl eines Schulbuches fällt für mich nicht unter pädagogische Freiheit. Auch wenn die Konferenz zwei alternative Bücher eingeführt hat (was ich an sich schon für reichlich unglücklich halte) dürfte die Vorgabe der Schulleitung, dass das eingesetzte Buch zumindest in einem Jahrgang das gleiche sein muss, durchaus zuläsig sein.
Schon aus organisatorischen Gründen:
Was macht ihr, wenn mal ein Schüler in die Parallelklasse wechseln musss?
Schwieriges Thema. In einer Grundschule, in der ich vorher unterrichtet habe, hatten wir zumindest in unterschiedlichen Jahrgangsklassen, unterschiedliche Mathebücher. Da wir parallel Unterrichtenden uns für ein Schulbuch stark gemacht haben und zusammen auch den Unterricht vorbereitet haben. Das andere ging aus unserer Sicht garnicht. Die Schulleitung hat es uns erlaubt.
Aus meiner Erfahrung ist das aber selten. Normalerweise entscheidet sich eine Schule für ein Mathebuch, genau aus diesen organisatorischen Gründen.
Allerdings haben wechselnde Kinder auch mit gleichen Büchern Probleme, wenn die Organisation des Unterrichts der Lehrerinnen sehr unterschiedlich ist.