Beiträge von raindrop

    Nachtrag: ach ja, was ich noch schreiben wollte. ich persönlich ziehe ein Pad mit Android oder WebOS aber vor, da ich als Programmierer dort einfacher in der Lage bin, zu "frickeln" und mir mal selber Programme zu schreiben, die dort laufen können.


    Das ist auch noch einer der letzten Gründe, die mich zweifeln lassen, ob es ein IPad oder eines der Konkurrenz wird (Leider, auch zur Verzweiflung meiner Frau, ein etwas längerer Prozess :S , aber es muss schliesslich gründlich überlegt sein :D )
    Es wäre halt schön, wenn man wenigstens etwas programmieren könnte. Es gibt einige Notlösungen für das IPad, ob diese aber wirklich wenigstens etwas funktionieren, keine Ahnung (z.B codeToGo, Gusto, jsang ...)
    Hat jemand sowas mal ausprobiert?
    Und welche Toools, Programme kann man mit Android nutzen? Gibt es sowas wie Eclipse für die Dinger?

    Ob es sich um eine persönliche Fehlleistung der Fachleiterin handelt ist schwer zu beurteilen. Aus meinen eigenen Erfahrungen und der vieler meiner Kollegen und Kolleginnen scheint es sich aber um ein systematisches Verhalten zu handeln. Die ersten Unterrichtsbesuche werden eher positiv beurteilt, wenn es dann auf die Endprüfungen zugeht, werden die Beurteilungen und Kritiken sehr hart und selektiv (damit meine ich, dass nur noch die negativen Aspekte hervorgehoben werden). Man hat dann oftmals das Gefühl, man wäre der letzte Depp und hat in den Jahren davor rein gar nichts gelernt. Selbst Unterricht der nach objektiven Kriterien gut lief, wird schlecht gemacht. Ich hab keine Ahnung, ob die Fachleiter einen auf die Prüfung vorbereiten wollen oder noch mal zeigen wollen, wer der Chef ist? Das dieses Verhalten im Nachhinein sehr große Zweifel an der Fähigkeit der Fachkompetenz der Fachleiter aufkommen lässt, ist nur einer der wenigen "Gefühle" die einem hochkommen, wenn man an diese Zeit zurück denkt.

    Wenn sich im Laufe der Zeit herausstellen SOLLTE, dass du anders behandelt wirst als die anderen Französisch- Refs, kannst du immer noch das Gespräch darauf bringen!

    Ich würde dir auch vorschlagen, tausche Dich erst mit deinen Mit-Refs aus, welche Erfahrungen die in den letzten UBs gemacht haben, bevor du mit der Fachleiterin sprichst. Im schlimmsten Fall wird Dir noch fehlende Kritikfähigkeit vorgeworfen.

    In höheren Klassen brauchen sie das komplette Einmaleins, aus dem selben Grund ... um den Kopf frei zu haben, im Prinzip sind das die multiplikativen Zahlzerlegungen.

    Da gebe ich Dir Recht. Wir versuchen auch das Beste, dass Sie diese auswendig können ;) . Ich wünschte mir nur manchmal mehr Zeit für den Einzelnen,
    damit auch der Letzte versteht, was er da eigentlich auswendig lernt...

    Ich nehme an, emma28 meint diese Methode: Warum Kinder an Mathe scheitern


    Ich habe mir das Konzept im Internet mal angesehen, so weit das möglich ist und dazu diesen Link gefunden, der meine Meinung dazu gut fundiert zusammenfasst: Die Methode ist Mist. Sie kann im Einzelfall bestimmt funktionieren, aber das liegt meiner Meinung nach nicht an der Methode, sondern an einer guten Lehrkraft.
    http://www.ztr-rechenschwaeche.de/index.php?article_id=113&clang=0

    vor kurzem (???) habe ich einen Artikel gelesen, da wurde von "Erfolgen" durch Veranschaulichung der Zahlen durch Flüssigkeiten bei rechenschwachen Kindern berichtet.


    Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit dem Thema Rechenschwäche, davon habe ich noch nie was gehört. Weisst du noch, in welcher Zeitschrift/ Buch du diesen Artikel gelesen hast oder hast du einen Link? Klingt ziemlich abstrus...

    Das Auswendig-Lernen ist m.E. immer noch die allerletzte Möglichkeit, der Rettungsanker ... sollte aber nicht zu früh kommen.

    Man sollte die Kinder nie die mathematischen Inhalte auswendig lernen lassen ohne grundlegendes Verständnis, was sie da machen. Ich glaube hier wird auch einiges durcheinander gebracht. Genauso wie das Einmaleins sollten die Kinder die Zahlzerlegungen automatisiert können, um den Kopf frei zu haben, für die weiteren mathematischen Inhalte. Wenn sie grundsätzlich verstanden haben, welches mathematische Konzept dahinter steckt. Wenn sie dies verstanden haben, sollten sie die Zahlzerlegungen natürlich auswendig lernen, genauso wie die Einmaleinsaufgaben. Ich sehe es ähnlich wie silke 111. Die Zahlzerlegungen müssen auswendig gewusst werden (wenn sie das Konzept Menge-Zahl-Zuordnung verstanden haben). Einmaleinsaufgaben bestenfalls auch, aber hier finde ich die strategischen Einmaleinsaufgaben viel wichtiger.

    Rechnen ist doch nicht 7+2, das muss man doch irgendwann auswendig wissen. Die AUfgabe 7+2 erschließt sich aus Zählen. Irgendwann weiß man eben, dass 9 rauskommt.


    Zählen ist für die Kinder am Anfang eine adäquate Rechenstrategie! Ohne die Aufgaben am Anfang im 10er Zahlenraum zu zählen, würden sie die Lösungen ja nie irgendwann auswendig können ;)
    Viele Kinder lösen am Anfang Additionsaufgaben durch die Strategie "Alles abzählen", d.h 2 Mengen werden vereinigt, z.B. 4+5 und dann wird fröhlich vom 1. Element bis zum letzten gezählt, welches dann auch die Lösung für die Gesamtmenge angibt. Danach kommt dann oft die Strategie "Weiterzählen vom 2. Summanden". Hier muss man zumeist auch bei den schwächeren Kindern schon etwas genauer hingucken, ob sie für diese Strategien schon sicher im Zahlenraum Vorwärtszählen und für die Subtraktion Rückwärtszählen können.
    Danach kommen dann meist mit der Erarbeitung des Rechnens über die 10 die anderen Strategien zum Tragen, die bestenfalls auch für den höheren Zahlenraum tragfähig sind, wie "Schrittweise bis zur 10 und weiter", Verdopplungs-/Halbierungsstrategien, Gegensinniges verändern der Aufgabe und Nachbaraufgaben.

    Nur mit dieser Info kann man doch auch 13+ ? =20 rechnen usw. oder 40 + 60=100

    Mit dieser Info können wir diese Aufgaben oftmals unbewusst ohne rechnen lösen. Es läuft vieles unterbewusst koginitiv ab, wozu wir das automatisierte Wissen nutzen. Rechenschwache Kinder können diese Aufgaben auch zählend lösen. Bei der 1. Aufgabe werden sie dabei kaum auffallen. Bei der 2. wohl eher.

    Erwachsene nutzen diese Zählstrategien übrigends auch noch ziemlich oft, z.B. unter Stress greift man oftmals noch auf die altbewährten Strategien zurück. Das macht es teilweise auch so schwierig die zählenden Rechner zu anderen Strategien zu bewegen. Sie kommen in der 1. Klasse doch sicher zum Ergebnis, denken sich viele.

    Ich glaube nicht, dass die katholischen Kirchen sooooviel größer sind, sodass der Schall merklich länger braucht um anzukommen :) .
    Ich könnte mir vorstellen, dass es eher mit dem Alter der Kirchengänger zusammenhängt, in der Caliope war und ich weiss auch nicht wie alt Caliope ist ;)
    Aber das Phänomen der "alle Strophen werden gnadenlos" gesungen kenn ich leider auch aus meiner alten Gemeinde. Nach der 10. Strophe sehnt man sich schon sehr nach einem Ausfall der Orgel... oder man versucht bewusst schneller zu singen und die anderen mitzuziehen, was dazu führt, dass das Lied zum Kanon wird ;)

    ich habe viele Schüler, die Ende der ersten Klasse noch einfache Aufgaben wie beispielsweise 3+5 mit den Fingern oder mit Rechenschiebern rechnen. Das ist zwar nichts Ungewöhnliches, aber trotzdem frage ich mich, ob es vielleicht sinnvoll wäre, wenn man die Zahlzerlegungen einfach "stur" auswendig lassen würde

    Ende der 1. Klasse ist das schon bedenklich. An deiner Stelle würde ich jetzt und Anfang der 2. Klasse verstärkt auf diese Kinder achten, sonst sind das die Kandidaten, die in den nächsten Schuljahren massiv Probleme bekommen werden. Wenn es nicht anders geht, ja, lass sie die Zahlzerlegungen auswendig lernen. Besser und eigentlich notwendig ist es, wenn sie die dahinter stehende Grundlage der Addition und Subtraktion verstehen und dies auch mit Mengen verbinden können (z.B. eine Menge von 5 Kugeln kann auf verschiedene Arten "zerlegt" werden - Zahlhäuser, Zerlegekästen, Schüttelboxen sind ebenfalls gute Aufgabenformate).
    Sie brauchen dieses Wissen der Zerlegung ZWINGEND für ihre weitere mathematische Entwicklung (Verdopplungen/ Halbierungen sind ebenfalls nicht unwichtig). Wie sollen sie ohne dieses Wissen vom zählenden Rechnen loskommen und alternative tragfähige Rechenstrategien entwickeln? Die Zahlzerlegung wird für die Strategie "Schrittweise" über den 10er gebraucht. Ohne dieses Wissen der Zerlegungen, fangen die "schwächeren" Kinder jedesmal wieder an zu zählen. Das wird ihnen spätestens im Zahlen bis 100 in der 2. Klasse zum Verhängnis.
    Die meisten Kinder lernen dabei auch nach meiner Erfahrung die Zahlzerlegungen nebenbei. Es gibt leider immer einige Kinder, die aus unterschiedlichsten Gründen Probleme damit haben. Wenn man diese Kinder aber in der 2. Hälfte des 1. Schuljahres genauer im Blick hat, kann man noch vieles "retten", was in der 2. Klasse extrem schwierig wird.

    Etwas schwierig mal kurz alle Fachbegriffe hier zu erklären.
    Hier mal wieder die Standard Literatur mit der viele von uns in der Ausbildung zu tun hatten.
    "Handbuch für den Mathematikunterricht, 1. Schuljahr von Rotraut Dröge, Astrid Ebeling und Wilhelm Schipper (Taschenbuch - Dezember 1996). Die gibts auch für die 2. 3, und 4. Klasse, je nachdem was du gerade unterrichtest.
    Oder in verdichteter Form dieses hier "Handbuch für den Mathematikunterricht an Grundschulen" von Wilhelm Schipper (Broschiert - Oktober 2009)

    Es gibt meines Wissens nichts vergleichbares im Ausland für das 2. Staatsexamen. Wenn du nach den neueren Studienordnungen studiert hast und schon einen Master gemacht hast, ist dieser auch im Ausland einem Master gleichzusetzen. Darüberhinaus gibt es nur noch den Doktor und dafür wird dir das 2. Stex garantiert nicht anerkannt werden. Das "alte" 1. Staatsexamen nachträglich als Master anerkennen zu lassen, wird schwierig. Ich hatte es mal kurz versucht und von der Uni einen negativen Bescheid bekommen. Das mag sich aber auch geändert haben, ich habe es nicht weiter verfolgt.

    Die Auswahl eines Schulbuches fällt für mich nicht unter pädagogische Freiheit. Auch wenn die Konferenz zwei alternative Bücher eingeführt hat (was ich an sich schon für reichlich unglücklich halte) dürfte die Vorgabe der Schulleitung, dass das eingesetzte Buch zumindest in einem Jahrgang das gleiche sein muss, durchaus zuläsig sein.
    Schon aus organisatorischen Gründen:
    Was macht ihr, wenn mal ein Schüler in die Parallelklasse wechseln musss?


    Schwieriges Thema. In einer Grundschule, in der ich vorher unterrichtet habe, hatten wir zumindest in unterschiedlichen Jahrgangsklassen, unterschiedliche Mathebücher. Da wir parallel Unterrichtenden uns für ein Schulbuch stark gemacht haben und zusammen auch den Unterricht vorbereitet haben. Das andere ging aus unserer Sicht garnicht. Die Schulleitung hat es uns erlaubt.
    Aus meiner Erfahrung ist das aber selten. Normalerweise entscheidet sich eine Schule für ein Mathebuch, genau aus diesen organisatorischen Gründen.
    Allerdings haben wechselnde Kinder auch mit gleichen Büchern Probleme, wenn die Organisation des Unterrichts der Lehrerinnen sehr unterschiedlich ist.

    Diese Argumentation hat meines Erachtens insbesondere bei Leuten, die die Rechtschreibung nicht in jeder Lebenslage sicher beherrschen, ein großes Zustimmungspotenzial, führt aber am eigentlichen Problem vorbei.

    Das sehe ich nicht so. Auch Menschen mit sicherer Rechtschreibung nutzen Sprache, Rechtschreibung in verschiedenen Kontexten unterschiedlich. In der Schule, keine Frage, ist unser professioneller Umgang mit Rechtschreibung selbstverständlich. In anderen Umgebungen, wie Chats, Foren oder dergleichen wird Sprache anders genutzt. Das kann man Bedauern, ist in der Geschichte der Sprache allerdings nicht ungewöhnlich, das Sprache nicht immer einheitlich angewendet wird. Sprache ist ein Konstrukt, welches sich verändert und lebt.

    Zu der Anmerkung von Werkzeugen, kann ich mich nur "kleiner gründer Frosch" anschließen. Ich nutze mein Rechtschreibe-Skalpel nicht in der Freizeit. Meine Freunde würden mich umbringen und es ist meiner Meinung nach auch unhöflich und respektlos, immer alles zu kritisieren. Es hat meiner Meinung nach auch was mit Toleranz zu tun, manchesmal nicht zu genau hinzuschauen oder zu hören.

    das verstehe ich nun nicht:

    als Lehrer sollte einem eine korrekte Rechtschreibung doch in Fleisch und Blut übergegangen sein, was gibt es gezielt darauf zu achten ?(

    Anders sieht das bei Buchstabendrehern aus, die durchs Tippen entstehen --einmal drüberschauen, dann sind die aber auch weg.

    Da nicht alle Menschen perfekt sind, ist es durchaus möglich, beim Verfassen längerer Texte Fehler zu machen. In der Schule würde ich einen Text gewissenhaft Korrekturlesen, bevor ich ihn an meine Schüler weitergebe. In Internet bin ich etwas "ungenauer" und lese ihn meistens nur oberflächlich ein zweitesmal durch. Es ist meine Freizeit und die Toleranz die ich gegenüber anderen Texten habe, möge man mir auch geben oder meine Texte eben überlesen.

    Rechtschreibung ist für mich ein Werkzeug, nicht mehr. Sie dient nicht zum Selbstzweck und wenn ich nach der Arbeit hier schreibe, achte ich nicht immer so genau auf die Rechtschreibung, wie ich es in der Schule mache. Wenn ich als Mathematiker die Unkenntnis vieler Kollegen auf dem Gebiet so hoch hängen würde, wie einige die Rechtschreibung, würde ich aus dem Kotzen ja garnicht mehr rauskommen.
    Der Fall des Hochstaplers ist insofern interessant, er ist nicht durch seine Unkenntnis im Beruf aufgefallen, diesen hat er wohl ziemlich gut ausgefüllt, was sagt das wohl über unser Bildungssystem aus.

    Zitat

    ich muss übrigens mal meine miese Laune loswerden.
    kürzlich sprach mich ein Bekannter an. Er hatte gelesen, dass Lehrer in Zukunft NUR noch Schokoladen- und Vanilleeis essen dürfen. Er macht jetzt seinen Doktor, denn er hat gehört, dass Doktoren in der freien Wirtschaft auch Himbeer-, Erdbeer und Kokoseis bekommen. Und (das ist das beste) als Doktor in der freien Wirtschaft muss er das Eis noch nicht einmal selber bezahlen.

    Dafür bekommen wir Beamten unser Eis auf Lebenszeit zugesichert! Es ist wohl leider nur Schokoladen- und Vanilleeis (Ich persönlich bin Bananeneisesser!), dafür ist der Nachschub gesichert.

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