Beiträge von DFU

    Zauberwald

    Deine beiden Aufgaben (Kleidung und Lego) kannst du ja auch gut mit Baumdiagrammen veranschaulichen. Vielleicht verstehen es dann wieder ein paar Schüler mehr.

    Beim Lego sind es dann drei Ebenen (Turmhöhe) und jeweils Aufteilung in zwei Wege (Farbwahl).

    Bei der Kleidung sind es dann vier Ebenen (Hose, ..., ..., Brille). Und es verzweigt in jeder Ebene entsprechend der Auswahl.


    Gerade Kombinatorikaufgaben werden bei uns auch immer wieder im Kollegium diskutiert, weil man sich jedes Mal wieder neu hineindenken muss, wenn man es nicht sehr regelmäßig unterrichtet.

    Und falsche Kinderlogik kann manchmal ganz schön überzeugend sein.

    Ich musste jetzt Klosterkirchen in mir bekannter Umgebung googlen, weil mir die Kirche so bekannt vor kam.

    Ich war noch nicht zur Besichtigung dort, konnte sie aber sicher schon vom Auto aus sehen. Zumindest lässt Google StreetView das vermuten.

    Wenn kein anderer lösen möchte, kann ich morgen ein Versuch wagen. Oder ist es zu sehr geschummelt?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Lehrer zwar das korrekte Prüfungsende kennt und protokolliert, aber dieSchüler 20 min früher rausscheucht.

    Entweder ist alles korrekt gelaufen oder nachweislich (Protokoll) nicht. Im zweiten Fall ist, wenn es jemand moniert, eine Nachprüfung (z.B Teilnahme an Nachtermin) nicht unüblich.

    Ich käme nie auf die Idee in einer 5-Minuten-Pause zwischen zwei Unterrichtsstunden eine Arbeitszeitunterbrechung zu sehen. Selbst wenn alle Schüler mit dem Gong den Raum verlassen und die nächsten erst nach dem Gong kommen, benötige ich einige Minuten, um mich kurz in die nächste Stunde hineinzufinden.

    Bei Pausen von 15 oder 20 Minuten soll es jeder so machen wie er möchte. Dabei begrüße ich es, wenn ein Personalrat sich dafür einsetzt die Pausen immer zu ermöglichen. Damit jeder die Wahl hat.

    Wie viele und wie lange Pausen jeder einplanen, ist sicher individuell verschieden. Zumindest ich hätte bei einem bekannt langen Tag dabei sicher ein anderes Pausemanagement als an einem kurzen Tag.

    Wichtig ist, dass eine mindestens 30minütige Mittagspause vor dem Elternsprechtag ermöglicht wird.

    Für weitere Pausen, damit die zulässige Tagesarbeitszeit nicht überschritten wird, sehe ich bei unserer Vertrauensarbeitszeit auch den einzelnen Kollegen in ser Verantwortung. Die Schule muss nur weitere mögliche 15min-Slots zur Verfügung stellen. Die gibt es an Schulen aber normalerweise am Vormittag.

    Zum Ausgangspost: Wenn die Belastung schon vor dem Vergleich vorlag und nicht nur auf Grund von Neid entstanden ist, dann sollten die Betroffenen Kollegen nicht jammern sondern, gerne auch mit Hilfe des örtlichen Personalrats, des Lehrerrats oder wie sie alle heißen, ausloten, was sie durch Nutzung der Mitbestimmungsrechte der Gesamtlehrerkonferenz in Ihrem Bundesland ändern können.

    In einem Teilzeitkonzept könnte man festhalten, bei welchem Deputat ein Kollege wie oft am Nachmittag eingesetzt werden soll.

    Auch die Präsenzbereitschaften könnte man mit Mehrheitsbeschluss bei uns abschaffen. Allerdings sollte man sich dann auch der Konsequenzen bewusst sein. Vertretungen werden dadurch insgesamt nicht weniger, aber ungeplanter und vielleicht auch ungleichmäßiger über das Kollegium verteilt.

    Es ist einfach wieder mehr Arbeit on top - bei unserer Abiarbeit übernächste Woche habe ich die Hauptaufsicht: Es wird mich da schon Zeit nochmal kosten, mir die Teile der KuK mit den Erwartungshorizonten vorher durchzulesen, um eventuelle Fragen klären zu können. Es ist die Masse der Aufgaben, die mich überfordern. Schulisch - und privat.

    Ihr dürft im Abitur Fragen beantworten?

    Wie aufwändig ist bei euch die Zeitkorrektur?

    Möglichkeiten:

    - du Erstkorrektur 12, sie Erstkorrektur 24 Schüler, er Zweitkorrektur 36 Schüler

    - er Erstkorrektur 12, sie Erstkorrektur 24 Schüler, du Zweitkorrektur 36 Schüler

    - er Erstkorrektur 12 Schüler, sie Erstkorrektur 24 Schüler und Zweitkorrektur 12 Schüler, du Zweitkorrektur 24 Schüler

    - du und sie Erst- und Zweitkorrektur, er im nächsten Durchgang

    - er und sie Erst- und Zweitkorrektur, du im nächsten Durchgang

    - er Erst- und du Zweitkorrektur, sie Erstkorrektur und jemand anderer ihre Zweitkorrektur

    -…

    Entweder gehst du direkt zur Schulleitung und bittest um Zuteilung, da kann dann aber auch Möglichkeit 4 herauskommen.

    Oder du sprichst dich doch ab. Überlege dir, wie es dir am Liebsten ist, und geh dann zu deinen Kollegen, und ihr einigt euch dann. Keine Ahnung, welche der drei ersten Möglichkeiten in deinem Bundesland für wen wie aufwändig wäre. Daher zu Beginn die Frage nach dem Aufwand von Erst- und Zweitkorrektur. Und auf jeden Fall sollte jeder zu seinem Teil einen entsprechend ausführlichen Erwartungshorizont erstellen, falls ihr wirklich die anderen Teile noch nicht unterrichtet habt. Bei uns in BW muss man immer nach dem Erwartungshorizont der zentralen Aufgaben korrigieren, das geht. Auch wenn man als Zweitkorrektor die Klasse nie unterrichtet hat.

    Im Übrigen würde ich die Kopierarbeit des Bildungsgangleiters nicht übernehmen. An deiner Stelle würde ich die Schulleitung fragen, wann du die Kopien morgens bei ihr abholen sollst, oder ab wann sie ansonsten im Zimmer liegen.

    Ich glaube, zur Korrektur ist jetzt alles gesagt. Nach dem, was du schreibst (siehe Zoo) hast du schlichtweg die Kapazitäten nicht, um mehr zu korrigieren. Vielleicht auch, weil du wegen deines Kindes eine über das Jahr möglichst gleichmäßige Arbeitsverteilung brauchst. Denn 25% deiner (Arbeits)Kraft ist ja schon für dein Kind reserviert. Dafür hast du ja reduziert.

    Bei der Kommunikation dann sachlich bleiben und WillGs Hinweise im Hinterkopf haben.

    Wegen der Noten der HFB bei der nächsten passenden Konferenz den Antrag stellen, dass in dem Programm alle Kollegen die passenden Rechte bekommen und das selbst eintragen. Für dieses Schuljahr mag es unabänderlich so sein, wie du schilderst, aber für die Zukunft müsst ihr das ändern lassen. Das kann heutzutage nicht sein, dass das nicht geht. Es lsnn nur sein, dass es niemanden gibt, der es einrichten will, solange es keine Beschwerden gibt.

    Wie heißt denn das Programm, dass ihr für die HFB Zeugnisnoten nutzt? Vielleicht hat her jemand Erfahrung?

    […]

    Mal als Beispiel.

    Was nicht geht, ist natürlich, dass wenn sie sagt, in der 3. Stunde möchte ich immer abpumpen, und der Stundenplaner zieht dann extra alle dritten Stunden frei und verschiebt diese Stunden woanders hin.

    Da hatte ich dich tatsächlich nicht richtig verstanden. Aber ich habe die TE so verstanden, dass ihr erster Stundenplan genau so wie im Zitat umgesetzt wurde. Daher ihre Empörung.

    Das ich auch vier Unterrichtsstunden und eine Freistunde für in Ordnung halte, habe ich oben schon geschrieben. Allerdings sprechen wir über einen Zeitraum von möglicherweise 6 Monaten, da ist es schon hilfreich, wenn man die Kollegin einfach Ausklang und einzelne Klassen mit allem was dazugehört einer Langzeitvertretung übergibt. Für die Kollegin, die nicht ständig doch Aufgaben erstellen möchte, weil sie zufällig jede betroffene Klasse noch selbst teilweise unterrichtet und hinterher doch alles aufarbeiten muss, und die Vertretung, die dann auch sinnvollen Unterricht planen kann und dafür dann (hoffentlich) auch extra bezahlt wird.

    Vermutlich ist auch deine Belastung gestiegen. Früher haben die Omas mit den Kindern vielleicht sogar geholfen, jetzt brauchen sie Pflege. Auch A14 erhält man meist auch nicht ohne zusätzliche Belastung. Und älter bist du in den 22 Jahren vermutlich auch geworden.

    Wenn du schon darüber nachdenkst, zum Arzt zu gehen, dann mach das auch. Ohne Grund denkt man darüber nicht nach.

    Und wenn dein Mann am Wochenende einigermaßen regelmäßig da ist, dann beteilige ihn an den Aufgaben. Schreib eine Einkaufsliste und schick ihn mit den Kindern los. Binde ihn an dem Tag auch bei der Pflege seiner Mutter ein. Plane diese Zeit ohne Kinder fest für die Schule ein, damit du unter der Woche wieder weniger arbeiten musst. Sonntag sollte dann neben der Pflege frei sein. Nutzt den Sonntag als gemeinsame Familienzeit oder auch mal getrennt als Erholungszeit für den, der dann ohne Kinder unterwegs sein kann.

    Und wenn du zum Arzt gehst, halte dich an die Krankschreibung, falls du eine erhältst.

    Ergänzung: Und folge auch CDLs Vorschlägen.

    Ich möchte den Aspekt von Kris24 noch einmal betonen. Ich habe schon erlebt, dass Realschullehrer bei Informationsveranstaltungen für Viertklasseltern auch genau darauf abgezielt haben. Wenn sie sich jetzt nicht für unsere Schule entscheiden, ist es in ein oder zwei Jahren vielleicht zu spät, weil wir voll sind. In vier Jahren mit großer Sicherheit. Diese Realschullehrer haben das schon oft als Problem erlebt.

    Dagegen ist es nie ein Problem einen Platz am Gymnasium zu bekommen oder, wenn man das nicht möchte, nach einem soliden Realschulabschluss an den beruflichen Gymnasien.Dann ist der Wechsel vermutlich einfacher, weil in der Regel alle neu anfangen.

    Unterscheiden sich den die Abiturteile, so dass es eventuell ungefähr euren Stundenanteilen 2:3:5 entspricht? So dass ihr nur die unterschiedlichen Klassengrößen ausgleicht.

    Grundsätzlich wundert es mich aber, dass nicht festgelegt ist, wer die Erstkorrektur macht, und dass sie nicht in der Regel vom vorher unterrichtenden Lehrer korrigiert werden soll. Natürlich gibt es bei Krankheit usw. Immer Fälle, in denen jemand anderer korrigieren muss, aber das kenne ich nur als Ausnahmen. Läuft die Eingliederungsphase denn noch oder arbeitet die Kollegin inzwischen wieder voll.

    Und ehrlich, wenn ich die Zeit nicht sicher hätte, dann würde ich das nie im Leben für das Abitur auch wieder freiwillig anbieten. Wenn es wirklich notwendig ist, kann / wird die Schulleitung es anordnen und du kannst wegen anderer Entlastungen in Verhandlung treten. Wenn du freiwillig zusagst, wird man dir hinterher, wenn es doch zu viel wird, vielleicht nur sagen, dass es selbstverursacht ist.

    Nein, das ist so pauschal nicht richtig. Es ist nicht zulässig den Stundenplan extra deswegen zu ändern.

    Das heißt nicht, dass die Stillzeit zwangsläufig in der Unterrichtszeit liegen muss.

    Joa, klar kann man sich selbst als Mutter mehr Stress machen, als nötig ist. Wenn man das will, klar, warum nicht. Oder man sucht sich selbdt den einfachsten Weg, pumpt in Freistunden ab und zieht die Zeit bei anderen Aktivitäten ab. Warum sich Menschen das Leben selbst schwerer machen, als nötig erschließt sich mir nicht.

    Nicht jeder kann ohne Unterrichtsreduzierung einfach so jede Woche 5h weniger arbeiten, ohne die Arbeit einfach nur aufzuschieben. Schön für euch, wenn ihr das könnt. Ich denke, ihr solltet euch bei euren Schulleitungen melden, dass ihr chronisch unterbeschäftigt seid.

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