Beiträge von DFU

    Ich sehe das wie Flupp.

    Einen Zuruf muss ich sofort bearbeiten, damit ich ihn nicht vergesse.

    Entweder trage ich die Entschuldigung direkt während der Unterrichtszeit ins Klassenbuch, denn sonst habe ich das nicht bei mir, ein, was einen Moment dauert, oder ich schreibe mir selbst eine Notiz, um es für später zu dokumentieren.

    Da sammle ich lieber einen Entschuldigungszettel, ein Fax oder eine E-Mail bis ich alle Entschuldigungen des Tages gesammelt eintragen kann.

    Vielen Dank für die Rückmeldungen. Wahrscheinlich hat das neue Verfahren auch seine Tücken, aber ich sehe gerade immer nur die Entschuldigungen, die mal hier mal dort abgegeben werden, beim Stellvertreter, ins Fach gelegt,...und das nervt.

    Viele Grüße

    Vielleicht solltest du deiner Klasse einfach klar kommunizieren, bei wem die Entschuldigungen abzugeben sind? Schüler halten sich in der Regel an solche Vorgaben.

    Und am Ende werden sie doch nicht kopiert, sondern neu ausgedruckt. Wohl der Schule, die nie ihr Zeugnisprogramm geändert hat.

    Bei uns muss man nur wenige Jahre zurückgehen, damit man für den Druck schon den einen uralten Rechner benötigt mit dem ebenfall uralten Betriebssystem, auf dem das damalige Programm für den Zeugnisdruck noch läuft.

    Wenn du tatsächlich stillen würdest, wenn dir der Vater oder die Oma oder der Babysitter dein Kind bringt, weil es hungrig ist, wäre der Vorschlag der Schulleitung ein gangbarer Weg um dir spontane Stillzeiten zu ermöglichen. Aber es gibt dann sehr kurzen Vorlaufzeiten für die Vertretungsplanung.

    Wenn du Abpumpen musst, bist du flexibler und kannst feste Stillstunden in deinem Stundenplan einhalten. Wenn die Schule dich nicht in einzelnen Klassen ausplanden möchte, muss sie damit leben, dass du aussuchen kannst und das gegebenenfalls auch spontan. Überleg dir, wieviele Stillstunden du benötigst und lies nach, ob diese dir auch zustehen. Und dann leg sie so, dass du manche Klassen überhaupt nicht siehst, so dass man auch kein sinnvolles Material für Vertretungen verlangen kann. Falls ddavon den Zeiten möglich ist .

    Falls du doch noch aus einer Klasse ausgeplant wirst, denke daran, dass du dadurch dann auch Vorbereitungszeit und Korrekturen sparst und damit vielleicht auch einmal in einer Freistunde abpumpen kannst.

    Stillzimmer und Kühlschrank gibt es?

    Bei uns wurde es kommuniziert. Und mit den Elternbeiräten vereinbart, dass wir zunächst bei dem für dieses Schuljahr an die Eltern kommunizierten Vorgehen bleiben.

    Wir haben aber auch die ersten volljährigen Schüler, die sich nur noch mündlich entschuldigen möchten. Wir überlegen noch, wie wir damit umgehen gehen.

    Es steht meines Erachtens im Text aber nur, dass bei elektronischer und fernmündlicher Entschuldigung noch eine schriftliche eingefordert werden kann.

    Unpraktisch ist, dass der Nachweis einer mündlichen Entschuldigung am schwierigsten zu führen ist. Man muss das als Kollege dann immer gleich selbst notieren. Da ist es deutlich einfacher, schriftliche oder elektronische Entschuldigungen zu sammeln und einmal in der Woche abzuheften/einzutragen/...

    Ich hatte das Schiff auf den ersten Blick für kleiner gehalten. (Das vordere Boot habe ich erst später beachtet.) Das kann also kein kleiner Fluss (oder See) sein.

    Ist es am Rhein?

    Mich schüttelt es gerade, dass der Pädagogik-Seminarlehrer so etwas von sich gegeben hat. Schule hat mit der Notengebung auch die Funktion der Selektion und Allokation und die Menschen sind nun einmal unterschiedlich begabt und motiviert. Wenn am Ende alle eine 1 hätten, wie sehe ich dann, wer wirklich zu den Spitzenleuten gehört?

    Sarek

    Ich finde das logisch. Was ist denn sonst dein Ziel, wenn du nicht aus allen Schülern sehr gute Leistungen heraus kitzeln möchtest. Der Lehrerwille dazu sollte schon da sein. Aufgrund der von dir genannten Unterschiede in Begabung, Motivation und Arbeitseifer, hat German es aber leider noch nie erreicht, obwohl er immer darauf hinarbeitet. Aber er tut es eben mit lauteren Mitteln und nicht durch das Verschenken von Noten, denn dann wäre die 1 ja nichts mehr werd und niemand hätte etwas davon.

    (Dies gilt zumindest für Chemie und Bio, in Mathe gab es früher r für richtig, heute? Ich hatte in den letzten 15 Jahren nur Chemie-LKs.)

    Meine letzte Matheabikorrektur ist auch schon länger her. Damals sollte man in BW als Erstkorrektor in jeder Zeile durch r für richtig und f für falsch dokumentieren, dass sie auch gelesen/beurteilt wurde. Haken sind auch in BW kein Korrekturzeichen.

    Ich kann nicht sicher sagen, ob es noch genauso ist. Von einer Änderung habe ich aber nichts mitbekommen, obwohl die Korrekturhinweise ja immer an alle gehen.

    Etwas als Erwerbsarbeit zu tun, ruiniert jeden Spaß. [...]

    Dann freu dich, dass du dadurch offensichtlich dadurch geradezu gezwungen bist, Dienstliches und Privates zu trennen. Das hat seine Vorteile.

    Andererseits sehe ich auch die Vorteile davon, sein Hobby zum Beruf machen zu können. Oder zumindest beruflich etwas gefunden zu haben, dass man ebenso gerne macht wie ein Hobby. Das kann ebenso zur Lebenszufriedenheit betragen.

    Ich habe geschrieben, dass ich an einem anderen Beruf genauso wenig hängen würde. Ich sehe nur nicht, was den Lehrerberuf jetzt so viel toller als andere Berufe machen sollte.

    Es ist ja nicht jeder Beruf für jeden toll. Vielleicht gibt es für dich auch eine bezahlte Beschäftigung, die du nicht missen möchtest. Vielleicht hast du nur noch nicht herausgefunden, welche das ist.


    Ich selbst würde meine Arbeit auch nicht so sehr vermissen, dass ich nicht sofort aufhören könnte. Allerdings kann man ja nicht am Tag 8h schlafen und 16h nichts machen. Ich bräuchte dann (vielleicht erst nach ein paar Wochen) ei e andere regelmäßige Beschäftigung. Einfach jeder, auch state_of_Trance, wird sich dann eben anders beschäftigen. Und wenn derjenige diese Beschäftigung jetzt schon im Beruf machen würdet, würde er (wieder: auch state) diesen wahrscheinlich auch beim Lottogewinn nicht aufgeben.

    In BW ist es bei Gymnasien momentan wieder schwieriger, weil mit flächendeckendem Wechsel auf G9 zunächst weniger Lehrer benötigt werden, da die Schüler im Schnitt in jedem Jahr etwas weniger Stunden haben als bei G8. In 7 Jahren kommen die jetzigen 5er dann in die 13er und es gibt einen Jahrgang mehr, so dass dann auf einen Schlag wieder mehr Lehrerstunden benötigt werden.

    [...]

    Aber laut Sek1-Lehrer muss man es ja direkt richtig machen.

    Die Sek-I-Lehrer, die ich gelesen habe, haben das nicht gesagt.

    Es geht nicht darum, dass etwas nicht gemacht wird. Sie / Wir haben nur gesagt, dass es ein Problem ist, wenn etwas falsch gemacht wird.

    Und Kris24 habe ich so verstanden, dass sie aufgrund der vorhandenen oder eben nicht vorhandenen Fehlvorstellungen ihrer Fünftklässler schon zu oft auf den Mathematiklehrer in der Grundschule schließen konnte. Weil es eben mamcherorts deutliche Unterschiede gibt.

    Sicher sind oft auch die Gründe, die Palim genannt hat, Ursache. Insbesondere, wenn es um Einzelfälle und nicht ganze Grundschulklassen geht.

    Und natürlich muss jeder Sek-I-Mathelehrer mit Fehlvorstellungen umgehen können. Wenn diese vermeidbar sind, wäre es aber schön, wenn sie nicht entstehen würden.

    Ich bin aber jetzt hier raus. Es entwickelt sich zu sehr in ein GS-Kollegen gegen Sek-I/II-Kollegen Gegeneinander von Sekundar- und Primarlehrern und umgekehrt. Und das ist definitiv nicht das, worum es mir geht. Die große Mehrheit der Grundschulkollegen, die ich kenne, leistet in allen Fächern gute Arbeit.

    Das finde ich jetzt aber auch etwas verwirrend ...

    Aber genau das, was Moebius schreibt, würde doch zu der Einführung vom Frosch passen. Der Frosch hat doch auch gesagt, dass die Kinder ein Rechteck eben einfach erkennen und man nichts definiert/definieren muss bzw. kann. Warum beim Quadrat nicht genauso?

    Wobei ich jetzt noch einmal betonen möchte, dass ich nicht ständig solche Probleme habe wie sie z.B. Kris24 geschildert hat. Im Einzugsbereich meiner Schule sind also die meisten Grundschullehrkräfte entweder durch das Studium in Mathematik ausgebildet oder Naturtalente oder später gut fortgebildet. Ob letzteres dann durch eine offizielle Fortbildung oder in der Zusammenarbeit mit Kollegen entstanden ist, ist mir da gleich.

    Ich habe gerade dafür vereinzelt Probleme mit Kindern, die keinen Spaß an Mathe haben, weil die Chemie zwischen Schüler und Grundschullehrerin nicht passte. Da wäre dann vielleicht ein bisschen mehr Klassenlehrerprinzip hilfreich gewesen.

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