Beiträge von DFU

    Wird es an euren Schulen im Winter Sparmaßnahmen beim Heizen geben, beispielsweise Montag/Freitag ohne Heizung oder eine Raumtemperatur von 18 Grad?

    Laut unserer Schuleitung werden wir im Winter nicht frieren müssen, auch da die Schule nicht mit Gas geheizt wird.

    Beim Lüften gehe ich davon aus, dass es von den Kollegen auch ohne Anweisung so gehandhabt wird, dass wir Stoßlüften und die Fenster nicht in den großen Pausen länger offen lassen. Das war aber auch vor Corona schon so üblich, weil wir alle frische Luft und trotzdem ausreichende Temperaturen im Klassenzimmer haben wollen.

    Hallo zusammen,

    wie häufig kommt es vor, dass ihr krank seid und dennoch etwas für die Schule arbeitet? Wenn man mal eine Woche ausfällt, erwarten die vertretenden Kollegen natürlich zu Recht Vertretungsmaterial - und wer seinen Unterricht vorausschauend plant, hat seine Unterrichtsplanung für die kommenden Tage immer schon fertig. Trotzdem muss Material eingescannt und verschickt werden, trotzdem muss die Wochenplanung angepasst werden, usw.

    In anderen Berufen wäre das undenkbar, bei Lehrkräften wird es scheinbar stillschweigend vorausgesetzt. Gibt es an eurer Schule elegante Lösungen für dieses Problem?

    An meiner Schule hat jeder Kollege einen Ordner, in den er für jede seiner Klassen sinnvolle Kopiervorlagen oder Arbeitsaufträge abheften soll, die unabhängig vom aktuellen Thema von der Klasse durchgeführt werden können. Wenn jemand fehlt, soll dort Material für die Klasse geholt und selbst kopiert werden. Wer absehbar fehlt, kann dort auch zum aktuellen Thema passendes Material bereitstellen. Leider sind nicht alle Ordner entsprechend gefüllt.

    Eingeführt wurde es damit man gerade bei Krankheit nichts mehr machen muss.

    Diese automatische Versetzung in die Sek II ist gängige Praxis, das stimmt. Verkehrt wäre es aber nicht, zumindest darüber nachzudenken, auch hier Abschlussprüfungen zwischenzuschalten, um den Abschluss nicht einer Schülergruppe zu "schenken", während andere hierfür viel Mühe investieren müssen. Und klar, für Schüler mit Förderbedarf ist das sicher auch nicht optimal.

    Wer am Ender der neunten Klasse am Gymnasium (BW) zum zweiten Mal in der Mittelstufe nicht versetzt wird, hat damit dann auch keinen Abschluss. Es gibt aber die Möglichkeit, sich zu einer externen Hauptschulprüfung anzumelden (Schulfremdenprüfung). Das müssen die Eltern machen und wenn sie es tun, sind unsere Abgänger da in der Regel erfolgreich.

    Das wäre sicher auch für inklusiv beschulte Schüler aus dem Bereich Lernen, bei denen später doch ein Hauptschulabschluss erreichbar scheint, eine Möglichkeit. Ob es dann aber ohne die gezielte Vorbereitung, welche man an der zugehörigen Schulform erhält, erfolgreich ist, sehe ich fraglich.


    Ist bei uns nicht so: Die Fächer, die im 11. Jg. 2-stündig unterrichtet werden (z.B. Geschichte), schreiben pro Halbjahr ebenfalls eine Klausur, also im ganzen Schuljahr zwei. Unterrichte ich in Erdkunde zwei Lerngruppen, habe ich bei gleicher Zahl an Wochenstunden (2:2) das doppelte Pensum an Klausuren!

    Sind die 90 Minuten denn vorgeschrieben? Ihr könnt doch sonst auch nur 45 Minuten schreiben, dann ist der Korrekturaufwand reduziert.

    Für Warmwasser verwenden wir im Schnitt einen großen Prozentsatz unseres Energieverbrauchs, aber leider ist das Sparen dabei nicht so einfach.

    In Ein- oder Zweiparteienhäusern darf man es handhaben, wie man möchte.

    Aber bei Mehrparteienhäusern muss ab einem Warmwasserspeicher von > 400l oder Rohrleitungen vom Warmwasserspeicher (meist im Keller) bis zur Entnahmestelle, die mehr als 3l Wasser fassen, wegen der Legionellengefahr eine Zirkulation eingebaut sein. Bei üblicher Warmwasserrohrdicke sind das nur knapp 15 m Rohr. Das ist vom Keller bis zum letzten Waschbecken im obersten Stock schnell erreicht.

    Dann muss das warme Wasser im Speicher auf 60° erhitzt werden und mindestens 16/24 Stunden zirkulieren, damit es immer mit mindestens 55°C wieder am Warmwasserspeicher ankommt.

    Da kann man beim Duschen usw. Wasser sparen wie man möchte, prozentual ist es ein Tropfen auf dem heißen Stein. Insbesondere beim Gasverbrauch fällt es quasi nicht ins Gewicht. Auch wenn es natürlich immer gut ist, Wasser zu sparen.

    Und wenn man Gas sparen möchte, ist es frustrierend.

    Zum Thema Rückkehr G9

    - Man muss nicht mehr so durch den Stoff hetzen. Das kommt allen Beteiligten zugute, insbesondere denen, die nicht so leistungsstark sind.

    - An meiner Schule gibt es Viele, die nach dem Abi (G8 ) noch nicht wussten, was sie machen möchten (ok, ist bei G9 auch der Fall, aber sie haben ein Jahr mehr Zeit um zu reifen, um sich über alles Gedanken zu machen. Das ist gerade in dem Alter wichtig)

    Die Modellschulen in BW heißen offiziell G8+, weil der Bildungsplan der gleiche ist und die Gesamtzahl Stunden nur anders auf die Jahre verteilt werden. Damit muss man genauso durch den Stoff hetzen. Der Vorteil für die Schüler ist, dass weniger Stunden auf den Nachtmittag fallen, weil ja im zusätzlichen Jahr weitere 30-35 Plätze für Vormittagsstunden zur Verfügung stehen. Und damit bleibt mehr Zeit für Freizeitaktivitäten.

    Ganz genau stimmt das obige natürlich nicht, weil es doch 12 zusätzliche Unterrichtsstunden für G9 gibt. Aber ich halte es trotzdem für einen Fehler, wenn jemand denkt, G9 am Gymnasium ist für ein Kind mit Realschulempfehlung daher machbar. Der Unterricht ist nicht merklich leichter als bei G8. Einzelnen Schülern mag helfen, dass sie am Nachmittag dann mehr Zeit für die Nachbereitung des Unterrichts haben.

    Bei leistungsschwächeren Kindern mit Gymnasialempfehlung können die einmalig 12 Stunden mehr (für 7 statt 6 Jahre) dagegen doch helfen. Und in dem Punkt mit der Reife stimme ich dir zu.

    Ach so, die deutsche Sprache "funktioniert" also so, dass Gendern nicht notwendig ist, weil die maskuline Form die "normale" ist!? Alles klar...

    Nicht die Maskuline, sondern die generische ist im Plural für gemischte Gruppen normal. Man hat es im Deutschen schwerer, wenn man formulieren möchte, dass es sich um eine rein männliche oder diverse Personengruppe handelt als bei rein weiblichen Gruppen.

    Freunde kann gemischt, rein männlich, rein divers oder auch rein weiblich (dann das Geschlecht nicht relevant) sein. Freundinnen sind immer alle weiblich.

    Mein letzter Stand in BW ist auch der von Kris24:

    Um Freiplätze bitten ist nicht zulässig, wenn aber im Angebot eh schon Freiplätze enthalten sind, dürfen sie angenommen werden. Wir haben damals auf einer GLK den Hinweis bekommen, der vermutlich auf der offiziellen Aussage basierte, an den auch Kris24 sich erinnert.

    Und was passiert, wenn der Beschluss nicht einstimmig sein sollte? Darüber sollte man sich vielleicht vorher Gedanken machen. Sonst geht nämlich hinter das Geschrei los.

    Wenn jemand seine Daten nicht weitergeben, dann muss er das nicht. Das ist vorher schon klar.

    Und ich finde an dem Vorgehen gut, dass es keine automatische Weitergabe nach dem Motto "haben wir immer schon so gemacht" ist.

    Insbesondere dieser eine Kollege findet es eben wichtig, daher spricht er es jedes Jahr an.Sonst würde auch nichts verteilt.

    Es wird auf der ersten GLK regelmäßig der Antrag gestellt, die Kontaktlste der Schule an alle Kollegen weiterzugeben. Diesem Antrag wurde seit ich in der Schule bin immer einstimmig zugestimmt. Eine Weitergabe an Personen einer anderen Gruppe wie Eltern oder Schüler wird in dem Antrag dabei schon direkt verneint. Das ist von niemandem erwünscht.

    Da ist eventuell die Frage, ob die Herausgabe einer fremden Tekefonnummer eine Kleinigkeit ist. Bei uns hat jeder Kollege die aktuelle Liste mit allen Adressen und Telefonnummern. Jedes Jahr bittet derselbe Kollege darum, dass sie zum dienstlichen Gebrauch verschickt wird. Und jedes Mal wird noch einmal ausdrücklich gesagt, dass die Daten der anderen nicht weitergegeben werden dürfen.

    Ich selbst bin (Ergänzung: im Privaten) schon jedes Mal sauer, wenn es jemand nicht schafft einen E-Mailverteiler anzulegen, bei dem nicht jeder alle E-Mailadressen sehen kann.

    Und im obigen Fall mit der Telefonnummer sind möglicherweise noch weitere Familienmitglieder betroffen, die überhaupt nichts mit der Schule zu tun haben. Da wird vielleicht ständig der Partner im Homeoffice gestört oder ähnliches.

    Dienstaufsichtsbeschwerde wäre mir auch zu viel, aber nur den Schüler zu bitten, die Nummer wieder zu löschen, klingt für mich auch nicht nach einer überzeugenden Lösung.

    Natürlich haben wir freie Zeiteinteilung und damit selbst die Verantwortung am Wochenende aber auch alle 24h abends/nachts ausreichend lange Ruhezeiten einzuplanen. Das ist bei jedem Selbständigen oder Angestelltem mit Vertrauensarbeitszeit genauso. Trotzdem achtet eine gute Schulleitung auch darauf, z.B. wie bei DeadPoet und reagiert entsprechend.

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