Beiträge von DFU

    Habt ihr auch dieses Modell, bei dem die Klassen nur 14tägig kommen? Bei uns sind sie alle 14 Tage mit halber Klasse da und jede Gruppe hat 10 Stunden Unterricht, d.h. bis zu den Osterferien ist jedes Kind: :schnelltipp:3x2 = 6 Schultage im Präsenzunterricht. Unsere Eltern drehen am Rad. Ich bin deutlich mehr in der Notbetreuung, als ich meine Klasse sehe.

    Von meiner Schule kenne ich Wechselunterricht als eine Woche Präsenz und in der anderen Woche Fernunterricht im Wechsel, weil immer nur halbe Klassen unterrichtet werden.

    In der Grundschule nebenan bedeutet Wechselunterricht an 2 von 10 Tagen 5 Unterrichtsstunden Präsenzunterricht, da immer nur zwei Jahrgänge im Haus sein dürfen und die immer nur in halben Klassen. Als Alternative könnte man meiner Meinung nach die Kollegen der jeweils anderen Jahrgänge für die zweite Klassenhälfte einsetzten, so dass alle nach Stundenplan kommen könnten. Für Notbetreuung wären dann aber weder Räume noch Personal verfügbar. Wenn die klassenfremden Kollegen richtig unterrichten könnten, wäre ich trotzdem klar für mehr Präsenzunterricht. Wenn die Kinder dann in der Schule alleine am Wochenplan arbeiten sollen, dann könnten sie das aber genauso gut zu Hause machen.

    Ihr könntet es ja im Kollegium ansprechen. Hat hier nicht jemand aus einem anderen Bundesland von seiner Schule erzählt, die tatsächlich für mehr Präsenzunterricht die Notbetreuung abgegeben hat?

    LG DFU

    Ich habe gerade in der lokalen Presse gelesen, dass alle von zwei Jahrgängen in einer Woche kämen, aber auf zwei Räume verteilt würden, in der 2. Woche die anderen beiden Jahrgänge, also 5 von 10 Schultagen. Die Notbetreuung muss daher anders organisiert werden, weil die Lehrer sie nicht zusätzlich übernehmen könnten

    Genau, das mit den nur zwei Jahrgängen ist so vorgegeben.

    Ich habe ich auch schon überlegt, dass dann auch zwei Räume für jede Klasse möglich wäre.

    Aber zum einen habe ich das Infoschreiben dazu anders in Erinnerung und andererseits habe ich letztes Jahr im Mai selbst eine 6. Klasse in zwei Räumen beschult. Andere Lehrer waren als zweite Aufsicht eingeteilt, hatten aber andere Fächer. Ich fand die 22,5 min - Blöcke fürchterlich kurz, und die Schüler haben dann ja doch wieder die Hälfte der Zeit selbständig arbeiten müssen. Dazu müssen sie dann nicht im Präsenzunterricht sein.

    Und dann kommt noch dazu, dass die Kinder ja keine Vertretungslehrer treffen wollen, sondern ihren Klassenlehrer. Gerade in der Grundschule zumindest.

    LG DFU

    Bei uns ist Wechsel auch wochenweise statt tageweise, aber eben kein streamen des Unterrichts. Lehrer erklärt also doppelt, Übungsaufgaben macht der Schüler in der andere Woche alleine. (Bei tageweise käme ich, glaube ich, durcheinander, auch wenn es für Versuche praktisch wäre.

    Der große Vorteil des doppelten Erklärens ist der, dass man für zwei Wochen nur eine Woche Präsenz- und eine Woche Fernunterricht vorbereiten muss. Der Aufwand passt dann wieder ungefähr.

    Ich gehöre zu den „Glücklichen“, die bereits seit September im Fachunterricht einen oder mehrere Schüler haben, die auf eigenen Wunsch nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. In BW ist das schon das ganze Schuljahr ohne Attest möglich. Dann bereitet man den ganz normalen Unterricht vor und muss trotzdem noch den Fernlerner beschuppen. Zum Glück galt bei uns, dass der Schüler sich selbst um das Material kümmern muss. Natürlich habe ich die Arbeitsblätter hochgeladenen und auch mal einen Hefteintrag / Tafelanschrieb. Allerdings kann man mit den Unterlagen für Experimentalunterricht in Präsenz in der Regel zu Hause nicht so viel anfangen. Also habe ich doch wieder eigene Arbeitsanweisungen für den einen Schüler geschrieben. Dann ist es deutliche Mehrarbeit, die ich in normalen Zeiten ohne Pandemie auch nicht für jeden, der sich morgens krank meldet, leisten kann.

    Wenn ein Kind krank ist halte ich es daher für eine wesentlich bessere Lösung, dass es sich alle Arbeitsblätter, Hefteinträge und Hausaufgaben für alle Fächer über einen Klassenkameraden besorgt und nicht über zehn Lehrer. Da sollte sich jeder Schüler natürlich rechtzeitig jemanden suchen, der das Material dann auch zuverlässig zur Verfügung stellt.

    Als ich selber Schüler war, hat sich eine Klassenkameradin ein halbes Jahr lang alle Latein- und Mathematikunterlagen von Freundinnen per Luftpost nach Australien schicken lassen, damit sie nach einem halbjährigen Auslandsaufenthalt nicht die Klasse wechseln muss. So etwas ließ sich früher regeln und heute per E-Mail umso leichter.

    LG DFU

    Hier wird der Begriff "Hybridunterricht" selten bis gar nicht verwendet, sondern "Wechselunterricht" bzw. "Wechselmodell". Der wird aber unterschiedlich umgesetzt, allerdings jeweils nur mit halben Klassen: entweder kommen die halben Klassen im tageweisen Wec hsel (z. B. Gruppe A Montag, Mittwoch und Freitag, Gruppe B Dienstag und Donnerstag, dann in der Folgewoche umgekehrt; oder Gruppe A Montag bis Mittwoch, Gruppe B Donnerstag und Freitag, in der Folgewoche ebenfalls umgekehrt) oder im wochenweisen Wechsel.

    Ob dann die Gruppe, die jeweils ihren "Distanztag" hat, für diesen Tag Arbeitsaufträge erhält oder ob diese SuS per "Streaming" zum gerade stattfindenden Präsenzunterricht zugeschaltet werden, hängt natürlich insbesondere von der technischen Ausstattung der Schule ab.

    Der in BW für die Grundschulen für nach Fasching angekündigte Wechselunterricht ist dagegen ein Witz. In der ersten Woche dürfen von zwei Jahrgänge jeweils halbe Klassen kommen und in der zweiten Woche von den anderen beiden Jahrgänge. In der jeweils anderen Woche hat die Klasse komplett Fernunterricht. Das macht dann in der Schule nebenan für jeden Schüler zwei Präsenztage bei zehn Schultagen.

    Da erscheint mir der Begriff Wechselunterricht doch sehr großzügig ausgelegt.

    Gibt es in anderen Bundesländern auch die Regelung, dass an den Grundschulen nur ein Viertel der Kinder gleichzeitig in Präsenz sein dürfen?

    LG DFU

    Die Anzahl der Toten hängt aber auch mit der Altersstruktur im Land zusammen.

    So sind die Überlebenschancen bezogen auf die Gesamtbevölkerung, in China besser sind als in Italien, innerhalb jeder der Altersgruppen 0-9 Jahre, 10-19 Jahre usw. ergibt sich in allen Fällen ein umgekehrtes Bild (Simpson-Paradoxon).

    Für den Unterricht aufbereitet wird das in der Zeitschrift "Stochastik in der Schule" in dem Artikel "Ein Simpson-Paradoxon bei Covid-19-Todesfallraten" von Herrn Prof. Dr. Henze.

    Ich weiß nicht, wie die Alterspyramide in den angesprochenen Ländern jeweils genau aussieht, hier in Deutschland ist es jedenfalls schon lange keine Pyramide mehr. Und immer wenn das Virus sich in Altersheimen ausbreitet, schießt die Todesrate (zumindest lokal) in die Höhe.

    Allerdings ist das jetzt hoffentlich auch bald vorbei.

    Ich weiß von einem Altersheim, in dem das Virus sich erst nach der ersten Impfung der Bewohner verbreitet hat: 20 von 70 der Bewohner und viele Pflegekräfte sind infiziert, dabei meines Wissens aber keine schweren Verläufe.

    Gut, dass die Impfung vor einem schweren Verlauf zu schützen scheint. Schlecht, dass das die Infizierten wohl trotz Impfung ansteckend sind.

    LG DFU

    Dass wirklich "alles" in "normalen" Jobs gestellt wird, glaube ich nicht, muss ich sagen. Meine Bekannten, die jetzt im Homeoffice sind (und in einem Fall auch schon vor Corona viel von zuhause aus gearbeitet hat), kaufen einige kleinere Büromaterialien auch selber. Aber vielleicht sind sie ja auch nur zu "faul", diese Ausgaben bei ihren Arbeitgebern geltend zu machen, wer weiß.

    Dass jemand einen Bürostuhl vom Arbeitgeber gestellt bekommen hat, habe ich noch nie gehört. Laptop und Drucker ja, aber meine Bekannten arbeiten allesamt im Homeoffice an ihren eigenen (d. h. privaten) Schreibtischen oder am Ess- oder Küchentisch.

    Handelt es sich dabei um Homeoffice oder um Mobiles Arbeiten?

    Bei ersterem hat man normalerweise ein Büro zu Hause und bei zweitem um die Erlaubnis den Arbeitsort (innerhalb von Deutschland) frei zu wählen.

    Im ersten Fall bekommt man auch Schreibtisch, Stuhl, Aktenschrank und Internet. Im zweiten eher nur den Laptop und Handy.

    LG DFU

    Ich kann mir höchstens vorstellen, dass man AKTUELL auf Grund der besonderen Situation die privaten Geräte zu Hause nutzt. Den PC aus dem Büro kann man wohl schlecht nach Hause schleppen - oder den Drucker, den man mit dem Kollegen zusammen benutzt... Im Normalfall kauft da niemand etwas selbst! Nicht mal einen Stift oder Radiergummi!

    Es gibt auch genug Firmen, in denen alle mit Laptops arbeiten. Bei meinem Mann ist genau das mit dem Heimschleppen aus der Firma passiert. Die Leute sind ins Büro gefahren und mit Bildschirm und Dockingstation wieder herausgekommen. Wenn die Firma mobile Geräte hat, geht das und wurde auch gemacht. Die Firma wünscht Homeoffice, also erlaubt sie das auch.

    LG DFU

    Das Schulcurriculum ist natürlich verpflichtend, denn dort werden ja 1/4 der Stunden geregelt. Da die Bildungspläne immer zwei Jahre zusammenfassen, muss natürlich auch dort die schulinterne Regelung eingehalten werden. Sonst wäre es ja nicht möglich, die Klassen bei der Profilwahl zu mischen, und Lehrerwechsel nach einem Schuljahr wären auch problematisch.

    Wenn aber mit der internen Regelung der Bildungsplan nicht abgedeckt wird, dann gilt natürlich zunächst der Bildungsplan. In dem Fall sollte aber auf jeden Fall innerhalb der Fachschaft eine Änderung der Regelung angestrebt werden.

    Für dieses Schuljahr wurden wir im Sommer angewiesen, uns in Parallelklassen auch auf einen gemeinsamen Stoffverteilungsplan bzw. zumindest eine gemeinsame Reihenfolge zu einigen, damit wir im Falle von Fernunterricht gemeinsam Material erstellen können (keine Pflicht, aber hilfreich) und damit am Schuljahresende in allen Parallelklassen die gleichen Themen weggelassen werden, wenn wir wegen Corona nicht alle Inhalte schaffen.

    LG DFU

    Hallo zusammen,

    ich bin vor über einem Jahr komplett auf das iPad pro umsteigen. Mit Tastatur natürlich.

    Es war vorher die die Überlegung, ob iPad pro oder doch ein Lenovo Yoga mit Stift. Ich habe mich dann hauptsächlich wegen des Gewichts für das iPad entschieden, weil ich weniger mit Papier arbeiten wollte und daher immer das Gerät zur Schule mitnehme.

    Ich habe auch mehrere Monate eigentlich nichts anderes verwendet. Es ging, aber richtig glücklich war ich nicht damit. Auch wenn ich ein Gerät mit Stift nicht mehr missen möchte.

    Jetzt ging es wegen der Videokonferenzen nicht mehr. Man kann auf BBB mit dem iPad keinen Bildschirm teilen (und bei vielen anderen Konferenztools auch nicht.)

    Für meinen Sohn und seine Schulvideokonferenzen reicht es dagegen gut. Und für das Scannen und Hochladen seiner Aufgaben ist es besser als ein Laptop.

    Ich bin jetzt wieder auf meinen alten Linux-Laptop umgestiegen und werde da sicher auch in Zukunft wieder mehr mit machen. Ich überlege inzwischen, ob ich nicht doch auf ein Convertible umsteige.

    LG DFU

    Hallo!

    Unsere Konferenzen finden momentan nicht in Präsenz statt. Es gibt nur sehr wenige Kollegen, die mit Abstand in der Schule sitzen, weil sie wegen Notbetreuung oder anderen Gründen sowieso gerade in der Schule waren, aber die meisten sitzen zu Hause vor ihrem privatem Endgerät. Und auch die Redner haben jeder ihr eigenes Gerät vor sich. Jeder hat also Kamera, Lautsprecher und Mikrofon für sich selbst.

    Wie habt ihr das mit der Ton- und Bildübertragung bei den Hybridkonferenzen geregelt? Ihr braucht doch für jeden Kollegen einen Platz mit zumindest Mikrofon und besser auch Kamera. Bei uns im Lehrerzimmer sind 100 Plätze, die dafür dann erst einmal verkabelt werden müssen. Wenn jeder sein eigenes unabhängiges Gerät mitbringt, gibt es ja Rückkopplungen ohne Ende.

    Ich wünsche mir auch die Möglichkeit sich digital zu Konferenzen zuzuschalten, weil das manchmal einfach praktisch ist. Bei uns klang aber bereits bei der ersten digitalen Konferenz an, dass nach Corona wohl wieder auf Präsenzpflicht für alle umgestiegen wird. Ich bin also dankbar für Umsetzungsideen und Erfahrungen aus anderen Schulen.

    LG DFU

    Das wäre mein Alptraum mit drei Kindern. Ich sehe so schon fast nur noch Videokonferenzen im Kalender und muss immer gucken, wann wer wo Platz hat, was z.B. damit gestern endete, dass ich dann irgendwann zum korrigieren (glücklicher Weise auf Papier) im Arbeitszimmer auf dem Fußboden saß.

    Und ganz ehrlich, um 8.30 Uhr oder 9 Uhr schlafen meine Kinder manchmal noch, um 9.30 Uhr wird aktuell im Normalfall bei uns gefrühstückt, da ist mein Mann mit der ersten Telko durch. da besprechen wir Familienintern, was wie so anliegt und wer wo Hilfe braucht und danach wird dann gearbeitet.

    Ich finde diese ganzen freiwilligen mal hier und mal da Videokonferenzen der Kinder zu wechselnden Terminen wesentlich schwieriger zu organisieren als 6 h Onlineunterricht am Stück. So muss ich ständig überlegen, wer jetzt in welchem Raum mit welchem Gerät konferieren kann. Wenn ein Kind dauerhaft Onlineunterricht hat, bekommt es ein Gerät dauerhaft zugeordnet und kann auch ganz schnell damit umgehen.

    Wir müssen die Anwesenheit unserer Schüler übrigens jeden Morgen überprüfen. Die meisten Eltern sind froh darum, dass es dadurch keine Diskussion mehr gibt, wann die Kinder am Schreibtisch zu sitzen haben.

    Was einem besser passt, hängt aber eben auch vom eigenen Tagesablauf ab. Für mich wäre es fürchterlich, wenn wir erst um 9.30 Uhr frühstücken würden. Bei uns wird der Frühstückstisch abgeräumt bevor wir mit arbeiten anfangen. Hinterher möchte das niemand mehr tun.

    Ich glaube daher, dass man es wie immer nie allen recht machen kann.

    LG DFU

    Ich hatte im Referendariat an einem Tag 2. + 8. Stunde. Und mit meinen 10 Stunden Unterricht an vier Tagen. War natürlich kein perfekter Stundenplan. Die anderen Referendare hatten in meiner Erinnerung alle zwei Tage unterrichtsfrei. Ich nehme an, dass der Stundenplanersteller das in Kauf genommen hat, weil ich direkt neben Schule und Seminar gewohnt habe und die anderen teilweise weit gependelt sind.

    Später hatte ich noch einmal so einen Stundenplan. Da bin ich allerdings von Stundenplanerstellern angerufen und gefragt worden. Vermutlich sogar nur, weil sie das Schuljahr vorher gesehen hatte, dass ich einen Tag freiwillig immer viel länger zum Vorbereiten geblieben war. Das erste halbe Jahr hatte es gepasst. Danach haben wir die Kinderbetreuung vom Ort der Schule zu einer Betreuung im Wohnort gewechselt. Da war es dann nicht mehr so praktisch, denn ab da hätte ich auch zu Hause ohne Kind noch etwas vorbereiten können.

    Ich finde der perfekte Stundenplan ändert sich auch. Natürlich ist es eigentlich nicht perfekt, wenn der kurze oder sogar freie Tag, der mit dem Konferenznachmittag ist. Andererseits kann ich dann zum Kochen nach Hause fahren, mit den Kindern Mittagessen und sie dann zur Konferenz im Schulhof spielen lassen (vor Corona natürlich). Habe ich an dem Tag lange Schule, muss ich nicht so viel hin. und herfahren, aber stattdessen Verabredungen organisieren, damit die Kinder nach der Schule mit Freunden mitgehen können.

    Ich bin mir daher ehrlich gesagt nie sicher, was ich mir eigentlich wünschen möchte.

    LG DFU

    Bei uns ist es auch wie gehabt. Das Fehlen ist am gleichen Tage fernmündlich und spätestens nach 3 Tagen schriftlich zu entschuldigen. Ausnahmsweise dürfen die schriftlichen Entschuldigungen per E-Mail (Kopie im Anhang) vorab an die Klassenlehrer gesendet werden und müssen erst am ersten Tage der Wiederaufnahme von Präsenzunterricht abgegeben werden.

    Bei uns funktioniert es aber umgekehrt. Bei uns werden an einem geschützten Bereich alle Entschuldigungsanrufe, die am Morgen eingehen, eingestellt. Dort kann jeder nachsehen, ob der fehlende Schüler (zumindest schon fernmündlich) entschuldigt ist. Alle anderen fehlen sofort unentschuldigt und werden den Klassenlehrern weitergemeldet. In die Klassenbücher müssen wir alles erst übertragen, wenn wieder Präsenzunterricht ist.

    Bei technischen Problemen genügt es allerdings den Fachlehrer direkt zu kontaktieren (und zur Not über das Telefon im Sekretariat anrufen) und das Problem zu nennen. Die Schüler müssen es dann nacharbeiten, weswegen kein Anreiz ist, das auszunutzen. Da die meisten Probleme wegen zu schwachem Internet in den Videokonferenzen auftreten, habe ich für die meisten Stunden auch einen Notfallplan mit Aufgabennennung für zu Hause in Moodle stehen. Dann können die betroffenen Schüler zumindest alleine Arbeiten und die Aufgaben später hochladen. Ich erwarte jedenfalls nicht, dass ein Schüler eine ganze Schulstunde über Mobile Daten an einer Videokonferenz teilnimmt.

    Diejenigen, die den ganzen Tag wegen Internetproblemen fehlen, melden sich wie alle anderen für den ganzen Tag als entschuldigt.

    LG DFU

    Hallo zusammen!

    Wisst ihr, ob Schüler immer ohne App, also direkt im Browser, an einer Teamskonferenz teilnehmen können.

    Mit einem Ubuntu Laptop ging es vor ein paar Wochen noch. Aber auf dem iPad haben Safari und Firefox haben beim Versuch den Einladungslink im Browser zu öffnen gesagt, es muss die App installiert werden.

    LG DFU

    Hier an der Grundschule gibt es Wochenpläne per Post bzw. einmal per E-Mail. Letzteres war aber auch ohne Drucker möglich. Selten Videokonferenzen und dann am Nachmittag, damit die Geräte von Eltern oder älteren Geschwistern frei sind.

    Natürlich sind es hauptsächlich D-, M- und SU-Aufgaben, aber in der 4. Klasse auch Aufgaben in Musik (Musiktheorie: Beethoven im März, Holzblasinstrumente jetzt), BK und E. Religion weiß ich gerade nicht. Sport ist in SU integriert, da geht es nämlich um jonglierende Gaukler aus dem Mittelalter. Ergänzt werden die analogen Wochenpläne durch ein Padlet. Dort müssen selten Erklärvideos angeschaut werden, die SU Lösungen zur Kontrolle gibt es dort (M und D per E-Mail an die Eltern), eine Rätselecke für die Klasse (Rätsel der Woche) und zu einigen Fächern auch noch Ideen gegen Langeweile, das ist dann natürlich freiwillig. Eine Videokonferenz gab es nach den Ferien, damit sich alle mal treffen können.

    Diese Woche gibt es eine Videokonferenz für Mathematik. Wer die Aufgaben dieser Woche (Schriftliche Multiplikation mit großen Zahlen) alleine zu schwierig findet, kann sich dort anmelden und bekommt Unterstützung durch Onlineunterricht.

    Das Pflichtmaterial deckt durchaus 3 - 4 Zeitstunden am Tag ab.

    In der jahrgangsgemischten Anfangsklasse, von der ich es weiß, gibt es auf den Wochenplänen nur M, D und SU. Aber auch da gibt es ein Padlet mit digitalen Ergänzungen zu den drei Fächern, die nicht mehr alle freiwillig sind (z.B. Erklärvideos). Und auf dem Padlet ist jeden Tag ein aktuelles Begrüßungsritual zum Anhören (erkennbar am aktuellen Datum) und freiwilliges Material für die anderen Fächer. Bewegungsaufgaben würfeln für Sport zum Beispiel.

    Das Pflichtmaterial deckt nur ca. 2 - 3 Zeitstunden am Tag ab. (Meine Hochachtung an die Lehrer, die es schaffen so junge Kinder so lange selbständig arbeiten zu lassen. Das Material ist gut zusammengestellt.)

    LG DFU


    Freigabe eines Tabletbildschirms im ViKo-Modul von IServ (Workaround)

    Da mach ich mit.

    Wir nutzen IServ, das ViKo-Modul basiert auf BigBlueButton. Da kann man am Tablet nicht die Bildschirmfreigabe aktivieren. Das ist schade, wenn man Goodnotes beispielsweise als Tafelersatz nutzen möchte.

    Workaround: ViKo von IServ läuft auf dem richtigen PC, iPad und PC sind im gleichen WLAN, auf dem PC ist dieses kleine Programm (https://letsview.com/de/iphone-ipad…0-spiegeln.html), beide sind verbunden, Tablet wird auf den PC gespiegelt und genau das Fenster kann man dann in der ViKo über die Bildschirmfreigabe freigegeben. Tadaa, Tafel!

    IMG_20210112_235303.jpg

    Auf dem MAC kann man Quicktime laufen lassen und dort einen ipad Bildschirm streamen. Dann in der gewünschten Videokonferenz das Quicktimefenster freigeben.

    Aus Elternsicht:

    Auch Viertklässler, und jüngere Schüler sowieso, brauchen in der Regel noch Hilfe beim Einwählen in die Videokonferenz und haben meist kein eigenes Gerät, so dass sie während der Zeit das Arbeitsgerät der Eltern blockieren. An Wochenplänen mit zeitlichen Vorgaben können sie dagegen (fast immer) ohne Elternhilfe arbeiten, weil sie solche Aufgabenstellungen von Hausaufgaben und Unterricht gewohnt sind.

    Ich bin daher um alle Aufgaben froh, die analog bearbeitet werden können. Alles andere wie Lernvideos, Padlet oder Videokonferenzen ist zumindest bei uns eine zusätzliche Belastung für uns Eltern, und sollte nur in Maßen eingesetzt werden. Ob dann für Unterricht oder für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen soll dann die Lehrkraft entscheiden.

    Aus Kindersicht:

    Unsere Kinder lieben Videokonferenzen mit allen, schauen gerne mal ein Lernvideos an und möchten auch immer mal wieder beim Padlet vorbei schauen und dort die Aufgaben machen, die digital gemacht werden können.

    Trotzdem haben sie bei Wochenplänen einen besseren Überblick und können sich leichter organisieren.

    Über Anrufe von ihren Klassenlehrern haben sie sich im Mai gefreut, wollten aber nicht alle lang telefonieren,

    LG DFU

Werbung