Hallo Essenza,
ich habe das Progrmm bereits einmal beim Thema spezielle Strecken (Mittelsenkrechte, Winkelhalbierende, Höhe, Seitenhalbierend) im Dreieck und Dreieckskonstruktionen mit deren Hilfe eingesetzt.
Meine Klasse war bereits in der 8. Klasse. Im Großen und Ganzen hat es ihnen auch Spaß gemacht mit dem Programm zu arbeiten, aber einige Schülerinnen (in meiner Klasse damals) hatten doch Probleme. Meiner Meinung anch lag es aber daran, dass ich natürlich nicht mehr so viel Zeit auf die Grundelemente (Kreis zeichnen, Strecke zeichnen, Winkelantragen,...) aufgewendet habe. Wenn du das Programm gleich bei der Einführung nutzt, gehest du aber automatisch langsamer vor, so dass es alle Schüler hinbekommen müssten.
Vorteile sind meiner Meinung nach:
- Man kann die Konstruktionen bewegen und Veränderungen ansehen (dazu ist das Programm ja da)
- Die Schüler können nicht schummeln. Wenn man an einem Punkt des Dreiecks zieht, muss die Konstruktion korrekt bleiben. Sie selbst können so auch kontrollieren.
- Die Konstruktionen sind sehr sauber gezeichnet, keine zwei Millimeter dicken Bleistiftlinien. (Nachteil: Die Schüler lernen nicht im wirklichen Leben mit gespitztem Bleistift zu zeichnen.)
- Die Schüler gehen in der Regel gerne in den Computerraum. (Nachteil: Ich nicht.
)
Die Schüler können das Programm mit der Schullizenz auch zu Hause auf ihrem Computer installieren. Du solltest allerdings sicherstellen, dass jeder Schüler auch in der Schule die Möglichkeit hat, außerhalb des Unterrichts damit zu arbeiten. Vielleicht ist doch ein Schüler dabei, der keinen PC zur Verfügung hat.
Klassenarbeiten oder Tests unter Einbindung des Programms sind natürlich schwierig, da man verhindern muss, dass die liestungsstarken Kinder die Dateien per Email an andere weitergeben.
Viele Grüße
DFU