Beiträge von Dopamin82

    Ein Begriffsnetz ist auch ganz nett. Jeder bekommt eine Karte, auf der groß ein Begriff geschrieben ist (musst Du natürlich passend vorbereiten) - 5-10 Minuten Zeit sich damit zu beschäftigen (erklären können und thematischen Zusammenhang erarbeiten).
    Dann entscheidest Du welcher Begriff anfängt und diejenigen, die glauben, dass ihr Begriff dazu passt, melden sich, gehen nach vorne, pappen den Begriff auch an die Tafel, erklären warum er thematisch zum vorhergehenden passt und was sich dahinter verbirgt.
    Hatte das in Chemie mal gemacht, war zwar in der 9, aber das war eine Spitzenstunde :-)


    LG

    Hallo zusammen!
    Das ist wirklich spannend querzulesen! Ich selber stelle mir nämlich auch gerade die Frage, ob ich "streng" genug bin, ob meine Akzeptanz bzw. Toleranz nicht an manchen Stellen zu weit geht.
    Ich selber bin unter 30 und könnte definitiv als Oberstufenschüler durchgehen, meinem Erscheinungsbild nach. Ich bin ebenfalls sehr quirlig :-)
    Ich habe in den älteren Klassen (9 und 10) eine andere Art mit den Schülern umzugehen, als in den unteren Klassen. Bei mir läuft sehr viel auf der Beziehungsebene, in bestimmten "Zwischenphasen" - Arbeitsblätter austeilen oder ähnlichem, bin ich auch für Späße oder Austausch zu nichtfachlichem zu haben.
    Ich arbeite auch oft mit Methoden wie Kartenabfragen, Museumsgang oder ähnlichem, wo die Schüler sich absolut normal verhalten dürfen und nicht total leise sein müssen.
    Wenn ich sage: Jetzt will ich zivilisiertes U.gespräch kann man aber auch eine Stecknadel fallen hören.
    Und die Schüler wissen, dass ich eine Sache hasse wie die Pest: Andere Mitschüler zu "dissen". Wer das tut, bekommt sofort eine Konsequenz.
    Dennoch frage ich mich, ob ich so eine Atmosphäre schaffe, wodurch die Schüler lernen. Die Tests sind gut ausgefallen, kreatives Arbeiten - die Schüler sollten einen Ratgeber zu einem Thema gestalten - waren absolut spitze und die Schüler mögen mich (meiner Lehrerevaluation nach) total gerne.
    Aber: Mögen sie mich, weil ich so, locker bin, oder mögen sie mich, weil ich eine angenehmere Art für sie habe den Unterrichtsstoff zu vermitteln?
    Zeitgleich habe ich eine 5. Klasse (leider in den letzten beiden Stunden des Tages - halb 2 bis 3), in der bei der Lehrerevaluation auch einmal zurückkam: "sie bekommen uns nicht leise". Die Lehrer, die bei mir Hospitierten, sagen aber: das ist vollkommen normal bei einer 5 in den letzten beiden Stunden...
    Ich bin derzeit wirklich verwirrt. :-(


    VG

    Hallo Ihr lieben Mit Obasler der ersten und zweiten Generation,


    ich habe lange Zeit nicht mehr hierein geschaut.
    Es sind nun fast 7 Wochen Schule um und ich wollte fragen, wie es Euch geht.
    Ich bin, und das hätte ich nicht gedacht momentan am absoluten RAnde der Belastbarkeit angekommen und ich habe, zumindest in der letzten Woche immer wieder überlegt, ob ich so weitermachen möchte.


    Das Problem ist: Ich kriege meinen Kopf nicht frei. Ich kann einfach garnicht mehr abschalten. Meine Gedanken kreisen 24/7 um Schule und Unterricht und ich finde keine Ruhe. Immer denke ich, ich sei nicht genug vorbereitet, ich könnte noch mehr machen.


    Dann habe ich auch ein wenig Respekt oder Angst vor Kontrollverlust im Unterricht... es ist noch nie zu sowas gekommen, vielleicht ist die Angst auch total unbegründet, aber haben tue ich sie trotzdem. :-(


    Ich bin einfach momentan überfordert.


    Habt ihr schon ähnliche Situationen gehabt und habt ihr euch an jemanden gewandt um Hilfe zu erhalten?


    Viele Grüße
    Dopamin


    Und das kann ich eigentlich nicht bestätigen. Je kreativer, anspruchsvoller und selbstständiger man die SuS lernen lässt, umso besser funktioniert das.


    Da habe ich vielleicht Glück an einer Gesamtschule zu sein, die viel in Richtung kooperatives Lernen macht... das nehmen die Schüler dankend an.

    Ich würde es auch eher praktisch machen.


    Ich habe bei meinen 11ern Die Zellorganellen/-bestandteile stufenweise über einen Film, Mikroskopieren (die sichtbaren) und danach Stationenlernen und Modellbau gemacht.
    Jeweils einige Schüler wurden Spezialisten für ein bestimmtes Organell, mussten ein Modell dazu bauen (sich selber überlegen, da kamen die coolsten Ideen raus) und den anderen vorstellen.


    Die Zellorganellen, die darüber nicht abgedeckt waren habe ich mittels einer Power Point präsentiert und sie dann immer wieder involviert und Fragen gestellt. Die Power-Point bekommen die jetzt über die Ferien mit nach Hause zum Lernen, wenn sie schon wollen.
    Das kam super an...


    Ich glaube es ist echt die Frage, wie man etwas angeht.
    Ich hatte auch schon Unterrichtseinheiten, die ich selber zu langweilig aufgebaut hatte und habe die gleiche Rückmeldung von den Schülern bekommen, die du jetzt auch beschreibst.


    Wenn ich so eine Rückmeldung bekomme, habe ich mittlerweile gelernt, mich selber als erstes kritisch zu hinterfragen, meist liegt es an mir und daran, wie ich den Stoff vermittel.
    Auswendiglernen finden Schüler halt immer blöd. Ich übrigens auch :-) hatte in Vokabeltests immer ne 5 :-)


    LG

    Hey, da sind wir uns alle eingig :-)


    Hatte für eine Klasse mal eine längere Unterrichtsplanung gemacht, aber derzeit fällt es mir noch extrem schwer einzuschätzen wie lange die Schüler für etwas brauchen... deshalb lasse ich mir damit ein wenig Zeit. Habe einen 11er Kurs, für den werde ich das aber nächste Woche mal machen, damit ich ungefähr weiß welcher Stoff bei den Klausuren drankommt...


    Werde versuchen ansonsten in regelmäßigen Abständen auch zu berichten.
    Ach ja, hattet ihr "Disziplinprobleme" am Anfang. Hatt mit einer neuen Kollegin an meiner Schule gesprochen, die nur eine Vertretungsstelle hat (hatte auch noch nie unterrichtet), bei der das das größte Problem war. Ich hatte das Gefühl, mit Disziplin nicht so richtig viel Probleme zu haben - anders als ich erwartet habe...


    LG
    Dopamin

    Halllo zusammen,


    ich habe, wie viele anderen die erste Woche OBAS hinter mir, was für mich bedeutete: die erste Woche überhaupt unterrichten.
    Ich denke, es ging vielen anderen ähnlich.
    Was sind so Eure Eindrücke? Wie waren die ersten Tage? Seid ihr zufrieden?


    Ich bin immer noch ein wenig überwältigt von den Eindrücken (ist ein wenig viel derzeit...), muss aber sagen, dass der Unterricht Hölle Spaß macht und genau das ist, was ich immer machen wollte!!
    Bin gespannt auf das Seminar ab Montag...


    GlG an alle
    Dopamin

    Guten Morgen zusammen,


    ich habe letzte Woche durch Zufall im Lidl Lernblöcke für verschiedene Fächer für die Jgst 5+6 gesehen.


    Habe mir mal den für Naturwissenschaften mitgenommen und finde den ganz nett um zusätzliche Arbeitsblätter daraus zu machen...


    Hat einer von Euch sich den mal angeschaut? Was haltet ihr davon?


    VG

    Also ich habe mich bewußt an einer Gesamtschule beworben und werde dort auch ab Sommer unterrichten, weil ich das Konzept besser finde als an den meisten Gymnasien.


    Insbesondere der integrierte naturwissenschaftliche Unterricht ist ein besonderer Anreiz.


    Klar, das unterschiedliche Leistungsniveau der Schüler macht Unterricht und Unterrichtsvorbereitung sicherlich ein wenig schwieriger, weil man sich der individuellen Leistung und -fähigkeit der Schüler anpassen muss.


    Aber genau darin, liegt meiner Meinung nach, doch auch ein Vorteil der Gesamtschule. Individuelle Förderung ist durch die starke Differenzierung (Neigungs- und Leistungsdifferenzierung) besser möglich.


    VG

    Schließe mich an, mache das genauso... in den Ferien (ich habe 4 Wochen zwischen Dienstende und Vorbereitungsseminar) schon für das erste Quartal ne grobe Stundenplanung anlegen.


    Habe zum Glück 3 x je 2 Klassen parallel, was die Unterrichtsvorbereitung erheblich vereinfacht.


    Ich bin gespannt, was die Arbeitsbelastung anbelangt, würde aber auf jeden Fall von einer festen Nebentätigkeit abraten!!!
    Erstmal abwarten, ob wir der Belastung standhalten. ;-)


    LG

    Puh, keine Ahnung.
    Da aber bei OBAS die Verbeamtung nach 2 Jahren vorgesehen ist, gehe ich mal stark davon aus, dass es automatisch im Zuge der OBAS-Einstellung gemacht wird.


    VG

    Man muss zum Amtsarzt.


    Da wird eine kleine Rundum-Untersuchung gemacht mit Bluttest, Seh- und Hörtest und dann wird entschieden, ob Du verbeamtet werden kannst, zumindest von der gesundheitlichen Seite.

    Das Einstellungsangebot hatte ich 1 1/2 Wochen nach dem Gespräch in der Schule.


    Dann folgte die Aufforderung Gesundheitszeugnis, Führungszeugnis und noch gefühlte 1000 Formulare zuzusenden um den Vertrag fertig machen zu können.


    Letzte Woche dann, 3 1/2 Monate nach dem Gespräch in der Schule, habe ich die Information erhalten, dass der Vertrag in der Schule vorliegt, wo ich ihn nächste Woche unterzeichnen werde. Fast 4 Monate nach der Entscheidung durch die Schule/das Auswahlgremium.


    Allerdings hatte ich eine sehr nette Sachbearbeiterin, mit der ich ständig (alle 2 Wochen) telefoniert habe, um mich auch wegen meiner anstehenden Kündigung abzusichern.


    Die Einstufung ist allerdings noch nicht vorgenommen worden.
    Das wird noch bis zu den Sommerferien brauchen...


    Da ich Diplombiologin mit 2 1/2 Jahren Berufserfahrung in der freien Wirtschaft bin, gab es bei mir aber auch keinen "Unsicherheitsfaktor". Ich weiß nicht wie die BR sich in solchen Fällen verhält. Da kann man allen nur wünschen, dass sie einen netten Ansprechpartner haben. Der Ansprechpartner stand bei mir übrigens namentlich und mit Kontaktdaten auf meinem Einstellungsangebot (dem ersten Schreiben der BR).


    VG und allen viel Glück!!!
    Dopamin

    Hallo GrOchse und alle anderen,


    ich war einige Tage ohne Internet, dank der wunderbaren Telekom :-), deshalb habe ich die letzten irgendwie inflationären Forumsbeiträge nicht so richtig verfolgen können...


    Auf dem Zettel stand sinngemäß die Frage danach, wie ich Eltern hinsichtlich Schulwahl beraten würde (Gymn. oder Gesamtsch.) und wie ich die Zukunft der Schulformen sehen würde.


    Da ich bewußt an eine Gesamtschule wollte, habe ich ganz ehrlich geantwortet und brauchte mir nicht groß etwas "aus dem Kopf zu drücken".
    Längere und intensivere Beobachtungsmöglichkeiten -> bessere Einschätzung der Kinder
    größerer Fächerkanon -> individuelle Förderung
    Längerer Zeitraum zur Orientierung -> Flexibilität um auf unterschiedlich einsetzende Entwicklung der Schüler reagieren zu können
    Ganztag/Freizeitangebote -> soziale Ungerechtigkeit minimieren
    starke und schwache Schüler bleiben zusammen -> Schwache orientieren sich an Starken und werden "mitgezogen" und Starke entwickeln besseres Sozialverhalten/"Soft Skills" indem sie Schwächeren helfen..
    Unterrichtsinhalt/fächerübergreifender Unterricht -> Vorbereitung auf den Alltag und das Berufsleben (nicht "fach"-orientiert, sondern "problem"-orientiert)
    etc...


    Puh.. mehr fällt mir gerade nicht mehr ein :-)
    Ist ja schon über 3 Monate her.


    Ich wünsche allen, die zu einem Gespräch eingeladen werden, alles Gute und viel Glück!!!!


    VG
    Dopamin

    Hallo Ihr beiden,


    da ich mich schon im Rahmen der OBAS beworben habe und es gut gegangen ist, folgender Erfahrungswert :-)
    Grundsätzlich gilt einfach, dass Du alles was Du angibst gemacht zu haben und was relevant für die Einstellung ist, belegen musst.


    Ich habe das z.T. nur durch die beigefügte Studienordnung gemacht bei der ich die Pflichtveranstaltungen markiert habe , statt jeden kleinen Schein beizufügen. Da ich ein bestandenes Vordiplom und Diplom habe, war klar, dass ich diese Pflichtveranstaltungen absolviert haben musste...


    VG
    Dopamin

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