Beiträge von chilipaprika

    Wenn ich Zweifel an deiner Echtheit hätte (was ich ausdrücklich NICHT habe, aber wenn..), wäre das geschilderte Gespräch mit dem Personalrat der absolute Beweis.
    Es ist eine Schande, dass der Mensch sich Personalrat nennen darf. Bist du in einer Gewerkschaft oder Berufsverband? Kannst du einen ANDEREN Personalrat anrufen? (ich wüsste nicht, dass man an einer Person gebunden ist. Ich habe immer die Person angerufen, wonach mir war, bzw. wer Sprechstunde hatte).
    Ich halte - als Laiein natürlich - ziemlich alle genannten für falsch.
    Ich bin relativ sicher, dass das Land keine Lust auf Frühpensionierung hat, ohne das Mittel der Versetzung ausprobiert zu haben.
    Ich würde DEFINITIV die seit dem Vorfall aufgetretenen Probleme mit der SL schildern. Sachlich, schriftlich. Es gehört eben zur Situation!

    Ich würde nicht sofort vom Schuldienst abraten, aber JA: mit dem täglichen Dilemna musst du leben: AUch du wirst deine Benotung an einzelnen Tagen festmachen müssen (zum Teil, ist aber im Ref auch so, du hattest eine kontinuierliche Langzeitnote), auch du wirst nicht nur die individuelle Bezugsnorm nutzen dürfen, sondern Noten vergeben, die sich mal an die Klasse/Schule orientieren, mal an das Land (Abschlussprüfungen). Auch du wirst gleichzeitig ausbilden, unterrichten, motivieren und dann auch bewerten und sanktionieren.
    Den Spagat jeden Tag zu erleben, kann einen kaputt machen.
    Es gibt die ach so professionelle Distanz, es gibt auch Wege, IM System Sachen zu verändern, das pädagogische Konzept einer Schule ist da besonders wichtig für das Wohgefühl, aber JA, die Meta-Ebene deiner Reflexion wird dich auch für deine Schüler*innen beschäftigen.
    Probier es aus!

    Da reicht ein einfaches Nein, den Satz schreibe ich nicht rein.

    Was will die SL machen?

    Sie hat die Anträge nicht genehmigt.
    Fragt mich aber nicht, wie es genau ablief, ich war nicht da.
    Ich musste den Antrag erst dieses Jahr stellen, weil die Fahrt, die ich jetzt durchführen muss, noch nicht offiziell genehmigt war, habe mir da keine Gedanken gemacht und erst DANACH erfahren, dass Andere letztes Jahr ohne den Satz keine Genehmigung erhalten haben (es gibt aber einen SL-Wechsel dazwischen)

    Ich habe letztes Jahr im September nicht auf die Tagespauschale verzichtet (es gab aber auch keine Vorgabe) und den Antrag nach der Fahrt eingereicht. Es waren glaube ich um die 200 Euro, die ich erstattet bekommen habe.

    Oh sorry, ich spreche ja von MEINER Schule. Die SL hat letztes Jahr auf den Satz bestanden oder den Antrag zurück ins Fach gelegt.
    Dieses Jahr wurde mein Antrag aber so genehmigt, ohne Satz (ich wusste nicht mal, dass ich das hätte eintragen sollen, was ich definitiv nicht geschrieben hätte, weil in meinem ganz konkreten Fall werde ich zur Fahrt gezwungen, halte die Fahrt für pädagogisch sinnlos und es wurde kein subtiler Druck ausgeübt, sondern ich habe keine Wahl.
    Zugegeben: mein Nein war nur mündlich.

    Die Vorgehensweise IST illegal.
    Ich "streite" gerade mit Kolleg*innen. Zur Genehmigung ihrer Fahrt haben sie letztes Jahr alle den Satz aufgeschrieben, dass sie auf die Tagespauschale verzichten.
    Ich habe den Antrag erst dieses Jahr gestellt und KEINEN Satz geschrieben.
    Jetzt sind alle zurück, beschweren sich darüber (oh Wunder!), dass der Essenskostenpunkt in England und Skandinavien voll reinhaut, einige wollen die Essensrechnungen einreichen, einige sagen "nie wieder" (Sorry, habt ihr schon vor 5 Jahren gesagt) und andere erzählen von ihren Partner*innen an anderen Schulen, die noch mehr Fahrten machen und alles durch die BR durchgewunken wird, sie hätten noch nie von einem begrenzten Topf gehört.
    Ich weiß von unserem Schulverwaltungsassistenten, dass viele Schulen ihren "Topf" nicht ausschöpfen und deswegen drüber hinaus viel bezahlt wird, auch wenn die Schulen aufpassen sollen.

    Ich hoffe, ich bin stark und knicke nicht ein und reiche meinen Kostenerstattungspunkt mit Tagespauschale ein. Ich mache mir eh keine Illusionen bezüglich irgendwelcher Karriere mehr, das hilft oft, um auf seine Rechte zu bestehen.

    Ach, wenn eine Stelle eine*n will, gibt es Wege (zum Beispiel nur 80% bis Ende des Schuljahres und dann voll).
    Ich drücke dir die Daumen.

    (und ich meinte den Start. Schließlich sind die PR- und Freigabe-Sachen nach dem Vorstellungsgespräch und dem Angebot / Zusage)

    OT, weil ich teils amüsiert, teils irritiert, teil fragend das Ganze lese...
    Zum Schuljahresbeginn wurden die "neuen" Lehrkräfte fotografiert, für die Homepage und die Zeitung. Mit dem Handy der Schulfotografin (wir haben eine Kamera und es ist mir aufgefallen, weil ich kurz dachte "haha, wir sind aber heute nur das Handy wert" :D ).
    Unsere Fahrtenwoche ist vorüber, jetzt trudeln die ganzen Beiträge mit Gruppenfotos bzw. Fotos aus den verschiedenen Fahrten, werden auf dem Insta-Account veröffentlicht, auf der Homepage und vielleicht zum Teil in der Zeitung.

    Was ist der Unterschied zwischen der Genehmigung einer Veröffentlichung auf Insta (nicht deutsche Server, oder?) und meinem / einem persönlichen Handy?

    (Alle Beiträge sind von der SL genehmigt, die SL hat die Handyaufnahmen gesehen, usw..)


    Ich fahre bald auf Fahrt und werde definitiv keine große Kamera mitnehmen, es wird also keine Gruppenfotos geben, es ist schon klar, aber trotzdem frage ich mich, wo die Logik ist..

    Die Ausübung des reinen Vorsitzes bei Fachkonferenzen ist mit Sicherheit nicht "entlastungswürdig". Geht damit aber gleichzeitig die Verantwortung für die Weiterentwicklung im entsprechenden Fach und die Organisation entsprechender Prozesse einher, kann das schnell anders aussehen. Diese Tätigkeiten gehen dann durchaus über die reine Mitwirkung bei der Schulentwicklung hinaus.

    Gut. Wenn ein Fachvorsitzender das komplette Curriculum selbst schreibt, ist es was Anderes, als wenn die Jahrgänge aufgeteilt werden. (Und selbst da: es gibt hier und da Vorlagen von Verlagen, erst recht in den Hauptfächern, es gibt Arbeiten von anderen Schulen...)
    Klar gibt es Tätigkeiten, die über die reine Mitwirkung hinausgehen, aber da wäre es meiner Meinung nach (!) sinnvoller, Tätigkeiten zu entlasten, die zum Beispiel keine vorgesehene Entlastung haben, aber es notwendig wäre (am Gym zum Beispiel: die Oberstufenkoordination hat eine verpflichtende Stundenentlastung, die Orientierungsstufe nicht (bei der Mittelstufe bin ich unsicher, ich glaube, auch nicht. Bei der Realschule kenne ich mich nicht aus.)
    Statt die Fachschaften gegeneinander aufzubringen (Fächergruppe 1 gegen Fächergruppe 2) für etwas, was definitiv viel weniger Auslastung ist.

    Wenn man nur einlädt und die Tagesordnung nur aus den nötigsten Dingen besteht, braucht man keine Entlastung. Bei uns arbeiten leider einige Fachkonferenzen leider so, teilweise treffen sie sich in der Pause und handeln das schnell ab.

    Ziel ist es, die Fachschaftskonferenzarbeit besonders herauszustellen. An die Entlastung sind natürlich einige Erwartungen gebunden. Wie zum Beispiel die Hauptverantwortung bei der Weiterentwicklung des schulinternen Curriculums, Umsetzung der Landesvorgaben bzgl. Inklusion (was müssen die Kinder mit LE, GG können? etc.), teilweise gibt es Treffen wie QUESS in Mathematik, Fortbildungen, Evaluation der Lernstandsergebnisse usw.

    Es gibt schon einiges, was gemacht werden kann.

    Die Korrekturen sind natürlich eine Belastung. Da muss aber die Schulleitung eher darauf achten, dass sie bei der Unterrichtsverteilung die Korrekturen möglichst gleichmäßig aufteilt. Dass ein Sport-Erdkunde-Lehrer keine Korrekturen hat, der Deutsch-Englisch-Lehrer aber mehrere, ist natürlich selbst gewählt. Ich würde aber auch kein Sportlehrer sein wollen, da gibt es viele andere Belastungen, die ich nicht haben wollen würde.

    Mitwirkung an der Schulentwicklung ist keine Fachvorsitzendenaufgabe, sondern von jeder Lehrkraft.
    Und "Hauptverantwortung": hat man als Vorsitz ja, dafür werden aber die Aufgaben verteilt.

    Was macht bei euch (NRW!) der Fachvorsitz denn soviel mehr als die anderen Lehrkräfte?
    Ich hatte schon den Fachvorsitz in mehreren Fächern inne und nie hätte ich die Idee gehabt, dass eine Entlastung sein könnte.
    Für meine Korrekturen (Hauptfächer/ Fächergruppe I), schon.

    1) Nicht der Lehrerrat, sondern der Personalrat, er ist außerhalb der Schule (klar, nicht auszuschließen, dass jemand von deiner Schule kommt, aber eigentlich haben sie eine Rollenklarheit.

    2) Wenn ich mich nicht tausche ( chemikus08 ?), ist die Schwerbehindertenvertretung nicht nur für Menschen mit Schein zuständig, sondern auch bei chronisch Kranken ein wichtiger Ansprechpartner.

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