Beiträge von chilipaprika

    Wir haben schon seit Jahren / Jahrzehnten Russisch in der Oberstufe als neu einsetzende und es ist kein Gemauschel, es gibt die (falschen) Muttersprachler*innen und diejenigen, die es neu lernen. Es sind weniger geworden, seitdem wir eine romanische neu einsetzende Fremdsprache parallel dazu haben, aber es ist definitiv kein reiner "muttersprachlicher" Kurs. Die allermeisten "Muttersprachler*innen" können übrigens nicht schreiben und das noch weniger auf Russisch, wo die Vokalen je nach Betonung anders gesprochen werden (grob ausgedruckt).

    Die Gesamtschule am Ort hat Türkisch als 2. Fremdsprache und ich glaube (!), von meinem Besuch beim Tag der offenen Tür, dass sie sogar zwei Kurse anbieten (je nach Anmeldung), Anfänger und fortgeführt/"Muttersprachler*innen", so dass es definitiv keine garantierte 1 für die Kids dritter Generation ist. (Auch wenn sie natürlich einen Vorteil haben, ist klar und okay! Aber sie sollen sich auch nicht langweilen). Aber auch SIE kennen "ihre" Sprache nicht.
    Da ich angefangen hatte / habe, Türkisch zu lernen, habe ich mich schon mit Schüler*innen unterhalten (aktuelle, aber auch ehemalige, weil ich Sprachfragen hatte..). Pustekuchen, die meisten haben kein "Gefühl" für die Konjugation, Deklination oder was auch immer in ihrer Sprache passiert (und dabei wäre ein Sprachbewusstsein für eine Sprache wie Türkisch soooo hilfreich für den Fremdsprachenerwerb).

    Eine ehemalige Schülerin habe ich die letzten Monate morgens immer am Bahngleis getroffen, weil sie zur Uni gependelt ist. Sie hat mit Türkisch auf Lehramt angefangen. Betonung auf angefangen. Wenn ich mich nicht täusche, wird sie jetzt zum Wintersemester wechseln. Sie kam gar nicht zurecht, hatte den Schock ihres Lebens. Aus eigener Aussage war Türkisch für sie die "einfache Wahl", weil sie keinen Stress wollte und sie fand es total anstrengend. Sie hat mir erzählt, dass es im Studium nicht wenigen so erging, es aber einige richtig motivierte und Spaß machte, ihr nicht. Kann ich nachvollziehen. Ein philologisches Studium ist definitiv nicht für jede*n Muttersprachler*in geeignet.
    Ach, hätte ich gerne freie Gehirnkapazitäten und könnte ernsthafter mit Türkisch weitermachen.

    Die Angebote von Interail hab ich mir angeschaut. Das Konzept ist wirklich sehr viel besser als früher. Trotzdem mit knapp 300€ für 7 Tage schon sehr happig.

    mmm... 212 Euro für 4 Reisetage innerhalb eines Monats.
    Das heißt Anreise ab Deutschland, Rückreise nach Deutschland und zwei Tage dazwischen, wo man auch im Ausland reisen darf.
    Global-Pass: Günstigster Bahnpass in Europa | Bester Budget-Bahnpass (interrail.eu)

    Gut, wenn ihr eine Wanderreise machen wollt und jeden Tag 50-60km mindestens Zug fahren wollt...

    Achtung: Man darf nur einmal Hin- und einmal zurück durch Deutschland, das heißt, man kann keine zwei Reisen machen.
    WENN ihr aber aus Freiburg so ein Ticket kaufen würdet, könntet ihr zb. Freiburg-Kopenhagen, Kopenhagen-Freiburg machen und ob die zwei anderen Fahrten Kopenhagen - Malmö-Stockholm, Stockholm-Was weiß ich sind, oder "ups, ich gehe über die Grenze und fahre von Basel nach Zürich, ist irrelevant.
    Ab dem ersten Entwerten hat man insgesamt 30 Tage, um die 4 Reisetage zu nutzen.

    Auch als Erwachsene hat sich das "4Tage-Ticket" für eine Hin- und Rückreise-Fahrt nach Österreich gelohnt (wohne im Norden).

    Interrails macht regelmäßig Angebote, wo man 10% auf jeden Pass bekommt.

    Ich bin nicht in einer Förderschule und auch nicht an der Hauptschule (und unterrichte eine andere Fremdsprache), hätte aber bei mir folgende Lösung vermutlich: (je nach Gesamtpunktzahl): "Gesamtpunktabzug" / Notenabstufung (also eine 2 statt 1) und den Hinweis (für alle Schüler*innen), dass es ab dem nächsten Test wie folgt bewertet wird (und dann sagen, wie du das machst).
    Wenn alle anderen es "richtig" machen, kannst du davon ausgehen, dass es schon besprochen wurde, andererseits kann man auch beim ersten Test in einer neuen Lerngruppe sich "annähern". Komplett ignorieren (die 1 oder 1+ geben) würde ich nicht, weil man (ja, auch wir) oft erst Sachen lernt, wenn man merkt, dass es sich lohnt.

    (und deswegen habe ich in den ersten vier Jahren Schuldeutsch kaum Genera gelernt, weil es dafür kaum Punktabzug gab, weder in den Tests noch in den Klassenarbeiten.)

    Ich habe zum Beispiel im Studium in der Nähe der RLP-Landeshauptstadt als Vertretungslehrerin gearbeitet.
    7uhr40 Schulbeginn.
    Der Takt ist durch die Züge und Busse gegeben, die unter anderem vom dort ansässigen Pharma-Unternehmen vorgegeben waren.

    Im Jahr davor war ich in der großen Stadt an einer Gesamtschule, Start war glaube ich 8 Uhr 15. Es war die neueste, gegründete Schule (war schon nicht mehr neu), alle anderen Busfahrpläne um den Schulbeginn war schon mit allen anderen Schulen vor 8 Uhr beschäftigt, da konnte sich der Busverkehr stadtauswärts antizyklisch einreihen.

    Der frühe Beginn war übrigens eine Qual (da ich aus der Stadt kommen ins Umland auch noch fuhr), aber von den drei Schulen im Kreis, an denen ich gearbeitet habe: die früheste, die "entfernteste", die netteste und diejenige, an der ich langfristig als Lehrkraft sehr gerne gearbeitet hätte.

    Sagen wir es kurz: es hat Gründe, warum bundesweit 30.000 Lehrerstellen fehlen. Die Homeofficepauschale (in Höhe von 210 Tagen) bei Lehrern zeigt nur wie egal wir dem Dienstherren sind, dass wir alle von Zuhause arbeiten müssen, weil vor Ort niemand ein Arbeitszimmer gestellt bekommt

    Ja und nein.
    Würde (Konjunktiv hoch 10!) unser Dienstherr eine Großbauoffensive machen, damit wir Lehrkräfte überall in Mehrpersonenbüros jeden Tag von 8-17 Uhr arbeiten (wenn wir nicht gerade im Klassenraum sind) und von den Schüler*innen auch anzutreffen sind, setze ich meine Hand ins Feuer, dass wir einen Riesengeschrei durch die ganze Republik hören..

    Woraus schließt du das?

    Ich habe einen "vermutlich" davor gepackt, weil ich es nur "vermute":

    - Umzug
    - Wechsel des Schulamtes
    - Wunsch nach wohnortnahem Einsatz.



    Bei den meisten (!) Eltern (bzw. Menschen generell (!)) folgt oft einem Umzug mit längerer Fahrtstrecke zur Arbeit mittelfristig der Wunsch zu einer Versetzung.
    Aber manchmal ist es auch gut, was anderes zu sehen (Abordnung / Vertretung in der Elternzeit), um zu wissen, was man vielleicht doch in Kauf nimmt..

    Kommt mal in mein Alter!

    Die erste Stunde war mein jahrelanger Endgegner (trotz 15 Minuten Fussweg), und jetzt habe ich eine Frühaufsicht freiwillig ertauscht, um dafür eine Pause im Laufe des Tages zu haben.

    Ihr werdet es verstehen, Ihr Jungspund 😂

    (Nein, ich verstehe es auch nicht selbst… früher bis Mitternacht aktiv, jetzt ab 18uhr kognitiv unansprechbar, ab 20.30 Uhr im Bett 🤣🤣)

    Familie Familie Familie.

    Und ich weiß gar nicht, was dieses Jahr (schon wieder) doofer sein wird. Die Aussicht aufs Familienweihnachtsfest (habe ich leider vor einer Woche selbst zugesagt, im naiven Glauben..) oder die Menschen und Blicke, die es "nicht verstehen" können und für die Weihnachten ach so schön ist und noch schöner: die Familie überhaupt.

    Wobei für mich dieser Aspekt

    ziemlich egal ist. Aber das ist wirklich meine persönliche Meinung (ich denke immer: Wenn ich morgens früher anfange, habe ich umso früher Schulschluss; bei späterem Unterrichtsbeginn kann ich halt etwas länger schlafen ;) ...)

    Ich habe zum Beispiel auch gerne die Information bei der Planstellenbewerbung gehabt (oder bei der allgemeinen Jobsuche), weil ich ÖPNV-abhängig bin und 10 Minuten zum Beispiel eine Stunde Unterschied ausmachen können. Also auch unabhängig vom Unterricht.

    Ich bin nicht in NDS, aber aus meinen Erfahrungen in der Schulwelt (RLP, Hessen, NRW und NDS, jeweils kleine Gebiete natürlich): sowas ist immer vom jeweiligen Schulkonzept abhängig und nicht von der Schulart selbst, insbesondere im Bereich IGS, KGS und OBS... (also anders als Gymnasium zum Beispiel sind diese Schulformen ziemlich nah aneinander)

    der (übernächste!) Urlaub ist gebucht.
    Zwei kleine Ferien nacheinander mit Urlaub und das sogar in der Bretagne. Gut, der Grund für die nah aneinander liegenden Ferien ist meine "Regularisierung/Legalisierung", aber egal. Es gibt Schlimmeres als an die rosa Granitküste zu fahren, um dort einen Perso zu bekommen.
    Zu Neujahr habe ich einen französischen Perso! (auf meinem Mädchennamen :-D) (Weihnachten 2025 dann auf meinem aktuellen Namen ist das Ziel ;) )

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