Ich persönlich hätte in meiner Probezeit auch nur im absoluten Notfall einen Versetzungsantrag gestellt. So entspannt (=dass mir egal gewesen wäre wie ich bewertet werde) war ich dann doch nicht.
Das unterschreibe ich.
Jetzt ist es für die TE eh zu spät, aber für alle Lesenden: für mich würde es so wirken, dass die Person noch ein bisschen erwachsen werden soll, WENN (und ich meine das WENN wirklich so) nichts neues gravierendes seit der Entscheidung, die Planstelle anzunehmen, dazu gekommen ist. Erst recht, wenn man schon vorher an der Schule war.
Klar sind die Bedingungen Ref-Planstelle anders, aber es ist von einer examinierten Lehrkraft zu erwarten, dass sie sich im Vorfeld Gedanken gemacht hat.
"Begeisterung sieht anders aus" ist das mindeste, was ich bei der SL erwarten würde, und ja, ich würde durchaus fürchten, dass die Unbegeisterung sich niederschlagen würde. Es hat meiner Meinung nach nicht unbedingt (nur) mit Unprofessionalismus zu tun, meiner meiner Meinung nach ist es auch nicht besonders professionell, die Stelle anzunehmen und nach sechs Monaten den ersten Versetzungsantrag für 30 Kilometer ohne veränderte Bedingungen zu stellen.