Beiträge von chilipaprika

    Natürlich kannst mit 55 und Entlassung aus dem Dienst bitten. Wieso sollte das nicht gehen. Erstmalig Pension bekommen könntest, würde ich sagen mit 64 ggf. 63 nach aktueller Lage

    nee, es geht nicht.
    Bei Kündigung in NRW gibt es keine Pension mehr. und man kann auch nicht sagen "doch doch, ich arbeite nicht mehr und warte auf die Pension".


    Achtung: Selbst wenn es gehen würde oder du so einen großen Lottogewinn hast, dass dir der Verlust der Pension egal ist und du die Nachversicherung in Kauf nimmst:
    Die Versicherung haut einen rein. Genau die 55 Jahre sind die Grenze, wo du nur noch in die GKV reinkommst, wenn du über die Familien-/Ehepartnerversicherung ohne Verdienstmöglichkeit (also nur Minijob) bleibst.

    Jeder Standort hat seine Vor- und seine Nachteile. Sich an der politischen Ausgangslage des ländlichen Sachsens abzuarbeiten, bringt der Threaderstellerin für das nächste Schuljahr wahrscheinlich wenig. Und auch andernorts kommen herausfordernde Faktoren wie der Umgang mit Talahons hinzu.

    Das ist dein Wortlaut.
    Da steht nichts, dass es eine Selbstbezeichnung wäre (und warum nutzst du sie dann?)
    Es gibt viele Selbstbezeichnungen für Menschen, die genau problematisch werden, wenn sie fremdbenutzt werden, und auch wenn ich auf dieser Ebene keine Hoffnungen in dir habe: selbst du weißt es.

    Jeder Standort hat seine Vor- und seine Nachteile. Sich an der politischen Ausgangslage des ländlichen Sachsens abzuarbeiten, bringt der Threaderstellerin für das nächste Schuljahr wahrscheinlich wenig. Und auch andernorts kommen herausfordernde Faktoren wie der Umgang mit Talahons hinzu.

    Karim Fereidooni (@fereidooni.karim) • Instagram-Fotos und -Videos

    Meine einzige Hoffnung ist, dass du tatsächlich kein Lehrer bist.
    Deine Haltung ist einfach nur erschreckend und zu kotzen.

    Anlass meiner Frage ist, dass sich eine Kollegin im vergangenen Schuljahr auf eine solche Stelle beworben hat, sie aber nicht bekommen hat, obwohl sie dafür als perfekt geeignet erschien. Die mit der Stelle verbundene Aufgabe war ein absolutes „Nischen-Thema“. Das Anforderungsprofil in der Ausschreibung schien ihr vom Fachgebiet her inhaltlich wie auf den Leib geschneidert, sie hatte eine Top-Beurteilung durch die Schulleitung vorzuweisen, genau zu diesem Thema schon wissenschaftlich gearbeitet und zudem Beachtliches an der Schule in diesem Bereich geleistet. Aufgrund des wirklich sehr spezifischen Themenzuschnitts der Stelle halte ich es für äußerst unwahrscheinlich bis ausgeschlossen, dass sie von ihrer formalen Qualifikation her getoppt werden konnte.

    Ich kenne weder die Stellenausschreibung noch die Person, aber zwei Gedanken:

    1) Die Ausschreibung für meine Abordnung fühlte sich wie mein Lebenslauf. Wenn man im Schuldienst um sich herum guckt, vergisst man leicht, dass es auch andere "besondere" Menschen mit schiefem Lebenslauf, mit speziellen Interessen, usw.. gibt.

    Ich habe den Job bekommen. Ob es daran liegt, dass ich die beste war? (Klar! :-P), oder dass ich "gut ins Team" passte (O-Ton)? Die anderen Bewerber*innen waren aber auch nicht ganz anders als ich. Würde es mir gerne einbilden, aber ich bin realistisch.
    Denn: irgendwann sass ich eben auf meiner Stelle. Und lernte eine andere abgeordnete Kollegin kennen. Die auch (fast) so viele Fächer studiert hat wie ich, die auch mal im Ausland war. Ich bringe weitere Sachen mit, sie ist promoviert.

    2) Für meine Nachfolge wurde laut Ausschreibungen jemand gesucht, der einiges an Sprachkenntnissen und Auslandserfahrungen einbrachte. Eine Bewerbung schien relativ gut zu passen. Die genommene Person bringt "nur" Englisch ein und auch nur englischsprachige Auslandserfahrung.
    Von den "Stichpunkten" meines redebedürftigen Chefs hätte ich auf zwei anderen Bewerber*innen getippt (und ich WEIß, dass er keine*n einzige*n Bewerber*in kannte!). Es lief in den Vorstellungsgesprächen gar nicht so (zumindest aus der Auswahlsicht ;) ).


    Für viele Kolleginnen und Kollegen, auch für mich, ist es unerklärlich, dass sie die Stelle nicht bekommen hat. Im Vorstellungsgespräch bei der Behörde, so erzählte sie, sei jedoch deutlich geworden, dass alle Entscheidungen in diesem Hause auch politische Entscheidungen seien. Einige Kolleginnen und Kollegen spekulierten daraufhin, dass ihr das „richtige“ Parteibuch gefehlt habe (sie hat gar keins) und wahrscheinlich jemand in dieser Hinsicht „Passenderes“ den Zuschlag bekommen haben könnte. Was ist eurer Meinung nach von diesem Gedanken zu halten? Habt ihr schon mal Ähnliches mitbekommen?


    WIE sollte bitte das Parteibuch eine Rolle spielen?

    Erstmals: es gibt Stellen, die tatsächlich im Vorfeld fast vergeben sind.

    und sonst: Natürlich sind alle Entscheidungen in einem Ministerium "politisch". Auf solchen Stellen werden aber arbeitende Generalist*innen gesucht, die zwar selbst denken können, aber ausführen.
    Wurde die Person im Vorstellungsgespräch gefragt, ob sie für die Abschaffung des Gymnasiums ist und hat sich in einer bildungspolitischen Diskussion verfangen?

    Ich habe schon mehrmals ganz viele Bücher auf folgende Weise aussortiert:
    Facebook-Gruppe (Referendar*innen / fachbezogen .. fachbezogen klappt besser)

    "Gegen Porto oder Abholung abzugeben".

    EINE Person (Deutsch-Referendarin) hat mir für einen kompletten Deutschbüchersatz eine Packung Schokolade gegeben.
    (Ich habe auch nichts erwartet, aber ich hebe es hervor).
    - komplette Raabits-Materialien und einige Bücher in Politik/SoWi (drei verschiedene Kartons, knapp über 30 Euro Porto) gingen an einen Referendar

    - Raabits Französisch an eine Französisch-Kollegin aus der Nähe, die sie abgeholt hat

    - Französisch-Mittelstufen-Bücher- und Materialiensatz an eine Referendarin, die sich dann "beschwert" hat, weil ein Grammatikheft zu einem Buch fehlte :D

    Zum Teil waren sie noch "gültig" (ich habe ja die Schule noch vor dem kompletten Ende von G8 verlassen), zum Teil schon die Generation davor, aber trotzdem nützlich (auch ein "abgelaufenes" SoWi-Buch bietet Standard-Theorietexte und es ist nie schlecht, ein anderes Lehrwerk zuhause zu haben, als das, was man in der Schule nutzt.

    Allerdings: es war vor der Eduki-/Instagramisierung der Schulwelt, keine Ahnung, ob die aktuellen Reffis noch Bücher nutzen.

    Er kann ja die schon gekauften Tickets einsehen: Wenn ich eine Gruppenkarte für 19 SuS im Vorfeld kaufe, kann ich nicht dem 19. Schüler einen 19-tel davon auszahlen und dafür den Preis für die Anderen erhöhen.
    Das selbe gilt für ein Zugticket oder für die Buskalkulation.
    Das geplante Eis oder der Zusatzpreis für den Eintritt zu einer Aktivität, die man erst vor Ort bucht, das kriegt er alles zurück.

    aber eins verstehe ich nicht: Geld kann man nur zurückgeben, das nicht ausgegeben wurde.
    Da du so oder so nach dem Ausflug für deine Akte eine Abrechnung machst: Kopie, vorzeigen, SL im CC und gut.
    Und wenn aufgrund von "eine Karte konnte zurückgegeben werden" doch Geld noch da ist: zurückgeben.
    Genauso wie bei zu viel im Vorfeld eingesammelten Geld (weil man - gut! - konservativ kalkuliert hat).

    Anzeige erstatten.
    Ersttäter bleibt man immer, solange keine*r vorher was gemeldet hat.
    Wer weiß, wie oft der Junge zu sowas greift und WENN es irgendwann brenzliger würde, wäre es gut, das gemeldet zu haben

    ich hab für dich hier nochmal was ganz anderes, was dir vielleicht helfen kann.

    Und zwar einen Beitrag auf youtube zum Thema Antidepressiva.

    Tabletten gegen Depressionen | WDR Doku (youtube.com)

    Wenn schon der "Ankündigungstext" von "Antidepressiva" so undifferenziert spricht, sollte man kritisch sein.
    Paracetamol wirkt bei mir nicht, Ibuprofen sollte ich nur in Ausnahmefällen nehmen. Nicht jede*r reagiert gleich auf Medikamente und trotzdem brauche ich Schmerzmittel, wenn ich Schmerzen habe.
    Auch (bzw. ausgerechnet!) bei Antidepressiva gibt es sehr unterschiedliche Medikamente, weil es auch sehr unterschiedliche gewünschte Wirkungen gibt. Deswegen ist es wichtig, dass diese von einem spezialisierten Arzt vergeben werden (und dieser auch körperliche Werte in regelmäßigem Abstand kontrolliert / kontrollieren lässt), idealerweise auch andere Maßnahmen ergriffen werden (Therapie, Veränderung vom Setting, usw..), und das alles aufeinander abgestimmt.

    Es ist wichtig, dass man bei JEDEM Medikament vorsichtig ist. Wenn jemand sich das Arm bricht, sagt man ihm aber nicht "Achtung, von Schmerzmitteln kannst du Nebenwirkungen haben, überleg mal, ob du es willst und ob du es nicht ohne schaffst". Komischerweise sind viele "unsichtbare Leiden" aber welche, über man sich viel schneller ein Urteil leistet. Wenn ein Arzt mir was verschreibt - und dies nicht komplett gegen mein Gefühl geht, dann vertraue ich erstmal.

    Edit: Grammatik / Wörter ergänzt

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